Das Haus des Windes

Roman

Louise Erdrich

(14)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,99 €

Accordion öffnen
  • Das Haus des Windes

    Aufbau TB

    Sofort lieferbar

    9,99 €

    Aufbau TB

eBook (ePUB)

7,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ausgezeichnet mit dem National Book Award – Bester Roman des Jahres.

Ein altes Haus, eine ungesühnte Schuld und die Brüste von Tante Sonja – Louise Erdrich führt uns nach North Dakota. Im Zentrum ihres gefeierten Romans steht der 14jährige Joe, der ein brutales Verbrechen an seiner Mutter rächt und dabei zum Mann wird.

Monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste überhäuft mit Kritiker- und Leserlob: Eine der großen Autorinnen unserer Tage hat ihr brillantestes Buch geschrieben – zart, sehr traurig und sehr lustig.

„Erdrich erzählt mal deftig, mal zum Weinen traurig, mal unglaublich komisch, aber immer so packend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.“ SWR3.

Louise Erdrich, geboren 1954 als Tochter einer Ojibwe und eines Deutsch-Amerikaners, ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen. Sie erhielt den National Book Award, den PEN/Saul Bellow Award und den Library of Congress Prize. Louise Erdrich lebt in Minnesota und ist Inhaberin der Buchhandlung Birchbark Books.
Im Aufbau Verlag sind zuletzt ihre Romane „Der Gott am Ende der Straße“, „Die Wunder von Little No Horse“ und "Der Nachtwächter" erschienen.
Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Liebeszauber“, „Die Rübenkönigin“, „Der Club der singenden Metzger“, „Der Klang der Trommel“, „Solange du lebst“, „Das Haus des Windes“ und „Ein Lied für die Geister“ lieferbar. .
Gesine Schröder übersetzt seit 2007 aus dem Englischen und hat u.a. Jennifer duBois und Curtis Sittenfield ins Deutsche übertragen. Nach Aufenthalten in den USA, Australien, Indien, England und Kanada lebt sie in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 14.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3150-9
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 19,2/11,8/3,5 cm
Gewicht 307 g
Originaltitel The Round House
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Gesine Schröder

Buchhändler-Empfehlungen

North Dakota!

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Menschen indianischer Abstammung begegnen uns in dieser wundervollen Erzählung. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

So gut! Neben den realistischen Aspekten baut Louise Erdrich mythische Elemente in die Handlung ein und erzählt einiges über die indianische Glaubenswelt. Sprachlich auf hohem Nieveau ist sie für die native americans so etwas wie Toni Morrisson für die Afroamerikaner.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
10
3
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein schreckliches Verbrechen an seiner Mutter zerstört die heile Welt des jungen Joe. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf, um den Täter zu finden. Louise Erdrich schafft einen faszinierenden Einblick in die Welt der amerikanischen Ureinwohner zwischen ihrer Tradition und der manchmal traurigen Realität im Reservat. Be... Ein schreckliches Verbrechen an seiner Mutter zerstört die heile Welt des jungen Joe. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf, um den Täter zu finden. Louise Erdrich schafft einen faszinierenden Einblick in die Welt der amerikanischen Ureinwohner zwischen ihrer Tradition und der manchmal traurigen Realität im Reservat. Bewegend und fesselnd, dieser Roman ließ mich lange nicht los.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Schon das Licht- und Schattenspiel auf dem Cover dieses beeindruckenden Buches weckt Neugierde. Luise Erdrich führt uns nach North Dakota, wo am Rande eines Indianerreservats ein schreckliches Verbrechen geschieht. Das Leben der Familie Coutt gerät völlig aus dem Gleichgewicht. Auf der verzweifelten Suche nach Normalität trifft ... Schon das Licht- und Schattenspiel auf dem Cover dieses beeindruckenden Buches weckt Neugierde. Luise Erdrich führt uns nach North Dakota, wo am Rande eines Indianerreservats ein schreckliches Verbrechen geschieht. Das Leben der Familie Coutt gerät völlig aus dem Gleichgewicht. Auf der verzweifelten Suche nach Normalität trifft der 13-jährige Joe eine folgenschwere Entscheidung. Nicht ohne Grund war dieser Roman monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste!

Bewegende Geschichte
von mabuerele am 23.02.2016

„...Was ich tue, ist auf die Zukunft gerichtet, auch wenn es dir unwichtig, banal oder langweilig erscheint...“ Wir schreiben das Jahr 1988. In North Dakota lebt der 13jährige Joe mit seiner Mutter, Spezialistin für Stammeszugehörigkeit, und seinem Vater, einen Richter, im Indianerreservat. Die Mutter war nach einem Anruf ins... „...Was ich tue, ist auf die Zukunft gerichtet, auch wenn es dir unwichtig, banal oder langweilig erscheint...“ Wir schreiben das Jahr 1988. In North Dakota lebt der 13jährige Joe mit seiner Mutter, Spezialistin für Stammeszugehörigkeit, und seinem Vater, einen Richter, im Indianerreservat. Die Mutter war nach einem Anruf ins Büro gefahren. Joe und sein Vater wollen sie holen. Doch sie kommt ihnen mit ihrem Wagen entgegen. In dem Moment wissen sie noch nicht, dass ab sofort nichts mehr so ist, wie es war. Die Autorin hat einen beeindruckenden und vielschichtigen Gegenwartsroman geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Joe hat die Geschichte viele Jahre später im Rückblick erzählt. Der Mutter war es gelungen, ihrem Vergewaltiger mit dem Auto zu entfliehen. Nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus zieht sie sich in das Schlafzimmer zurück und verweigert jedes Gespräch. Selbst ihre beste Freundin möchte sie nicht sehen. Joes Vater versucht, in alten Akten Spuren zu finden, die zum Täter führen. Joe und seine Freunde Zack, Agnus und Cappy gehen einen anderen Weg. Sie versuchen, den Tatort ausfindig zu machen und hoffen, dort auf Hinterlassenschaften des Täters zu stoßen. Dabei gehen sie erstaunlich logisch vor und können Erfolge verbuchen. Joe möchte sein altes Elternhaus zurück. Die gespannte und bedrückende Atmosphäre und den „...eisigen Stillstand der Gefühle...“ kann er nicht aushalten. Doch das Geschehen um die Vergewaltigung, die sich später als sehr viel komplexere Tat herausstellt, ist nur eine Seite des Buches. Darin eingebettet sind weitere Lebensläufe. Zwei möchte ich kurz erwähnen. Da ist zum einen Linda. Die junge Frau wurde als Kind wegen einer körperlichen Behinderung von der Mutter abgelehnt und von einer indianischen Familie aufgenommen. Die Liebe ihrer neuen Mutter verringerte nicht nur durch entsprechende Handgriffe die Behinderung, sie erlaubte Linda ein selbstbestimmtes Leben. Zum anderen erfahre ich als Leser die Lebensgeschichte von Sonja, deren große Brüste den pubertierenden Joe mehr interessieren als ihre eher mütterliche Zuneigung zu ihm. So vielschichtig wie der Roman, so abwechslungsreich ist der Schriftstil. Man muss das pubertierende Verhalten der Jungen und die dazu passende deftige Sprache nicht mögen, aber beides ist realistisch. Wichtig fand ich die Gespräche von Vater und Sohn. Joe wirft seinem Vater vor, dass er nur für Kleinigkeiten zuständig ist und die wichtigen Verhandlungen nicht in die Hand der Indianer kommen. Obiges Zitat ist die Antwort es Vaters darauf. In sachlichen Stil werde ich über die Rechtsprechung und die damit verbundenen Probleme im Reservat informiert. Diese für Außenstehende fast undurchsichtigen Zuständigkeiten führen dazu, dass der Vergewaltiger erst einmal frei kommt. Sehr differenziert werden die Emotionen der Protagonisten dargestellt. Sonjas Wut, die Angst der Mutter, Cappys erste Liebe sind einige Beispiele dafür. Trotz der ernsten Handlung finden sich auch humorvolle Stellen. Andere Abschnitte sind tief berührend. Sehr detailliert beschrieben wird das heutige Leben der Indianer. Die Verhältnisse reichen von tiefer Armut bis zu bescheidenen Wohlstand. Das Cover wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mir eine fast unbekannte Seite der amerikanischen Lebenswirklichkeit gezeigt.


  • Artikelbild-0