Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Machtfrage

Kriminalroman

Der Tag nach Bad Kleinen: Die RAF wird verraten, ihre Auflösung ist nur noch eine Frage der Zeit. Aber die Mitglieder der dritten Generation werden nie gefasst. Beachtliche Geldbeträge aus Beschaffungsaktionen bleiben verschwunden. Ex-RAF-Mitglied Martin Landauer nutzt das herrenlose Geld auf seine Weise. Er räumt eines der geheimen Erddepots aus und gründet mit dem Politologen Lennard Johannson eine Stiftung, die sich der Wiedergutmachung von gesellschaftlichem Unrecht widmet. Allerdings ziehen sie damit den Hass von Staatssekretär Hans Grendel auf sich. Als auch die totgeglaubte RAF-Legende Michael Glass auftaucht, spitzt sich der Konflikt zu. Denn jeder der Beteiligten ist bereit, über Leichen zu gehen ...
Portrait
Bettina Kerwien wurde 1967 geboren und hat Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin studiert. Daneben schrieb und fotografierte sie für verschiedene Zeitungen. 1989 gründete sie die Werbeagentur »Horizonte« und hob die Berliner Handball-Fachzeitschrift »HiB« aus der Taufe. 1997 erwarb sie gemeinsam mit sieben Kollegen ein traditionelles Stahlbau-Unternehmen. Nach einer beruflichen Zäsur im Jahr 2004, die sie zur Geschäftsführerin dieses Unternehmens machte, widmete sie sich dem Schreiben. Mit »Machtfrage« gibt sie ihr Debüt im Gmeiner-Verlag.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 342
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 04.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1698-9
Reihe Zeitgeschichtliche Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner-Verlag
Maße (L/B/H) 19,8/11,8/3 cm
Gewicht 345 g
Auflage 2015
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,99
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
2
4
0
0
0

Thriller im RAF-Millieu
von ech am 29.07.2016

Machtfrage ist ein spannender Thriller aus der Endphase der RAF. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Jahre 1998, einen größeren Teil der Handlung nimmt als Vorgeschichte noch die Zeit von 1993 bis 1995 ein. Die komplexe Geschichte ist gut konstruiert, tatsächliche Begebenheiten aus der Zeit, in der die Handlung spielt (z. ... Machtfrage ist ein spannender Thriller aus der Endphase der RAF. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Jahre 1998, einen größeren Teil der Handlung nimmt als Vorgeschichte noch die Zeit von 1993 bis 1995 ein. Die komplexe Geschichte ist gut konstruiert, tatsächliche Begebenheiten aus der Zeit, in der die Handlung spielt (z. B. der Umbau des Berliner Reichstages), und auch aus der früheren RAF-Zeit werden geschickt in die Handlung eingebaut. Die handelnden Personen sind insgesamt gut charakterisiert. Die Aufteilung in kurze Kapitel führt zu einem hohen Erzähltempo, bei dem man als Leser aber dennoch zu keinem Zeitpunkt den Überblick verliert. Für meinen Geschmack kommt das Ende etwas zu abrupt und ist auch etwas zu glattgebügelt, dennoch ist das Gesamtbild ausgesprochen positiv.

Machtfrage
von leseratte1310 am 25.07.2015

Michael Glass, genannt Ali, gehörte einst zur RAF. Sein Leben verlief nicht einfach, er war ein Findelkind und nur bei der Familie seines Freundes Angelo fühlte er sich zuhause. Bei einem Attentat auf einer Bohrinsel wird Ali verletzt und als er später wieder nach Berlin kommt, ist seine Ersatzfamilie verschwunden. Ali wurde für... Michael Glass, genannt Ali, gehörte einst zur RAF. Sein Leben verlief nicht einfach, er war ein Findelkind und nur bei der Familie seines Freundes Angelo fühlte er sich zuhause. Bei einem Attentat auf einer Bohrinsel wird Ali verletzt und als er später wieder nach Berlin kommt, ist seine Ersatzfamilie verschwunden. Ali wurde für tot erklärt. Er will Rache und ganz besonders hasst er Hans Grendel, der für das Attentat verantwortlich war und nun Staatssekretär in Brandenburg ist. Es geht zu Ende mit der RAF, aber die Geldmittel liegen noch in den Verstecken. Ex-RAF-Mitglied Martin Landauer nutzt dieses Geld um mit einer Stiftung gesellschaftliches Unrecht gutzumachen. Das passt Grendel natürlich nicht. Als Glass wiederauftaucht, spitzt sich die Lage zu. Die verschiedenen Handlungsstränge scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben, erst im Laufe der Zeit erkennt man die Verbindungen. Reale Begebenheiten sind sehr gut in die Handlung eingebunden. Am Anfang ist es ein wenig schwierig, sich in die Geschichte hineinzufinden, da recht viele Personen im Spiel sind. Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Mit Ali, der einiges mitgemacht hat, kann ich gut mitfühlen. Andere Charaktere sind mir sehr unsympathisch, da sie äußerst skrupellos und nur auf Macht und Geld aus sind. Die Geschichte ist komplex und gut konstruiert. Der Schreibstil ist schnörkellos und daher flüssig zu lesen. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo. Ein sehr spannender und temporeicher Krimi.

Machenschaften
von Everett am 23.06.2015

Die Zeit nach der RAF, aber es gibt noch ehemalige Mitglieder. Einer, Michael Glass wird 1971erschossen, sein kleiner Sohn verschwindet. Doch er überlebt, führt ein Leben im Untergrund, und der Sohn wächst in einem Heim auf. Mit diesem beginnt die Geschichte, die wahnsinnig umfassend ist. Sie führt zu alten Geschehnissen, einem ... Die Zeit nach der RAF, aber es gibt noch ehemalige Mitglieder. Einer, Michael Glass wird 1971erschossen, sein kleiner Sohn verschwindet. Doch er überlebt, führt ein Leben im Untergrund, und der Sohn wächst in einem Heim auf. Mit diesem beginnt die Geschichte, die wahnsinnig umfassend ist. Sie führt zu alten Geschehnissen, einem anderen ehemaligen Mitglied, dass RAF-Geld für eine ganz entgegengesetzte Richtung nutzt. Einem machthungrigen, manipulativen Staatssekretär der vor nichts zurück schreckt. Durch ihn landet der Son von Glass auf einer Bohrinsel die explodiert. Doch das andere ehemalige RAF-Mitglied findet ihn. Dazu noch ziemlich viel körperliche Action, wo eine Person erstaunlich viel einstecken muss. Eine sehr umfassende Geschichte, die rasant erzählt wird und dabei genug Informationen transportiert um gut in der Handlung mitzukommen. Das Ganze lässt sich sehr gut lesen und mir hat die Geschichte um die ehemaligen RAF-Mitglieder gut gefallen. Ein guter Hintergrund. Wobei die Protagonisten auch ohne diesen Hintergrund hätten agieren können. Einzig, dass eine Person sehr viel körperliche Verletzungen zu ertragen hat, alles irgendwie weg steckt und auch am Ende noch einige Blessuren davon trägt, das war für mich etwas zu viel. Ansonsten ein gelungener Roman.