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Panthertage

Mein Leben mit Epilepsie

Sarah Elise Bischof

(4)
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Beschreibung

Sarah ist zwanzig, hat gerade die Schule hinter sich und will
mit Vollgas ins Leben starten – doch dann erleidet sie einen
epileptischen Anfall. Und noch einen und noch einen. Plötzlich
sieht die lebenslustige Sarah sich mit einer Krankheit konfrontiert,
die ihr Leben mit einem Schlag komplett verändert.
Was folgt, sind eine Zeit voller Anfälle und Medikamente, viele
Momente der Einsamkeit, Wut und Scham und die Konfrontation
mit zahllosen Vorurteilen. Aber Sarah gibt sich und ihre
Träume nicht auf.
Heute, zehn Jahre, sieben Antiepileptika und unzählige Arztbesuche
und Klinikaufenthalte später, ist Sarah eine junge,
selbstbewusste Frau und steht mit beiden Beinen im Leben.
In Panthertage blickt sie auf ihre Geschichte zurück: eine Geschichte
über das Leben mit Epilepsie, das nicht immer einfach,
dafür aber jederzeit lebenswert ist.
»Ein warmherziges, aufrichtiges und lichtfunkelndes Buch.«
Benjamin Lebert, (Bestsellerautor)

Sarah Elise Bischof wurde 1984 in Norddeutschland geboren und studierte Kulturmanagement und Literaturwissenschaft in Kiel, Göteborg und München. 2004 wurde bei ihr eine Grand-Mal-Epilepsie diagnostiziert. Sie lebt mit ihrer Hündin in München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 26.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944296-93-7
Verlag Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/2,2 cm
Gewicht 285 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 109648

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 11.10.2017
Bewertet: anderes Format

Die Geschicht dieser Frau berührt und macht Betroffenen Mut! Ein tolles Buch!

sechs oder mehr Sterne wären verdient
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 07.05.2015

Wir lernen Sarah kennen, gerade als sie nach einem Anfall dem Rettungsassistenten begreiflich zu machen versucht, dass sie sehr wohl ihren Namen weiß, nur das finden der Buchstaben zum Zusammensetzen der Worte nicht funktionieren will. Dieser Moment mit Sarah und ihren Gedanken reicht, um sie sofort ins Herz zu schließen. Sa... Wir lernen Sarah kennen, gerade als sie nach einem Anfall dem Rettungsassistenten begreiflich zu machen versucht, dass sie sehr wohl ihren Namen weiß, nur das finden der Buchstaben zum Zusammensetzen der Worte nicht funktionieren will. Dieser Moment mit Sarah und ihren Gedanken reicht, um sie sofort ins Herz zu schließen. Sarah hat Epilepsie. In "Panthertage" blickt sie zurück auf die Zeit zwischen der Diagnose als sie zwanzig Jahre alt war und heute. Der Leser erfährt, wie die junge Frau diese Zeit gemeistert hat - die Anfälle und Medikamente, Wut, Scham, Unverständnis und Vorurteile - und wie Sarah dabei nie ihre Träume aus den Augen verlor. Sarah Elise Bischof geht in ihrem autobiografischen Roman so wunderbar offen mit ihrer Krankheit um, dass der Leser nicht umhin kommt, mitzufühlen. Ich selbst war mit ihr gemeinsam wütend, enttäuscht, ebenso peinlich berührt und habe laut gelacht. "Panthertage" ist ein wundervolles Buch, dass auf ehrlich intime Weise mit einer Krankheit umgeht, die in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema zu sein scheint.

Ein außergewöhnliches Leben durch Epilepsie - ich glaube, das ist es geworden.
von Brilli aus Hagen am 05.05.2015

Ein anderes Leben beginnt, als die junge Sarah Elise ihren ersten epileptischen Anfall erleidet. Ein anderes Leben hätte sowieso begonnen – jetzt, nachdem sie ihre Schule absolviert hatte und voller Neugierde und Enthusiasmus ins verheißungsvolle Leben starten wollte. Aber wie fremd, bedrückend und angsteinflößend war der Schlun... Ein anderes Leben beginnt, als die junge Sarah Elise ihren ersten epileptischen Anfall erleidet. Ein anderes Leben hätte sowieso begonnen – jetzt, nachdem sie ihre Schule absolviert hatte und voller Neugierde und Enthusiasmus ins verheißungsvolle Leben starten wollte. Aber wie fremd, bedrückend und angsteinflößend war der Schlund, in den sie nun stattdessen hineingezogen wurde. Epilepsie – das Wort hatte man schon gehört, irgendwie schien es nicht gesellschaftsfähig zu sein und war verkapselt in einer Aura von Nichtwissen und Berührungsangst. Und jetzt plötzlich war es ganz nah', man gehörte dazu und war dieser unberechenbaren Spontanität erniedrigender und sogar lebensbedrohender Hirnaktivität ausgesetzt, die eigener Steuerung entglitten war. Zuerst musste das Begreifen kommen, das Verinnerlichen dieser Tatsache und dann das Einnehmen einer Position, das Finden des eigenen Platzes in diesem neuen, anderen Dasein. Erst dann beginnt das Leben mit der Behinderung – ganz gleich, wie sie sich auch immer darstellt, welche Anforderungen sie auch an uns stellt, wenn sie ins Leben mit eingebaut werden muss. Und hier trifft der Leser auf Sarah Elise in einem wunderbar berührenden Roman voller Kraft und Humor - voller Ängste und Einsamkeit in den schwarzen Panther-Momenten, aber auch lichtdurchflutet in den Augenblicken der Freundschaft und der Tag-Träume, die der Seele Heilung bringen. Die junge Frau lässt den Leser in überraschend offenherziger Weise an den Belastungen teilhaben, die diese Erkrankung ihr auferlegt. Wir erleben Diskriminierung und Unverständnis, Bürokratie und gleichgültiges Abwenden aber ebenso freundschaftliche Hingabe, Zuwendung und intensive Fürsorge für einen geliebten Menschen. Diese große Palette menschlicher Gefühle vereint die Autorin in ihrem Buch, das sofort Einlass ins Herz des Lesers erhält und ihn erstaunt sein lässt über soviel Tapferkeit und Lebensfreude. Man spürt sehr wohl die dunklen Momente, in denen die junge Frau eine Gratwanderung macht, in denen ein Quentchen „mehr“ absolut zuviel sein würde und man ist glücklich, wenn wieder einmal die drohende Schattenseite überwunden ist. Aber man weiß auch, dass da ein Gegner ist, der keine Schwäche duldet, in einem Kampf, der immer wieder gewonnen werden muss, und man wünscht von ganzem Herzen, dass Willenskraft und Liebe zum Leben den Sieg davon tragen. Sarah Elises Buch ist für mich so persönlich und intim, dass ich während des Lesens das Gefühl hatte, sie bäte mich um meine Freundschaft – und sehr glücklich sagte ich „Ja“. Ich denke, eine Leseempfehlung muss ich nicht mehr aussprechen, das Buch liest sich wunderbar und wäre vielleicht sogar ein bisschen hilfreich, wenn es darum geht, Aufklärung und Verständnis für ein Thema zu bewirken, das immer noch tabuisiert durch die Gedanken irrt.


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