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Altes Land

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Inhalt und Details

Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von FamilieDas „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen. Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie. »Das Alte Land - seine Menschen, Häuser, Gärten und das Drama der zugereisten Flüchtlinge aus Ostpreußen direkt nach dem Kriege. Sprachlich gelungen und menschlich sehr berührend.«
  • Verkaufsrang

    1764

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Family Sharing

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Sprecher Hannelore Hoger
  • Spieldauer

    313 Minuten

  • Erscheinungsdatum

    16.02.2015

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

Family Sharing

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  • Verkaufsrang

    1764

  • Abo-Fähigkeit

    Ja

  • Medium

    MP3

  • Sprecher Hannelore Hoger
  • Spieldauer

    313 Minuten

  • Erscheinungsdatum

    16.02.2015

  • Verlag Random House Audio
  • Format & Qualität

    MP3, 313 Minuten

  • Fassung

    gekürzt

  • Hörtyp

    Lesung

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783837130904

Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Schwab, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Dörte Hansen verzaubert in ihrem Buch. Sie nimmt uns mit in Deutschlands Norden,für uns Schwaben ein völlig anderer Menschenschlag. Mit viel Humor und einer wunderschönen Sprache erzählt sie von zwei Frauen, die plötzlich miteinander auskommen müssen. Schön, schöner, Hansen.

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein hartes Buch! Gewaltig, düster & doch voll wunderbarer Bilder, die das Knorrige, das Stumme in dieser Generation habhaft werden lässt. Hat mir das Leben meiner uckermärkischen Großeltern nahe gebracht, die wenig aus ihrem Leben erzählten. + das Thema ist überraschend aktuell.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
75 Bewertungen
Übersicht
57
14
3
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ein wunderbares Erstlingswerk! Die kleine Vera und ihre Mutter fliehen im zweiten Weltkrieg aus Ostpreußen in das Alte Land bei Hamburg. Sie versuchen Fuß zu fassen in dem Leben anderer Menschen, versuchen eine neue Heimat zu finden. Das Vergangene und das Erlebte muss seinen Platz finden in der Gegenwart und in dem was komm... Ein wunderbares Erstlingswerk! Die kleine Vera und ihre Mutter fliehen im zweiten Weltkrieg aus Ostpreußen in das Alte Land bei Hamburg. Sie versuchen Fuß zu fassen in dem Leben anderer Menschen, versuchen eine neue Heimat zu finden. Das Vergangene und das Erlebte muss seinen Platz finden in der Gegenwart und in dem was kommen wird. Berührend, warmherzig und tiefsinnig ist es ein Buch über Heimatlosigkeit, Einsamkeit und dem Wunsch dazu zu gehören. Sätze die einen ins Herz treffen, gesprochen von dem "Nordlicht" Hannelore Hoger, die beste Wahl für dieses tolle Hörbuch!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Seit Vera  als Flüchtlingskind  mit ihrer Mutter aus Ostpreußen kam, lebt sie im  Alten  Land bei Hamburg.  In einem traditionsreichen, großen Bauernhaus  führt sie ein selbstbestimmtes, aber oft auch einsames Leben. Bis ihre Nichte vor ihrer gescheiterten Ehe und ihrem Leben als alleinerziehende Mutter zu Vera  aufs Land  "flüc... Seit Vera  als Flüchtlingskind  mit ihrer Mutter aus Ostpreußen kam, lebt sie im  Alten  Land bei Hamburg.  In einem traditionsreichen, großen Bauernhaus  führt sie ein selbstbestimmtes, aber oft auch einsames Leben. Bis ihre Nichte vor ihrer gescheiterten Ehe und ihrem Leben als alleinerziehende Mutter zu Vera  aufs Land  "flüchtet".  Traurige und oft auch witzige Lebensgeschichten von heute und früher treffen aufeinander und man stellt sich die Frage: Was kann uns Heimat sein?

Lesen!
von Erlesen am 08.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

… und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenb... … und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenbalken und dann die Menschen mit den alten Namen, denen das Land gehörte und die alten Häuser.“ Vera wird nicht dort hineingeboren, sie muss als kleines Mädchen mit ihrer Mutter fliehen und landet auf dem Hof von Ida Eckhoff – fremd, entwurzelt, nur gezwungenermaßen geduldet. Nach Jahren „zieht ihre Mutter weiter“, Vera aber bleibt auf geheimnisvolle Weise mit diesem großen, leeren Haus verhaftet, „wie ein Stück Moos, das nicht dorthin gehört und sich doch nicht lösen kann“. Beinahe ausnahmslos alle Frauen in dieser Geschichte tragen eine schwere Last, jede für sich, und unfähig, sich gegenseitig zu stützen. Auch die Beziehung von Veras Schwester Marlene zu deren Tochter Anne ist seit jeher schwierig. „Alles was sie taten, taten sie sich an.“ Erst als Anne sich auch zur Flucht entscheidet – zur Flucht aus ihrer Beziehung, aus ihrem Leben in Hamburg – und zu ihrer Tante in das Haus im Alten Land zieht, scheint ein erster Schritt getan in Richtung Vertrauen finden, Familie haben, ein Stück Heimat spüren. Man mag es nicht weglegen, dieses Buch; möchte nicht aufhören, es sich in dieser wunderbaren Geschichte bequem zu machen. Aber nicht kuschelig wohlig – erzählt sie doch von den furchtbaren Schicksalen der Vertriebenen aus Ostpreußen, von über Generationen hinweg wirkenden Kriegstraumata, von Frauen, die um ihr Leben, um Sicherheit, um Glück kämpfen müssen. Und doch beschert es uns pures Lesevergnügen. Nicht zuletzt, weil es der Autorin gelingt, uns dank ihrer wunderbaren Sprache mit in diese herrliche Landschaft zu nehmen und die Charaktere auf erstaunlich treffende Art und Weise zu skizzieren – ohne falsche Romantik und mit teilweise herzerfrischender Ironie. Lesen!

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