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Oona und Salinger

Roman

(11)
Eines Nachts im verrauchten Stork Club im New York City der 40er-Jahre. Der aufstrebende Schriftsteller J.D. Salinger begegnet einer Frau, deren mystische Schönheit ihn in seinen Bann zieht: der fünfzehnjährigen Oona O’Neill. Einen Sommer dauert ihre Liebesgeschichte, bis der Zweite Weltkrieg ihr ein Ende setzt. Jerry meldet sich zur Armee, und Oona geht nach Hollywood. Die glühenden Liebesbriefe des jungen Autors bleiben unbeantwortet, denn Oona lernt den späteren Vater ihrer acht Kinder kennen: Charlie Chaplin. Jerry wird Oona nie vergessen – war sie gar die Inspiration für seinen Welterfolg »Der Fänger im Roggen«? Unverstellt, geistreich und selbstironisch erzählt Frédéric Beigbeder aus einem wenig beachteten Kapitel im Leben des Kultautors und vom größten Quell der männlichen Inspiration: dem Streben nach Jugend.
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte von Thalia sagt:
Frédéric Beigbeder erzählt hier die kurze und ziemlich keusche Romanze des ersten It-Girls der Geschichte, Oona O'Neill, mit der späteren Schriftstellerlegende J. D. Salinger. Oona, blutjung, wunderschön, reich und berühmt wegen ihres "Literaturnobelpreis-Vaters" Eugen O'Neill, hat von dem jungen Salinger bald genug und macht Schluss. Die junge Frau sehnt sich nach einer Vaterfigur und findet sie in Charlie Chaplin. Sie heiratet den 36 Jahre älteren Mann, schenkt ihm acht Kinder und scheint glücklich zu sein. Salinger erlebt derweil als US-Soldat die Grauen des Zweiten Weltkrieges und kehrt traumatisiert zurück. Beigbeder verwebt in "Oona & Salinger" korrekte historische und biografische Daten mit Fiktion und nennt das Faction. Ein faszinierender Roman, der die 1940er-Jahre in New York lebendig werden lässt und so authentisch von den Kämpfen im Krieg erzählt wie von den Verwirrungen der Gefühle, der ersten großen Liebe oder dem Rätsel, warum sich ältere Männer zu sehr jungen Frauen hingezogen fühlen - so wie Beigbeder auch. Ein schillerndes Buch, in dem unterschiedlichste faszinierende (Lebens-)Geschichten stecken.
Portrait
Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, studierte Politikwissenschaft und lebt als Kritiker und Schriftsteller in Paris. Außerdem war er zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans vom Fleck weg engagierte. Er gilt als Enfant terrible des französischen Literaturbetriebs. Mit »39,90« gelang ihm als Schriftsteller auch international der Durchbruch. Zuletzt erschien von ihm auf Deutsch »Oona und Salinger«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492970648
Verlag Piper ebooks
Übersetzer Tobias Scheffel
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

So wundervoll erzählt, so liebevoll umschrieben. Großartig! So wundervoll erzählt, so liebevoll umschrieben. Großartig!

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Wenn man sich in ein Buch verlieben kann, habe ich definitiv mein Herz verloren. Selten wurde so schön, ironisch und poetisch über den Zauber der ersten Liebe geschrieben. Wenn man sich in ein Buch verlieben kann, habe ich definitiv mein Herz verloren. Selten wurde so schön, ironisch und poetisch über den Zauber der ersten Liebe geschrieben.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Faszinierendes Buch über eine kurze Romanze, weltberühmte Schriftsteller und Schauspieler, die New Yorker Literatenszene der 40er Jahre. Faszinierendes Buch über eine kurze Romanze, weltberühmte Schriftsteller und Schauspieler, die New Yorker Literatenszene der 40er Jahre.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Großartiger Roman nicht nur für Salinger-Fans! Großartiger Roman nicht nur für Salinger-Fans!

„Liebesgeschichte ohne happy end“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Frederic Beigbeder hat sich immer gewünscht eine schöne Liebesgeschichte zu verfassen. Nachdem er beim Versuch ein Interview mit Salinger zu führen gekniffen hatte und ein Bild der schönen Oona o´Neill in die Hände bekam, beschloss er die Liebesgeschichte zwischen Salinger und Oona zu schreiben die nur einen Sommer dauern sollte. Salinger zog in den Krieg und Oona heiratete Charlie Chaplin der 3mal so alt war wie sie und mit dem sie acht Kinder bekam.

Beigbeder schreibt hier einen wunderbaren Roman, nah an der Wirklichkeit, eine intensive Liebesgeschichte, nicht ohne Humor, mal in Briefform, mal als Reportage, einen interessanten Einblick in seinen Figuren.

Eine Lektüre die sich lohnt.
Frederic Beigbeder hat sich immer gewünscht eine schöne Liebesgeschichte zu verfassen. Nachdem er beim Versuch ein Interview mit Salinger zu führen gekniffen hatte und ein Bild der schönen Oona o´Neill in die Hände bekam, beschloss er die Liebesgeschichte zwischen Salinger und Oona zu schreiben die nur einen Sommer dauern sollte. Salinger zog in den Krieg und Oona heiratete Charlie Chaplin der 3mal so alt war wie sie und mit dem sie acht Kinder bekam.

Beigbeder schreibt hier einen wunderbaren Roman, nah an der Wirklichkeit, eine intensive Liebesgeschichte, nicht ohne Humor, mal in Briefform, mal als Reportage, einen interessanten Einblick in seinen Figuren.

Eine Lektüre die sich lohnt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Oona und Salinger!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Frédéric Beigbeder erzählt in seinem neuen Roman von Oona O'Neill und J.D. Salinger, die in den 1940er Jahren eine kurze Beziehung miteinander hatten, bevor er in den 2. Weltkrieg zog, und sie sich in Charlie Chaplin verliebte, ihn heiratete und ihm 8 Kinder gebar. Das Buch basiert auf tatsächlichen... Frédéric Beigbeder erzählt in seinem neuen Roman von Oona O'Neill und J.D. Salinger, die in den 1940er Jahren eine kurze Beziehung miteinander hatten, bevor er in den 2. Weltkrieg zog, und sie sich in Charlie Chaplin verliebte, ihn heiratete und ihm 8 Kinder gebar. Das Buch basiert auf tatsächlichen Personen und Ereignissen, doch die genauen Handlungsabläufe und Dialoge sind vom Autor frei erfunden. Beigbeder erzählt die Geschichte aus der heutigen Zeit heraus, und kommentiert und ergänzt das Geschehen immer wieder aus seiner eigenen subjektiven Sicht, was dem Roman eine ganz neue und sehr amüsante Komponente verleiht. Darüber hinaus gelingt es ihm auf großartige Weise eine Atmosphäre des Lebens im New York der 40er Jahre zu erschaffen, so dass man als Leser das Pulsieren des aufregenden Großstadtlebens regelrecht spürt. "Oona und Salinger" ist ein toll geschriebenes, äußerst fesselndes Buch. Es ist poetisch, witzig, traurig, unheimlich schön, schonungslos, schockierend, bewegend und vor allem sehr geistreich. Unbedingt lesen!

von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr gut beschreibt Beigbeder, wie Salinger die junge Oona kennenlernt, sich in sie verliebt und sie wieder verliert. Erklärt auch, warum Der Fänger im Roggen entstanden ist.

Oona und Salinger
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 28.05.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

gutgelungene Übersetzung mit klaren informativen Details der Personen, der Zeit und der Historie.Interessante Siegelung von Charlie Chaplin,der mir eher bekannnt war als Oona.