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Reisen in Westafrika

Durch Französisch-Kongo, Corisco und Kamerun

(1)
Mary Kingsley war keine gewöhnliche Reisende. Als ein Krokodil versucht in ihr Einbaum zu klettern, zieht sie ihm einen Schlag mit dem Paddel über den Kopf. Während der Regenzeit besteigt sie den 4095 Meter hohen Kamerunberg, was sie zur ersten Frau auf seinem Gipfel macht. Bis zum Kinn im Wasser watet sie durch Sümpfe. Sie stürzt in eine Fanggrube für Tiere voller spitzer Pfähle, und dank ihrer guten Entscheidung, entgegen dem Rat ihrer Freunde aus England auch in Afrika keine Männerkleidung zu tragen, klettert sie unverletzt wieder heraus. Die hier versammelten Berichte handeln von der zweiten Westafrikareise 1894/1895 der britischen, heute als Nationalheldin gefeierten, Entdeckerin und Schriftstellerin. Mit großem anthropologischem Interesse beschäftigt sich Kingsley intensiv mit dem Leben der westafrikanischen Völker. Sie revolutioniert das Bild des "primitiven Schwarzen", tritt gegen den Sklavenhandel und für die Rechte der afrikanischen Ureinwohner ein.
Portrait
Mary Henrietta Kingsley wurde 1862 in London geboren und starb 1900 in Südafrika an Typhus. Mary Kingsleys Vater hat als Arzt und medizinischer Betreuer reicher Aristokraten weite Reisen unternommen. Sie selbst jedoch war bis zum Tod ihrer Eltern nie irgendwohin gereist, sondern blieb zu Hause und versorgte ihre kranke Mutter. Einzig in Büchern ging sie auf Reisen, las sehr viel über Afrika und wusste eine Menge über den Kontinent, ohne je dort gewesen zu sein. Dann, als Mary Kingsley dreißig Jahre alt war, starben beide Eltern. 18 Monate später stach sie Richtung Afrika in See.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843803908
Verlag Edition Erdmann in der marixverlag GmbH
Übersetzer Niels-Arne Münch
Verkaufsrang 49.601
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein phänomenales Leben...“

Monika Volkmann, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

...führte Mary Kingsley, als sie nach dem Tod beider Eltern nicht das Leben einer Dame im England zum Ende des 19.Jahrhunderts zu führen begann sondern ihre Barschaft zusammenkratzte und mit nur 300 Pfund und ihrer Tatkraft loszog um Afrika zu erkunden. Livingston hatte z. B. immerhin 50.000 Pfund für seine Reisen. So reiste Mary Kingsley meist zu Fuss oder mit Kanu durch Urwälder und über Flüsse, sammelte Fische für's Museum und hatte durch ihre Art mit dem Menschen umzugehen engsten Kontakt zu den einheimischen Stämmen.

Dieses Buch zu lesen ist eine reine Freunde und ist auch lange nach der Zeit unterhaltsam und mehr als interessant! Ein Bild der englischen und afrikanischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts mit dem besonderen Blick einer Frau, die sich nicht durch Konventionen oder andere Hindernisse aufhalten ließ und mit Selbstironie und Mut ihren Weg ging und so zur Nationalheldin wurde.

Ich bin begeistert und kann es wirklich jedem ans Herz legen, der nicht nur etwas Geschichtliches lesen möchte, sondern Hand in Hand im Geiste mit Mary Kingsley diesen faszinierenden Kontinent in vergangene Zeiten bereisen möchte. Wunderbare Alltagsbeschreibungen über die Besteigung des Kamerunberges, über das Sammeln der Forschungsobjekte (einige der Fischarten tragen Kingsleys Namen), das Leben der Männer und Frauen, ... Lesen Sie es einfach selbst, es ist großartig in der Einfachheit und gleichzeitigen Ausführlichkeit der Berichte. Mary Kingsley nimmt Sie mit in ihr Leben und ihre Leidenschaft!

Es hat jeden Stern verdient und eigentlich noch einen Bonusstern dazu!
...führte Mary Kingsley, als sie nach dem Tod beider Eltern nicht das Leben einer Dame im England zum Ende des 19.Jahrhunderts zu führen begann sondern ihre Barschaft zusammenkratzte und mit nur 300 Pfund und ihrer Tatkraft loszog um Afrika zu erkunden. Livingston hatte z. B. immerhin 50.000 Pfund für seine Reisen. So reiste Mary Kingsley meist zu Fuss oder mit Kanu durch Urwälder und über Flüsse, sammelte Fische für's Museum und hatte durch ihre Art mit dem Menschen umzugehen engsten Kontakt zu den einheimischen Stämmen.

Dieses Buch zu lesen ist eine reine Freunde und ist auch lange nach der Zeit unterhaltsam und mehr als interessant! Ein Bild der englischen und afrikanischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts mit dem besonderen Blick einer Frau, die sich nicht durch Konventionen oder andere Hindernisse aufhalten ließ und mit Selbstironie und Mut ihren Weg ging und so zur Nationalheldin wurde.

Ich bin begeistert und kann es wirklich jedem ans Herz legen, der nicht nur etwas Geschichtliches lesen möchte, sondern Hand in Hand im Geiste mit Mary Kingsley diesen faszinierenden Kontinent in vergangene Zeiten bereisen möchte. Wunderbare Alltagsbeschreibungen über die Besteigung des Kamerunberges, über das Sammeln der Forschungsobjekte (einige der Fischarten tragen Kingsleys Namen), das Leben der Männer und Frauen, ... Lesen Sie es einfach selbst, es ist großartig in der Einfachheit und gleichzeitigen Ausführlichkeit der Berichte. Mary Kingsley nimmt Sie mit in ihr Leben und ihre Leidenschaft!

Es hat jeden Stern verdient und eigentlich noch einen Bonusstern dazu!

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