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Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte

(ungekürzte Lesung)

(13)
Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. In Madrid treffen sie sich wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner Ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen.
Portrait
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Sein Leben - voller Unterbrüche und Neuorientierungen - liest sich wie eines seiner Bücher: Von seinen Eltern wurde Coelho als Teenager dreimal in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Das Jurastudium brach er ab, um zwei Jahre lang Südamerika, Europa und Nordafrika zu bereisen. Zurück in Brasilien, schrieb er Theaterstücke und verfaßte provokative Songtexte. Die in den 70er Jahren herrschende Militärdiktatur steckte ihn dafür dreimal ins Gefängnis. Coelho war Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins und Direktor von Polygram und cbs Brasilien. 1980 wurde er entlassen, es war der Wendepunkt in Coelhos Leben. Er studierte fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und legte den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück. Dort hatte er die Idee zu seinem Buch Der Alchimist und schrieb es in zehn Tagen. Seither sagt Coelho: »Ich glaube an Wunder«. Seine gleichnishaften Erzählungen über die spirituelle Suche nach dem Lebenssinn schrieb er vor allem für sich selbst - und erreichte damit Millionen. Coelhos Bücher wurden in 34 Sprachen übersetzt und sind in 69 Ländern in einer Auflage von über 12 Millionen erschienen: »Ein weltweites Verlagsphänomen« (The New York Times). Zu seinen Fans gehören Politiker wie Bill Clinton und Berühmtheiten wie Madonna und der Fußballer Ronaldo. Regelmäßig wird er als Redner zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen, und die Unesco ernannte ihn zum Sonderberater ihres Programms für interkulturellen Dialog. Trotz des Erfolgs - Paulo Coelho hat nicht aufgehört zu Träumen: »Die Kraft unserer Träume liegt darin, unsere Sicht der Dinge und damit auch der Welt zu verändern. Wenn genug Menschen einen bestimmten Traum haben, dann wird er am Ende Realität werden.«
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Ursula Illert
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257690781
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 274 Minuten
Format & Qualität MP3, 274 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein tieftrauriger und doch wunderschöner und nachdenklicher Roman von Paulo Coelho. Vielleicht einer seiner stärksten Titel. Unbedingt empfehlenswert. Ein tieftrauriger und doch wunderschöner und nachdenklicher Roman von Paulo Coelho. Vielleicht einer seiner stärksten Titel. Unbedingt empfehlenswert.

„Ein Büchlein über die Liebe!“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Paulo Coelho erzählt in diesem Buch die Geschichte zweier Menschen, die sich nach ihrer Jugend aus den Augen verloren und nach vielen Jahren wiedersehen. Beide lebten ihr Leben auf ihre Art und Weise. Sie, eine Studentin, die nur am lernen und arbeiten ist. Er, ein Seminarist, der neue Denkansätze wagt, die so noch nicht akzeptiert werden.

Diese beiden Menschen treffen nun aufeinander und erkennen die Liebe, die sie verbindet. Coelho schreibt eine wunderbare Erzählung, in der es um Liebe, Glaube und besonders den eigenen Weg im Leben geht.

Überaus lesenswert regt das Buch zum Nachdenken und Drin-Verlieren ein.
Paulo Coelho erzählt in diesem Buch die Geschichte zweier Menschen, die sich nach ihrer Jugend aus den Augen verloren und nach vielen Jahren wiedersehen. Beide lebten ihr Leben auf ihre Art und Weise. Sie, eine Studentin, die nur am lernen und arbeiten ist. Er, ein Seminarist, der neue Denkansätze wagt, die so noch nicht akzeptiert werden.

Diese beiden Menschen treffen nun aufeinander und erkennen die Liebe, die sie verbindet. Coelho schreibt eine wunderbare Erzählung, in der es um Liebe, Glaube und besonders den eigenen Weg im Leben geht.

Überaus lesenswert regt das Buch zum Nachdenken und Drin-Verlieren ein.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
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wunderbares Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 08.04.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die schönste Liebesgeschichte, die ich jemals gelesen habe, sehr tief, sehr spirituell, sehr weise. Dieses Buch enthält so viele Wahrheiten über die Liebe und den Glauben. Ich könnte es immer wieder lesen.

Traurig schön
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Das ist einer dieser Bücher, in dem man sich verlieren kann. Eine traumhaft schöne aber gleichsam dramatische Liebesgeschichte, wie sie das Leben schreiben kann.

Das Leid der Liebe
von Thomas Zörner aus Lentia am 27.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich habe ich mich dem Phänomen "Paulo Coelho" bisher erfolgreich verschlossen, da ich aufgrund einiger fragwürdiger Veröffentlichungsentscheidungen doch an der Glaubhaftigkeit des Autors zweifelte. Doch irgendwann muss man wohl allen Zweifel ablegen und sehen, ob diese überhaupt gerechtfertigt sind. Ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch mit dem langen... Eigentlich habe ich mich dem Phänomen "Paulo Coelho" bisher erfolgreich verschlossen, da ich aufgrund einiger fragwürdiger Veröffentlichungsentscheidungen doch an der Glaubhaftigkeit des Autors zweifelte. Doch irgendwann muss man wohl allen Zweifel ablegen und sehen, ob diese überhaupt gerechtfertigt sind. Ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch mit dem langen Titel handelt grob gesagt von der Liebe, in all ihren Facetten, den guten, wie schlechten. Als Grundlage für Coelhos Gedanken über die Liebe dient die Geschichte zweier junger Menschen, die sich seit Kindertagen kennen, und nach langer Zeit wieder zueinander finden. Er ist Charismatiker und glaubt fest an das weibliche Antlitz Gottes, sowie an die Jungfrau Maria, und sie ist arbeitsame Studentin. Früh gesteht er ihr seine Liebe, die er seit Kindheitstagen verspührt, und für sie bricht ein Kampf zwischen Verstand und Herz aus, der ausgefochten wird, während sie ihn auf einer Reise durch Spanien und Frankreich begleitet. Die Liebe ist in der Literatur ein omnipräsentes Thema. Seien es Thriller oder hochliterarische Werke, oft findet sie ihren Weg in die Erählungen, da sie sowohl das schönste, wie auch verwirrendste Gefühl ist. Coelho versucht sie auf knapp 200 Seiten zu erfassen, und ihre gesamte Spannweite zu zeigen, vom Leid, das sie auslösen kann, bis zu den höchsten Glücksgefühlen. In auf den Punkt gebrachten Sätzen schafft er das auch sehr gut, und versäumt es nicht auch noch anderen Thematiken Raum zu geben, wie dem christlichen Glauben, in interessanter neuer Ausführung, mystischen Ritualen, und kleinen, moralischen Geschichten, die der männliche Protagponist der Heldin immer wieder erzählt. Man "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte" als schlichte romantische Erzählung mit mystischem Unterton lesen, aber man sollte offener an das Buch heran gehen, denn jeder Leser wird sich wohl auf der einen oder anderen Seite etwas für sein (Liebes)Leben herauspicken können.