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Revival

(35)
Finster, mysteriös, elektrisierend

Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors.

Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.

Rezension
„Es ist eine Erzählung, die man als eine außerordentliche Leistung selbst für King bezeichnen muss.“
Portrait
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641153465
Verlag Heyne
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Verkaufsrang 16.010
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Tim Schmidt, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine an sich gut zu lesende Handlung, in welcher mir jedoch der klassische "King" Effekt fehlt. Der fantastische Teil ist minimal, aber trotzdem mit der Story verwoben. Eine an sich gut zu lesende Handlung, in welcher mir jedoch der klassische "King" Effekt fehlt. Der fantastische Teil ist minimal, aber trotzdem mit der Story verwoben.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Ein typischer King- spannend, schockierend und überraschend mit einem Hauch Mystery. Nichts für King-Anfänger, aber ein Muss für jeden Fan! Ein typischer King- spannend, schockierend und überraschend mit einem Hauch Mystery. Nichts für King-Anfänger, aber ein Muss für jeden Fan!

Daniela Nickaes, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Sehr spannende Geschichte mit einem Ende, wie es selbst Stephen King noch nie geschrieben hat. Beängstigend und ausweglos. Gleichzeitig eine Abrechnung mit dem Religionsfanatismus. Sehr spannende Geschichte mit einem Ende, wie es selbst Stephen King noch nie geschrieben hat. Beängstigend und ausweglos. Gleichzeitig eine Abrechnung mit dem Religionsfanatismus.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Nach den experimentel anmutenden Titeln "Joyland" und Mr.Mercedes besinnt sich King hier auf alte Stärken und überzeugt auf ganzer Linie. Nach den experimentel anmutenden Titeln "Joyland" und Mr.Mercedes besinnt sich King hier auf alte Stärken und überzeugt auf ganzer Linie.

Chris Steinberger, Thalia-Buchhandlung Hagen

Endlich mal wieder ein "King", der an alte Zeiten anknüpft ... Endlich mal wieder ein "King", der an alte Zeiten anknüpft ...

A. Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Leider sehr langatmig für meinen Geschmack. Man denkt immer "jetzt kommts" und dann passiert doch erst zum Ende was. Nicht schlecht, aber kaum vergleichbar mit anderen seiner Werke Leider sehr langatmig für meinen Geschmack. Man denkt immer "jetzt kommts" und dann passiert doch erst zum Ende was. Nicht schlecht, aber kaum vergleichbar mit anderen seiner Werke

Jacqueline Elfner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein etwas anderer Stephen King Roman, aber dennoch kann man dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen! Ein etwas anderer Stephen King Roman, aber dennoch kann man dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen!

R. Weiland, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Guter, im autobiographischem Stil gehaltener Roman! Spannungskurve und Finale lassen leider ein bisschen zu wünschen übrig. Trotzdem wird man als King-fan gut unterhalten!!!! Guter, im autobiographischem Stil gehaltener Roman! Spannungskurve und Finale lassen leider ein bisschen zu wünschen übrig. Trotzdem wird man als King-fan gut unterhalten!!!!

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Eigentlich sind alle Elemente vorhanden, aus denen sich ein richtig guter King-Roman zusammensetzt, aber irgendwie hat er leider die Spannungs- und Horroranteile vernachlässigt. Eigentlich sind alle Elemente vorhanden, aus denen sich ein richtig guter King-Roman zusammensetzt, aber irgendwie hat er leider die Spannungs- und Horroranteile vernachlässigt.

„ Mein Fünfter im Spiel ….oder die Abrechnung folgt “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Jamie und der Rev kommen nicht voneinander los. Ein Leben lang kreuzen sich Wege. Zufall ? Schicksal ? Absicht ? Wer weiß das schon? Jamie erzählt uns von seiner Familie, seinem mehr oder minder verkorksten Leben und natürlich von Charles Jacobs, dem Rev, der seinen Glauben zusammen mit seiner bei einem Autounfall gestorbenen Frau und seinem kleinen Sohn begraben hat. Sich allerdings noch Jahre später nicht zu schade ist mit dem „Opium für das Volk“ die Massen zu ködern.
Charles Jacobs ist Heiler, Helfer, Scharlatan in einer Person.
Kann man ihm trauen? Hilft er wirklich? Zumindest Jamie hat er geholfen und seinem Bruder Con dessen Stimme für immer verloren geglaubt schien.
Jamies Recherchen sprechen eine andere Sprache, viele die vom Rev einer Wunderheilung unterzogen worden befinden sich nun in ihrer eigenen Hölle.
Als Jamie den Rev zur Rede stellt begibt er sich in extreme Gefahr….
Brillant erzählt und bösartig gut !

Jamie und der Rev kommen nicht voneinander los. Ein Leben lang kreuzen sich Wege. Zufall ? Schicksal ? Absicht ? Wer weiß das schon? Jamie erzählt uns von seiner Familie, seinem mehr oder minder verkorksten Leben und natürlich von Charles Jacobs, dem Rev, der seinen Glauben zusammen mit seiner bei einem Autounfall gestorbenen Frau und seinem kleinen Sohn begraben hat. Sich allerdings noch Jahre später nicht zu schade ist mit dem „Opium für das Volk“ die Massen zu ködern.
Charles Jacobs ist Heiler, Helfer, Scharlatan in einer Person.
Kann man ihm trauen? Hilft er wirklich? Zumindest Jamie hat er geholfen und seinem Bruder Con dessen Stimme für immer verloren geglaubt schien.
Jamies Recherchen sprechen eine andere Sprache, viele die vom Rev einer Wunderheilung unterzogen worden befinden sich nun in ihrer eigenen Hölle.
Als Jamie den Rev zur Rede stellt begibt er sich in extreme Gefahr….
Brillant erzählt und bösartig gut !

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Spannend, unheimlich, mysteriös mit einer guten Portion Horror. Für Stephen King Fans ein Muss. Bis auf Kleinigkeiten sehr gut gelungen. Spannend, unheimlich, mysteriös mit einer guten Portion Horror. Für Stephen King Fans ein Muss. Bis auf Kleinigkeiten sehr gut gelungen.

„Gibt es Menschen, die das eigene Schicksal beeinflussen?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, ein Buch von Stephen King zu lesen. Die Cover sehen zum Teil schon so abschreckend aus, und außerdem bin ich überhaupt keine Freundin von Horror-Büchern oder Filmen. Doch in der Presse lese ich immer einmal wieder, dass der Autor total unterschätzt wird und das Zeug zu einem zukünftigen Klassiker hat. Als dann auch noch eine Freundin von dem Buch begeistert war und meinte, ich solle es unbedingt lesen, habe ich mich herangewagt. Hier nun mein Eindruck:

Stephen King erzählt die Geschichte von Jamie und Charles Daniel Jacobs aus der Sicht von Jamie. Gleich zu Beginn des Buches vergleicht der Ich-Erzähler, der inzwischen ein Alter Mann ist und auf sein Leben zurückblickt, das Leben mit einem Film, in dem es immer einen Fünften im Spiel gibt, einen Joker, der immer einmal wieder in unserem Leben an genau einem Wendepunkt auftaucht. Und dieser Fünfte im Spiel ist bei Jamie Charles Daniel Jacobs. 1962, Jamie ist gerade sechs Jahre alt geworden, taucht Charles Daniel Jacobs das erste Mal in seinem Leben auf. Er ist der neue Pfarrer an der Kirche in dem kleinen Ort Harlow in Maine, wo Jamie mit seinen 4 Geschwistern und seinen Eltern lebt. Charles ist noch sehr jung und gewinnt zusammen mit seiner hübschen Frau Patsy und ihrem kleinen Sohn, genannt „das Klettchen“ die Menschen der Gemeinde für sich. Besonders die Jugendlichen begeistert er mit seinem Hobby, der Elektrizität. Doch eines Tages geschieht ein schrecklicher Unfall. Und als Folge dessen verliert Charles seinen Glauben und verlässt Harlow. Jamie wird erwachsen und entwickelt sich zu einem mittelmäßigen Rhythmusgitarristen, der mit verschiedenen Bands durch die Lande tourt. In der damaligen Zeit bleibt es in dieser Szene natürlich nicht aus, dass er mit Rauschgift in Berührung kommt. An seinem eigenen Tiefpunkt begegnet ihm Charles Jacobs wieder – ausgerechnet in einem Vergnügungspark. Und Charles nimmt Jamie unter seine Fittiche und hilft ihm von seiner Drogensucht loszukommen. Dabei spielt die Elektrizität wieder eine wichtige Rolle. Wir folgen Jamie weiter durch sein Leben und immer wieder einmal trifft er Charles Daniel Jacobs wieder. Allerdings werden diese Begegnungen immer aberwitziger, denn aus dem ursprünglich charmanter jungen Pfarrer ist ein fanatischer Mensch geworden, der ein ganz gefährliches Spiel spielt. Es kommt zu einem großen Finale, bei dem sich endlich klärt, woran Charles Daniel Jacobs die ganze Zeit geforscht hat und warum.

Dieser Roman ist brillant geschrieben. Stephen King hat es ganz geschickt und subtil geschafft, mich in diese Geschichte hineinzuziehen. Der Roman liest sich am Anfang wie ein klassischer, amerikanischer Gesellschaftsroman. Doch irgendwie beschleicht einen schon sehr früh ein ungutes Gefühl, welches man allerdings nicht näher benennen kann. Ein Kernthema des Romans ist das Thema Glauben. Was passiert mit den Menschen, die ihren Glauben verlieren? Und was sind Menschen bereit im Namen Gottes zu akzeptieren?


Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, ein Buch von Stephen King zu lesen. Die Cover sehen zum Teil schon so abschreckend aus, und außerdem bin ich überhaupt keine Freundin von Horror-Büchern oder Filmen. Doch in der Presse lese ich immer einmal wieder, dass der Autor total unterschätzt wird und das Zeug zu einem zukünftigen Klassiker hat. Als dann auch noch eine Freundin von dem Buch begeistert war und meinte, ich solle es unbedingt lesen, habe ich mich herangewagt. Hier nun mein Eindruck:

Stephen King erzählt die Geschichte von Jamie und Charles Daniel Jacobs aus der Sicht von Jamie. Gleich zu Beginn des Buches vergleicht der Ich-Erzähler, der inzwischen ein Alter Mann ist und auf sein Leben zurückblickt, das Leben mit einem Film, in dem es immer einen Fünften im Spiel gibt, einen Joker, der immer einmal wieder in unserem Leben an genau einem Wendepunkt auftaucht. Und dieser Fünfte im Spiel ist bei Jamie Charles Daniel Jacobs. 1962, Jamie ist gerade sechs Jahre alt geworden, taucht Charles Daniel Jacobs das erste Mal in seinem Leben auf. Er ist der neue Pfarrer an der Kirche in dem kleinen Ort Harlow in Maine, wo Jamie mit seinen 4 Geschwistern und seinen Eltern lebt. Charles ist noch sehr jung und gewinnt zusammen mit seiner hübschen Frau Patsy und ihrem kleinen Sohn, genannt „das Klettchen“ die Menschen der Gemeinde für sich. Besonders die Jugendlichen begeistert er mit seinem Hobby, der Elektrizität. Doch eines Tages geschieht ein schrecklicher Unfall. Und als Folge dessen verliert Charles seinen Glauben und verlässt Harlow. Jamie wird erwachsen und entwickelt sich zu einem mittelmäßigen Rhythmusgitarristen, der mit verschiedenen Bands durch die Lande tourt. In der damaligen Zeit bleibt es in dieser Szene natürlich nicht aus, dass er mit Rauschgift in Berührung kommt. An seinem eigenen Tiefpunkt begegnet ihm Charles Jacobs wieder – ausgerechnet in einem Vergnügungspark. Und Charles nimmt Jamie unter seine Fittiche und hilft ihm von seiner Drogensucht loszukommen. Dabei spielt die Elektrizität wieder eine wichtige Rolle. Wir folgen Jamie weiter durch sein Leben und immer wieder einmal trifft er Charles Daniel Jacobs wieder. Allerdings werden diese Begegnungen immer aberwitziger, denn aus dem ursprünglich charmanter jungen Pfarrer ist ein fanatischer Mensch geworden, der ein ganz gefährliches Spiel spielt. Es kommt zu einem großen Finale, bei dem sich endlich klärt, woran Charles Daniel Jacobs die ganze Zeit geforscht hat und warum.

Dieser Roman ist brillant geschrieben. Stephen King hat es ganz geschickt und subtil geschafft, mich in diese Geschichte hineinzuziehen. Der Roman liest sich am Anfang wie ein klassischer, amerikanischer Gesellschaftsroman. Doch irgendwie beschleicht einen schon sehr früh ein ungutes Gefühl, welches man allerdings nicht näher benennen kann. Ein Kernthema des Romans ist das Thema Glauben. Was passiert mit den Menschen, die ihren Glauben verlieren? Und was sind Menschen bereit im Namen Gottes zu akzeptieren?


Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
19
8
4
2
2

Eines der schlechteren....
von einer Kundin/einem Kunden aus Thun am 17.08.2018

Eines der schlechteren Bücher von Stephen King. Langatmig, phasenweise schon fast langweilig. Erst am Schluss kommt Spannung auf.

Tolley Buch
von Kim Baeckmann aus Eggenstein-Leopoldshafen am 01.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Tolles Buch; Purer Stephen King. Sehr zu empfehlen wobei ich es persönlich nicht zu meinen 'Lieblingen' zähle. Zum Ende hin wird es meiner Meinung nach etwas eintönig und langwierig. Aber ansonsten wirklich fantastisch geschrieben.

Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 21.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich muss zugeben dieses Buch ist mein erstes King, aber nachdem ich dieses spannende Buch fertig gelesen habe, habe ich gleich weitere Bücher von ihm gekauft. Ich habe das Buch innerhalb einer Woche fertig gelesen da ich es kaum aus der Hand legen konnte! Absolut Empfehlenswert.