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Wenn der Wind singt / Pinball 1973

Zwei Romane

(14)
›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien (und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem Barkeeper.
Die Handlung von ›Pinball 1973‹ setzt drei Jahre später ein. Der junge Mann lebt inzwischen in Tokio, während die »Ratte« immer noch in »J.’s Bar« darauf wartet, dass das Leben losgeht. Ein melancholischer, atmosphärisch dichter Roman, der zudem die wohl besten Flipperszenen der Literaturgeschichte enthält.
Nach langem Zögern hat Haruki Murakami die Bitten seiner Lesergemeinde erhört und der Veröffentlichung dieser außerhalb Japans nie erschienenen Frühwerke zugestimmt. Zusammen mit ›Wilde Schafsjagd‹ (DuMont 2005) bilden sie die »Trilogie der Ratte«, die nach 35 Jahren nun erstmals vollständig auf Deutsch vorliegt. Murakamis berühmter »Boku«-Erzähler wurde hier erstmals dem Publikum vorgestellt. Eine kleine Sensation, nicht nur für eingefleischte Murakami-Fans.
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 20.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783832188504
Verlag DUMONT Buchverlag
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 25.691
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Erstwerke endlich auf Deutsch“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Sie sind eine durchaus außergewöhnliche Gemeinschaft.
Ein junger Student, der seinen Sommer in seinem Heimartdorf verbringt.
Sein Freund Ratte, der darauf wartet, dass in seinem Leben endlich etwas passiert.
Ein Mädchen, an dessen linker Hand ein Finger fehlt und ein Barkeeper, der ausschließlich für seine Arbeit zu leben scheint.


Die Tatsache, dass uns "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" auf Deutsch vorliegen, ist an sich schon eine kleine Sensation, denn lange waren Murakamis Erstwerke nur innerhalb Japans erhältlich.
35 Jahre nach der Erstveröffentlichung hat der Autor dann doch noch klein beigegeben und einer Übersetzung zugestimmt - eine Bereicherung für alle Murakami-Fans.
Und das lange Warten hat sich gelohnt - mit "Wenn der Wind singt / Pinball 1973" liegen zwei Werke vor, die das Schaffen Murakamis von seinen Anfängen an darlegen und einen wunderbaren Kontrast bilden, zu Werken seiner späteren Schaffensperiode.
Dabei sind es vor allem eine klare, eindeutige Sprache und kurze, prägnante Sätze, die die Besonderheit dieser beiden Romane darstellen. Grund hierfür mag unter anderem Murakamis ungewöhnliche Vorgehensweise sein - beide Romane hat er zuallererst auf Englisch verfasst (mit einem entsprechendem geringeren Wortschatz, der wenig Raum für ausschweifende Metaphern und komplexe Satzstrukturen bot) und erst in einem zweiten Schritt in seine Muttersprache übersetzt.
Es ist diese Direktheit, die den Leser bereits nach wenigen Seiten gefangen nimmt und ihn immer weiter stetig durch den Roman zieht. Dabei kann es durchaus passieren, dass man so sehr im Geschehen gefangen ist, so sehr Teil der Geschichte wird, dass man sich stellenweise die Frage stellen muss, um was es eigentlich geht, was denn das große Ganze ist.
Und dennoch: Murakami liefert einen hervorragenden Einblick in die Kultur Japans und in das Leben von Jugendlichen, die ihren Weg erst einmal finden müssen.
Alles in allem sind "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" eine Bereicherung - für Murakami-Fans und für jeden anderen Leser auch.
Sie sind eine durchaus außergewöhnliche Gemeinschaft.
Ein junger Student, der seinen Sommer in seinem Heimartdorf verbringt.
Sein Freund Ratte, der darauf wartet, dass in seinem Leben endlich etwas passiert.
Ein Mädchen, an dessen linker Hand ein Finger fehlt und ein Barkeeper, der ausschließlich für seine Arbeit zu leben scheint.


Die Tatsache, dass uns "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" auf Deutsch vorliegen, ist an sich schon eine kleine Sensation, denn lange waren Murakamis Erstwerke nur innerhalb Japans erhältlich.
35 Jahre nach der Erstveröffentlichung hat der Autor dann doch noch klein beigegeben und einer Übersetzung zugestimmt - eine Bereicherung für alle Murakami-Fans.
Und das lange Warten hat sich gelohnt - mit "Wenn der Wind singt / Pinball 1973" liegen zwei Werke vor, die das Schaffen Murakamis von seinen Anfängen an darlegen und einen wunderbaren Kontrast bilden, zu Werken seiner späteren Schaffensperiode.
Dabei sind es vor allem eine klare, eindeutige Sprache und kurze, prägnante Sätze, die die Besonderheit dieser beiden Romane darstellen. Grund hierfür mag unter anderem Murakamis ungewöhnliche Vorgehensweise sein - beide Romane hat er zuallererst auf Englisch verfasst (mit einem entsprechendem geringeren Wortschatz, der wenig Raum für ausschweifende Metaphern und komplexe Satzstrukturen bot) und erst in einem zweiten Schritt in seine Muttersprache übersetzt.
Es ist diese Direktheit, die den Leser bereits nach wenigen Seiten gefangen nimmt und ihn immer weiter stetig durch den Roman zieht. Dabei kann es durchaus passieren, dass man so sehr im Geschehen gefangen ist, so sehr Teil der Geschichte wird, dass man sich stellenweise die Frage stellen muss, um was es eigentlich geht, was denn das große Ganze ist.
Und dennoch: Murakami liefert einen hervorragenden Einblick in die Kultur Japans und in das Leben von Jugendlichen, die ihren Weg erst einmal finden müssen.
Alles in allem sind "Wenn der Wind singt" und "Pinball 1973" eine Bereicherung - für Murakami-Fans und für jeden anderen Leser auch.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dies sind die ersten beiden Geschichten von Haruki Murakami. Und sie sind brillant. In kurzen und präzisen Sätzen bringt uns Murakami die Jugend Japans der 70er Jahre nahe. Super! Dies sind die ersten beiden Geschichten von Haruki Murakami. Und sie sind brillant. In kurzen und präzisen Sätzen bringt uns Murakami die Jugend Japans der 70er Jahre nahe. Super!

„Die Anfänge von Murakami“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

In „Wenn der Wind singt“ folgt der Leser 19 Tage lang einem 21-jährigen Studenten, der seine Semesterferien zusammen mit seinem besten Freund „Ratte“ in seiner Heimatstadt und „J.s Bar“ verbringt. Die Handlung des zweiten Romans „Pinball 1973“ setzt drei Jahre später ein. Der junge namenlose Mann aus dem ersten Band wohnt mittlerweile in Tokio. „Ratte“ hingegen verbringt seine Zeit immer noch in „J.s Bar“ und wartet darauf, dass das Leben losgeht.

Bei diesem Buch war es schon sehr seltsam. Kurze Zeit nach dem Lesen wusste ich schon nicht mehr genau, um was es genau ging, aber während der Lektüre habe ich mich unheimlich wohl gefühlt. Man verliert sich in den Seiten und taucht scheinbar in ein ganz anderes Universum ein. Ein sehr guter Grund es gleich noch ein zweites Mal zu lesen! Murakami schafft es mit seinen einfachen Worten tiefe Sehnsüchte und Gefühle auszudrücken und den Leser in seine Welt zu entführen. Man merkt bereits in diesen beiden Romanen, dass hier ein Schriftsteller am Werk ist, der etwas ganz besonderes ist. Die ersten beiden Werke des Autors stammen bereits aus den Jahren 1979 (Wenn der Wind singt) und 1980 (Pinnball 1973), schafften es aber erst 2015 nach Deutschland, weil Murakami sich lange gegen eine Übersetzung gewehrt hat. Ein Glück für die deutschen Leser, dass er weich geworden ist. Hier hat man nichts für den schnellen Konsum, sondern es wird Aufmerksamkeit gefordert. Auch wenn hier in sehr einfacher Sprache erzählt wird, es ist traumhaft geschrieben und man sollte sich Zeit nehmen, um sich auf die Welt von Murakami einzulassen. Wer das tut, wird auf jeden Fall belohnt!
In „Wenn der Wind singt“ folgt der Leser 19 Tage lang einem 21-jährigen Studenten, der seine Semesterferien zusammen mit seinem besten Freund „Ratte“ in seiner Heimatstadt und „J.s Bar“ verbringt. Die Handlung des zweiten Romans „Pinball 1973“ setzt drei Jahre später ein. Der junge namenlose Mann aus dem ersten Band wohnt mittlerweile in Tokio. „Ratte“ hingegen verbringt seine Zeit immer noch in „J.s Bar“ und wartet darauf, dass das Leben losgeht.

Bei diesem Buch war es schon sehr seltsam. Kurze Zeit nach dem Lesen wusste ich schon nicht mehr genau, um was es genau ging, aber während der Lektüre habe ich mich unheimlich wohl gefühlt. Man verliert sich in den Seiten und taucht scheinbar in ein ganz anderes Universum ein. Ein sehr guter Grund es gleich noch ein zweites Mal zu lesen! Murakami schafft es mit seinen einfachen Worten tiefe Sehnsüchte und Gefühle auszudrücken und den Leser in seine Welt zu entführen. Man merkt bereits in diesen beiden Romanen, dass hier ein Schriftsteller am Werk ist, der etwas ganz besonderes ist. Die ersten beiden Werke des Autors stammen bereits aus den Jahren 1979 (Wenn der Wind singt) und 1980 (Pinnball 1973), schafften es aber erst 2015 nach Deutschland, weil Murakami sich lange gegen eine Übersetzung gewehrt hat. Ein Glück für die deutschen Leser, dass er weich geworden ist. Hier hat man nichts für den schnellen Konsum, sondern es wird Aufmerksamkeit gefordert. Auch wenn hier in sehr einfacher Sprache erzählt wird, es ist traumhaft geschrieben und man sollte sich Zeit nehmen, um sich auf die Welt von Murakami einzulassen. Wer das tut, wird auf jeden Fall belohnt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Murakamis Frühwerke. Der typische Stil und die Motive sind schon erkennbar. Für Fans ein Muss und für Einsteiger empfehlenswert. Murakamis Frühwerke. Der typische Stil und die Motive sind schon erkennbar. Für Fans ein Muss und für Einsteiger empfehlenswert.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Murakamis Debüt. Melanchonisch geschrieben. Langsam erzählt. Murakamis Debüt. Melanchonisch geschrieben. Langsam erzählt.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Bei seinen beiden Debutromanen sieht man, wie Murakami seinen Stil erst noch finden muss. Dennoch strotzen sie von Leichtigkeit und den bekannten Motiven der Melancholie. Bei seinen beiden Debutromanen sieht man, wie Murakami seinen Stil erst noch finden muss. Dennoch strotzen sie von Leichtigkeit und den bekannten Motiven der Melancholie.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Für alle Murakami-Fans ein Muss - für alle anderen ein Erlebnis. Seine ersten beiden Romane verraten dem Leser viel über die Anfänge des Autors und sind einfach lesenswert! Für alle Murakami-Fans ein Muss - für alle anderen ein Erlebnis. Seine ersten beiden Romane verraten dem Leser viel über die Anfänge des Autors und sind einfach lesenswert!

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Wie immer ein sprachliches Meisterwerk Murakamis - ich vergöttere diesen Autoren! Gleich zwei Romane in einem Buch, das macht doppelt Freude! Wie immer ein sprachliches Meisterwerk Murakamis - ich vergöttere diesen Autoren! Gleich zwei Romane in einem Buch, das macht doppelt Freude!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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3
2
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Großartige Lektüre
von Karina Hofmann aus Fürth am 20.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch war mein erster Murakami und hätte ich gewusst, wie gut dieser Mann bereits in seinen Anfängen geschrieben hat, hätte ich bestimmt schon alle seine Werke gelesen. In diesem Buch sind die zwei ersten Kurzgeschichten enthalten, die der Autor geschrieben hat. Diese waren lange Zeit nur in Japan zugänglich... Dieses Buch war mein erster Murakami und hätte ich gewusst, wie gut dieser Mann bereits in seinen Anfängen geschrieben hat, hätte ich bestimmt schon alle seine Werke gelesen. In diesem Buch sind die zwei ersten Kurzgeschichten enthalten, die der Autor geschrieben hat. Diese waren lange Zeit nur in Japan zugänglich und wurden nun endlich auch übersetzt und auch hier in Deutschland veröffentlicht. In beiden Geschichten geht es um einen Jungen Mann der nur ?Ratte? genannt wird und einem Erzähler, von dem wir leider nicht erfahren um wen es sich handelt. Ich fand das aber nicht schlimm, vor allem da man trotzdem einen guten Blick für alles bekommt. Ganz besonders ist hier der Schreibstil des Autors. Ich war von der ersten Seite an fasziniert und hatte das Gefühl das ich während des Lesens unglaublich viele Ideen eingepflanzt bekomme. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt. Die Geschichte war eher unzusammenhängend geschrieben, dennoch hat man am Ende das Gefühl eine ganz normale Geschichte gelesen zu haben und keine Einzelheiten verpasst zu haben. Hätte ich bei diesem Buch zu meinen Klebezetteln für schöne Zitate gegriffen, wäre wohl auf jeder Seite einer gelandet, darum gab ich es bereits nach ein paar Seiten auf. ?Das Buch ist voller wunderbarer Sätze, die einem sowohl zum nachdenken bringen, als auch klar machen, wie klein die Welt und unsere Probleme manchmal sind. Interessant fand ich auch das sich ?der große Erzähler? und die direkte ?ich-Form? im Buch abwechseln. Auch so etwas ist mir neu und hat gut zu der Geschichte gepasst, die ich schon als surreal bezeichnen würde. Ich kann nur sagen: Dieses Buch war zwar mein erster Murakami, aber ganz sicher nicht sein letzter. Die anderen Bücher von ihm sind direkt auf meinen Wunschzettel gewandert und ich freue mich sehr, das es viele Bücher von ihm gibt.

Tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Adlikon b. Regensdorf am 12.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kaum angefangen packt es total. Zum Glück erschien es auf Deutsch das erste Mal überhaupt ausserhalb Japan. Ein tolles Buch! Kann es sehr weiter empfehlen!

Japan der frühen 70er
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 23.03.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Murakamis bunter, bildreicher Schreibstil haucht seinen ansonsten eher schlicht gehaltenen Sätzen das nötige Leben ein. Sachlich, aber nicht trocken erzählt er vom Japan der frühen 70er, als die Flipper in die Casinos kamen. Lesen! Murakami entführt den Leser in eine bunte Welt!