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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

(ungekürzte Lesung)

Der junge orthodoxe Jude Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti, hat ein Problem: Die Frauen, die ihm seine ›mame‹ als Heiratskandidatinnen vorsetzt, sehen alle so aus wie sie. Ganz im Gegensatz zu Laura, seiner hübschen Mitstudentin an der Universität Zürich - doch die ist leider eine ›schikse‹: Sie trägt Hosen, hat einen wohlgeformten ›tuches‹, trinkt Gin Tonic und benutzt ungehörige Ausdrücke. Zweifel befallen Motti: Ist sein vorgezeichneter Weg wirklich der richtige für ihn? Sein Gehorsam gegenüber der ›mame‹ mit ihren verstörenden Methoden schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Und Motti kann schon bald einen vorläufigen Schluss ziehen: Auch ›schiksn‹ haben nicht alle Tassen im Schrank.
Portrait
Thomas Meyer wurde 1950 in Basel geboren. Nach dem Abitur am Humanistischen Gymnasium studierte er Philosophie, Germanistik und Anglistik. Später absolvierte er eine Waldorflehrerausbildung und unterrichtete. Ab 1985 arbeitete er als freier Publizist und Herausgaber des Nachlasses von W. J. Stein. Mitarbeit im Basler Troxler-Institut. 1990 gründete er den Perseus Verlages.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Thomas Meyer
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257691825
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 287 Minuten
Format & Qualität MP3, 287 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der vergnügliche Roman handelt von einem jungen orthodoxen Juden, der verheiratet werden soll. Seine Mame stellt ihm Frauen vor, doch er hat sich in seine hübsche Mitstudentin verliebt - eine Schickse. Wenn man sich beim Lesen an die jiddische Sprache gewöhnt hat ist es ein humorvolles großartiges Lesevergnügen. Der vergnügliche Roman handelt von einem jungen orthodoxen Juden, der verheiratet werden soll. Seine Mame stellt ihm Frauen vor, doch er hat sich in seine hübsche Mitstudentin verliebt - eine Schickse. Wenn man sich beim Lesen an die jiddische Sprache gewöhnt hat ist es ein humorvolles großartiges Lesevergnügen.

„Motti auf Abwegen?“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Motti, jüdisch-othodoxer Sohn einer äußerst besitzergreifenden Mutter, soll heiraten - Mame hat auch schon die Richtige im Auge, natürlich aus ihren Kreisen, jiddisch muss sie sein. Aber Motti verliebt sich ausgerechnet in eine Schickse, doch sind deren Mütter besser? Das wird Motti erfahren und was die Mame alles versucht, um das Müttersöhnchen Motti wieder auf die richtige Bahn zu lenken und wie Motti widersteht, ist so außerordentlich komisch, als hätte Woody Allen Pate gestanden.
Demnächst auch im Kino!
Motti, jüdisch-othodoxer Sohn einer äußerst besitzergreifenden Mutter, soll heiraten - Mame hat auch schon die Richtige im Auge, natürlich aus ihren Kreisen, jiddisch muss sie sein. Aber Motti verliebt sich ausgerechnet in eine Schickse, doch sind deren Mütter besser? Das wird Motti erfahren und was die Mame alles versucht, um das Müttersöhnchen Motti wieder auf die richtige Bahn zu lenken und wie Motti widersteht, ist so außerordentlich komisch, als hätte Woody Allen Pate gestanden.
Demnächst auch im Kino!

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Jüdischer Humor in seiner Bestform Jüdischer Humor in seiner Bestform

„"Mottele, wo bist Du ? Ich mache mir Sorgen !" eine religiöse Emanzipationsgeschichte...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Sorgen macht sie sich ständig, Mordechai Wolkenbruchs Mutter, vor allem weil alle Heiratskandidatinnen, die sie für ihren jüngsten Spross auswählt ihm absolut nicht zusagen. Dafür geht ihm Laura - leider seiner jüdischen Religion nichts zugehörig - dafür Gin trinkend und Hosenträgerin - nicht mehr aus dem Kopf. Zwei Welten prallen aufeinander und in keiner scheint das mit der Liebe einfach zu sein, Motti wird also seinen eigenen Weg suchen müssen, das ist nicht immer komisch und witzig aber eine außerordentliche unterhaltsame Lektüre - und das Glossar am Ende mit allen jiddischen Begriffen ist ein echtes i-Tüpfelchen ! Sorgen macht sie sich ständig, Mordechai Wolkenbruchs Mutter, vor allem weil alle Heiratskandidatinnen, die sie für ihren jüngsten Spross auswählt ihm absolut nicht zusagen. Dafür geht ihm Laura - leider seiner jüdischen Religion nichts zugehörig - dafür Gin trinkend und Hosenträgerin - nicht mehr aus dem Kopf. Zwei Welten prallen aufeinander und in keiner scheint das mit der Liebe einfach zu sein, Motti wird also seinen eigenen Weg suchen müssen, das ist nicht immer komisch und witzig aber eine außerordentliche unterhaltsame Lektüre - und das Glossar am Ende mit allen jiddischen Begriffen ist ein echtes i-Tüpfelchen !

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Umwerfend! Die Geschichte um Mottis Selbstfindung ist wunderbar geschrieben und trifft einen herrlichen Tonfall. Ich habe dieses Buch sehr genossen. Umwerfend! Die Geschichte um Mottis Selbstfindung ist wunderbar geschrieben und trifft einen herrlichen Tonfall. Ich habe dieses Buch sehr genossen.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Witzig und humorvoll wird hier eine eigentlich ernste Geschichte erzählt: Wolkenbruch entfernt sich durch eine unangebrachte Leidenschaft von seiner Mischpoke, herrlich! Witzig und humorvoll wird hier eine eigentlich ernste Geschichte erzählt: Wolkenbruch entfernt sich durch eine unangebrachte Leidenschaft von seiner Mischpoke, herrlich!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Jüdische Mütter sind anders. Und wenn sie einen verkuppeln wollen werden sie unausstehlich. Klasse Buch, Jüdische Mütter sind anders. Und wenn sie einen verkuppeln wollen werden sie unausstehlich. Klasse Buch,

„Reinlesen, Motti cool finden und sich mal unvoreingenommen Jüdischer Lebensart widmen!“

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ich finde ja fast alles, was von Diogenes verlegt wird, richtig gut. Soviel sei schonmal gesagt. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" hat sich in der Verlagsvorschau so enorm gut angelesen, dass ich an meinen Lieblingsvertreter von Diogenes gleich eine Anfrage für ein Leseexemplar geschickt habe - ohne zu wissen, dass ich schon eines im Regal stehen hatte. Denn den Kollegen von Diogenes war offenbar schon vor mir klar, dass wir's hier mit einem absolut ungewöhnlichen Buch zu tun haben, dem ein Hauch von persönlicher Empfehlung zum Vorteil gereichen kann. Hiermit also mein Beitrag:
Motti Wolkenbruch ist ein liebenswürdiger, intelligenter junger Mann, der wie fast alle Mitzwanziger so richtig überhaupt gar keinen Spaß an der Selbstfindung hat. Man eckt überall an, schon die falsche Brille kann über hopp oder top bei Altersgenossen entscheiden und manchmal meint es das Schicksal auch so gar nicht gut mit einem und man ist - abgesehen von allem anderen - auch noch auf koscheren Wein angewiesen. Motti selbst steht nicht so auf koschere Nahrungsmittel und auf die ihm von seiner Mame zugedachten Ehefrauen in spe auch nicht. Im Prinzip stehen eigentlich alle Leitbilder, die ihm seine religiöse Glaubensgemeinschaft vorlebt, nicht im Einklang mit dem, was er fühlt. Also muss er ausbrechen, der arme Kerl. Ein schwieriges Unterfangen für einen in Wien und unter dem Dach seiner liebenden Eltern lebenden Juden. Ach Motti, wie hab ich mit dir gefiebert und ach Thomas Meyer, wie hab ich mich gefreut, einen supercoolen, zeitgenössischen, halb Jiddisch halb Deutschen Roman zu lesen, der liebevoll und kritisch zugleich die aktuelle Situation junger europäischer Juden erzählt und dabei immer authentisch und nachvollziehbar bleibt. Das ist es doch, was gute Literatur tut: Ich kann in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen und weiss am Ende eines Buches, wie ein junger Mensch einer anderen Glaubensrichtung sich aktuell fühlen KÖNNTE. Ich fand's toll! Bemerkenswert und anders und definitiv lesenswert! Motti, ich warte auf ne Fortsetzung!
Ich finde ja fast alles, was von Diogenes verlegt wird, richtig gut. Soviel sei schonmal gesagt. "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" hat sich in der Verlagsvorschau so enorm gut angelesen, dass ich an meinen Lieblingsvertreter von Diogenes gleich eine Anfrage für ein Leseexemplar geschickt habe - ohne zu wissen, dass ich schon eines im Regal stehen hatte. Denn den Kollegen von Diogenes war offenbar schon vor mir klar, dass wir's hier mit einem absolut ungewöhnlichen Buch zu tun haben, dem ein Hauch von persönlicher Empfehlung zum Vorteil gereichen kann. Hiermit also mein Beitrag:
Motti Wolkenbruch ist ein liebenswürdiger, intelligenter junger Mann, der wie fast alle Mitzwanziger so richtig überhaupt gar keinen Spaß an der Selbstfindung hat. Man eckt überall an, schon die falsche Brille kann über hopp oder top bei Altersgenossen entscheiden und manchmal meint es das Schicksal auch so gar nicht gut mit einem und man ist - abgesehen von allem anderen - auch noch auf koscheren Wein angewiesen. Motti selbst steht nicht so auf koschere Nahrungsmittel und auf die ihm von seiner Mame zugedachten Ehefrauen in spe auch nicht. Im Prinzip stehen eigentlich alle Leitbilder, die ihm seine religiöse Glaubensgemeinschaft vorlebt, nicht im Einklang mit dem, was er fühlt. Also muss er ausbrechen, der arme Kerl. Ein schwieriges Unterfangen für einen in Wien und unter dem Dach seiner liebenden Eltern lebenden Juden. Ach Motti, wie hab ich mit dir gefiebert und ach Thomas Meyer, wie hab ich mich gefreut, einen supercoolen, zeitgenössischen, halb Jiddisch halb Deutschen Roman zu lesen, der liebevoll und kritisch zugleich die aktuelle Situation junger europäischer Juden erzählt und dabei immer authentisch und nachvollziehbar bleibt. Das ist es doch, was gute Literatur tut: Ich kann in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen und weiss am Ende eines Buches, wie ein junger Mensch einer anderen Glaubensrichtung sich aktuell fühlen KÖNNTE. Ich fand's toll! Bemerkenswert und anders und definitiv lesenswert! Motti, ich warte auf ne Fortsetzung!

„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die arme einer Schickse“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Lesen Sie sich dieses Buch laut vor. NEIN ich bin nicht verrückt und JA ich meine es ernst.
So werden Sie die Geschichte des jungen orthodoxen Juden Mordechai Wolkenbruch,kurz Motti von seiner mame genannt, mit einem Lächeln besser verstehen. Seine mame setzt ihm ständig Heiratskandidatinnen vor, die ihr sehr ähneln. Mordechai studiert in Zürich und lernt eine Schickse kennen. Sein Gehorsam der mame gegenüber schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura, seiner Mitstudentin. Einen Schluss zieht Motti aber schon bald:Auch Schicksn haben nicht alle Tassen im Schrank.
Viel Spass beim lesen und anschließenden ausprobieren des mitgelieferten Matzenknödelrezept
Lesen Sie sich dieses Buch laut vor. NEIN ich bin nicht verrückt und JA ich meine es ernst.
So werden Sie die Geschichte des jungen orthodoxen Juden Mordechai Wolkenbruch,kurz Motti von seiner mame genannt, mit einem Lächeln besser verstehen. Seine mame setzt ihm ständig Heiratskandidatinnen vor, die ihr sehr ähneln. Mordechai studiert in Zürich und lernt eine Schickse kennen. Sein Gehorsam der mame gegenüber schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura, seiner Mitstudentin. Einen Schluss zieht Motti aber schon bald:Auch Schicksn haben nicht alle Tassen im Schrank.
Viel Spass beim lesen und anschließenden ausprobieren des mitgelieferten Matzenknödelrezept

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
22
5
0
0
1

Nicht lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Samstagern am 21.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe das Buch weder spannend noch lustig gefunden. Die verschiedenen Sprachen, Deutsch, Jüdisch und ein undefinierter Dialekt, habe ich als störend empfunden, habe das Buch nur fertig gelesen weil es verfiilmt wurde.

Ein herrlicher Wolkenbruch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Adliswil am 12.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr amüsanter Roman, geschrieben wie eine Komödie aber mit tiefsinnigem Hintergrund. Sehr zu empfehlen, auch wenn Sie den Film bereits gesehen haben.

Der jing der sich in a schicksn verliebt hat
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mordechai Wolkenbruch ist ein orthodoxer junger Jude, der von allen Motti gerufen wird. Und Motti hat ein Problem, nämlich die Versuche des Schidech seiner Mame. Einige passende Kandidatinnen hat sie bereits ausgesucht, nur das Motti sein Herz bereits an eine Schickse verloren hat… Ich muss ja zugeben, dass ich gerade... Mordechai Wolkenbruch ist ein orthodoxer junger Jude, der von allen Motti gerufen wird. Und Motti hat ein Problem, nämlich die Versuche des Schidech seiner Mame. Einige passende Kandidatinnen hat sie bereits ausgesucht, nur das Motti sein Herz bereits an eine Schickse verloren hat… Ich muss ja zugeben, dass ich gerade am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte einzutauchen, eben weil der Autor nicht gerade geizig mit jiddischen Wörtern um sich schmeißt. Ich war da schon sehr dankbar für das Glossar am Ende des Buches. Allerdings gibt es ja das eine oder andere Wort, dessen Bedeutung sich auch eröffnet, wenn man es laut ausspricht. Wie zum Beispiel das glejsel tej. Hat man diese Hürde dann überwunden, ist „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme eine Schickse“ einen wunderbar pointierten und humorvollen Roman über die Welt eines jungen orthodoxen Juden. Gerade Mottis Mutter spielt eine nicht unwesentliche Rolle und wird doch manchmal ein bisschen überspitzt dargestellt. Die Geschichte an sich ist mit dem wirklich langen Titel schon erzählt, aber nichtdestotrotz hab ich mich mit Thomas Meyers Geschichte ein paar amüsante Stunden verbracht. Fazit: A literarische schejnkajt!