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Die Gehilfin des Buchdruckers

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Deutschland im Jahr 1496: Als ihr Vater stirbt, ist Bäuerin Lisbeth ihrem Lehnsherrn hilflos ausgeliefert. Der neue Nachbar Lucas Strom ist ihre einzige Rettung.

Doch der Fremde hütet ein Geheimnis, das seine Familie in den Abgrund reißen könnte. Als Buchdrucker Peter Schöffer um seinen Sohn trauert, ahnt er nicht, unter welchen Umständen er ihm noch einmal begegnen wird.

Die Magd Lena trägt eine gewaltige Schuld, die ihr Leben zerstören wird. Doch der Mönch Martin Luther verändert die Welt für immer. Eine großartige Familiensaga vor dem Hintergrund der Reformation. Ein meisterhaftes Porträt einer Epoche, die unsere Welt bis heute prägt.
Portrait
Stephanie Rapp, Jahrgang 1973, studierte Anglistik und Erziehungswissenschaften und arbeitet als freiberufliche Lektorin und Autorin. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von Heidelberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783775172721
Verlag SCM Hänssler
Dateigröße 3051 KB
eBook
14,99
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Ein Meisterwerk!
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 05.02.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Gemeinsam mit Lisbeth und Lucas Strom, deren Kinder Lena und Phillip, dem Mönch Heinrich und vielen weiteren Personen bin ich eingetaucht in die Wirren der Reformation. Schon zu Beginn fühlte ich mich sehr mit Lisbeth und dem geheimnisvollen Lucas verbunden, der so plötzlich in dem fiktiven Ort Laubenheim auftaucht.... Gemeinsam mit Lisbeth und Lucas Strom, deren Kinder Lena und Phillip, dem Mönch Heinrich und vielen weiteren Personen bin ich eingetaucht in die Wirren der Reformation. Schon zu Beginn fühlte ich mich sehr mit Lisbeth und dem geheimnisvollen Lucas verbunden, der so plötzlich in dem fiktiven Ort Laubenheim auftaucht. Welches Geheimnis verbirgt der große, starke und gutaussehende Mann? Beide fühlen sich zueinander hingezogen, heiraten und bekommen Kinder. Doch sie führen kein leichtes Leben. Als Leibeigene sind sie der Willkür ihres Leibherrn Gerold von Laubenstein ausgeliefert, der ausgerechnet die Familie Strom „auf dem Kieker“ hat. Ab der Hälfte des Buches verschiebt sich der Focus der Geschichte vermehrt auf Lena und ihr Leben auf der Burg – ausgerechnet beim Leibherrn! Auch den Mönch Heinrich begleitet der Leser, der sich mit der Lehre Luthers konfrontiert sieht. Wie geht er mit diesen Umwälzungen um? Eines Tages trifft Lena eine folgenschwere Entscheidung, die sie viele Jahre umtreiben wird. Sie führt sie zu Peter Schöffer nach Worms, der dort als Buchdrucker arbeitet. Ausgerechnet in Worms laufen immer wieder alle Fäden zusammen. Es ist wirklich schwierig, bei solch einem Buch den Inhalt so wiederzugeben, ohne zu viel zu verraten, da es von so vielen Geheimnissen durchwoben ist. Diese Geheimnisse fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit das Buch in einem Rutsch durchzulesen, aber es fiel mir immer extrem schwer mich davon loszureißen, um es aus der Hand zu legen. Mit jedem geschriebenen Wort ist erkennbar, wie viel Recherche hinter diesem Werk steckt. Und trotz aller Fakten, die sich mühelos an die Handlung schmiegen, wird es nie langatmig oder langweilig. Obwohl Luther eine ungemein wichtige Rolle während der Reformation hatte, hat er eher eine kleine Nebenrolle in Stephanie Rapps Roman. Das Hauptaugenmerk liegt hier beim Volk, bei den Bauern, und macht deutlich, welche Konsequenzen und Folgen der Wegfall des Ablasshandels hatte, welche Verunsicherungen dies mit sich brachte, bis hin zu Aufständen, weil die Bauern feststellen mussten, dass sie von Gott mehr Rechte bekommen hatten, als Ritter, Adel und Herrscher ihnen zugedacht hatten. Peter Schöffer - den es tatsächlich gegeben hat - hat als Buchdrucker eine nicht unerhebliche Rolle, die aber eher später zum Tragen kommt... Fazit: Ein unglaublich spannender, mitreißender Roman! Stephanie Rapp ist ein wahres Meisterwerk gelungen!