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Der Anhalter / Jack Reacher Bd.16

Ein Jack-Reacher-Roman

Jack Reacher Band 16

Wer diesen Anhalter mitnimmt, sollte nichts Böses im Schilde führen ...

Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Umso dankbarer war er, als endlich ein Auto hielt, um ihn mitzunehmen. Die Frau und die beiden Männer im Wagen waren offensichtlich Kollegen, zumindest schloss Reacher das aus ihrer einheitlichen Kleidung. Er wusste nichts von ihrer Verwicklung in den Mord, der nicht weit entfernt verübt worden war. Für die Insassen des Wagens war Reacher nur eine Möglichkeit, die Polizei von sich abzulenken. Sie ahnten nicht, wer bei ihnen im Auto saß. Schließlich sah Reacher aus wie ein harmloser Anhalter ...
Rezension
Moritz Revermann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Süchtiger
Das sagt unser Literatur-Experte:

"1998. Jack Reacher steigt aus einem Greyhound-Bus, frühstückt in einem Diner und wird wegen Mordverdacht verhaftet. So beginnt "Größenwahn", der erste Reacher-Roman. Der Tote: sein Bruder. Er ist sauer. Sehr sauer. Nicht gut. Für alle Beteiligten. 2015. " Mit einem Fuß auf dem Seitenstreifen und dem anderen auf der Fahrbahn reckte er den Daumen hoch, lächelte und versuchte, freundlich auszusehen." So endet "Der Anhalter". Er zieht seines Weges, dem nächsten Fall entgegen. Dazwischen 17 Jahre und 17 Jack-Reacher-Romane. 17-mal großartiges Popcorn- und Bier-"Kino", bei dem man auch gepflegt rülpsen darf, wenn das Licht wieder angeht. Die Figur Jack Reacher ist eine Hommage an so vieles und viele, eine Kunstfigur, die dem Western huldigt, gleichzeitig an James Bond oder Jerry Cotton erinnert, dann wieder sieht man John Wayne grimmig dreinschauend durch die Gegend ziehen ... Warum mag man diesen so einfach gestrickten Typen mit so viel Moral einerseits, oft amoralisch handelnd andererseits? Weil er ein klares Bild von Gut und Böse hat, und das Böse wird bei ihm weniger zärtlich als eine Kakerlake behandelt. Bämm! Weil man manchmal eine schwarz-weiße Welt braucht, klare Fronten, kein Nachdenken. Und weil man sich absolut darauf verlassen kann, dass Jack sich nicht verändern wird. Puhhh. Aus einem simplen Mord wird schnell eine Geheimdienstgeschichte - Heimatschutz, CIA, FBI -, in der niemand dem anderen über den Weg traut, und auch Jack braucht lange Zeit, um herauszufinden, wen er schließlich vermöbeln kann, um dann, wie oben beschrieben, ein Liedchen pfeifend, weiterzuziehen. Keine große Kunst. Aber großes Kino! (Rülps)"
Portrait
Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641157852
Verlag Random House ebook
Originaltitel A Wanted Man (17 Reacher)
Dateigröße 1419 KB
Übersetzer Wulf Bergner
Verkaufsrang 3020
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Buchhändler-Empfehlungen

Lee Child wie eh und je. Spannend, klug und undurchsichtig!

Julian Baetz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Jack Reachers Art selbst durch die unscheinbarsten Indizien und Hinweise zu erkennen, zu analysieren und aus diesen seine Schlüsse zu ziehen ist einmalig und unterhält mich jedes Mal wieder hervorragend. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, der gerne Kriminalgeschichten liest, die im Milieu der amerikanischen Geheimdienste spielen.

Action vom Feinsten

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein ungewöhnlicher Child, zugegeben. Er beginnt wieder Erwarten recht langsam und entwickelt sich allmählich. In den ersten zwei Dritteln des Buches haut Jack Reacher ungewöhnlicherweise niemandem - und wirklich NIEMANDEM die Nase oder den Schädel ein. Das holt er dann aber auf den letzten 50 Seiten reichlich nach. Versuchen Sie mal mitzuzählen... ich jedenfalls hab dann irgendwann den Überblick verloren. Richtig klasse.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
3
1
3
2
0

Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Lyss am 31.08.2016

Das Buch hat mich gefesselt. Die Beschreibungen der Charakteren , Situationen und der Geografie ist beeindruckend. Am Schluss fehlte mir eine weiterführende Logik.

Lee Child
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.06.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie immer, immer wieder gut. Lee Child hat eine spannende Romanfigur erschaffen. ich lese es ommer woeder gerne. So kann ich es gerne weiter Empfehlen.

Mein erster Jack Reacher Roman, aber sicherlich nicht mein letzter!
von Nina W. aus Eppelborn am 23.06.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch war mein erstes Buch von Lee Child und auch das erste mit dem Protagonisten Jack Reacher, doch: ich bereue nicht, es gelesen zu haben! Als Leser wird man zunächst zu einem Tatort eines schlimmen Verbrechens geführt und man rätselt zunächst mit den Ermittlern, weswegen das Opfer so brutal getötet wurde. Ziemlich schne... Dieses Buch war mein erstes Buch von Lee Child und auch das erste mit dem Protagonisten Jack Reacher, doch: ich bereue nicht, es gelesen zu haben! Als Leser wird man zunächst zu einem Tatort eines schlimmen Verbrechens geführt und man rätselt zunächst mit den Ermittlern, weswegen das Opfer so brutal getötet wurde. Ziemlich schnell wird aber auch dem Leser klar, dass hier etwas "faul" ist und der Ermordete mehr verheimlicht, als nur seine Identität. Wenig später steht man mit Jack Reacher auf einer Landstraße, lächelt und streckt den Daumen raus. Einige Autos fahren vorbei, würdigen ihn keines Blickes oder aber schauen kurz, um dann mit fast quietschenden Reifen vor dem Mann mit der gebrochenen Nase und dem Blut im Gesicht zu flüchten ... irgendwann aber hat er Glück und er wird von zwei Männern und einer Frau mitgenommen, doch die scheinen auch nicht das zu sein, was sie vorgeben zu sein. Auch hier trügt der Schein. Mir persönlich hat - obwohl ich den Charakter des Jack Reacher noch gar nicht kannte - eben dieser von Anfang an gefallen! Er hat Charakter, nicht nur wegen seines Äußeren (ein Hüne mit gebrochener Nase) und seiner Vergangenheit (Militär), sondern auch wegen seines blitzgescheiten Verstandes und seiner Art und Weise, Probleme zu analysieren und anzugehen. Ich war begeistert, als ich von der Art und Weise der Kommunikation der Frau mit ihm über den Rückspiegel gelesen habe - auf so etwas wäre ich nie gekommen! Im Laufe der Geschichte ist mir der Charakter immer mehr ans Herz gewachsen mit seinen Marotten und Ideen. Er ist vielleicht nicht jedermanns Held, doch meiner ganz bestimmt! Wer hätte schon gedacht, dass man auch bei der Wahl des Anhalters aufpassen muss? Ich persönlich habe noch nie einen Anhalter mitgenommen - davor hätte ich einfach zu viel Angst - doch Jack stellt sich als Gentleman heraus. Der Schreibstil von Lee Child hat mir sehr gut gefallen. Man steigt zwar direkt in die Geschichte ein, hört nicht ewig ein Drumherum, doch man kommt sehr gut in die Geschichte rein! Sein Schreibstil ist flüssig, nie langatmig und immer wenn man denkt, es könnte nichts Spannenderes mehr passieren, wird man vom Gegenteil überzeugt! Ich konnte das Buch nach einer Weile nicht mehr aus der Hand legen und es - trotz dem stattlichen Umfang von 448 Seiten - binnen zwei Tage zu Ende lesen. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich werde nun weiter Ausschau nach weiteren Jack Reacher Romanen halten und Lee Child wird nun in meinem Regal Einzug halten. Mal schauen, wie viele Bücher der Jack Reacher Reihe zum Ende des Jahres in meinem Regal stehen ;)