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Lebe!

Ich weiß, der Krebs wird siegen. Aber bis dahin gehört jeder Tag mir.

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Ein Leben im Klinikbett, schwindende Kräfte - oder in der Sonne an der Gracht sitzen und Kaffee trinken, studieren, arbeiten, leben? Das eine ein bisschen länger, das andere ein bisschen kürzer, aber genau kann das keiner sagen. Laura ist erst zwanzig Jahre alt, aber sie kennt ihren Krebs schon. Nun ist er zurück, und es wird endgültig sein. Was ist wichtiger: Zeit oder Lebensqualität?
"Ein berührendes, ein mutiges Buch! Laura lehnt weitere invasive Therapien ab und bleibt so Autorin ihres Lebens - wir können alle von ihr lernen". Angelika Kallwass
Rezension
"Eine wahre Geschichte, die sehr berührt." Bildwoche, 13.05.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 216 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 15.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783732509171
Verlag Bastei Entertainment
Übersetzer Elvira Bittner, Gaby van Dam
Verkaufsrang 39.651
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Diese autobiographische Lebensgeschichte geht tief zu Herzen. Die Freimütigkeit und die klaren Worten machen das Lesen dieses Schicksals leichter und machen gleichzeitig Mut. Diese autobiographische Lebensgeschichte geht tief zu Herzen. Die Freimütigkeit und die klaren Worten machen das Lesen dieses Schicksals leichter und machen gleichzeitig Mut.

Kundenbewertungen

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Hartes Thema, tolles Buch
von Literaturlounge eu aus Gießen am 21.06.2017
Bewertet: Taschenbuch

Gut, es gibt Bücher, da denkt man warum gerade ich. Freunde in meinem Bekanntenkreis, wissen dass meine Familie da so ihre eigenen Erfahrungen mit dem Krebs und dem Befund unheilbar gemacht hat. Also schob ich dieses Buch immer weiter von mir weg. Keine Zeit, ein anderes Buch, was vielleicht wichtiger... Gut, es gibt Bücher, da denkt man warum gerade ich. Freunde in meinem Bekanntenkreis, wissen dass meine Familie da so ihre eigenen Erfahrungen mit dem Krebs und dem Befund unheilbar gemacht hat. Also schob ich dieses Buch immer weiter von mir weg. Keine Zeit, ein anderes Buch, was vielleicht wichtiger ist etc., die Begründungen ein Buch vor sich her zuschieben gibt es viele. Aber ich sage ja immer, jedes Buch muss gelesen werden und so fing ich an. Die ersten Seiten von der Entdeckung des Krebses und der Entscheidung für die Chemotherapie und die Operation waren echt hart und haben mir einige nachdenkliche Stunden verschafft, und verschaffen sie mir noch heute. Man kann sich einfach sehr gut reinversetzen - zumindest wie sich die Familie der jungen Laura Maaskant fühlt. Dies ging mir zumindest des öfteren durch den Kopf und ich musste dann auch das Buch erstmal wieder weglegen. Als sie dann die Operation gut überstanden hatte, machte Sie eine große Radtour, von Frankreich aus bis nach Holland und ich habe das erste Mal den Hut vor Laura so richtig gezogen. Sie hatte angefangen zu kämpfen und wollte einfach nicht alles hinnehmen. Sie wollte ihren eigenen Weg gehen, um diese Krankheit endlich zu besiegen, und um ein Zeichen zu setzen. Schön sind dann in der Mitte die Bilder, wo man eine lachende junge Frau sehen kann, die einfach das Leben genießt und lebt. Im zweiten Teil, als sie in Amsterdam studiert und endlich ihren Weg gefunden hat, ereilt sie die schreckliche Nachricht, dass sie unheilbar krank ist und der Tumor langsam wächst. Laura entscheidet sich gegen die Chemotherapie und für einen letzten Rest von Lebensqualität. Sie hat Freunde gefunden, kann sich zu 100% auf ihre Familie verlassen und genießt soweit sie kann ihr Leben. Was habe ich aus diesem Buch eigentlich gelernt? Ich denke nicht das man sagen kann, dass dies der alleinige Weg ist, jeder der einen Tumor hat, muss seinen eigenen Weg gehen um mit der Krankheit umzugehen. Die einen kämpfen mit der Medizin, die anderen entscheiden sich dagegen und sagen, ich kann nicht noch einmal die Chemo durchstehen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie kämpfen - egal wie sie sich entscheiden! Gemeinsam haben alle dies eine, dass sie sich alle wünschen, noch lange und gut auf der Welt zu sein. Dieses lange bezieht sich in meinen Augen nicht auf die Dauer des Lebens, sondern wie intensiv es ist. Es ist aber auch ein Zeichen, für uns die wir nicht schwerkrank sind, einfach das Leben in all seinen Facetten zu genießen. Nein zu sagen, zu dem was uns stört und ja zu sagen zu Dingen, die uns gut tun. Es gibt Menschen, die sagen, ich schaffe es nicht dieses Buch zu lesen, es wühlt mich zu sehr auf, und ich kann diese Menschen völlig verstehen. Ein Mädchen, das mit 15 gesagt bekommt du hast Krebs ist schockierend. Wir hier in Gießen haben die Station Peiper, wo man sich um krebskranke Kinder kümmert. Und ich finde solche Einrichtungen genauso wichtig wie andere Kinderkrebsstiftungen, oder auch nur Dinge, die einem einfach einmal das Lachen ins Gesicht zaubern. Laura erfreut sich an Kleinigkeiten, wie einem guten Gespräch, einem schönen Spaziergang mit ihrem Hund. Wann haben wir uns das letzte Mal an Kleinigkeiten erfreut? Es ist für mich eines der schönsten, aber auch schwersten Bücher, die ich je gelesen habe und ich würde euch gerne einfach zurufen LEBT euer Leben und genießt es und bleibt euch selbst treu, so wie es uns Laura Maaskant vorgemacht hat.

von Kristin Kintzel aus Bayreuth am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein aufrüttelndes Buch einer starken, lebensfrohen, jungen Frau, die keinen Einfluss auf ihr Schicksal hat, aber durch ihr Buch eine Inspiration für alle zum "Leben" ist!!

über allem steht die Lebensqualität
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 01.01.2016
Bewertet: Hörbuch (CD)

Laura ist ein sehr lebenslustiges und extrem ehrgeiziges Mädchen. Deshalb wundert es mich nicht, dass sie ihr Leben trotz unheilbarer Krebserkrankung selbst in die Hand nimmt und so gut wie möglich genießen will. Sie hat rund um die Uhr die volle Unterstützung ihrer Eltern und Brüder, die jede ihrer... Laura ist ein sehr lebenslustiges und extrem ehrgeiziges Mädchen. Deshalb wundert es mich nicht, dass sie ihr Leben trotz unheilbarer Krebserkrankung selbst in die Hand nimmt und so gut wie möglich genießen will. Sie hat rund um die Uhr die volle Unterstützung ihrer Eltern und Brüder, die jede ihrer Entscheidungen uneingeschränkt mittragen. Das gibt Laura die Sicherheit, Geborgenheit und Kraft, die man wohl nötig hat, um solch ein frühes Lebensende vor Augen auszuhalten und trotzdem glücklich sein zu können.