Homosexualität in der NS-Zeit

Dokumente einer Diskriminierung und Verfolgung

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Homosexuelle Frauen und Männer gehören bis heute zu den oft vergessenen Opfern des Nationalsozialismus. Über ihr Schicksal, ihre Verfolgung und ihren Alltag ist wenig bekannt. Günter Grau legt hier seine umfassende und akribisch edierte Sammlung von Dokumenten zur Homosexuellenverfolgung vor und einen Bericht von Claudia Schoppmann über die Situation lesbischer Frauen.
Portrait
Dr. Günter Grau, geboren 1940, Studium der Volkswirtschaft und Psychologie; Sexualwissenschaftler an der Charité in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Günter Grau
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.01.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15973-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/3 cm
Gewicht 405 g
Abbildungen mit 15 Abbildungen 19 cm
Auflage 2
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Literarisches Monument
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 13.06.2007

Ein sehr wichtiger historischer Zeugnis der via dolorosa all der Menschen,die in einer Zeit der Enthumanisierung gewagt haben sich selbst treu zu bleiben.Es ist eine geschichtliche Dokumentation über die Verachtung,Verfolgung und Vernichtung von Menschen,die sich in der Liebe demselben Geschlecht hingezogen fühlen.In gewißer Weise ist dieses Buch auch ein... Ein sehr wichtiger historischer Zeugnis der via dolorosa all der Menschen,die in einer Zeit der Enthumanisierung gewagt haben sich selbst treu zu bleiben.Es ist eine geschichtliche Dokumentation über die Verachtung,Verfolgung und Vernichtung von Menschen,die sich in der Liebe demselben Geschlecht hingezogen fühlen.In gewißer Weise ist dieses Buch auch ein Denkmal für all die Lesben und Schwulen,die in der Vernichtungsmaschienerie der NS-Zeit brutal verfolgt wurden oder gar ihr Leben ließen.Wichtig ist dabei aber zu sagen,daß genauso wie der Antisemitismus im religiösen Antijudaismus seine wurzeln hat,so hat die Homosexuellenverfolgung ihre Wurzeln in der religiösen Homophobie,in der religiösen Körperfeindlichkeit,im Puritanismus und der Doppelmoral der monotheistischen Glaubensrichtungen.