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Florian Tietgen

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Beschreibung

Heute Morgen war sie noch meine Mama.
Wo warst du, als am 11. September 2001 die Flugzeuge in die Türme krachten?
Mike ist gerade fünfzehn Jahre alt und frisch verliebt, als das Unfassbare geschieht. Doch nicht nur die Türme stürzen ein, sondern Mikes glückliche, kleine Welt, die er mit seiner verrückten Mama teilt. 'Ich möchte, dass du mich ab heute Chris nennst', erklärt sie Mike. 'Ich bin ein Mann. Ich habe den Körper einer Frau, aber ich bin ein Mann.'
Heute Morgen war sie noch meine Mama, was ist sie jetzt für mich?

Zwei Jahre dauert die endgültige Anpassung von Mama zu Chris. Zwei Jahre, in denen die Welt verrückt spielt in ihrer Angst vor dem Terror. Zwei Jahre, in denen Mike sich immer mehr in sein Inneres zurückzieht, während um ihn herum ein Sorgerechtskampf zwischen Chris und den Großeltern tobt.

Florian Tietgen hat seit 2001 in verschiedenen Anthologien und 2007 seinen ersten Roman veröffentlicht. Dabei befasst er sich vorwiegend mit Jugend- und Gesellschaftsthemen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 212
Altersempfehlung 0 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7375-2932-7
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/1,2 cm
Gewicht 255 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Aussage des Sohnes:“Wenn du glücklich bist, bin ich es auch.
von Uta Maria am 10.08.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als erstes möchte ich anmerken, dass ich viel zu schnell am Ende angelangt bin, denn ich hätte dem Autor ewig „lauschen“ wollen. Es ist eine sehr sensible, dennoch dynamische Geschichte, über eine Frau, die sich schon seit ihrer frühesten Kindheit als Junge wahrgenommen hat. Sich aber erst stark genug fühlt, ihr Leben danach ... Als erstes möchte ich anmerken, dass ich viel zu schnell am Ende angelangt bin, denn ich hätte dem Autor ewig „lauschen“ wollen. Es ist eine sehr sensible, dennoch dynamische Geschichte, über eine Frau, die sich schon seit ihrer frühesten Kindheit als Junge wahrgenommen hat. Sich aber erst stark genug fühlt, ihr Leben danach auszurichten, nachdem ihr Sohn 16 Jahre alt geworden ist. Der Autor erzählt auf eine feinfühlige Art, über die verschiedenen Parteien, die sich unweigerlich gegenüberstehen und hat es für mich geschafft, den Personen gerecht zu werden. Dieses bewirkt er, indem der Leser, den einzelnen Charakteren in verschiedenen Zeitebenen begegnet. Die Gegenwart wird durch die Vergangenheit flankiert und ermöglicht so ein tiefes Einsteigen in jede Figur, schafft ein stimmiges Gesamtgefüge und erzeugt für mich ein übergreifendes Verständnis. Er schildert eindrucksvoll die vielschichtige Wahrnehmung der Betroffenen im Umkreis auf. Unaufdringlich lässt der Autor politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen in den Erzählstrang mit einfließen. Diesem Mittel bin ich schon in seiner Geschichte -...wenn es Zeit ist... - wohlwollend begegnet und erhöht für mich gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der Erzählung. Der Autor lässt mich fühlen und sehen. Führt mich ganz nah an sensible Facetten des Lebens. Er formuliert den Sinn mit seinen wunderbaren Sätzen zwar nicht neu, kann aber in vergessen geratene Ansichten wieder ins Gedächtnis rufen und zum Nachdenken animieren.

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