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5150 - Das Haus des Wahnsinns

Thriller

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Ein echter Senécal: Spannend, knallhart, brutal. Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein »Böser« ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben. Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach ... Verfilmt als 5150 Elm' Way - Spiel um dein Leben Rewind Review: »Der beste franko-kanadische Schocker seit Martyrs.« Airedit.com: »Für jeden, der Horror und verstörende Geschichten mag. Eine auf entsetzliche Weise irre Story, die einen noch Tage nach dem Lesen verfolgt.« Québec français: »Ohne Stephen Kings Stil zu imitieren, schafft es Patrick Senécal, die Leser genauso zu fesseln wie der amerikanische Horrormeister.« Patrick Senécal: »Für mich muss ein guter Horrorroman verstören. Er muss den Leser am Ende über das Böse, das Grauen, das Leiden und den Wahnsinn nachdenken lassen, über die sehr dünne Grenze zwischen seelischem Gleichgewicht und Ungleichgewicht, wie sie sich so unheimlich in bestimmten Äußerungen von Irren offenbart. Was mir am meisten Angst macht, sind nicht Monster, Werwölfe oder Vampire - es sind die Menschen.«

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 385 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783865523525
Verlag Festa Verlag
eBook
4,99
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Wahnsinn!
von Blaxy87 aus Hannover am 30.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein einzelner Augenblick, der das Leben für immer verändert. Als Yannick auf der Straße einer abgelegenen Wohngegend einer Katze ausweicht und dabei mit dem Fahrrad stürzt, ahnt er nicht, dass dieses Ereignis ihn ins Verderben stürzt. Er will sich beim nächstgelegenen Wohnhaus lediglich ein Taxi rufen. ..hätte er die... Ein einzelner Augenblick, der das Leben für immer verändert. Als Yannick auf der Straße einer abgelegenen Wohngegend einer Katze ausweicht und dabei mit dem Fahrrad stürzt, ahnt er nicht, dass dieses Ereignis ihn ins Verderben stürzt. Er will sich beim nächstgelegenen Wohnhaus lediglich ein Taxi rufen. ..hätte er die Katze doch lieber überfahren, denn durch einen weiteren dummen Zufall wird er das Haus nur mit Glück und Verstand wieder verlassen können. ..hätte er doch bloß diese verdammte Katze überfahren und es sich so erspart die Familie Beaulieu kennenzulernen..  Wow. Trotz der nicht gerade innovativen Thematik, dass jemand unschuldiges von einer fragwürdig denkenden Familie gefangen gehalten wird, schickt uns Patrick Senécal hier auf einen mitreißenden Höllenritt, der die Geschichte des Martyriums neu erfindet. Im Wechsel zwischen alten Tagebucheinträgen Maude Beaulieu's und den Aufzeichnungen Yannicks erhalten wir das aktuelle Geschehen und den Weg zu all dem Irrsinn Jacques Bealieu's im Wechsel, was die Geschichte für mich stets spannend hielt. "5150 - Das Haus des Wahnsinns" ist kein klassischer Thriller, der die Story eines in Gefangenschaft lebenden Menschen erzählt. Der Kern des Romans geht viel tiefer und spricht allgegenwärtige Themen wie Glaube und Moral an. Das Spiel "Schach" spielt eine große Rolle, aber selbst ein Laie wie ich konnte der Bedeutung folgen, was für einen angenehmenen Schreibstil spricht. Wer stumpfe Brutalität sucht, wird hier falsch sein. Doch wenn man den Schrecken des Trauma sucht ist man hier genau richtig: Senécal liefert Abgründe der menschlichen Psyche ohnegleichen. Einzig das recht abrupte Ende entsprach nicht ganz meinem Geschmack, allerdings passt es zu der verstörenden Geschichte. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Auch mein Bankkonto liefert einen Dank ab, da ich mir die verbliebenen Romane Senécals auch noch bestellen werde. ;)

Eine nicht ganz normale Familie
von Claudia Schütz am 01.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich... Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich steigernden Qual was mit ihm noch alles geschehen wird. Sehr gelungen finde ich die Rückblenden, die unter den Kapiteln zu lesen sind mit dem Titel "Maudes Tagebuch". Maude ist die Ehefrau des sadistischen Jacques und wird von einem braven Mädchen, das im Kloster lebte, zur Ehefrau eines irren Mannes und zwei eigenartiger Töchter. Unheimlich finde ich vor allem Tochter Anne mit ihren ausdruckslosen großen dunklen Kulleraugen, die keine Gefühle zeigt, die nichts sagt und wie mechanisch ihr Leben lebt und einfach nur glotzt. Etwas erholen kann man sich beim Lesen der Liebesgeschichte von Maude und Jacques, aber auch das ist nur kurzweilig, denn bald wird er ganz besessen sein davon, das Maude ihm unbedingt einen Jungen gebärt. Doch "leider" werden es nur zwei Mädchen, Michelle und Anne. Ein Junge stirbt noch vor der Geburt und der behandelnde Arzt hat danach nichts mehr zu lachen. Jacques wird zur Bestie und will der "Hüter der Gerechtigkeit" sein. Tochter Michelle, die vom Vater oft als "er" und "der Junge" bezeichnet wird, eifert ihm nach und hat Spaß an Qual und sadistischen Psycho-Spielchen. Die Einzige, etwas vernünftige Person ist Maude, denn sie erhofft sich durch Yannicks hoffentlich gelingende Flucht, auch eine Erlösung ihres Lebens. Sie will das alles gar nicht mehr, das elendige Leben mit Jacques, die Sachen im Keller und und und ... Einziger Kritikpunkt: An ganz wenigen Stellen zog sich die Story etwas in die Länge, was meinen Lesefluß etwas störte, aber ansonsten mehr ein Psycho-Thriller, statt eines "normalen" Thrillers und lesenswert.