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Das unendliche Meer

Die fünfte Welle 2 - Roman

Die fünfte Welle 2

(28)
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
Rezension
"Hervorragender zweiter Band der Trilogie. Eine überaus flüssige, spannende und ereignisreiche Lektüre, in der Yancey seine ganz besondere apokalyptische Atmosphäre spürbar weiter entfaltet. "
Portrait
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641136680
Verlag Goldmann
Dateigröße 677 KB
Übersetzer Thomas Bauer
Verkaufsrang 16.500
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Stefanie Schalles, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Spannend geht es weiter mit der Geschichte um Cassie und ihren Freunden. Können Sie die feindliche übermacht besiegen? Und was ist mit Evan Walkers passiert? Findet es heraus! Spannend geht es weiter mit der Geschichte um Cassie und ihren Freunden. Können Sie die feindliche übermacht besiegen? Und was ist mit Evan Walkers passiert? Findet es heraus!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Der zweite Teil der düsteren Endzeitgeschichte um Cassie und ihren Schicksalsgenossen. Gibt es eine Zukunft? Der zweite Teil der düsteren Endzeitgeschichte um Cassie und ihren Schicksalsgenossen. Gibt es eine Zukunft?

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Obwohl das Thema kein neues ist, hat mich die Geschichte um Cassie sehr begeistert und mich einfach nur in ihren Bann gezogen.
Ein ganz tolles Leseerlebnis <3
Obwohl das Thema kein neues ist, hat mich die Geschichte um Cassie sehr begeistert und mich einfach nur in ihren Bann gezogen.
Ein ganz tolles Leseerlebnis <3

„Nicht ganz so spannend wie Band 1, aber dennoch eine gelungene Fortsetzung“

Denise Thoma, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Die Meinung, dass "Das unendliche Meer" nicht so gut wie sein Vorgänger sein soll, habe ich im voraus oft gehört. Trotzdem wollte ich ohne Vorurteile an Band 2 herangehen und anfangs konnte ich diese Kritik überhaupt nicht nachvollziehen, weil das Buch genauso spannend weitergeht wie Band 1. Doch dann wurde der Inhalt doch etwas träge.

Handlung & Umsetzung:
Wenn man "Das unendliche Meer" mit Band 1 vergleicht, kann man sagen, dass es viel ruhiger verläuft. Es kommt zwar Action vor, aber nicht in dieser geballten Macht wie im Vorgängerband. So hatte ich nach der Hälfte des Buches das Gefühl, dass eigentlich noch gar nicht viel passiert ist. Was in diesem Fall überhaupt nicht negativ ist, weil es trotzdem sehr spannend war.
Das letzte Drittel des Buches, das aus Ringers Sicht geschrieben ist, zieht sich dann leider etwas. Sie ist in geschwächtem Zustand, deshalb passiert nicht viel, außer dass man Razor kennen lernt, der sie pflegt, und viele philosophische Gedankengänge beschrieben werden.
Das Ende ist dafür absolut überraschend und mind-blowing. Ein Wort, dass es besser beschreiben würde, fällt mir nicht ein. Der Leser wird mit einer weiteren Information gefüttert, mit der er mit Sicherheit nicht gerechnet hätte. Dieses Ende ist so überwältigend und spannungsgeladen, dass ich hibbelnd auf den nächsten Band warte.

Charaktere:
Alle Charaktere haben mittlerweile natürlich eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mir gefällt auch jede davon, bis auf die von Cassie. Sie kommt mir in diesen Band sehr zickig vor, reagiert oft gereizt und im nächsten Moment wieder sanft. Es war nicht so störend, dass das Buch keinen Spaß gemacht hätte, aber ich hatte schon andere Bücher, in denen mich das extrem genervt hat. Im Vergleich zu Band 1 war Cassie also viel aufbrausender und mutiger. Sie sagt auch sowas wie "außerirdische Schlampe", was meiner Meinung nach überhaupt nicht zu ihr passt.
In meiner Rezension zum ersten Band habe ich ja bereits erwähnt, dass ich Evan-Fan bin. Umso trauriger war ich, dass er nicht besonders oft vorkommt.
Ein neuer Nebencharakter taucht auf und er gefällt mir unheimlich gut. Razor ist ein bisschen wie Ben Parish, aber doch anders und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich finde es sehr schade, dass er nur eine Nebenfigur ist.

Schreibstil & Gestaltung:
Wie auch schon in Band 1 fehlen mir in "Das unendliche Meer" die Emotionen des Ich-Erzählers. Mir ist es diesmal teilweise schwer gefallen, nachzuvollziehen, was gerade passiert bzw. warum ein Charakter so reagiert, weil ich keinen Einblick in die Gefühlswelt bekommen habe.
Yanceys Schreibstil finde ich nach wie vor fantastisch und ich lese gerne Bücher von ihm, weil er auf eine poetische Art und Weise schreibt. Manchmal ist es ein bisschen too much, aber ich mag es trotzdem sehr gerne.


Fazit:
"Das unendliche Meer" ist ein würdiger Nachfolger für Die 5. Welle, hat sich aber trotzdem an einigen Stellen sehr gezogen. Mit der Spannung und Action von Band 1 kann er also nicht ganz mithalten, ist aber trotzdem ein interessantes Buch, das viele neue Informationen bietet, die einen sehnsüchtig auf Band 3 warten lassen.
Die Meinung, dass "Das unendliche Meer" nicht so gut wie sein Vorgänger sein soll, habe ich im voraus oft gehört. Trotzdem wollte ich ohne Vorurteile an Band 2 herangehen und anfangs konnte ich diese Kritik überhaupt nicht nachvollziehen, weil das Buch genauso spannend weitergeht wie Band 1. Doch dann wurde der Inhalt doch etwas träge.

Handlung & Umsetzung:
Wenn man "Das unendliche Meer" mit Band 1 vergleicht, kann man sagen, dass es viel ruhiger verläuft. Es kommt zwar Action vor, aber nicht in dieser geballten Macht wie im Vorgängerband. So hatte ich nach der Hälfte des Buches das Gefühl, dass eigentlich noch gar nicht viel passiert ist. Was in diesem Fall überhaupt nicht negativ ist, weil es trotzdem sehr spannend war.
Das letzte Drittel des Buches, das aus Ringers Sicht geschrieben ist, zieht sich dann leider etwas. Sie ist in geschwächtem Zustand, deshalb passiert nicht viel, außer dass man Razor kennen lernt, der sie pflegt, und viele philosophische Gedankengänge beschrieben werden.
Das Ende ist dafür absolut überraschend und mind-blowing. Ein Wort, dass es besser beschreiben würde, fällt mir nicht ein. Der Leser wird mit einer weiteren Information gefüttert, mit der er mit Sicherheit nicht gerechnet hätte. Dieses Ende ist so überwältigend und spannungsgeladen, dass ich hibbelnd auf den nächsten Band warte.

Charaktere:
Alle Charaktere haben mittlerweile natürlich eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mir gefällt auch jede davon, bis auf die von Cassie. Sie kommt mir in diesen Band sehr zickig vor, reagiert oft gereizt und im nächsten Moment wieder sanft. Es war nicht so störend, dass das Buch keinen Spaß gemacht hätte, aber ich hatte schon andere Bücher, in denen mich das extrem genervt hat. Im Vergleich zu Band 1 war Cassie also viel aufbrausender und mutiger. Sie sagt auch sowas wie "außerirdische Schlampe", was meiner Meinung nach überhaupt nicht zu ihr passt.
In meiner Rezension zum ersten Band habe ich ja bereits erwähnt, dass ich Evan-Fan bin. Umso trauriger war ich, dass er nicht besonders oft vorkommt.
Ein neuer Nebencharakter taucht auf und er gefällt mir unheimlich gut. Razor ist ein bisschen wie Ben Parish, aber doch anders und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich finde es sehr schade, dass er nur eine Nebenfigur ist.

Schreibstil & Gestaltung:
Wie auch schon in Band 1 fehlen mir in "Das unendliche Meer" die Emotionen des Ich-Erzählers. Mir ist es diesmal teilweise schwer gefallen, nachzuvollziehen, was gerade passiert bzw. warum ein Charakter so reagiert, weil ich keinen Einblick in die Gefühlswelt bekommen habe.
Yanceys Schreibstil finde ich nach wie vor fantastisch und ich lese gerne Bücher von ihm, weil er auf eine poetische Art und Weise schreibt. Manchmal ist es ein bisschen too much, aber ich mag es trotzdem sehr gerne.


Fazit:
"Das unendliche Meer" ist ein würdiger Nachfolger für Die 5. Welle, hat sich aber trotzdem an einigen Stellen sehr gezogen. Mit der Spannung und Action von Band 1 kann er also nicht ganz mithalten, ist aber trotzdem ein interessantes Buch, das viele neue Informationen bietet, die einen sehnsüchtig auf Band 3 warten lassen.

Jasmin Reinert, Thalia-Buchhandlung Soest

Zweite Buch des Endzeit Alien Buches und nciht weniger gut als das erste. Mit einer komplett unerwarteten Wendung im Geschehen. Ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten. Zweite Buch des Endzeit Alien Buches und nciht weniger gut als das erste. Mit einer komplett unerwarteten Wendung im Geschehen. Ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Fortsetzung mit sehr überraschenden Wendungen!
Ich finde den Autor echt Klasse, leider schwächelt dieser 2. Band etwas. Man muss ihn aber einfach lesen - und dann: warten auf Bd.3
Fortsetzung mit sehr überraschenden Wendungen!
Ich finde den Autor echt Klasse, leider schwächelt dieser 2. Band etwas. Man muss ihn aber einfach lesen - und dann: warten auf Bd.3

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Die großartige und augenöffnende Fortsetzung der Erfolgsserie fesselt noch mehr als der erste Teil. Wundervoller Schreibstil und eine fantastische Geschichte treffen aufeinander. Die großartige und augenöffnende Fortsetzung der Erfolgsserie fesselt noch mehr als der erste Teil. Wundervoller Schreibstil und eine fantastische Geschichte treffen aufeinander.

„Apokalypse, die 2.“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die Erde nach der Apokalypse,nach der fünften Welle (s.1.Teil),nur noch bewohnt von wenigen Erwachsenen und etlichen Kindern/Jugendlichen,die die Auslöschung
der Menschheit durch eine außerirdische Spezies überlebt haben,das ist das Setting des "unendlichen Meeres".
Eine kleine Gruppe Jugendlicher rund um Cassie Sullivan, der Hauptperson des Einführungsbandes,hat sich einem alten Hotel verkrochen und wartet auf Evan Walker, den
ehemaligen "Silencer/Sniper" und gen-optimierten Jugendlichen, in den sich Cassie verliebt hatte.
Evan hatte Cassies Leben gerettet und sie bei der lebensgefährlichen Aktion
unterstützt, ihren kleinen Bruder Ben von einem Alien/Ex-Militärstützpunkt zu retten.
Auch Cassies ehemaliger Highschoolschwarm Ben, nun genannt "Zombie",konnte (schuss)verletzt von dort entkommen,ebenso wie "Poundcake",die coole "Ringer",die kleine "Teacup"
und natürlich Sam,Cassies kleiner Bruder.Was allerdings mit Evan beim Hochjagen des Stützpunktes passiert ist,weiß Cassie nicht wirklich, eigentlich dürfte er die Feuerhölle dort nicht überlebt haben...
Sie haben alle nicht mehr viel Zeit,da die Feinde nicht allzulange auf sich warten lassen werden, daher versucht Ringer schon mal alleine als neues Versteck unterirdische
Höhlen zu finden, die ganz in der Nähe sein sollen.
Aber den wahren Plan der übermächtigen Gegner können sie alle nicht ahnen,geschweige denn verhindern, oder ?
Noch düsterer,spannender und letztendlich auch actiongeladener hat dieser blutig-dystopische Jugendroman durchaus auch das Zeug dazu, erwachsene Leser zu fesseln.Seine
jugendlichen Protagonisten und ihre Verhaltensweisen entsprechen vielleicht nicht immer ihrem eigentlichen Alter,aber sie mussten ja auch wesentlich schneller und auf erbarmungslosere Weise
erwachsen werden als normale Teenager.
Viel mehr kann man gar nicht erzählen, ohne heftig zu "spoilern", zum besseren Verständnis des "unendl.Meeres" sollte man "Die 5.Welle" gelesen haben, mich hat die Story schnell wieder eingefangen und nun passiert das, was ich nach 2.Teilen immer tue: warten auf Teil 3,yeah.....
Die Erde nach der Apokalypse,nach der fünften Welle (s.1.Teil),nur noch bewohnt von wenigen Erwachsenen und etlichen Kindern/Jugendlichen,die die Auslöschung
der Menschheit durch eine außerirdische Spezies überlebt haben,das ist das Setting des "unendlichen Meeres".
Eine kleine Gruppe Jugendlicher rund um Cassie Sullivan, der Hauptperson des Einführungsbandes,hat sich einem alten Hotel verkrochen und wartet auf Evan Walker, den
ehemaligen "Silencer/Sniper" und gen-optimierten Jugendlichen, in den sich Cassie verliebt hatte.
Evan hatte Cassies Leben gerettet und sie bei der lebensgefährlichen Aktion
unterstützt, ihren kleinen Bruder Ben von einem Alien/Ex-Militärstützpunkt zu retten.
Auch Cassies ehemaliger Highschoolschwarm Ben, nun genannt "Zombie",konnte (schuss)verletzt von dort entkommen,ebenso wie "Poundcake",die coole "Ringer",die kleine "Teacup"
und natürlich Sam,Cassies kleiner Bruder.Was allerdings mit Evan beim Hochjagen des Stützpunktes passiert ist,weiß Cassie nicht wirklich, eigentlich dürfte er die Feuerhölle dort nicht überlebt haben...
Sie haben alle nicht mehr viel Zeit,da die Feinde nicht allzulange auf sich warten lassen werden, daher versucht Ringer schon mal alleine als neues Versteck unterirdische
Höhlen zu finden, die ganz in der Nähe sein sollen.
Aber den wahren Plan der übermächtigen Gegner können sie alle nicht ahnen,geschweige denn verhindern, oder ?
Noch düsterer,spannender und letztendlich auch actiongeladener hat dieser blutig-dystopische Jugendroman durchaus auch das Zeug dazu, erwachsene Leser zu fesseln.Seine
jugendlichen Protagonisten und ihre Verhaltensweisen entsprechen vielleicht nicht immer ihrem eigentlichen Alter,aber sie mussten ja auch wesentlich schneller und auf erbarmungslosere Weise
erwachsen werden als normale Teenager.
Viel mehr kann man gar nicht erzählen, ohne heftig zu "spoilern", zum besseren Verständnis des "unendl.Meeres" sollte man "Die 5.Welle" gelesen haben, mich hat die Story schnell wieder eingefangen und nun passiert das, was ich nach 2.Teilen immer tue: warten auf Teil 3,yeah.....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
9
13
5
0
1

Mehr als fünf Sterne.
von Aarne Bittner aus Hamburg am 30.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Was erneut von Anfang an beeindruckt, ist der sprachliche Reichtum aus dem Rick Yancey schöpft, und der ihn als hervorragenden Erzähler auszeichnet. Er gibt dem Erleben seiner Figuren, und der Atmosphäre der Situationen, so viel Raum und Farbe, dass man als Leser wahrlich mit im Geschehen ist. Und darum... Was erneut von Anfang an beeindruckt, ist der sprachliche Reichtum aus dem Rick Yancey schöpft, und der ihn als hervorragenden Erzähler auszeichnet. Er gibt dem Erleben seiner Figuren, und der Atmosphäre der Situationen, so viel Raum und Farbe, dass man als Leser wahrlich mit im Geschehen ist. Und darum geht es doch, mitzuerleben. Handelte der erste Band vorwiegend von Cassie und Evan, so nehmen sie in diesem zweiten Band nur etwa ein Drittel der Handlung ein, und wir begleiten stattdessen "Ringer" (die Mit-Rekrutin aus Camp Haven), nicht nur auf ihrem Abenteuer mit den "Aliens", sondern erfahren auch manches aus ihrer Vergangenheit. Obwohl mir "Ringer" nicht so sympathisch war, ist es nur verständlich die Handlung aus der Sicht einer knallharten Kämpferin (und nach wie vor zwiespältigen Figur) fortzuführen, denn es gibt ungeahnt gefährliche Situationen zu bestehen. Leider begeht der Autor einen "Fehler" der in vielen SciFi Büchern und Filmen entsteht. Es wird eine Situation so extrem in die Spannung getrieben, dass es keinen logischen Ausweg mehr gibt, und dann gibt es aus dem Nichts doch einen, dank, oh Wunder, Alien-Technologie oder Alien-Fähigkeiten. Solch einen Trick kann man mal verwenden, aber in diesem Band gibt es alle 100 Seiten ein "Wunder". Solche Kunstgriffe finde ich zwar nicht gelungen, aber andererseits zeigt es wie brenzlig und extrem spannend es die meiste Zeit zugeht. Mit Superlativen sollte man vorsichtig sein, doch ich fand diesen Band einfach meisterhaft geschrieben, und ich frage mich, wie das, besonders auch in Hinblick auf die enthüllten unglaublichen Hintergründe der "Aliens", im nächsten Band noch überboten werden soll.

Leider nicht so gut wie Band 1
von KittyCatina am 31.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Nachdem die fünfte Welle über die Menschen hereingebrochen ist, gibt es nicht mehr viele Überlebende. Cassie und ihre Freunde konnten zwar aus Camp Haven entkommen, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Außerdem fehlt es ihnen an einem sicheren Unterschlupf und die Kälte macht ihnen zu schaffen. Irgendwie konnte... Nachdem die fünfte Welle über die Menschen hereingebrochen ist, gibt es nicht mehr viele Überlebende. Cassie und ihre Freunde konnten zwar aus Camp Haven entkommen, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Außerdem fehlt es ihnen an einem sicheren Unterschlupf und die Kälte macht ihnen zu schaffen. Irgendwie konnte ich mich bei diesem Buch nicht so richtig auf den Schreibstil einlassen. Dieser war mir für eine Geschichte dieser Art zu poetisch und davon ganz abgesehen, oft auch ziemlich verwirrend. Dazu kommt auch noch, dass sie aus der Perspektive zahlreicher Charaktere erzählt wird, man aber nicht darauf hingewiesen wird, aus wessen Sicht die Geschichte gerade geschildert wird. Dennoch lies sich die Geschichte ziemlich schnell, wenn auch nicht besonders flüssig, lesen. Diese fängt zwar stark und spannend an, hält das Tempo dann auch ziemlich lange, zieht sich aber gegen Ende hin sehr, bevor sie noch einmal in sehr interessanten, gut gemachten Twists mündet, welche so einige Szenen, die beim Lesen recht öde wirken, erklärt. Im Gegensatz zum ersten Band der Reihe hatte dieser hier auch einen kleinen Cliffhanger und vor allem wurden nicht alle Fragen geklärt, so dass man auf den dritten Band gespannt sein kann. Schade fand ich an Band zwei nur, dass trotz der Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde, letztendlich nicht wirklich viel passiert ist. Dennoch freue ich mich auf den letzten Teil und bin gespannt, wie es mit Cassie, Evan, Ben und den anderen weiter geht. Was die Charaktere angeht, so fand ich sie alle recht gut und abwechslungsreich gezeichnet. Es gibt zwar keinen, der besonders heraus sticht, aber auch niemanden, der nicht nachvollziehbar wäre. Cassie ist zwar noch immer diejenige, die im Fokus steht, doch auch andere Personen bekommen ihren größeren Auftritt, so zum Beispiel Ringer, welche wir einen großen Teil der Handlung über begleiten. Während allerdings Cassie doch eher etwas blass wirkte, so wurde Ringer im verlauf der Geschichte immer interessanter und sympathischer. Abschließend kann ich nur sagen, dass Das unendliche Meer ein typischer Mittelband ist, der sich trotz teilweise anstrengendem Schreibstil gut weg lesen lässt und der auf jeden Fall Lust auf das Finale macht. Von daher gibt es, obwohl er durchaus schlechter als Die fünfte Welle ist, eine Leseempfehlung.

von Sandra Kiehlhöfer aus Bernburg am 28.07.2017
Bewertet: anderes Format

Fulminante Fortsetzung des ersten Bandes. Man darf sehr gespannt sein auf die "Anderen".