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Farm der Tiere

Ein Märchen

George Orwell

(23)
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Beschreibung

"Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den Status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort."

Produktdetails

Verkaufsrang 9530
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Hans Korte
Spieldauer 225 Minuten
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Verlag Diogenes Verlag
Format & Qualität MP3, 225 Minuten
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783257691955

Buchhändler-Empfehlungen

Sandra Glossmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Orwells FARM DER TIERE ist auch nach vielen Jahren immer noch eine erschreckende Geschichte mit realen politischen Bezügen aus der man Wissen, aber auch Unterhaltung schöpfen kann. Ganz klare Lesepflicht!

Tiere sind nicht die besseren Menschen

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die Tiere sagen sich von den Menschen frei und schwören der Unterdrückung ab. Das klingt zunächst sehr optimistisch, aber schnell zeigt sich, dass der Traum einer Gesellschaft, die auf gleichem Wert basiert, genau das ist: Ein Traum. Auf den ersten Blick mag "Farm der Tiere" nicht ganz so modern sein wie "1984", dessen Technisierungsprognose so hellsichtig scheint. Allerdings zeigt "Farm der Tiere", dass irgendwo immer die Alphatiere zum Vorschein kommen, die sich dann ihre Omegas bestimmen. In der Zeichnung dieser Dynamik ist "Farm der Tiere" der geistige Brüder von "Der Herr der Fliegen". Es wäre so angenehm behaupten zu können, dass Orwell irgendwann überholt ist, aber auch das: Ein Traum.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Sollte man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1984 kennt wohl jeder der sich mit "Farm der Tiere" beschäftigt. Und genau wie 1984 handelt es sich hier um eine Dystopie, an der viel Wahrheit auszumachen ist. Immer wieder erwischt man sich bei der Frage: warum sind die Tiere so dumm?" Und dann fällt einem immer wieder ein, dass es in diesem Buch nicht um Tiere geht.

Must-Read
von an.nie.ka_liest am 08.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Farm der Tiere“ von George Orwell Darum geht es: «Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles and... „Farm der Tiere“ von George Orwell Darum geht es: «Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» Als ich noch klein war, gab es den Trickfilm „Animal Farm“ basierend auf diesem Buch. Allerdings konnte ich nie den Film zu Ende ansehen, denn immer an der Stelle, wo das Pferd abtransportiert wurde, war es mir zu grausam und ich musste ausschalten. So hatte ich auch Angst, dieses Buch nicht bis zu Ende lesen zu können – aber es ging. Die Szene war im Film weit grausamer dargestellt als im Buch. „Farm der Tiere“ wurde 1943/1944 geschrieben, wurde allerdings erst 1945 veröffentlich aus Angst vor Kritik der Sowjetunion, die bis dato noch ein Verbündeter Englands war. Das Buch ist eine Allegorie auf die Entwicklung in der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917. Der alte Eber Old Major hat den Traum von der Gleichheit aller Tiere und dass die Produktionsmittel auch in Händen der Arbeiter sein sollte. Kurze Zeit später kommt es zur Revolution. Die Tiere übernehmen den Hof und die Schweine übernehmen die Führung. Es werden 7 Regeln aufgestellt. Die wichtigste davon: „Alle Tiere sind gleich“. Doch zwischen den Schweinen herrscht keine Einigkeit. Ein Streit zwischen Schneeball (Trotzki) und Napoleon (Stalin) eskaliert, an dessen Ende Schneeball von der Farm fliehen muss. Nun übernimmt Napoleon die alleinige Führung und errichtet ein Terrorregime. Nun werden die Tiere von den Schweinen ausgebeutet und dies noch schlimmer als zuvor. Denn wie sagt ein altes Sprichwort: Macht korrumpiert und am Ende heißt es: „Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher.“ Die Schweine setzen sich schlussendlich wieder an einen Tisch mit den Menschen, und es ist nicht mehr festzustellen wer Mensch und wer Schwein ist. Ich halte das Buch für ein Must-Read – auch wenn man kein Interesse an der russischen Geschichte hat. Denn im Prinzip stellt das Buch eine Warnung dar, wie Macht missbraucht werden kann und wie aus einer vermeintlich guten Idee ein totalitäres Regime entstehen kann. 5 von 5 Sterne

Must-Read
von buechertraumzeiten aus Aachen am 15.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Farm der Tiere“ ist eines der klassischen Bücher, über die ich immer wieder Leute reden höre. Alle sagen, man muss es unbedingt einmal gelesen haben bevor man stirbt. Als ich dann gesehen habe, dass der Manesse Verlag dieses Jahr das Buch neu verlegt und dazu auch noch mit einem wunderschönen Cover, dachte ich mir „Wenn nicht j... „Farm der Tiere“ ist eines der klassischen Bücher, über die ich immer wieder Leute reden höre. Alle sagen, man muss es unbedingt einmal gelesen haben bevor man stirbt. Als ich dann gesehen habe, dass der Manesse Verlag dieses Jahr das Buch neu verlegt und dazu auch noch mit einem wunderschönen Cover, dachte ich mir „Wenn nicht jetzt wann dann?“. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wollte Orwell eine Geschichte für Kinder schreiben, aber bald merkt man, dass er stattdessen das Tier im Menschen hervorheben wollte. Es werden Themen wie Macht, Kontrolle und blinde Loyalität behandelt, welche zerstörerisch und gefährlich sein können. Auch ohne Kenntnis von russischer bzw. europäischer Geschichte kann man das Buch gut lesen und wird wahrscheinlich die starke Botschaft über die Gesellschaft, die Menschlichkeit und die Macht der Manipulation verstehen. Die Sprache ist recht schlicht und man kann viel zwischen den Zeilen lesen. Orwell hat „Farm der Tiere“ am Beispiel des Kommunismus geschrieben, aber im Grunde hätte jede Nation so ausgenutzt werden können, wie es bei der Farm der Fall war. Ein absolutes Must-Read für jeden!


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