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Zu früh geboren - Frühchen-Mütter erzählen

Doreen Grabs

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Beschreibung

Zu früh geboren - was dann? Aus eigener Betroffenheit hat sich Doreen Grabs auf die Suche nach Antworten gemacht und andere Mütter befragt, die ebenfalls mit der Frühgeburtlichkeit ihrer Kinder konfrontiert waren.
Wie verliefen Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby? Welche Komplikationen und Sorgen gab es? Wie war es im Krankenhaus und wie wurde die erste Zeit zu Hause bewältigt? Wie steht es um die Paarbeziehung und um weiteren Kinderwunsch? Wie geht es dem frühgeborenen Kind heute? Und nicht zuletzt: Welche Ratschläge haben die befragten Frauen für andere Frühchen-Mamas?
Die Aussagen der Mütter werden von Doreens eigener Geschichte umrahmt. Außerdem gibt die Autorin gut verständliche Kurz-Informationen zu wichtigen medizinischen Fachbegriffen.
"Dieses Buch soll Müttern von zu früh geborenen Babys Mut machen. Denn nicht nur das Baby ist zu früh geboren, man ist auch zu früh Eltern geworden. Alles kommt plötzlich ohne Vollbremsung auf einen zu und man muss stark sein - für das eigene Baby und für sich selbst."

Doreen Grabs, Jahrgang 1988, ist gelernte Floristin. 2012 wurde ihre Tochter Marli nach einem Ultraschallbefund mittels Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ihr Baby hatte nur 29 Schwangerschaftswochen im Mutterleib verbracht und wog bei der Geburt zarte 670 Gramm. Die extreme Frühgeburt stellte Doreen und ihren Mann mit einem Schlag vor viele unbekannte Herausforderungen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 88
Erscheinungsdatum 22.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902943-80-4
Verlag Edition riedenburg
Maße (L/B/H) 21,8/16,9/1 cm
Gewicht 169 g
Auflage 1
Verkaufsrang 180787

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  • Jedes Jahr bekommt etwa jede zehnte schwangere Frau ein frühgeborenes Baby. Eigentlich ist es erschreckend, wie wenig man darüber weiß. In welchem Geburtsvorbereitungskurs wird über so etwas geredet? Ich kenne keinen. Jede denkt sich doch: So etwas passiert mir nicht, das geschieht nur den anderen!
    Ich möchte mit meinem Buch darauf aufmerksam machen, dass eine Frühgeburt nicht nur die anderen trifft. Ich möchte dazu beitragen, dass vielleicht mehr darüber geredet wird. Ich wünsche mir, dass betroffene Frauen über ihre Erfahrungen erzählen, so dass deutlicher wird, was für Konsequenzen die (zu) frühe Geburt haben kann. Es ist nicht selbstverständlich, dass man ein gesundes Baby spontan zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche zur Welt bringt.
    Wieso wird man mit einem Frühchen so überrumpelt? Bei mir war alles in Ordnung. Nie hat jemand zu mir gesagt, dass ich mich darauf einstellen muss, ein Frühchen zu bekommen. Vielleicht wäre ich dann mit der ganzen Sache anders umgegangen?!
    Was, wenn ich einen anderen Frauenarzt gehabt hätte, wäre das dann auch alles so verlaufen? Hätte man vielleicht schon eher eingreifen können? Was, wenn ich nicht zum 3D-Ultraschall ins Krankenhaus gegangen wäre? Dann wäre mein Baby vielleicht sogar verstorben, in meinem Bauch quasi verhungert.
    Wie klein ist eigentlich klein? Die Frage stellte ich mir häufiger. Denn als meine Familie auf dem Weihnachtsmarkt war, hat sie eine Bekannte getroffen, die meinte, dass unser Baby mit seinen 31 Zentimetern Körperlänge „doch gar nicht so klein“ gewesen wäre. Wissen solche Menschen denn nicht, dass ausgetragene Babys etwa 50 Zentimeter lang sind?
    Ich war in der damaligen Situation jedenfalls sehr besorgt, weil ich jeden Tag sah, wie klein und schutzbedürftig mein Kind in seinem Brutkasten war.
    Die meisten Leute ahnen wahrscheinlich gar nicht, wie es auf einer Frühgeborenenstation zugeht. Die tägliche Angst, die man um das eigene Baby hat, ist unendlich groß. Jeder Tag muss aufs Neue gemeistert werden. Man steht vor der großen Stationstür und fragt sich, ob es dem kleinen Würmchen gut geht oder ob etwas Neues dazu gekommen ist, wogegen das Kleine ankämpfen muss.
    Als Mutter (und wohl auch als Vater) fühlt man sich selbst immer verletzlicher. Und dann tun unpassende Kommentare weh.
    Dies soll kein Ratgeber dafür sein, wie man bestimmten Ursachen der Frühgeburtlichkeit vorbeugen kann. Denn trotz guter, ausgewogener Ernährung beispielsweise kann es passieren, dass man eine Frühgeburt erleidet und den Grund dafür nicht erfährt.
    Dieses Buch soll Müttern von zu früh geborenen Babys Mut machen und ihnen bestimmte Zusammenhänge verständlich erklären. Denn wie oft versteht man das Fachchinesisch der Ärzte nicht und steht weiter ahnungslos da?
    Im ersten Teil erzähle ich meine eigene Geschichte. Im zweiten erläutere ich die wesentlichen fachlichen Hintergründe aus der Sicht und auf dem Wissensstand von Eltern. Im letzten Teil kommen Mütter zu Wort, die auch ein Frühchen bekommen haben. Sie erzählen ihre Geschichten. Von der Geburt. Von den Krankheiten des Babys. Und wie sie den ganzen Stress gemeistert haben.
    Es gibt mehr Frühchen, als man denkt. Aber auch die Eltern spielen eine wichtige Rolle, denn nicht nur das Baby ist zu früh geboren, man ist auch zu früh Eltern geworden. Vielleicht war für das Baby noch nichts vorbereitet oder noch nicht der richtige Name gefunden.
    All so etwas kommt plötzlich ohne Vorwarnung auf einen zu und man muss stark sein – für das eigene Baby und für sich selbst.
    Doreen Grabs, im Februar 2015
  • Vorwort 7
    Marli und wir 8
    So fing bei uns alles an … 8
    Marlis zu frühe Geburt 9
    Eine klitzekleine Kämpferin 9
    „Sie wird sterben ...“ 10
    Die Operation am Darm 10
    Kritische Tage 11
    Viel Milch, aber wenig Gewicht 12
    Ich und die Anderen 13
    Sauerstoff-Alarm 13
    Gefahr durch eine Infektion 14
    Zu Weihnachten im Krankenhaus 15
    Die zweite Operation 15
    Alles dreht sich um die Verdauung 16
    Auf der Kinderstation 16
    Die Entlassung 17
    Plötzlich Eltern: Informationen für einen (zu) frühen Start 23
    Grundlegendes zur Frühgeburt 24
    Die Frühgeburt und die Zeit danach 25
    Das richtige Krankenhaus wählen 25
    Die spontane Geburt 25
    Der Kaiserschnitt 25
    Nach dem Kaiserschnitt 26
    Atemunterstützung für das Baby 26
    Muttermilch und Stillen 26
    Krankengymnastik für Frühgeborene 27
    Dein Seelenleben 27
    Folgeschäden 27
    Dein Partner 28
    Freunde und Verwandte 28
    Typische Elternfragen 28
    Ab welcher Schwangerschaftswoche hat mein Baby Überlebenschancen? 28
    Was passiert mit meinem Baby nach der Geburt? 28
    Wann darf ich endlich zu meinem Baby? 29
    Darf ich mein Baby auch anfassen? 29
    Welcher Schlauch/welche Maske ist das auf der Nase meines Babys? 29
    Habe ich trotz Frühchen nur acht Wochen Mutterschutz? 29
    Was bedeutet der APGAR-Wert? 29
    Was ist Känguruhen? 29
    Kann ich meinem Baby selber die Windeln wechseln, es füttern und baden? 30
    Kann ich mein Baby stillen, obwohl es so klein ist? 30
    Ist mein Baby gut aufgehoben, auch wenn ich nicht da bin? 30
    Warum kommt keine Schwester, obwohl der Monitor klingelt? 30
    Wer darf mein Baby besuchen? 31
    Wie lange sollte der Besuch bei meinem Baby bleiben? 31
    Welche speziellen Krankheiten bekommen zu früh geborene Babys eventuell? 31
    Wann darf mein Baby nach Hause? 33
    Wir dürfen mit Monitor nach Hause. Aber wo bekomme ich den her? 33
    Was, wenn der Monitor Alarm schlägt? 33
    Muss ich auf etwas Bestimmtes achten, wenn wir zu Hause sind? 33
    Welcher Kinderarzt ist der richtige? 34
    Bekomme ich die Fahrtkosten zum Krankenhaus erstattet? 34
    Was erwartet mich auf einem Frühchenfest? 34
    Nachsorge 34
    Den Frauenarzt wechseln? 35
    Weitere Schwangerschaft 35
    Liebe Mama, lieber Papa! 36
    Zu früh geboren: Mütter berichten 37
    Der Aufruf 38
    Die Fragebögen 38
    Nachwort 80
    Das kannst du selbst tun: Infektionsschutz 82
    Harnwegsinfekte und Scheideninfektionen 82
    B-Streptokokken 82
    Vaginale Untersuchungen 82
    Karies 82
    Intimhygiene 82
    Öffentliche Schwimmbäder 82