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Spiegel des Bösen

(9)
Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ...

Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!
Portrait
Björn Springorum, geboren 1982 in Calw, würde am liebsten am zweiten Stern rechts abbiegen, im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden, nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen oder eine recht wagemutige Partie Quidditch spielen. Weil sich das alles als schwieriger herausstellt als gedacht, schreibt er eben solange seine eigenen Geschichten. Björn Springorum studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von drei Katzen gehörig auf Trab gehalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20230-5
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3,8 cm
Gewicht 572 g
Illustrator Max Meinzold
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Das Böse in alten Gemäuern...“

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Vielschichtiger Horrorroman für Jugendliche ab 13 über Mut, Freundschaft und die größte Macht von allen: die Liebe. Dennoch kein bisschen kitschig geschrieben und nichts für zartbesaitete Seelen. Vielschichtiger Horrorroman für Jugendliche ab 13 über Mut, Freundschaft und die größte Macht von allen: die Liebe. Dennoch kein bisschen kitschig geschrieben und nichts für zartbesaitete Seelen.

Kundenbewertungen

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"Dieses Hotel hat einen eigenen Willen"
von Dr. M. am 27.06.2018

Als Sophie mit ihren Eltern am Grandhotel Rabenfels ankommt, sieht sie wie sich eine Frau aus einem Fenster stürzt. Sophie wollte diese blöde Reise sowieso nicht machen, und nun das. Doch keiner außer ihr hat etwas von einem Todessturz gesehen. Am nächsten Morgen wacht Sophie allein im Zimmer auf.... Als Sophie mit ihren Eltern am Grandhotel Rabenfels ankommt, sieht sie wie sich eine Frau aus einem Fenster stürzt. Sophie wollte diese blöde Reise sowieso nicht machen, und nun das. Doch keiner außer ihr hat etwas von einem Todessturz gesehen. Am nächsten Morgen wacht Sophie allein im Zimmer auf. Ihre Eltern sind verschwunden. Das Gebäude sieht innen anders aus und merkwürdige Gäste, die Sophie jedoch keine Beachtung schenken, bevölkern die öffentlichen Räume. Auf der Suche nach ihren Eltern findet sie in einem Keller Menschen, die sie erkennen und mit ihr sprechen. Sie scheinen jedoch dort schon seit langer Zeit festzusitzen. Verängstigt und verzweifelt haben sie die Hoffnung auf ein Entrinnen aufgegeben. Nur in Max findet Sophie einen verständigen Gleichaltrigen. Allerdings weiß Max oft nicht, wovon Sophie spricht, wenn sie moderne Alltagsbegriffe benutzt. Ein verwunschenes Hotel mit vielen Fallen und Tücken, das ein Geheimnis versteckt, hinter das man erst einmal kommen muss, wenn man aus ihm entkommen möchte, ein seltsames Geschehen in einer falschen Zeit mit merkwürdigen Figuren, verschwundene Personen und eine Hintergrundgeschichte, die man unbedingt kennen sollte, wenn man den Knoten des roten Fadens entwirren will - all das sind die Zutaten dieses "Phantastikromans", wie der Verlag dieses Buch nennt. Björn Springorum spielt zunächst sehr geschickt mit dieser Mischung aus einer Dornröschen-Geschichte und Horroreffekten. Allerdings kommt der Prinz diesmal nicht von außen. Sophie steckt als Heldin schon selbst im Schlamassel. Sie erscheint zwar auch nach ungefähr hundert Jahren als Retterin. Leider jedoch hat Max nicht die ganze Zeit geschlafen. Löst Sophie das Rätsel, so wird sie ihn in seine Zeit verlieren. Die Idee zu dieser Geschichte ist brillant, die Ausführung ein Kammerspiel, weil deren Figuren nicht aus ihrem Gefängnis entfliehen können. Dem Autor gelingt es nicht ganz, den Spannungsbogen über die recht lange Suche nach dem Ausweg aufrechtzuerhalten. Und am Ende ist die Hintergrundgeschichte, die Rabenfels erst zu diesem Spukschloss gemacht hat, zwar bitter, aber auch ein klein wenig zu durchsichtig gestrickt. Vielleicht hätten mehr Horror und eine leichte Straffung der Handlung das Buch noch besser gemacht. Mir hat es gut gefallen, wenngleich die Geschichte irgendwann, noch recht weit weg vom Ende, mehr oder weniger klare Konturen bekam.

Atmosphärisches Jugendbuch mit Gruselfaktor
von Luise W am 05.06.2017

Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie... Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie nicht allein, denn es gibt noch andere, denen dasselbe widerfahren ist und gemeinsam versuchen sie, das Rätsel um das Hotel zu lösen und ihre Eltern zu finden. Titel und Cover stimmen auf ein gruseliges Jugendbuch ein und passen hervorragend zur Geschichte. Auch jeder Kapitelanfang ist besonders gestaltet, sodass die Stimmung die ganze Zeit erhalten bleibt. „Was war das nur für ein Ort, an dem man jeden Augenblick mit dem Schlimmsten rechnen musste, an dem ruhelose Geister umherschwebten und Phantome viele Jahrzehnte durch die Flure huschten?“ (S. 179) Björn Springorum konnte mich von Beginn an fesseln. Es gelingt ihm wunderbar, die düstere Atmosphäre der Geschichte zu transportieren, rasant und actionreich stolpert man mitten in die verborgenen Geheimnisse des Hotels. Größtenteils erlebt man das Geschehen aus Sophies Perspektive, kleine Abschnitte aber auch von anderen Figuren. Außerdem gibt es immer mal wieder Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die nach und nach Aufschluss darüber geben, warum das Hotel so sonderbar ist. Die 15-jährige Sophie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine mutige Protagonistin, die zielstrebig versucht, aus ihrer verzwickten Situation zu entkommen. Daneben gibt es aber noch jede Menge weitere, zum Teil recht skurrile Figuren, die nicht alle freundlichen Gemüts sind. Sophie findet jedoch schnell einige Verbündete, die ihr oftmals helfend zur Seite stehen. Für meinen Geschmack hätte sie gern ein bisschen weniger auf diese Hilfe angewiesen sein und mehr Probleme allein lösen können, was mit ihrem Charakter gut harmoniert hätte. Nichtsdestotrotz passte insgesamt alles gut zusammen und auch eine Liebesgeschichte fehlt natürlich nicht. Liebe und Hass sind die zentralen Themen in „Spiegel des Bösen“. Was passiert, wenn sich Liebe in Hass verwandelt? Und wie kommen Sophie und die anderen aus ihrer Situation wieder heraus? Durch die Einbindung von Fantasy-Elementen ist dem Autor eine wunderbar spannende Gruselgeschichte gelungen. Fazit „Spiegel des Bösen“ ist ein spannendes Jugendbuch mit Gruselfaktor. Mit seiner atmosphärischen und rasanten Geschichte konnte mich Björn Springorum trotz kleiner Schwächen an der Hauptfigur Sophie überzeugen.

Willkommen im Gand Hotel
von Julia Lotz aus Aßlar am 30.05.2017

Ich freute mich sehr auf das neue Buch von Björn Springorum. Es ist das erste, was ich von ihm lesen doch von allen Seiten hörte ich bisher Lob und ich war gespannt auf den Jugend-Horrorroman. Auch der Klappentext sagte mir zu. Ich finde Fantasygeschichten, die ih Grand Hotels spielen... Ich freute mich sehr auf das neue Buch von Björn Springorum. Es ist das erste, was ich von ihm lesen doch von allen Seiten hörte ich bisher Lob und ich war gespannt auf den Jugend-Horrorroman. Auch der Klappentext sagte mir zu. Ich finde Fantasygeschichten, die ih Grand Hotels spielen unheimlich interessant und gerade diesen alten Hotels haftet auch immer ein ganz besonderer Zauber an. Dennoch fiel mir der Einstieg in die Geschichte schwer. Es dauerte lange, bin ich wirklich durchblickt hatte, was genau in der Geschichte passierte und noch einmal einiges, bis dann wirklich was passierte und dann war die Geschichte auch schon fast um. In die Geschichte mit Fantasyelementen sind einige Horrorelemente eingebunden, die trotz dem Defizit in der Story eine Menge Atmosphäre lieferten und für mich einen großen Reiz des Buches ausmachten. Diese Elemente sind für ein Jugendbuch sehr angemessen und wenn man sich leicht gruselt (und das kann ich nur bestätigen), dann gibt das Buch auch für ältere Leser eine Menge her. Mit der Protagonistin Sophie bin ich zwar nach einige Zeit warm geworden, ihr Handeln blieb aber im Verlaufe des gesamten Buches sehr passiv. Es passiert sehr wenig aus eigenem Antrieb und sowohl Sophie, als auch die Leser bekommen viel zu viel von anderen Charakteren präsentiert, als dass man sich selbst anstrengen muss. Dennoch hatte Sophie auch einige positive Aspekte. Allen voran fand ich ihre etwas andere Liebesgeschichte sehr toll konstruiert und neben Sophie besaßen auch die anderen Charaktere ganz viel Charme. In was ich mich definitiv verliebt habe, das ist der Schreibstil des Autors. Er ist sehr verträumt, gerade richtig für ein Fantasybuch, wie Spiegel des Bösen und dennoch weicht er nie vom Wesentlichen ab, was für die Geschichte gerade richtig war. Trotz der starken Defizite in der Geschichte und dem leider auch nicht so überraschenden Ende, konnte mich Spiegel des Bösen und vor allen Dingen der Autor Björn Springorum in anderen Punkten begeistern. Fazit: Spiegel des Bösen hat definitiv Defizite in der Story, die sich leider auch bis zum Ende der Geschichte ziehen. Gefallen haben mir dafür die Charaktere und der Schreibstil umso mehr, weshalb es für mich mit Spiegel des Bösen nicht beim einzigen Buch des Autors bleibt. Auch die gut gesetzten Horrorelemente waren sehr überzeugend und passen sehr gut zu jüngeren Lesern.