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Fünf Löcher im Himmel

Roman

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Als Paul sich damals gleichzeitig in Katharina Himmelfahrt und seine Lehrerin Frau Zucker verliebte, schien alles in die richtige Richtung zu gehen. Jetzt sitzt er in einem alten japanischen Sportwagen, auf der Flucht vor der Polizei, und fragt sich, wie das alles kommen konnte. - Rocko Schamoni stellt in seinem neuen Roman die existenziellen Fragen. Und findet darauf so poetische wie unnachsichtige Antworten. "Fünf Löcher im Himmel - sein bisher bester." Hamburger Morgenpost
Rezension
"Schamonis großes Geschick liegt darin, bei der Rückschau nicht nur die eigenen, persönlichen Erinnerungen ohne falsche Nolstalgie auszuloten, sondern auch verschiedene zeitspezifische Stile für seine Arbeit fruchtbar zu machen.", taz, 15.06.2015
Portrait
Schamoni, Rocko
Rocko Schamoni, 1966 geboren, ist Musiker, Autor, Humorist und Schauspieler. Literarisch hervorgetan hat er sich zuletzt mit dem Roman »Fünf Löcher im Himmel«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 14.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30824-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/2 cm
Gewicht 201 g
Verkaufsrang 32.468
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein verkorkstes Leben tragisch komisch beschrieben, weniger humoristisch als in Schamonis anderen Werken, dennoch beschreibt er die Momente des Scheiterns ganz zauberhaft. Ein verkorkstes Leben tragisch komisch beschrieben, weniger humoristisch als in Schamonis anderen Werken, dennoch beschreibt er die Momente des Scheiterns ganz zauberhaft.

„Fünf Löcher im Himmel“

Sarah Sophie Haberhauer, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Paul Z. ist am Ende. Er ist Ende 60, allein, arbeitslos und hoffnungslos. Als Jugendlicher hatte er große Träume: Er wollte anders als sein Vater werden, der sich langsam aber sicher in den Tod getrunken hat; Er wollte etwas Bedeutendes erschaffen, wollte sich abheben von allen anderen. Seine Mitmenschen sah er als Maschinen, das Leben als "kurze Auszeit vom Tod".
Das Buch wechselt immer wieder zwischen dem Leben des alten Pauls und dem des jungen, welches durch ein Tagebuch in die Geschichte eingebunden wird.
Es ist schrecklich zu sehen, wie sich alle Hoffnungen des jugendlichen Pauls zerschlagen haben.
Generell ist die Geschichte sehr düster, lebensverneinend und pessimistisch. Als Leser wünscht man den Hauptcharakteren von Seite zu Seite sehnlicher, dass alles ein gutes Ende nimmt und dass sie die schönen Seiten des Lebens kennenlernen. Der bittere und resignierte Ton, der aus den scheinbar einfachen Worten spricht, unterstreicht die Trostlosigkeit nochmal zusätzlich.
Ob das Ende den Wünschen des Lesers oder doch den Ängsten des Protagonisten entspricht? Nun, das sollte jeder selbst nachlesen.
Mich hat dieses Buch sehr an Büchners "Woyzeck" und ein wenig an Kafkas "Vor dem Gesetz" erinnert.
Paul Z. ist am Ende. Er ist Ende 60, allein, arbeitslos und hoffnungslos. Als Jugendlicher hatte er große Träume: Er wollte anders als sein Vater werden, der sich langsam aber sicher in den Tod getrunken hat; Er wollte etwas Bedeutendes erschaffen, wollte sich abheben von allen anderen. Seine Mitmenschen sah er als Maschinen, das Leben als "kurze Auszeit vom Tod".
Das Buch wechselt immer wieder zwischen dem Leben des alten Pauls und dem des jungen, welches durch ein Tagebuch in die Geschichte eingebunden wird.
Es ist schrecklich zu sehen, wie sich alle Hoffnungen des jugendlichen Pauls zerschlagen haben.
Generell ist die Geschichte sehr düster, lebensverneinend und pessimistisch. Als Leser wünscht man den Hauptcharakteren von Seite zu Seite sehnlicher, dass alles ein gutes Ende nimmt und dass sie die schönen Seiten des Lebens kennenlernen. Der bittere und resignierte Ton, der aus den scheinbar einfachen Worten spricht, unterstreicht die Trostlosigkeit nochmal zusätzlich.
Ob das Ende den Wünschen des Lesers oder doch den Ängsten des Protagonisten entspricht? Nun, das sollte jeder selbst nachlesen.
Mich hat dieses Buch sehr an Büchners "Woyzeck" und ein wenig an Kafkas "Vor dem Gesetz" erinnert.

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