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Mnemophobia

Thriller

Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste.

Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür …
Portrait
Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Germanistik in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ einen weiteren spannenden All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „Mnemophobia“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 153
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 19.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95669-049-5
Reihe Edition 211
Verlag Bookspot Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/1,7 cm
Gewicht 222 g
Buch (Taschenbuch)
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12,95
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Kundenbewertungen

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Neue Geschichte - bekanntes Schema
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 04.01.2016

Rezension: Bisher habe ich jeden von Kaja Bergmanns Jugendthrillern gelesen – relativ dünne Bücher, die immer einen völlig unerwarteten Ausgang haben. So durfte natürlich auch das dritte Werk – „Mnemophobia“ – nicht fehlen, das mich schon allein wegen des imposanten Titels und wegen des faszinierenden Covers ansprach. Wer die bisherigen Bücher... Rezension: Bisher habe ich jeden von Kaja Bergmanns Jugendthrillern gelesen – relativ dünne Bücher, die immer einen völlig unerwarteten Ausgang haben. So durfte natürlich auch das dritte Werk – „Mnemophobia“ – nicht fehlen, das mich schon allein wegen des imposanten Titels und wegen des faszinierenden Covers ansprach. Wer die bisherigen Bücher der Autorin kennt, wird in „Mnemophobia“ vom Aufbau her nicht mehr überrascht sein. Über den Kapitel befindet sich der jeweilige Tag, das Datum und die genaue Uhrzeit, wodurch man das Geschehen quasi minutiös verfolgen kann. Zwischendurch werden immer wieder Kapitel in Form von Gedankenfrequenzen des Protagonisten eingeschoben. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, aber trotzdem auf den Punkt gebracht. Beim ersten Buch hat mir das noch sehr gefallen, beim zweiten Buch fand ichs auch noch gut… aber mittlerweile wünsche ich mir irgendwie mal was Neues. Im Einzelfall ist dieser Aufbau richtig gut, allerdings verliert diese Besonderheit mittlerweile an Bedeutung für mich, weil die Autorin eben jedes Buch nach diesem Rezept verfasst. Zur Geschichte selbst – Progatonist Nemo, 20 Jahre alt, ist eine absolut gescheiterte Persönlichkeit. Blind, von Selbsthass zerfressen, zurückgezogen – und suizidal. Ich muss ehrlich sagen, diese Person hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben mit ihrem Selbstmitleid. Was allerdings gut gelungen ist, man hat tatsächlich selbst als Leser das Gefühl blind durch Nemos Welt zu gehen. Obwohl der Schreibstil so bildhaft ist, hatte ich durchgehend das Gefühl, mich unter Nemos grauem Schleier zu befinden. Durch die ganze Geschichte zieht sich eine irgendwie bedrückende Atmosphäre. Warum „Mnemophobia“ trotz meiner Kritik noch als „gut“ durchgeht hat den Grund des – wie immer – völlig unerwarteten Endes. Ja, auch das kam in Kaja Bergmanns früheren Büchern schon vor, aber trotzdem hat es mich auch diesmal wieder wie ein Vorschlaghammer getroffen, da ich mit vielem gerechnet habe, aber nicht damit. Leser, die noch nie etwas von dieser Autorin gelesen haben und Jugendthriller mit unerwarteter Wendung mögen, und auch Leser, die gerade den speziellen Buchaufbau der Autorin mögen und nichts Neues erwarten, werden mit „Mnemophobia“ gut bedient. Freunde von sympathischen Protagonisten und neuen Ideen allerdings nicht. Fazit: Eine Geschichte im typischen Stil der Autorin. Vom Aufbau her nichts Neues, aber wie immer mit völlig unerwartetem Ausgang.

Wenn nichts ist, wie es scheint...
von louella2209 am 10.11.2015

Mnemophobia - die irrationale Angst vor Erinnerungen - war, bis dato, für mich ein völlig neuer Begriff. Die Thematik, an sich birgt, aber viel Potenzial für einen außergewöhnlichen Thriller und das ist der Autorin Kaja Bergmann, mit diesem Roman, auch fantastisch gelungen. Die Geschichte handelt von Nemo, der nach einem schrecklichen... Mnemophobia - die irrationale Angst vor Erinnerungen - war, bis dato, für mich ein völlig neuer Begriff. Die Thematik, an sich birgt, aber viel Potenzial für einen außergewöhnlichen Thriller und das ist der Autorin Kaja Bergmann, mit diesem Roman, auch fantastisch gelungen. Die Geschichte handelt von Nemo, der nach einem schrecklichen Unfall sein Augenlicht verloren hat. Seine Welt ist nur noch schwarz, genauso wie der Leuchtturm in dem er lebt. Er schottet sich gemeinsam mit seiner Freundin Merle, die seit dem Ereignis stumm ist, von der Außenwelt ab. Er fühlt sich für ihr Schicksal verantwortlich. Dann wird auch noch ihre gemeinsame Freundin Luna tot aufgefunden. Wer ist für ihren Tod verantwortlich? Was ist am Tag des Unfalls tatsächlich geschehen? Hier ist nichts wie es scheint! Aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Der intensiv visuelle Erzählstil von Kaja Bergmann ist eine wahre Inspiration für die eigene Fantasie. Der häufige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit treibt die Handlung und das "Kopfkino" immer wieder an. Es lässt sich vieles erahnen. Jedoch taucht man nur soweit in die Erinnerungen ein, wie es Nemo eben zulässt. Erst ganz zum Schluß erstreckt sich für den Leser das ganze Ausmaß. Man ist selbst in Nemo`s Welt gefangen. Seine Empfindungen, seine Ängste und Verzweiflung sind zum Greifen nahe. Realität und Fiktion verschwimmt auf den Seiten, genau wie in Nemo`s Kopf. Ich empfand es als ein sehr ungewöhnliches, aber total spannendes Leseerlebnis. Der Schreibstil von Kaja ist erfrischend und einzigartig. Es gibt in diesem Buch, auf den wenigen Seiten, soviel zu entdecken, das ich es sicherlich noch ein zweites Mal lesen werde. Schon allein, ob bei mir noch andere Eindrücke entstehen oder ob man manches mit anderen Augen sieht. Klare 5 Sterne von mir

Wenn Erinnerungen tödlich sind
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 09.11.2015

Mir wurde wieder klar, warum ich Erinnerungen so sehr hasste, sie gar fürchtete. Die schrecklichen bringen durch bloße Bilder Schmerz, die schönen sind noch viel schrecklicher, denn sie zeigen ein Glück, dessen man sich völlig sicher glaubte, bis es plötzlich zerstört wurde. Einfach so. Und man weiß, dass es... Mir wurde wieder klar, warum ich Erinnerungen so sehr hasste, sie gar fürchtete. Die schrecklichen bringen durch bloße Bilder Schmerz, die schönen sind noch viel schrecklicher, denn sie zeigen ein Glück, dessen man sich völlig sicher glaubte, bis es plötzlich zerstört wurde. Einfach so. Und man weiß, dass es nie wieder kehren wird. Nemo, ist blind. Sein Augenlicht verloren bei einem Autounfall und seine Freundin Merle, die bei dem Unfall dabei war, seit dem stumm. Eine tragische Geschichte, die von der Autorin Kaja Bergmann auf geheimnisvolle Weise erzählt wird. Man kann im wahrsten Sinne des Wortes sagen erzählt, denn die wunderschöne, bildhafte Sprache lässt den Leser in eine Welt eintauchen, die zwar aus Nemo`s Sicht schwarz ist, die aber so farbenfroh an Gefühlen, Empfindungen und Gedanken ist, dass man als Leser glaubt man befindet sich mitten drin im Geschehen. Selbst Nemo´s Sarkasmus passt einfach zu dieser traurigen Geschichte dazu und man muss Schmunzeln, auch wenn es eigentlich deprimierend ist was bei dem Unfall geschehen ist. Die Kapitel wechseln immer wieder mit ,,Erinnerungen`´ ab, wo man aus Nemo`s Sicht erfährt, was vor dem Unfall passiert ist. Es genügt oft nur eine Kleinigkeit, sei es ein Geruch oder ein Geräusch, das ihn an eine glückliche Zeit mit Merle erinnert. Man spürt seine Qual und vor allem die Angst an seine Erinnerungen. Man wird immer tiefer in das Geschehen hineingezogen, bis man auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Man ist als Leser gefangen in einem Strudel aus Wirklichkeit und Fantasie. Das bittere Ende kommt langsam aber sicher und man hätte sich ein anderes gewünscht. MNEMOPHOBIA- WENN ERINNERUNGEN TÖDLICH SIND !!!!!!!!!