Warenkorb
 

Germania / Kommissar Oppenheimer Bd.1

Kommissar Oppenheimer 1

(29)
Berlin 1944: In der zerbombten Reichshauptstadt macht ein Serienmörder Jagd auf Frauen. Makaber stellt er ihre verstümmelten Körper vor Kriegerdenkmälern zur Schau. Alle Opfer hatten eine Verbindung zur NSDAP – doch laut einem Bekennerschreiben ist der Täter kein Regimegegner, sondern ein linientreuer Nazi. Der jüdische Kommissar Richard Oppenheimer, einst erfolgreichster Ermittler der Berliner Kripo, wird von der Gestapo hinzugezogen. Ein Drahtseilakt für Oppenheimer, dessen Leben am seidenen Faden hängt, womöglich erst recht, wenn er den Fall löst. Fieberhaft sucht er einen Ausweg aus diesem gefährlichen Spiel …
Portrait

Sprecher: Seit er im Jahr 2006 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert wurde, ist er der Geheimtipp unter den deutschen Sprechern: Philipp Schepmann überzeugt mit seiner facettenreichen und zugleich unverwechselbaren Stimme.

… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Philipp Schepmann
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 30.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783868044294
Genre Krimi/Thriller
Verlag Audio media GmbH
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 450 Minuten
Verkaufsrang 7.898
Hörbuch (CD)
14,09
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Weitere Bände von Kommissar Oppenheimer

  • Band 1

    41104824
    Germania / Kommissar Oppenheimer Bd.1
    von Harald Gilbers
    Hörbuch
    14,09
    Sie befinden sich hier
  • Band 2

    43785452
    Odins Söhne / Kommissar Oppenheimer Bd.2
    von Harald Gilbers
    Hörbuch-Download
    7,99
  • Band 3

    47872106
    Endzeit / Kommissar Oppenheimer Bd.3
    von Harald Gilbers
    (7)
    eBook
    9,99

Buchhändler-Empfehlungen

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ich lese sehr gerne historische Krimis und bin jedes Mal fasziniert, wie man z. B. ohne Smartphone Fälle lösen konnte. Auch dieses Buch hat mich begeistert. Ich lese sehr gerne historische Krimis und bin jedes Mal fasziniert, wie man z. B. ohne Smartphone Fälle lösen konnte. Auch dieses Buch hat mich begeistert.

„Gefangen zwischen den Feinden“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Das apokalyptische Deutschland des Jahres 1944 bildet die Kulisse für den spannenden Auftakt zu einer neuen Krimiserie um den ehemaligen jüdischen Kommissar Oppenheimer. Gelungen! Das apokalyptische Deutschland des Jahres 1944 bildet die Kulisse für den spannenden Auftakt zu einer neuen Krimiserie um den ehemaligen jüdischen Kommissar Oppenheimer. Gelungen!

„Fesselnder Krimi vor dramatischem Hintergrund“

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Nur der "Mischehe" mit seiner treu zu ihm stehenden "arischen" Frau verdankt es der aufgrund seiner jüdischen Glaubenszugehörigkeit aus dem Staatsdienst entlassene Kommissar Richard Oppenheimer, dass er noch unter den Lebenden weilt. Und doch fürchtet er jeden Tag um seine blanke Existenz im vom Krieg gezeichneten Berlin.
Umso ungläubiger reagiert er, als ein SS-Offizier ihn eines Tages zur Mitarbeit an der Aufklärung einer bizarren Mordserie abkommandiert...
Harald Gilbers ist ein spannender Kriminalroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten gelungen, über dessen Haupt stets das Damoklesschwert der eigenen Vernichtung dräut.

P.S.: Ob sich Richard Oppenheimer und Gereon Rath wohl irgendwann einmal über den Weg laufen...? ;-)
Nur der "Mischehe" mit seiner treu zu ihm stehenden "arischen" Frau verdankt es der aufgrund seiner jüdischen Glaubenszugehörigkeit aus dem Staatsdienst entlassene Kommissar Richard Oppenheimer, dass er noch unter den Lebenden weilt. Und doch fürchtet er jeden Tag um seine blanke Existenz im vom Krieg gezeichneten Berlin.
Umso ungläubiger reagiert er, als ein SS-Offizier ihn eines Tages zur Mitarbeit an der Aufklärung einer bizarren Mordserie abkommandiert...
Harald Gilbers ist ein spannender Kriminalroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten gelungen, über dessen Haupt stets das Damoklesschwert der eigenen Vernichtung dräut.

P.S.: Ob sich Richard Oppenheimer und Gereon Rath wohl irgendwann einmal über den Weg laufen...? ;-)

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Tod und Verderben allenthalben
Ein jüdischer Exkommissar frühstückt mit dem Teufel, um ein bisschen länger zu überleben.
Ergreifend!
Tod und Verderben allenthalben
Ein jüdischer Exkommissar frühstückt mit dem Teufel, um ein bisschen länger zu überleben.
Ergreifend!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Sehr atmosphärischer Geschichtskrimi, der zu fesseln weiß. Sehr gelungener Auftakt dieser neuen Reihe, der sich nicht hinter anderen verstecken muss. Sehr atmosphärischer Geschichtskrimi, der zu fesseln weiß. Sehr gelungener Auftakt dieser neuen Reihe, der sich nicht hinter anderen verstecken muss.

„So spannend kann Geschichtsunterricht sein “

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein brutaler Serienkiller treibt sein Unwesen mitten in Berlin. Er tötet Frauen, verstümmelt die Leichen grausam und legt sie ganz demonstrativ vor öffentlichen Denkmälern nieder. Das scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt ungewöhnlich oder lesenswert, aber das Besondere an diesem Krimi ist die Zeit, in der er spielt, und die Umstände, die dem Leser ein etwas bizarres Ermittlerpaar zur Seite stellen. Wir befinden uns im Jahre 1944, die Reichshauptstadt ist nahezu zerbombt, die Menschen leiden großen Hunger und die letzten Durchhalteparolen verhallen in den Ruinen, während das Debakel von Stalingrad seine Schatten wirft. SS-Hauptsturmführer Vogler, der mit der Lösung des Falls betraut ist und in seiner Unerfahrenheit nicht wirklich weiter weiß, zieht den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer hinzu in der Hoffnung, dass dieser ihn auf die richtige Spur führt. Oppenheimer, der mit seiner Frau Lisa in einem sogenannten Judenhaus lebt, ist bewusst, dass sein Leben nur an einem seiden Faden hängt und er bislang aufgrund seiner beruflichen Erfolge und seiner arischen Ehefrau von der Gestapo verschont geblieben ist. Aus diesem Grund zögert er kaum, als Vogler ihm die Zusammenarbeit anbietet, immer in dem Bewusstsein, dass es am Ende für ihn böse ausgehen kann, wenn der Fall gelöst ist. Besonders brisant scheint an diesem Fall auch zu sein, dass der Täter offenbar ein linientreuer Nazi ist und von einflussreichen politischen Kreisen geschützt wird. Dementsprechend ist großes Fingerspitzengefühl gefragt, denn Oppenheimer darf sich immer nur so weit vorwagen, wie es den nationalsozialistischen Ermittlern in den Kram passt. In der Zwischenzeit ist er unermüdlich auf der Suche nach einem Plan, wie er und Lisa fliehen können, und nutzt dafür auch seine neuen Kontakte zum Regime, auch wenn er weiß, dass er mit dem Feuer spielt. Kann ihm das fast Unglaubliche gelingen?
Harald Gilbers wagt sich auf ein durchaus schwieriges Terrain, denn Krimis, angesiedelt in Nazi-Deutschland, geraten oft genug in Schräglage. Hier beweist der Autor, dass er ein versierter Erzähler ist, der den Leser mitnimmt in die Vergangenheit – so spannend kann Geschichtsunterricht sein.
Ein brutaler Serienkiller treibt sein Unwesen mitten in Berlin. Er tötet Frauen, verstümmelt die Leichen grausam und legt sie ganz demonstrativ vor öffentlichen Denkmälern nieder. Das scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt ungewöhnlich oder lesenswert, aber das Besondere an diesem Krimi ist die Zeit, in der er spielt, und die Umstände, die dem Leser ein etwas bizarres Ermittlerpaar zur Seite stellen. Wir befinden uns im Jahre 1944, die Reichshauptstadt ist nahezu zerbombt, die Menschen leiden großen Hunger und die letzten Durchhalteparolen verhallen in den Ruinen, während das Debakel von Stalingrad seine Schatten wirft. SS-Hauptsturmführer Vogler, der mit der Lösung des Falls betraut ist und in seiner Unerfahrenheit nicht wirklich weiter weiß, zieht den jüdischen Ex-Kommissar Oppenheimer hinzu in der Hoffnung, dass dieser ihn auf die richtige Spur führt. Oppenheimer, der mit seiner Frau Lisa in einem sogenannten Judenhaus lebt, ist bewusst, dass sein Leben nur an einem seiden Faden hängt und er bislang aufgrund seiner beruflichen Erfolge und seiner arischen Ehefrau von der Gestapo verschont geblieben ist. Aus diesem Grund zögert er kaum, als Vogler ihm die Zusammenarbeit anbietet, immer in dem Bewusstsein, dass es am Ende für ihn böse ausgehen kann, wenn der Fall gelöst ist. Besonders brisant scheint an diesem Fall auch zu sein, dass der Täter offenbar ein linientreuer Nazi ist und von einflussreichen politischen Kreisen geschützt wird. Dementsprechend ist großes Fingerspitzengefühl gefragt, denn Oppenheimer darf sich immer nur so weit vorwagen, wie es den nationalsozialistischen Ermittlern in den Kram passt. In der Zwischenzeit ist er unermüdlich auf der Suche nach einem Plan, wie er und Lisa fliehen können, und nutzt dafür auch seine neuen Kontakte zum Regime, auch wenn er weiß, dass er mit dem Feuer spielt. Kann ihm das fast Unglaubliche gelingen?
Harald Gilbers wagt sich auf ein durchaus schwieriges Terrain, denn Krimis, angesiedelt in Nazi-Deutschland, geraten oft genug in Schräglage. Hier beweist der Autor, dass er ein versierter Erzähler ist, der den Leser mitnimmt in die Vergangenheit – so spannend kann Geschichtsunterricht sein.

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Außergewöhnlicher Krimi- Geheimtipp: Ein jüdischer Kommissar ermittelt auf Befehl der SS in der zerbombten Reichshauptstadt Berlin... Außergewöhnlicher Krimi- Geheimtipp: Ein jüdischer Kommissar ermittelt auf Befehl der SS in der zerbombten Reichshauptstadt Berlin...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Intelligenter Plot, historisch fundiert und irre spannend! Für alle Leser von Volker Kutscher! Intelligenter Plot, historisch fundiert und irre spannend! Für alle Leser von Volker Kutscher!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die fesselnde Suche nach einem Serienmörder vor der historischen Kulisse Berlins 1944. Für den sympathischen Ermittler beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ein schnörkelloser Krimi! Die fesselnde Suche nach einem Serienmörder vor der historischen Kulisse Berlins 1944. Für den sympathischen Ermittler beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ein schnörkelloser Krimi!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ein jüdischer Ermittler kurz vor Kriegsende? Ja, das ist möglich ....wenn für die Nazis zu viel auf dem Spiel steht. Ein packender Krimi, den man gelesen haben sollte. Ein jüdischer Ermittler kurz vor Kriegsende? Ja, das ist möglich ....wenn für die Nazis zu viel auf dem Spiel steht. Ein packender Krimi, den man gelesen haben sollte.

„Großartiger, politischer Geschichtskriminalroman“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Trotz der fiktiven Handlung wieder mal literarischer Geschichtsunterricht, wunderbar! Eine unfassbare Kriminalgeschichte über einen jüdischen Kommissar, der unter dem Hakenkreuz ermitteln muss, dabei für sich Hoffnung schöpft, das Schöne liebt und wegen seines Ehrgeizes den Fall zu lösen auch schon mal das Grauen, dem er täglich ausgesetzt ist, zu vergessen scheint. Germania gehört zu den Büchern, die man nicht weg legen mag. Trotz der fiktiven Handlung wieder mal literarischer Geschichtsunterricht, wunderbar! Eine unfassbare Kriminalgeschichte über einen jüdischen Kommissar, der unter dem Hakenkreuz ermitteln muss, dabei für sich Hoffnung schöpft, das Schöne liebt und wegen seines Ehrgeizes den Fall zu lösen auch schon mal das Grauen, dem er täglich ausgesetzt ist, zu vergessen scheint. Germania gehört zu den Büchern, die man nicht weg legen mag.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Sehr spannender Krimi im zerbombten Nachkriegsberlin. Die Handlung erzeugt Gänsehaut. Eine sehr hintergründige Spannung. Sehr spannender Krimi im zerbombten Nachkriegsberlin. Die Handlung erzeugt Gänsehaut. Eine sehr hintergründige Spannung.

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Berlin 1944 : der jüdische Kommissar Oppenheimer ermittelt-unter
Lebensgefahr.
Ein Serienmörder macht Jagd auf Frauen.
Glauser Preis 2014 für das beste Debüt-völlig zu Recht !
Berlin 1944 : der jüdische Kommissar Oppenheimer ermittelt-unter
Lebensgefahr.
Ein Serienmörder macht Jagd auf Frauen.
Glauser Preis 2014 für das beste Debüt-völlig zu Recht !

„Germania“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Harald Gilbers bietet in seinem Buch mehr als die spektakuläre Ermittlung und Aufklärung von abscheulichen Serienmorden vor der Kulisse Berlins im letzten Kriegsjahr 1944. Es ist gleichzeitig ein sehr authentisch wirkendes, wenngleich fiktives Bild der von den täglichen Angriffen alliierter Bomber gezeichneten Stadt und ihrer Bewohner. Kriegsschrecken und Leid sowie Terror und Herrschaftswahn lassen sich aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten überzeugend nachfühlen. Detailliert, doch ohne zu überlasten geben sorgfältig recherchierte historische Fakten, Ortsbeschreibungen und Personen jener Zeit der spannenden Kriminalhandlung einen überaus treffenden Rahmen.

Doch das überraschendste an diesem Buch ist seine Hauptfigur, der suspendierte, jüdische Kommissar Richard Oppenheimer. Ihm, der bisher nur aufgrund glücklicher Umstände der Deportation in ein Konzentrationslager entging, geschieht das undenkbarste, was man sich in der damaligen Zeit wohl vorstellen kann: Die SS beauftragt ihn mit der Ermittlung in einem politisch brisanten Fall. Zusammen mit Kommissar Oppenheimer erhält der Leser dadurch Einblicke in das innerste des Machtapparates des Dritten Reiches und die Ränkespiele zwischen SS, Gestapo und Wehrmacht - Facetten, die in den üblichen Geschichtsbüchern kaum zu finden sind. Der eingebettete Kriminalfall bleibt bis zum Schluss spannungsgeladen und hält immer wieder interessante Wendungen bereit.

Das Buch fesselt nicht nur durch seine Handlung und Atmosphäre, es liest sich zudem durch seinen guten Schreibstil sehr flüssig. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für diesen wohl ungewöhnlichsten Berliner Ermittler.
Harald Gilbers bietet in seinem Buch mehr als die spektakuläre Ermittlung und Aufklärung von abscheulichen Serienmorden vor der Kulisse Berlins im letzten Kriegsjahr 1944. Es ist gleichzeitig ein sehr authentisch wirkendes, wenngleich fiktives Bild der von den täglichen Angriffen alliierter Bomber gezeichneten Stadt und ihrer Bewohner. Kriegsschrecken und Leid sowie Terror und Herrschaftswahn lassen sich aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten überzeugend nachfühlen. Detailliert, doch ohne zu überlasten geben sorgfältig recherchierte historische Fakten, Ortsbeschreibungen und Personen jener Zeit der spannenden Kriminalhandlung einen überaus treffenden Rahmen.

Doch das überraschendste an diesem Buch ist seine Hauptfigur, der suspendierte, jüdische Kommissar Richard Oppenheimer. Ihm, der bisher nur aufgrund glücklicher Umstände der Deportation in ein Konzentrationslager entging, geschieht das undenkbarste, was man sich in der damaligen Zeit wohl vorstellen kann: Die SS beauftragt ihn mit der Ermittlung in einem politisch brisanten Fall. Zusammen mit Kommissar Oppenheimer erhält der Leser dadurch Einblicke in das innerste des Machtapparates des Dritten Reiches und die Ränkespiele zwischen SS, Gestapo und Wehrmacht - Facetten, die in den üblichen Geschichtsbüchern kaum zu finden sind. Der eingebettete Kriminalfall bleibt bis zum Schluss spannungsgeladen und hält immer wieder interessante Wendungen bereit.

Das Buch fesselt nicht nur durch seine Handlung und Atmosphäre, es liest sich zudem durch seinen guten Schreibstil sehr flüssig. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für diesen wohl ungewöhnlichsten Berliner Ermittler.

„1944-Berlin-Germania“

Markus König, Thalia-Buchhandlung Berlin

Gilbers ist mit "Germania" ein außergewöhnliches Debüt gelungen.
Mich als NeuBerliner fessellte "Germania" schon seit den ersten Kapiteln und ließ mich nicht mehr los. Berlin im letzten Kriegsjahr, ein Kommissar der alten,guten Schule und eine unheilvolle Allianz mit dem Bösen markieren einen bemerkenswerten historischen Kriminalfall.
Gilbers ist mit "Germania" ein außergewöhnliches Debüt gelungen.
Mich als NeuBerliner fessellte "Germania" schon seit den ersten Kapiteln und ließ mich nicht mehr los. Berlin im letzten Kriegsjahr, ein Kommissar der alten,guten Schule und eine unheilvolle Allianz mit dem Bösen markieren einen bemerkenswerten historischen Kriminalfall.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
17
10
2
0
0

Moderner Mordplott in historisches Umfeld gepresst
von HoT aus Hamburg am 08.08.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und... Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und die Ermittler von einem Tatort zum nächsten führt, ist schon sehr oft dagewesen. Es passt für mich in seiner "modernen" Trendhaftigkeit nicht in das historische Umfeld, in dem die Menschen sich mit genügend realen Grausamkeiten auseinander setzen müssen. Wer etwas über die Situation in Jundenhäusern wissen möchte, lese lieber Klemperers Tagebücher, wer etwas über den Luftkrieg wissen möchte, evtl. gleich Friedrichs "Der Brand". Mir fehlte die Idee, die über das allgemeine Lamentieren, wie bescheuert doch die Nazis sind, hinausgeht. Jede wirklich antifaschistische Literatur, z.B. von deutschen Exilschriftstellern ist um Klassen besser. Lest lieber "Das Beil von Wandsbek" von Arnold Zweig oder "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers, nicht Germania, wenn ihr Romane aus und über diese Zeit wollt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich weiß, dass ich einen unterhaltenden Krimi gelesen habe, kein historisches Sachbuch, aber Volker Kutscher hat bisher mit seinen Gereon-Rath-Romanen aus dem alten Berlin kurz vor '33 eine realistischere und vielschichtigere und wirklich spannende Krimiserie im historischen Umfeld geschaffen. Vielleicht ist er aber auch nur besser, weil seine Charaktere mehr Möglichkeiten zu Identifikation und Abscheu enthalten, als der blasse und knochentrockne Oppenheimer und sein Umfeld.

sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa... Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa in ständiger Angst vor dem Abtransport. Nur manchmal traut sich Oppenheimer vor die Tür um seine langjährige Freundin und Vertraute Hilde zu besuchen. Hilde von Strachwitz ist Ärztin. Sie lebt in der von ihrem Onkel, einem Offizier der kaiserlichen Marine um die Jahrhundertwende erbauten Villa am Rand von Schöneberg. Seit Monaten versucht Hilde Oppenheimer zu überreden, Deutschland zu verlassen. Bisher ohne Erfolg. Oppenheimer erzählt Hilde von dem beängstigenden Vorfall der vergangenen Nacht. Er erzählt, wie er Mitten in der Nacht von einem Mann der Gestapo abgeholt wurde. Zu einem Tatort.Er erzählt von dem SS-Mann namens Vogler. Dieser Hauptsturmführer Vogler befiehlt Oppenheimer die Ermittlungen in einem grauenhaften Frauenmord aufzunehmen. Oppenheimer nimmt die äußerst schwierigen und geheimzuhaltenden Untersuchungen auf. "Germania" von Harald Gilbers ist ein sehr spannendes Lesevergnügen

Ein ungewöhnliches Ermittlerteam, 1944 in Berlin
von NiWa aus Euratsfeld am 15.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Berlin 1944. Die Endzeit des Nationalsozialismus bricht an, der Jude Oppenheimer und seine Frau versuchen so gut es geht den Kopf einzuziehen und die Naziherrschaft zu überstehen. Zumindest kann sich Oppenheimer als Mann einer Arierin in ein bescheidenes Leben in ein Judenhaus für?s Erste vor den Nazischergen retten. Bis eines... Berlin 1944. Die Endzeit des Nationalsozialismus bricht an, der Jude Oppenheimer und seine Frau versuchen so gut es geht den Kopf einzuziehen und die Naziherrschaft zu überstehen. Zumindest kann sich Oppenheimer als Mann einer Arierin in ein bescheidenes Leben in ein Judenhaus für?s Erste vor den Nazischergen retten. Bis eines Tages die SS vor der Tür steht. Es ist aber nicht der Abtransport ins gefürchtete KZ, der Oppenheimer bevorsteht, sondern der ehemalige Kriminalkommissar wird für die Ermittlungen in einem Mordfall zu Rate gezogen. Ich habe noch nie einen Kriminalroman gelesen, der während der Naziherrschaft spielt und die ungewöhnliche Konstellation - der jüdische Kommissar, der gemeinsam mit einem SS-Offizier nach einem Serienmörder fahndet - hat mich sofort für sich eingenommen. Kommissar Oppenheimer ist ein gut ausgearbeiteter Charakter und würde man mir erzählen, er hätte tatsächlich gelebt, könnte ich es auf der Stelle glauben! Als vielschichtige Figur ist er mit Schwächen und Stärken ausgestattet und hat sofort meine Sympathie gewonnen. Vogler - Oppenheimers Partner und gefürchteter SS-Hauptsturmführer - wird ebenfalls in Grautönen, wenn auch viel zurückhaltender, abgebildet und es bleibt ein glaubhafter Eindruck von ihm. Der kriminalistische Rahmen ist solide, gut durchdacht, aber für Genrekenner bestimmt nicht allzu aufregend. Schon hier zeigt sich aber die Recherchefertigkeit des Autors, weil er der Zeit von 1944 niemals voraus war und die Ermittlungen ausschließlich auf damaliges Wissen aufgebaut hat. Mich haben aber die historischen Hintergründe in ihren Bann gezogen. Realistisch schildert Gilbers das Leben in Berlin, die täglichen Fliegerbomben, Nächte im Luftschutzbunker und die Stadt selbst, die langsam im eigenen Schutt am Versinken ist. Besonders ist, was der Autor aus historischen Fakten gemacht hat: einen Krimi, der gut unterhalten kann, eingebettet in ungewöhnlich lebendig geschildertes Zeitgeschehen, dass einen in die Trümmerstadt von 1944 versetzt und die damalige Lebenswirklichkeit erahnen lässt.