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Philosophisches Argumentieren

Eine Einführung

Beck Paperback Band 1607

Holm Tetens

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Buch (Taschenbuch)
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14,95
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Beschreibung

Wer philosophiert, der argumentiert. Dabei hält sich das erstaunliche Vorurteil, daß beim philosophischen Argumentieren einfach nur die formale Logik auf die Themen der Philosophie anzuwenden sei. Aber mit Logikkenntnissen allein ist es nicht getan. Das spannende und aufregende Denkabenteuer philosophischen Argumentierens beginnt jenseits des bloß Formalen. Holm Tetens legt ein Buch vor, das in die Eigenheiten philosophischen Argumentierens ganz von den inhaltlichen Themen und Problemen der Philosophie her einführt. Dabei kommt die formale Logik durchaus zu ihrem Recht, indem zu Anfang ihre Prinzipien und die Technik ihrer Anwendung vorgestellt werden. Ansonsten ist das Buch aber so untechnisch geschrieben, daß man ihm auch ohne tiefere Logikkenntnisse gut folgen kann. Für jeden, der sich für die Philosophie interessiert, sei er Anfänger, Laie oder bereits gut mit ihr vertraut, hält dieses Buch eine Fülle an Informationen und provokanten Denkanregungen bereit.

Holm Tetens ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 311
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-67832-5
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,3/12,5/2,2 cm
Gewicht 307 g
Auflage 4. unveränderte Auflage
Verkaufsrang 31168

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Philosophisches Argumentieren erfordert mehr als Aussagenlogik
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 07.10.2009
Bewertet: Taschenbuch

Philosophieren beruht hauptsächlich auf dem Austausch von Argumenten. Holm Tetens zeigt an zahlreichen Beispielen aus der Philosophiegeschichte, wie argumentiert wurde und wie richtig argumentiert wird. So macht er klar, das außer formal korrekten Argumenten vieles wichtig ist: Sprachkritik, Begriffsklärung, versteckte und vers... Philosophieren beruht hauptsächlich auf dem Austausch von Argumenten. Holm Tetens zeigt an zahlreichen Beispielen aus der Philosophiegeschichte, wie argumentiert wurde und wie richtig argumentiert wird. So macht er klar, das außer formal korrekten Argumenten vieles wichtig ist: Sprachkritik, Begriffsklärung, versteckte und verschwiegene Prämissen, Zusammenhänge, Pragmatik und die wichtigen Grundannahmen. Der Formalismus kommt hier fast zu kurz: das Formale eignet man sich möglichst vor der Lektüre dieses Buchs an. Dafür liest man hier eine Liste der wichtigsten zwölf Fragen der Philosophie. Der Laie wird dabei staunen: die vielen Glücks- Sinn- und Erfolgsbücher auf den Bestsellerlisten treten erst in Frage 12 auf. Fast nebenbei wird der aufmerksame Leser mit vielen Argumenten zu diesen Fragen vertraut. Man liest also eine kleine Philosophiegeschichte und Zustandsbeschreibung der Philosophie gleich mit. Tetens bringt häufig Beispiele aus der philosophischen Diskussion. Damit bleibt der Text nicht an den Standardbeispielen „Wenn es regnet, wird die Strasse nass“ oder „Alle Menschen sind sterblich“ hängen. Sehr hilfreich ist der Teil 3 über die Argumentationsmuster der Philosophie. Zu loben ist, dass Tetens nicht müde wird – nach Diskussion oder kleinen Veränderungen – die Argumente zu wiederholen und dass wichtige Merksätze oder Aussagen eingerahmt sind. Nicht ganz sorgfältig aufbereitet ist das Literaturverzeichnis (Wolf 1996 aus Fussnote 83 fehlt beispielsweise) und das Stichwortverzeichnis: das sollte man sich im Laufe der Lektüre selbst ergänzen (daher gerade noch 5 Punkte). Wer sich in der Aussagenlogik einigermassen auskennt (der Teil 5, Kapitel 20 ist dafür zu knapp), wird Philosophisches Argumentieren mit grossem Gewinn lesen und durcharbeiten können. Nichtphilosophen erfahren zudem viel aus der Argumentationsgeschichte der Philosophie und im Kapitel 19 Grundsätzliches zum Zustand der Philosophie.

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