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Ich warte auf dich ...

Ein Krimi aus der Schweiz

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Ein Schweizer Krimi - wer erschoss Ernst Rechsteiner?
Carl Hauser könnte es gewesen sein, wie Detektiv und Genussmensch Sämi Baumgartner und seine Kollegen von der Schweizer Polizei im beschaulichen Winterthur schnell feststellen. Immerhin hat er sein gesamtes Vermögen und das seines Onkels durch Anlageberater Ernst Rechsteiner verloren. Doch es gibt noch mehr Spuren, viele haben wegen Rechsteiner ihr Vermögen und so mancher seine Existenz verloren. Und dann wären da noch eine ominöse blonde Frau, ein Mann mit auffälliger Nase, die Ex-Frau Rechsteiners und diverse Schützen aus den Schützenvereinen der Umgebung ...
Das Ermittlungsteam steht vor einer Vielzahl von Spuren, die es zu überprüfen gilt. Der Ermittlungsalltag im Fall Rechsteiner ist mühselig, die Zeit rennt, die Ermittler arbeiten auch an den Wochenenden unter Hochdruck. Dabei hangelt sich Autor Tom Schmidhauser in seinem fiktiven Krimi immer dicht an der Ermittlungs-Realität entlang. Auf die typische Krimi-Spannung muss trotzdem niemand verzichten. Denn auch im echten Ermittlungsalltag bleibt der Ausgang oft bis zum letzten Moment unklar. So auch im Fall Ernst Rechsteiner, der zu Lebzeiten dafür gesorgt hatte, dass ihm viele, viele Mitbürger den Tod wünschten. Wer also erschoss Ernst Rechsteiner? Lesen Sie selbst!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 236 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783735706294
Verlag Books on Demand
Dateigröße 603 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Wahrlich Provinz
von einer Kundin/einem Kunden aus Hedingen am 06.09.2017

Nun, den Anspruch möglichst nahe an der Realität zu schreiben, verpasst der Autor gründlich. Das gilt auch für die Beschreibung der bösen Linken und der netten Rechten, die hier nichts zu suchen hätte. Es wird mir allerdings nicht ganz klar, ob das Buch nicht auch bloss eine Abrechnungen mit... Nun, den Anspruch möglichst nahe an der Realität zu schreiben, verpasst der Autor gründlich. Das gilt auch für die Beschreibung der bösen Linken und der netten Rechten, die hier nichts zu suchen hätte. Es wird mir allerdings nicht ganz klar, ob das Buch nicht auch bloss eine Abrechnungen mit einer ungeliebten Stadt sein könnte, wo die Polizisten gedankenlos umherirren. Humorlos ist das ganze alleweil. Wir wissen ja, dass in dieser Stadt alles etwas anders ist. Aber so, dann doch nicht.

Ein extrem spannender Krimi aus der Schweiz
von einer Kundin/einem Kunden aus Luzern am 02.01.2015
Bewertet: Taschenbuch

Rezension Tom Schmidhauser Ich warte auf Dich…. Der ebenso begabte wie analytisch-kritische Autor legt seinen Erstling in Form eines Kriminalromans vor. Der raffiniert aufgebaute Plot hat sich als Ort der Handlung den Mikrokosmos einer Schweizer Kleinstadt gewählt. Sie steht im Schatten des erfolgreichen, selbstbewusst-mondänen Zürich - Zentrum selbsternannter weitläufiger Internationalität. Der... Rezension Tom Schmidhauser Ich warte auf Dich…. Der ebenso begabte wie analytisch-kritische Autor legt seinen Erstling in Form eines Kriminalromans vor. Der raffiniert aufgebaute Plot hat sich als Ort der Handlung den Mikrokosmos einer Schweizer Kleinstadt gewählt. Sie steht im Schatten des erfolgreichen, selbstbewusst-mondänen Zürich - Zentrum selbsternannter weitläufiger Internationalität. Der Autor lässt uns in die Kleinbürgerlichkeit einer Schweizer Kleinstadt blicken. Sie wirkt lieblich-verschlafen, nach innen gekehrt aber immer versteckt streberisch-erfolgreich und mit bäuerlicher Schlauheit geschlagen. Das dazugehörige Alpenland weist wirtschaftliche Trümpfe auf, die gleichzeitig beeindrucken und abstossen. Sachlich korrekt stellt der Autor das politische System dieses Landes dar und weist darauf hin, dass das tonangebende rot-grüne Juste-Milieu gemeinsam mit Justiz und europäischem Druck dem geopolitischen Unding (Junker) ein Ende bereiten will. Weitere Fehlentscheide wie Minarettverbot, Ausschaffung etc. sollen verhindert werden. Ungesagt offenbart der Autor aber die Bewunderung ebendieses politischen Systems. Sein aufgeklärter Liberalismus lässt keinen andern Schluss zu. Aber die Reduktion auf vermutete politische Neigungen wird dem Autor nicht gerecht und greift zu kurz. Seine tiefe Menschlichkeit zeigt sich in der Beschreibung der Polizeigefreiten Bella Lambert sowie der ausländischen, früheren Armutsprostituierten Florica Capescu. Erstere vermag den Autor zur liebevollen Beschreibungen einer jungen Frau in massgeschneidertem Uniformrock und graziler Pflichterfüllung begeistern. Er nimmt uns zurückhaltend aber fast zärtlich in die einladend möblierte Privatwohnung Bellas mit. Sie streift Koppel und Waffenrock ab und räkelt sich auf dem dezent gemusterten Sofas, um sich ihrer jugendlichen Weiblichkeit nach einem maskulinen Polizeialltag wieder gewahr zu werden. Inwiefern dies die Phantasien der Leser zu beflügeln vermag, hängt von Veranlagung und dem Vermögen älterer Krimibegeisterter ab. Florica Capescu kontrastiert die nackte Eigennützigkeit des Schweizer Wirtschaftslebens mit der tiefen Humanität des Autors. Eine zugewanderte Rumänin, sie war früher als Hotel-externe Teilzeitbeschäftigte mit umfassender Gästebetreuungsfunktion in Bukarester Fünfstern Hotels tätig. Ebendiese freiberufliche „Mobilienverkäuferin“ der eigenen Silhouetten heisst der Autor in unserem Lande willkommen. Er praktiziert wirkungsvolle ethisch unterlegte Ausländerintegration und dies ohne staatliche Subventionen und ohne Einbezug von Kommunikationsberatern überdimensionierter Bundesämter oder kantonaler Gleichstellungsbüros. Dabei ist es mehrt als unerheblich ob der Autor bei seinen zahlreichen Auslandreisen – sein diesbezügliches Wissen ist akkurat und umfassend – seinerzeit in Bukarest durch eine menschliche Begegnung überwältigt wurde. Bei aller Einfühlsamkeit des Autors in die Lebensbereiche eines nach aussen schwer zu vermittelnden Landes, ändert sich Stil und Temperament, wenn es um die Beurteilung des nationalen Finanzsystems geht. Zielgerichtet, zielsicher und mit Verve wird die hiesige Bankenwelt entrollt. Die davon ausgehende Gier, Ruchlosigkeit und Scheinheiligkeit erinnern an überwunden geglaubte Unrechtssysteme unseres Kontinentes. Unbescholtene, rechtschaffene Bürger eines lieblichen Establishments werden in Extremsituationen gedrängt. Sie sind die ungewollten Opfer einer scheinbaren Ordnung, die vorgibt, sich selbst zu ordnen. Aber ungesühnt verharrt der Finanzmoloch in der obskuren Anonymität. Man darf auf Fortsetzung der schöpferischen Tätigkeit Tom Schmidhauser‘s hoffen. Autor à suivre. Paul Hohl