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Zwanghaft

Wenn obsessive Gedanken unseren Alltag bestimmen

(7)

Die Geheime Welt der Obsessionen


Etwa 4.000 Gedanken gehen uns täglich durch den Kopf. Nicht alle sind relevant oder tiefschürfend. Manche davon setzen sich sogar fest, unwichtige Sätze, Wörter, Bilder, irgendeine Melodie, die zum Ohrwurm wird. Letztendlich sind sie aber harmlos. Genauso wie die Frage, ob man das Bügeleisen wirklich ausgeschaltet hat – wenn man es denn getan hat. Doch es gibt noch eine andere Art von Gedanken, die verstören, weil sie abwegig erscheinen. Der größere Teil der Menschen ignoriert sie, denkt an etwas anderes, geht darüber hinweg. Das gelingt nicht allen. Es sind gar nicht so wenige, bei denen diese nicht steuerbaren Gedanken zu Obsessionen werden und zu ernsthaften Problemen im Leben führen. Das betrifft Essstörungen, Waschzwang, Ordnungszwang, den Drang zur Selbstverletzung und vieles andere mehr. Das Thema war für die Hirnforschung lange ein schwarzes Loch. Das hat sich inzwischen geändert. Anhand erschütternder Fallbeispiele zeigt der Autor, was man heute darüber weiß und was man dagegen tun kann.

Rezension
»Was dieses Buch besonders macht, ist, dass Adam darin von einer eigenen Obsession erzählt. «
Julia Koch, Der Spiegel 21. Februar 2010
Portrait

David Adam, Dr. rer. nat., Jg. 1972, ist Wissenschaftsjournalist und Redakteur bei 'Nature'. Vorher hat er lange als Wissenschaftskorrespondent für den 'Guardian' gearbeitet. Er hat Reportagen über die Arktis, die Antarktis, China und den Dschungel des Amazonas geschrieben und wurde von der Association of British Science Writers zum Autor des Jahres nominiert. David Adam lebt mit seiner Familie in London.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423424929
Verlag Dtv
Dateigröße 1523 KB
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Von Rattenmännern und Lobotomien.“

Marie-Elaine Müllener, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Das Buch von David Adam enthält interessante Inhalte über Zwangsstörungen, -gedanken und etlichen Fallbeispielen.
Interessehalber habe ich zu diesem Buch gegriffen, um mich einfach mal über dieses besondere Thema zu informieren und war überrascht.
Ich hatte Zweifel, dass man die Hälfte des Buches nicht versteht, weil solche Themen meist mit medizinischen Begriffen überflutet werden, und man eigentlich einen Doktor machen müsste, um das zu verstehen. - Aber man wird überrascht.
Alle Begriffe wurden verständlich erklärt, so dass es ein Laie versteht und dazu noch mit Beispielen erläutert.
Dadurch das der Autor nicht nur Fallbeispiele benutzt sondern auch selbst von seiner Zwangsstörung erzählt, wird das Buch auch noch um einiges persönlicher.
Wirklich überzeugend und interessant. Empfehle ich jedem, der sich diesem Thema widmen möchte.
Das Buch von David Adam enthält interessante Inhalte über Zwangsstörungen, -gedanken und etlichen Fallbeispielen.
Interessehalber habe ich zu diesem Buch gegriffen, um mich einfach mal über dieses besondere Thema zu informieren und war überrascht.
Ich hatte Zweifel, dass man die Hälfte des Buches nicht versteht, weil solche Themen meist mit medizinischen Begriffen überflutet werden, und man eigentlich einen Doktor machen müsste, um das zu verstehen. - Aber man wird überrascht.
Alle Begriffe wurden verständlich erklärt, so dass es ein Laie versteht und dazu noch mit Beispielen erläutert.
Dadurch das der Autor nicht nur Fallbeispiele benutzt sondern auch selbst von seiner Zwangsstörung erzählt, wird das Buch auch noch um einiges persönlicher.
Wirklich überzeugend und interessant. Empfehle ich jedem, der sich diesem Thema widmen möchte.

„Tolle Einführung in eine zu unbekannte Krankheit“

Cosima Herzog, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

David Adam beschreibt hier nicht nur seine eigenen Erfahrungen mit OCD sondern auch mit vielen Patientenbeispielen und Studien wie Zwangsgedanken Zwangshandlungen auslösen können, wie der Alltag von Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden der Krankheit aussehen kann und welche Therapiemöglichkeiten es über die Jahre gab und gibt. Obwohl es sich bei OCD um eine Krankheit mit relativ wenig wissenschaftlicher Sicherheit zu dem Warum und dem Wie handelt, bekommen wir doch ganz viel Was gezeigt. Das hilft, die weit verbreiteten falschen Vorstellungen zu dieser Krankheit zu mindern. David Adams hat ein faszinierendes Buch über eine erschreckende Krankheit geschrieben, trotz einiger Fachbegriffe verständlich, manchmal sogar witzig und auf jeden Fall lesenswert. David Adam beschreibt hier nicht nur seine eigenen Erfahrungen mit OCD sondern auch mit vielen Patientenbeispielen und Studien wie Zwangsgedanken Zwangshandlungen auslösen können, wie der Alltag von Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden der Krankheit aussehen kann und welche Therapiemöglichkeiten es über die Jahre gab und gibt. Obwohl es sich bei OCD um eine Krankheit mit relativ wenig wissenschaftlicher Sicherheit zu dem Warum und dem Wie handelt, bekommen wir doch ganz viel Was gezeigt. Das hilft, die weit verbreiteten falschen Vorstellungen zu dieser Krankheit zu mindern. David Adams hat ein faszinierendes Buch über eine erschreckende Krankheit geschrieben, trotz einiger Fachbegriffe verständlich, manchmal sogar witzig und auf jeden Fall lesenswert.

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Auch wenn hier ein ernstes, interessantes Thema besprochen wird, vermittelt der Autor den Inhalt verständlich und tatsächlich so, dass das Lesen Spaß macht. Sehr gelungenes Buch! Auch wenn hier ein ernstes, interessantes Thema besprochen wird, vermittelt der Autor den Inhalt verständlich und tatsächlich so, dass das Lesen Spaß macht. Sehr gelungenes Buch!

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Sehr interessantes Sachbuch aus der Sicht eines zwangsgestörten Mannes. Gespickt mit viel Sachwissen und Hintergrundinformationen. Sehr interessantes Sachbuch aus der Sicht eines zwangsgestörten Mannes. Gespickt mit viel Sachwissen und Hintergrundinformationen.

Marlene Mathewson, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr interessant zu lesen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Adam führt verständlich in das Thema ein und lässt den Leser an seiner eigenen Leidensgeschichte teilhaben. Sehr interessant zu lesen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Adam führt verständlich in das Thema ein und lässt den Leser an seiner eigenen Leidensgeschichte teilhaben.

Kundenbewertungen

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Zwangsstörungen erklärt!
von Crowandkraken am 10.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwangsstörungen und Zwangsneurosen sind in der Gesellschaft inzwischen gängige Begriffe. Manch einer sagt sogar – an das englische Wort für Zwangsstörung OCD (obsessive-compulsive disorder) angelehnt – „Da kommt meine OCD durch“, wenn er den Bilderrahmen gerade rückt oder Geschirr sofort nach dem Essen abräumt. Genau solche Aussagen zeigen aber... Zwangsstörungen und Zwangsneurosen sind in der Gesellschaft inzwischen gängige Begriffe. Manch einer sagt sogar – an das englische Wort für Zwangsstörung OCD (obsessive-compulsive disorder) angelehnt – „Da kommt meine OCD durch“, wenn er den Bilderrahmen gerade rückt oder Geschirr sofort nach dem Essen abräumt. Genau solche Aussagen zeigen aber auch, dass die meisten nicht genau wissen, was man sich unter einer Zwangsstörung oder einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung vorzustellen hat. Mit diesen falschen Wahrnehmungen und Missverständnissen will David Adam aufräumen. Er selbst leidet seit Jahren an einer Zwangsstörung und geht damit im Buch ganz offen um. Er erklärt, dass jeder intrusive Gedanken hat, also solche, die einen verstören („Ich könnte jetzt auch einfach vor den Zug springen“, „Was passiert, wenn ich das Baby einfach fallen lasse?“, etc.), und auch die Zusammenhänge von Zwangsstörungen und anderen (Begleit-)Krankheiten wie Depressionen. Es ist erfrischend, wie Adam mit seiner eigenen Krankheit umgeht und sie den Lesern auf seine ganz eigene Art näher bringt. Die wissenschaftlichen Erklärungen stützt er nicht nur mit seinen eigenen Erfahrungen, sondern auch mit echten Beispielen aus Geschichte, Literatur und Gesellschaft. Als Laie bzw. Nicht-Betroffener bekommt man eine gute Vorstellung davon, was die verschiedenen Krankheitsbilder ausmachen, die Adam im Laufe des Buches vorstellt. Trotzdem ist die Sprache oft voll von Fachbegriffen, die in der Fülle verwirrend sein können und das Lesen sperrig machen. Wenn man sich allerdings die Zeit nimmt, wird die wissenschaftliche Sprache vertrauter, die Begriffe prägen sich ein. Wer allerdings eine leichte Sprache wie bei Matt Haig in Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben erwartet, wird leider enttäuscht. Es ist bisher das beste Buch, das ich zum Thema Zwangsstörungen in die Hände bekommen habe, und ich denke, gerade Interessenten, die noch neu in dieser Thematik sind, sind mit diesem Buch sehr gut beraten. Neben der Fülle an Informationen, bereits in diesem Buch vermittelt werden, gibt es ein umfassendes Literaturverzeichnis sowie weiterführende Literaturhinweise.