Tanz auf den Klippen

Roman

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Zwei Mädchen in einem Dorf auf einer abgelegenen Insel. Sie wachsen auf in einer archaisch wirkenden Welt, in zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umgeben von abgekämpften, rebellierenden Arbeitern, skurrilen Außenseitern und eigensinnigen Wirrköpfen, die in der harschen Realität ihren Weg gehen. Jahre später treffen sie sich als junge Frauen wieder: Die eine als Studentin auf der Suche nach ihrem Weg ins Leben, die andere als rätselhafte, mit den Männern spielende Schönheit.

Portrait
Sólrún Michelsen, geboren 1948, zählt zu den bekanntesten Vertretern der zeitgenössischen färöischen Literatur und schreibt für Kinder und Erwachsene. 2002 erhielt Michelsen den färöischen Kinderliteratur-Preis. Tanz auf den Klippen ist ihr erster Roman für Erwachsene und wurde 2008 mit dem Mads-Andrias-Jacobsen-Literaturpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 22.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-00482-5
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 19,8/12,3/1,9 cm
Gewicht 232 g
Originaltitel Tema við slankum
Auflage 1
Übersetzer Inga Meincke
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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Wo die Abgründe warten
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2015

Man stelle sich vor: Eine reifere und zugleich düsterere Variante von „Pippi Langstrumpf“, erzählt aus Annikas Perspektive. Sólrún Michelsen verfasste nach knapp zehn Romanen für Kinder und Jugendliche mit „Tanz auf den Klippen“ ihre erste Novelle für Erwachsene. Darin schildert sie das Aufwachsen zweier benachbarter Mädchen in einer rau... Man stelle sich vor: Eine reifere und zugleich düsterere Variante von „Pippi Langstrumpf“, erzählt aus Annikas Perspektive. Sólrún Michelsen verfasste nach knapp zehn Romanen für Kinder und Jugendliche mit „Tanz auf den Klippen“ ihre erste Novelle für Erwachsene. Darin schildert sie das Aufwachsen zweier benachbarter Mädchen in einer rau und archaisch wirkenden Stadt auf den Färöern. Der Originaltitel dieser Novelle lautet „Tema við slankum“, was sich in etwa mit „Thema mit Umweg“ übersetzen lässt. Und so stehen die beiden so unterschiedlichen Mädchen nicht allein im Zentrum des Geschehens: In den oft nur einige wenige Seiten langen Kapiteln wirft die Autorin kaleidoskopartig den Blick auf jene Kinder und Erwachsene, welche die beiden Mädchen umgeben. Sie erzählt von Außenseiterfiguren, Ängsten, Gewalt und unerfüllten Träumen. Ähnlich wie in Gudmundur Thorssons 2014 erschienenem Roman „In den Wind geflüstert“ entsteht durch diesen facettenhaften Erzählstil ein faszinierendes wie vielschichtiges Bild einer kleinen Gemeinschaft, in der sich die beiden Hauptfiguren bewegen und von ihr geprägt werden. „Tanz auf den Klippen“ ist ein literarischer Exot: Kaum ein Roman wurde aus dem Färöischen je übersetzt. Deswegen ist die Leistung von Inga Meincke besonders hervor zu heben, der es bei ihrer Übertragung ins Deutsche gelungen ist, die Schroffheit der Sprache einzufangen, mit der die Autorin das Terrain der Insel und die oftmals gemarterten Seelen seiner Bewohner widerspiegelt. Die relative Kürze des Buches sollte dabei nicht über seinen Gehalt hinwegtäuschen: Die kurzen Kapitel mit den Schilderungen der diversen Inselschicksale enthalten komplexe Bilder und verweisen auf Beziehungen zwischen Figuren, die mitunter erst bei mehrmaligem Lesen offenbar werden. Sólrún Michelsen ist eine faszinierende Stellvertreterin einer annähernd unbekannten Nationalliteratur, die es im Frühjahr 2015 zu entdecken gilt.