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Ed Wood

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Der exzentrische Filmemacher Edward D. Wood Jun. möchte als Hollywood-Regisseur Filmgeschichte machen. Nur gibt es da ein kleines Problem: Er ist hoffnungslos untalentiert. Doch seine Leidenschaft für den Film ist grenzenlos. In primitiven Papp- Kulissen und mit einer mehr als skurrilen Schauspielertruppe dreht er unbeirrt Horror- und Science Fiction Billigproduktionen, die zu der Zeit bei Kritikern und Publikum auf wenig Verständnis stoßen. Mit Stummfilmstar und Dracula-Sinnbild Bela Lugosi möchte Ed Wood sein Meisterwerk drehen, doch schier unüberwindbare Hindernisse stellen sich ihm in den Weg...
Auszeichnung
1994 - Oscar:
- Bester Nebendarsteller (Martin Landau)
- Bestes Make-up (Rick Baker, Ve Neill, Yolanda Toussieng)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 20.03.2003
Regisseur Tim Burton
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch)
EAN 4011846011286
Genre Drama
Studio Walt Disney
Spieldauer 121 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
9,99
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Knapp an vier Sternen vorbei
von Rodrigo Frez-Hidalgo aus Wien am 11.01.2013

Wer einen unterhaltsamen Abend mit einem nicht allzu kompromittierenden Film verbringen will, trotzdem nicht auf Qualität, einen guten Hintergrund, einen guten Regisseur und gute Schauspieler verzichten will, der hat hier seinen Film gefunden. Ed Wood ist ein, meiner Meinung nach, zu unrecht, wenig beachteter Film von Tim Burton. Burtons... Wer einen unterhaltsamen Abend mit einem nicht allzu kompromittierenden Film verbringen will, trotzdem nicht auf Qualität, einen guten Hintergrund, einen guten Regisseur und gute Schauspieler verzichten will, der hat hier seinen Film gefunden. Ed Wood ist ein, meiner Meinung nach, zu unrecht, wenig beachteter Film von Tim Burton. Burtons (immer noch) Lieblingsschauspieler, Johnny Depp mimt den Regisseur Ed Wood, der grundsätzlich nur an B- und C-Produktionen gearbeitet hat, auf erstaunlich liebevolle Art. Ed Wood ist ein Filmemacher besonderer Art, der schlichtweg auf Qualität zu verzichten weiß. Trotz allem erkennt man in Burtons Darstellung einen leidenschaftlichen, mitfühlenden Mann, der nie zum Aufgeben bereit ist. Zum einen verführt er den gealterten Bela Lugosi, der in unzähligen Filmen Graf Dracula gespielt hatte, bei seinen Produktionen mitzuwirken, zum anderen überzeugt er auch die Horror-Late-Night-Hostess Vampira an seinen Werken mitzuarbeiten, sowie auch den gealterten Wrestler Tor Johnson. Besonders die Beziehung zu Bela Lugosi wird in dem Film rührend und durchaus wirklichkeitsanmutend dargestellt. Man erlebt aber auch wie eine schicksalsgeschlagene Vampira (Maila Nurmi) eher notgedrungen in seinem Filmen mitspielt und hört letztendlich wie sie (sehr zu unrecht) eine Plagiatsklage gegen Elvira verliert. Ed Wood ist ein Film für alle Liebhaber von Tim Burton, von Johnny Depp, aber auch für alle jene, die die Geschichte des Films erfassen wollen, indem sie die ganz eigenen Charaktere der Filmgeschichte beschnuppern..

Von Glenda zu Plan 9
von Thomas Zörner aus Lentia am 06.11.2009

Der schlecteste Regiesseur aller Zeiten. Nein, nicht Uwe Boll, auch wenn der ein legitimer Nachfolger des diesen wäre, sondern Edward D. Wood Jr. Der Mann, der sich außerden für den, kollektiv als solchen gesehenen, schlechtesten Film aller Zeiten "Plan 9 from outa space" verantwortlich zeichnet. Diesen Mann widmet Tim... Der schlecteste Regiesseur aller Zeiten. Nein, nicht Uwe Boll, auch wenn der ein legitimer Nachfolger des diesen wäre, sondern Edward D. Wood Jr. Der Mann, der sich außerden für den, kollektiv als solchen gesehenen, schlechtesten Film aller Zeiten "Plan 9 from outa space" verantwortlich zeichnet. Diesen Mann widmet Tim Burton das Biopic "Ed Wood". Der Zuseher begleitet Wood von seinen Anfängen als Regiesseur, Autor, sowie ausführender Produzent, bis hin zur Prenieren von besagtem legendären "Plan 9". Die Entscheidung den Film in schwarz, weiß zu halten, erweißt sich als kluger und schöner Kunstgriff, da es der Film so schafft den Geist des Woodschen Trashs zu Atmen, was sich schon bei den schaurig-faszinierenden Credits niederschlägt. Johnny Depp, scheinbar Burtons Lieblingsschauspieler und Seelenverwandter, gibt einen Ed Wood, der liebenswert naiv und idealistisch ist, und mit dem man schlicht Mitleid haben muss, wenn er sich hingebungsvoll darum bemüht für seine Filme Geldgeber zu finden, sich dabei mit Orson Welles verglecht und doch so schrecklich untalentiert ist. Großartig auch Martin Landau als Woods ewiger Star Bela Lugosi. Die alternde Legende des Horrorilms, der Boris Karloff hasst, wird von den meisten tot geglaubt und erlebt durch Woods Film ein denkwürdiges Revival, das aber in keinster Weise an Erfolg und Klasse seiner Darbietung des Draculas im bekannten Stummfilm heranreicht. "Ed Wood" ist aber mitnichten ein launiger Abgesang auf diese durchaus interessante Figur des Films, sondern hat auch Ecken und Kanten. So wird Woods Liebe für das Tragen von Damenkleidung, sowie -unterwäsche nicht ausgespart und auch Lugosis Drogensucht wird beleuchtet. Mit "Ed Wood" ist Tim Burton en gleichzeitig rührendes, wie unterhaltsam lustiges Biopic gelungen, mit dem er einen Mann ehrt, dessen Einfluss auf den heutigen Film sicher nicht unterschätzt werden darf. Im Gegensatz zu dem des Uwe Boll.

Dieses Portrait wäre nichtmal halb so gut...
von Vigo aus Jever am 10.04.2007

...wenn es Ed Wood selbst gedreht hätte-logisch!Tim Burton beweist im Umgang mit dieser Biographie ein geschicktes Händchen.Die Kulissen sind kultig, Ed Wood`s ungehaltener Enthusiasmus urkomisch bis mitleiderregend.Der Film besitzt eine hohe Detailverliebtheit, alles wirkt absolut authentisch.Nur in Martin Landau konnte ich nicht wirklich Bela Lugosi erkennen.Das lag aber nicht... ...wenn es Ed Wood selbst gedreht hätte-logisch!Tim Burton beweist im Umgang mit dieser Biographie ein geschicktes Händchen.Die Kulissen sind kultig, Ed Wood`s ungehaltener Enthusiasmus urkomisch bis mitleiderregend.Der Film besitzt eine hohe Detailverliebtheit, alles wirkt absolut authentisch.Nur in Martin Landau konnte ich nicht wirklich Bela Lugosi erkennen.Das lag aber nicht an Landau`s schauspielerischer Darbietung (die war spitzenmäßig), sondern wohl eher an der doch nicht allzu großen äußerlichen Ähnlichkeit.Alles in allem ein toller Film, der nur gelegentlich etwas zu sehr auf`s Bremspedal drückt.