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Die Lilie von Bela Vista

Roman

(6)
Als die Hamburger Modedesignerin Josie das antike Collier ihrer Großtante erbt, ahnt sie nicht, dass dieses auf eine dramatische Liebesgeschichte zurückgeht – und ihr Leben verändern wird. Idar-Oberstein, 1830. Sophies Verlobter ist wie so viele Männer nach Brasilien ausgewandert – und entdeckt dort Edelsteine. Als Karl nicht kommt, um Sophie wie versprochen in die neue Heimat zu holen, ahnt sie, dass er ihre Hilfe braucht. Kurzentschlossen reist sie ihm hinterher und wird in einem Indiodorf im Dschungel fündig. Doch Karls langes Schweigen hat Gründe, die Sophie erst langsam durchschauen wird ...
Rezension
"Spannende Abenteuer- und Liebesgeschichte."
Portrait
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane "Die Rose von Darjeeling" und "Die Glücksbäckerin von Long Island". Sylvia Lott lebt in Hamburg-Winterhude.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641159283
Verlag Blanvalet
Verkaufsrang 16.038
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine abenteuerliche Reise nach Brasilien“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dies ist Sylvia Lotts dritter Roman im Blanvalet Verlag. Optisch sind die Bücher teilweise so ähnlich, dass man sie fast verwechseln könnte. Und auch die Titel ähneln einander – „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und jetzt „Die Lilie von Bela Vista“. Ob die Cover jetzt wirklich stimmig sind? Ich habe da ja ganz oft meine Zweifel. Und gerade bei diesem Buch jetzt wieder, denn es passt zwar gut in die Reihe, hat aber überhaupt nichts mit dem Buch zu tun! Auch den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, aber das Buch ist spannend!

Sylvia Lott entführt uns in ihrem „Two-in-one“-Roman (den Ausdruck hab ich von der Autorin) teilweise zurück in die Zeit von 1833 bis 1888. Und in dieser Zeit spielt die Handlung sowohl in Idar-Oberstein als auch in Brasilien. Doch erst einmal von Anfang an. Es gibt eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt. Josie, eine Enddreißigerin, erbt völlig überraschend von ihrer Großtante ein wunderschönes, antikes Amethyst-Collier zusammen mit Smaragd-Ohrringen und einem Portrait einer ihr unbekannten Frau, die diesen Schmuck trägt. Josie lebt in Hamburg, aber die Familie ihrer Großtante lebt in Ida-Oberstein, der Stadt der Edelsteine. Also fährt Josie zu der Familie der Großtante und hofft etwas über ihr Erbe herauszufinden. Dort wird sie sehr liebevoll aufgenommen, und über eine gute Freundin der verstorbenen Großtante kommt sie der Geschichte der Frau auf dem Bild –Sophie – der Gründerin des Edelsteinbetriebes der Familie - auf die Spur. Sophie ist die Tochter eines einfachen Edelsteinschleifers im Hunsrück. Sie verliebt sich in Karl, dessen Familie nach Brasilien auswandert. Wenn sie alt genug ist, will er sie heiraten und nach Brasilien mitnehmen. Doch als sie plötzlich nichts mehr von ihm hört, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihm in Brasilien. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, die anders endet als von allen gedacht. Und so wechselt die Geschichte hin und her zwischen Josie und Sophie. Und über das, was Josie über Sophie erfährt, verändert sich auch Josies Leben immer mehr. Am Ende muss sie eine Entscheidung fürs Leben treffen. Doch wieso hat sie dieses Erbe bekommen?

Herausgekommen ist eine ausgesprochen spannende Geschichte für Leserinnen, die gerne Schmöker lesen. Den historischen Teil über die Situation in Idar-Oberstein Anfang des 19. Jahrhunderts und über die Aussiedler nach Brasilien hat die Autorin akribisch recherchiert. So dass man bei Lesen auf unterhaltsame Weise wieder ein wenig mehr über die deutsche Vergangenheit erfährt. Mir war dies bisher nicht bekannt. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass dieses Buch einen Einblick in das Gewerbe der Edelsteingewinnung und -Verarbeitung bietet, wobei auch die Kraft der Edelsteine nicht zu kurz kommt.

Es ist also ein richtig toller Schmöker für alle die Leserinnen, die gerne dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit und spannende Liebesgeschichten vereint mögen. Auch Fans historischer Schmöker mit starken und eigenwilligen Frauen kommen hier voll auf ihre Kosten!
Dies ist Sylvia Lotts dritter Roman im Blanvalet Verlag. Optisch sind die Bücher teilweise so ähnlich, dass man sie fast verwechseln könnte. Und auch die Titel ähneln einander – „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und jetzt „Die Lilie von Bela Vista“. Ob die Cover jetzt wirklich stimmig sind? Ich habe da ja ganz oft meine Zweifel. Und gerade bei diesem Buch jetzt wieder, denn es passt zwar gut in die Reihe, hat aber überhaupt nichts mit dem Buch zu tun! Auch den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, aber das Buch ist spannend!

Sylvia Lott entführt uns in ihrem „Two-in-one“-Roman (den Ausdruck hab ich von der Autorin) teilweise zurück in die Zeit von 1833 bis 1888. Und in dieser Zeit spielt die Handlung sowohl in Idar-Oberstein als auch in Brasilien. Doch erst einmal von Anfang an. Es gibt eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt. Josie, eine Enddreißigerin, erbt völlig überraschend von ihrer Großtante ein wunderschönes, antikes Amethyst-Collier zusammen mit Smaragd-Ohrringen und einem Portrait einer ihr unbekannten Frau, die diesen Schmuck trägt. Josie lebt in Hamburg, aber die Familie ihrer Großtante lebt in Ida-Oberstein, der Stadt der Edelsteine. Also fährt Josie zu der Familie der Großtante und hofft etwas über ihr Erbe herauszufinden. Dort wird sie sehr liebevoll aufgenommen, und über eine gute Freundin der verstorbenen Großtante kommt sie der Geschichte der Frau auf dem Bild –Sophie – der Gründerin des Edelsteinbetriebes der Familie - auf die Spur. Sophie ist die Tochter eines einfachen Edelsteinschleifers im Hunsrück. Sie verliebt sich in Karl, dessen Familie nach Brasilien auswandert. Wenn sie alt genug ist, will er sie heiraten und nach Brasilien mitnehmen. Doch als sie plötzlich nichts mehr von ihm hört, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihm in Brasilien. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, die anders endet als von allen gedacht. Und so wechselt die Geschichte hin und her zwischen Josie und Sophie. Und über das, was Josie über Sophie erfährt, verändert sich auch Josies Leben immer mehr. Am Ende muss sie eine Entscheidung fürs Leben treffen. Doch wieso hat sie dieses Erbe bekommen?

Herausgekommen ist eine ausgesprochen spannende Geschichte für Leserinnen, die gerne Schmöker lesen. Den historischen Teil über die Situation in Idar-Oberstein Anfang des 19. Jahrhunderts und über die Aussiedler nach Brasilien hat die Autorin akribisch recherchiert. So dass man bei Lesen auf unterhaltsame Weise wieder ein wenig mehr über die deutsche Vergangenheit erfährt. Mir war dies bisher nicht bekannt. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass dieses Buch einen Einblick in das Gewerbe der Edelsteingewinnung und -Verarbeitung bietet, wobei auch die Kraft der Edelsteine nicht zu kurz kommt.

Es ist also ein richtig toller Schmöker für alle die Leserinnen, die gerne dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit und spannende Liebesgeschichten vereint mögen. Auch Fans historischer Schmöker mit starken und eigenwilligen Frauen kommen hier voll auf ihre Kosten!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Die Lilie von Bela Vista
von Svanvithe am 08.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Josie Wagner lebt in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin, hat mit dem Anwalt Edgar einen ruhigen, soliden und verlässlichen Mann an ihrer Seite und eine gemütliche Wohnung. Das Paar plant, sich um ein kleines Häuschen außerhalb der hektischen Großstadt zu kümmern. Und trotzdem scheint Josie nicht glücklich zu sein. Irgendetwas... Josie Wagner lebt in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin, hat mit dem Anwalt Edgar einen ruhigen, soliden und verlässlichen Mann an ihrer Seite und eine gemütliche Wohnung. Das Paar plant, sich um ein kleines Häuschen außerhalb der hektischen Großstadt zu kümmern. Und trotzdem scheint Josie nicht glücklich zu sein. Irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Sie ist achtunddreißig und irgendwie immer noch nicht „angekommen“. Als sie wegen eines Schreibens ihrer Bank und des dort befindlichen Schließfaches unerwartet an ihre Großtante Martha erinnert wird, gerät ihr tägliches Einerlei in Bewegung. Beim Öffnen des Schließfaches fallen ihr ein wunderschönes Collier mit großen violetten Steinen, die kunstvoll oval geschliffen und golden eingefasst und miteinander verbunden sind, Ohrgehänge aus passenden Edelsteinen in Hell- und Dunkellila mit jeweils einem tropfenförmigen grünen Stein, ein kleines Ölgemälde mit einer jungen Frau, datiert auf das Jahr 1833, und ein an sie gerichteter Brief in die Hände. In dem Schreiben überlässt Martha ihr das Collier als Vermächtnis einer Sophie. Leider bietet sich sonst keinerlei Hinweis auf die Herkunft der Schmuckstücke. Während Edgar bereits eine Chance sieht, durch den Verkauf des offenbar wertvollen Schmucks schneller an das geplante Haus zu gelangen als gedacht, ist Josie mehr daran interessiert, die Hintergründe ihrer unerwarteten Erbschaft herauszufinden. Die Chance dafür könnte sich bei einem Besuch bei Verwandten in Idar-Oberstein bieten. Zwar herrschte lange nur wenig Kontakt zu diesem Familienzweig, doch Josie wird von Onkel Reinhard, dem Sohn von Martha, und dessen Frau Gisela herzlich aufgenommen und begegnet einer ihr neuen Welt, und zwar der der Edelsteine. Außerdem lernt sie Ada kennen, eine Freundin der verstorbenen Martha. Durch sie entdeckt Josie eine Geschichte, die Auswirkungen auf ihr Leben haben wird. Im Jahr 1827 gehören Idar und Oberstein zu den Schmuckzentren im deutschen Raum, wo unter anderem das dortige natürliche Vorkommen an Achaten verarbeitet wird. Hier lebt Sophie, Tochter eines Steinschleifers, mit ihren Eltern und sechs Geschwistern. Bereits mit 13 wünscht sie sich Karl, fünf Jahre älter als sie und Geselle bei Meister Severin, als ihren zukünftigen Mann. Nicht nur sein gutes Aussehen, sondern auch seine Klugheit – Karl weiß eine Menge über ferne Länder, besonders Brasilien – nehmen ihn für sie ein. Und genau nach Brasilien zieht es Karl. Er sieht nur dort für sich und eine zukünftige Familie die Chance, zu einem sicheren Einkommen zu gelangen. Er macht sich auf, seinen Traum zu verwirklichen. Jahre später kehrt er zurück, und aus Sophie und Karl wird endlich ein Paar. Erneut reist Karl allein nach Brasilien, dieses Mal jedoch bleiben irgendwann die Nachrichten aus. Als Sophie es vor Sorge nicht mehr aushält, begibt sie sich auf die Reise und sucht Karl im fernen Brasilien. Tatsächlich findet sie ihn mitten im Dschungel in einem Indiodorf. Er ist krank. Allerdings hat sein langes Schweigen noch andere Gründe, die sich Sophie nach und nach offenbaren… „Die Lilie von Bela Vista“ bietet mehr als eine Liebesgeschichte. Es ist zunächst ein Roman auf zwei Zeitebenen, die gut miteinander verknüpft sind. Zum einen bewegt sich Sylvia Lott mit der Handlung um Josie in der Gegenwart, zum anderen führen Sophies Erlebnisse in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Dieser Teil ist umfangreicher und intensiver erzählt. Er hat eine düstere Farbe und klammert zu jener Zeit gegebene unbarmherzige Zustände nicht aus, vermittelt auf diese Weise eine ansprechende Schilderung vom damaligen Leben. Dies gelingt der Autorin auch mit der anschaulichen und lebendigen Beschreibung der Schönheit der Natur. Zudem wird der Leser mit der Gewinnung von Edelsteinen, dem Handel, der Bearbeitung bis zum fertigen Schmuckstück (damals und heute) sowie geschichtlichen und ebenso politischen Hintergründen vertraut gemacht, ohne dass die diesbezüglich eingearbeiteten Informationen maßlos und überfordernd sind. Hier hat die Autorin gut recherchiert und reale Ereignisse und Personen mit der Romanfiktion verbunden. Ein Nachwort und eine Zeittafel ergänzen das Wissen nach der Lektüre zusätzlich. Sylvia Lotts Protagonisten sind mit charakterlichen Eigenschaften ausgestattet, die es ermöglichen, ihrem Handeln und Denken zu folgen und dieses zu verstehen sowie mit Sympathie oder Ablehnung auf zu reagieren. Josie ist manchmal ziemlich aufbrausend, beruhigt sich aber auch schnell wieder. Sie beweist im Verlauf der Handlung viel Mut, Tatkraft und Durchhaltevermögen. Auch Karl hat etwas Zupackendes und zugleich Feines. Er ist der ideale deutsche Einwanderer: mutig, bescheiden und dickköpfig. Daneben ist die Darstellung von Josie etwas zurückhaltender. Wobei ihre Entwicklung zu einer selbstbewussten Frau, die beherzt ihr Leben gestalten will, nachvollziehbar ist. Dadurch, dass ihre Begeisterung für Edelsteine steigt und sie darum bei Edgar auf Unverständnis und Ablehnung stößt, wird der weitere Fortgang der Beziehung vorhersehbar. Im Verlaufe des Geschehens nähern sich beide Frauen einander an, auch wenn eine tatsächliche Begegnung ja unmöglich ist. Denn Josie – von Sophies Geschichte in den Bann gezogen – macht sich auf deren Spuren ebenfalls nach Brasilien auf. Und sie findet mehr als „Bela Vista“, eine schöne Aussicht…

gute und spannend erzählte Geschichte
von geheimerEichkater aus Essen am 07.07.2016
Bewertet: Taschenbuch

Josie Wagner lebt zusammen mit ihrem Verlobten Edgar, einem Juristen, in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin für Versandhauskatalogmode. Als sie von ihrer Großtante Martha, die sie oft eingeladen ihr so oft gesagt, sie müsse ihr noch spannende Familiengeschichten erzählen, ein antikes Amethystcollier mit Ohrringen und ein Ölgemälde erbt, möchte sie... Josie Wagner lebt zusammen mit ihrem Verlobten Edgar, einem Juristen, in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin für Versandhauskatalogmode. Als sie von ihrer Großtante Martha, die sie oft eingeladen ihr so oft gesagt, sie müsse ihr noch spannende Familiengeschichten erzählen, ein antikes Amethystcollier mit Ohrringen und ein Ölgemälde erbt, möchte sie mehr über die Frau auf dem Bild und die Familiengeschichte erfahren. Deshalb nimmt sie Kontakt zu einem Teil ihrer Familie auf, mit dem sie bisher nur wenig zu tun hatte. Ihre Verwandten führen einen Edelsteinhandel in Idar-Oberstein, wo Verarbeitung und Handel mit Edelsteinen eine lange Traditionhaben. Dort erfährt sie von Ada, einer alten Freundin ihrer Tante, die Geschichte von Marthas und Josies Vorfahrin Sophie, die ihrem Verlobten Karl, der 1830 nach Südbrasilien auswanderte, gefolgt und Jahre später mit einem Sohn zurückgekehrt ist. 1838 hat sie dann in Idar-Oberstein das Familienunternehmen begründet und einen Edelsteinhandel aufgebaut. Josies Neugier ist geweckt und sie begibt sich auf Spurensuche nach Brasilien... Abwechselnd werden nun Josies und Sophies Geschichte erzählt, in der es nicht nur um Liebe, festen Willen und Durchsetzungskraft geht, sondern auch um die Edelsteingeschäfte und das Leben in Idar-Oberstein und Brasilien, vor 300 Jahren und heute. Sehr interessant wurde auch die Thematik der Auswanderung nach Brasilien mitverarbeitet und durch eine Zeittafel im Anhang ergänzt. Darüber und auch über Edel- und Farbedelsteine habe ich vieles Neue ganz nebenbei erfahren, wobei die Geschichte spannend und interessant erzählt wurde. Ein wenig irritiert mich das Cover, denn es hat überhaupt nichts mit der erzählten Geschichte zu tun und mich etwas anderes erwarten lassen. Fazit: spannende Geschichte, gut erzählt, vermittelt nebenbei Wissen über Farb-/Edelsteine

Nervenkitzel
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 11.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Man, ist das ein spannendes Buch. Die häufig dramatischen Ereignissen erzeugen an vielen Stellen des Romans reichlich Nervenkitzel. Angenehm ärgerlich fand ich die eingebauten „Klippenhänger“, die mir ewig wichtige Informationen vorenthielten und mich so zwangen immer weiterzulesen, immer weiter, bis meine rot geräderten Augen eine kurze Unterbrechung forderten. Ich... Man, ist das ein spannendes Buch. Die häufig dramatischen Ereignissen erzeugen an vielen Stellen des Romans reichlich Nervenkitzel. Angenehm ärgerlich fand ich die eingebauten „Klippenhänger“, die mir ewig wichtige Informationen vorenthielten und mich so zwangen immer weiterzulesen, immer weiter, bis meine rot geräderten Augen eine kurze Unterbrechung forderten. Ich habe alle Romane von Sylvia Lott gelesen, die "Lilie von Bella Vista" ist der spannendste. Hier zeigt Sylvia Lott, wie virtuos sie das Spiel beherrscht die Spannung zu steigern und den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Er ist geschrieben in einer lebendigen Sprache, die die Schauplätze und den Ablauf der Geschehnisse erlebbar macht, man fühlt sich mittendrin. Ich kann das Buch nur empfehlen.