Warenkorb

Der Erdbeerpflücker / Erdbeerpflücker-Thriller Bd.1

Thriller. Nominiert für den Martin Kinder- und Jugendkrimipreis 2004

Erdbeerpflücker-Thriller Band 1


Hochspannung für Thriller-Fans

Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache - und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.
Portrait
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt. Der sensationelle Erfolg der »Erdbeerpflücker«-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in mehr als 24 Sprachen übersetzt.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Es war einer dieser Tage, an denen man die Hitze riechen konnte. Die von der Sonne verbrannte Haut. Den Schwei_ der aus s_lichen Poren trat, sobald man sich bewegte. Einer dieser Tage, die ihn kribblig machten und gereizt. An denen man ihm besser nicht in die Quere kam.
    Die andern hatten sich allm_ich daran gew_hnt. Sie lie_n ihn in Ruhe arbeiten, sprachen ihn nicht an, d_ften sogar die Stimme, wenn er an ihnen vorbeiging.
    Er konnte nicht verstehen, dass es Menschen gab, die immerzu redeten. Sie machten keinen Unterschied zwischen Wichtigem und Unwichtigem, _bersch_tteten einfach alles mit ihren kleinen, dummen, aufgeregten Worten. Schon als Kind hatte er gelernt, sich dagegen zu wappnen, indem er sich in sich selbst zur_ckzog. Er liebte es zu sehen, wie die Lippen seines Gegen_bers sich bewegten, ohne dass auch nur ein Ton seine Ohren erreichte. Wie ein Fisch, dachte er dann. Wie ein Fisch auf dem Trockenen.
    Fr_her hatte er f_r solche R_ckz_ge Schl_ kassiert. Heute merkte niemand mehr, dass er abgetaucht war. Die meisten Menschen waren armselig und dumm wie ihre Worte.
    Noch eine Stunde, dann w_rde es Mittagessen geben. Er w_rde das rasch hinter sich bringen und sich wieder an die Arbeit machen.
    Er wusste, wohin diese Unruhe ihn brachte, wenn er sich nicht ablenkte. Was passierte, wenn seine H_e anfingen zu zittern. Wie jetzt.
    Oh Gott. Er unterdr_ckte ein St_hnen. Zwei Frauen drehten sich nach ihm um. Er kannte sie kaum. Finster starrte er sie an. Sie senkten den Blick und wandten ihm wieder den R_cken zu.
    Die Sonne am Himmel war ein einziges Glei_n.
    Brenn mir diese Gedanken aus dem Leib, dachte er. Bitte! Und diese Gef_hle!
    Aber die Sonne war nur die Sonne.
    Sie hatte nicht die Kraft, ihm W_nsche zu erf_llen.
    Diese Kraft hatte nur eine Fee.
    Jung. Sch_n. Und unschuldig. Das vor allem.
    Und nur f_r ihn auf der Welt.

    Der Fahrtwind f_elte den Duft nach frischen Erdbeeren ins ge_ffnete Fenster. Und die Hitze, die in diesem Jahr viel zu fr_h gekommen war. Der Rock klebte mir an den Beinen. Auf meiner Oberlippe standen Schwei_erlen. Ich liebte meinen alten, klapprigen Renault mit seinen Macken, aber an manchen Tagen sehnte ich mich heftig nach einem j_ngeren Modell mit Klimaanlage.
    Nach der Kurve konnte ich sie sehen _ die Erdbeerpfl_cker auf den Feldern, wie sie sich _ber die Pflanzen beugten oder vorsichtig zwischen ihnen entlanggingen, gef_llte Kisten auf den Armen balancierend. Sie erinnerten mich an baumwollpfl_ckende Sklaven. Bunte Tupfer auf der weiten gr_nen Fl_e, braun gebrannt von der Sonne.
    Sie waren Saisonarbeiter, viele von ihnen aus Polen, viele von anderswo, viele aus den entlegensten Winkeln Deutschlands, die letzten Abenteurer, eine allj_liche Invasion, vor der die Dorfbewohner T_ren und Fenster verschlossen.
    Abends trafen sich die fremden Frauen und M_er, die Jungen und M_hen am Brunnen, dem Mittelpunkt des Dorfs, tranken, rauchten, redeten, lachten. Sie hielten sich abseits, gr__en die Nachbarn nicht, l_elten ihnen nicht mal zu.
    Es stimmte schon mit manchen Sprichw_rtern. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Die Dorfbewohner hatten Misstrauen ges_und ernteten nun die Zur_ckhaltung, die sie verdienten.
    Ich fuhr die lange, gewundene Auffahrt zum Haus hinauf. Der wei_ Kies knirschte unter den Reifen. Wie im Film, dachte ich. Alles viel zu perfekt, viel zu gut, um wahr zu sein. Was, wenn ich aufwachte und feststellte, dass ich nur tr_te?
    Sobald man sich dem Haus n_rte, konnte man das Geld f_rmlich riechen, das hier in jedem Detail steckte. Die ehemalige Wasserm_hle war sorgf_ig und kostspielig restauriert worden. Selbst den Bachlauf hatte der Architekt in die Innenausstattung mit einbezogen, indem er ihn angezapft und in einer schmalen Rinne durch die Eingangshalle gef_hrt hatte.
    Die Sonne spielte auf dem zweihundert Jahre alten roten Backstein, lie_den Kiesbelag erstrahle
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 350
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 01.12.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-30258-3
Reihe Die Erdbeerpflücker-Reihe 1
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/3,5 cm
Gewicht 372 g
Auflage 17. Auflage
Verkaufsrang 4968
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
8,95
8,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Erdbeerpflücker-Thriller

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Jacoby, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Jette hat sich geschworen den Mord an ihrer Freundin zu rechen und den Mörder zu finden. Auf der Suche kommt Sie ihm näher als gedacht. Ein toller Einstieg in die wunderbare Welt der Krimis für Jugendliche ab 12 Jahren.

J. Wohlgemut, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der Auftakt zu einer Jugendreihe, die schon fast Kultstatus besitzt. Altersgemäße Spannung und Themen, die mitten aus dem Leben von jungen Mädchen gegriffen sind. Toll geschrieben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
88 Bewertungen
Übersicht
56
23
6
0
3

von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 25.11.2017
Bewertet: anderes Format

Mein absolutes Lieblingsbuch! Die sympathischen Charaktere und wechselnden Erzählperspektiven machen diesen spannenden Jugendthriller zu etwas Besonderem!

von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 10.08.2017
Bewertet: anderes Format

Perfekt für junge Erwachsene, die zum ersten Mal in die Welt der Thriller eintauchen wollen. Der Auftakt einer spannenden und großartigen Reihe!

gut gemeint
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.01.2017

Auf den ersten Blick ein überzeugendes Buch: schöne Aufmachung und vielversprechende Inhaltsangabe. Obwohl die Personen sehr gut ausgearbeitet waren, schienen sie oberflächlich und nicht überzeugend. Handlung sehr ziehend. Noch wichtiger: Wie konnte dieser Roman als "Thriller bezeichnet werden"?: Thriller (Lehnwort aus engl.... Auf den ersten Blick ein überzeugendes Buch: schöne Aufmachung und vielversprechende Inhaltsangabe. Obwohl die Personen sehr gut ausgearbeitet waren, schienen sie oberflächlich und nicht überzeugend. Handlung sehr ziehend. Noch wichtiger: Wie konnte dieser Roman als "Thriller bezeichnet werden"?: Thriller (Lehnwort aus engl. thrill „Schauer, Erregung, Sensation“) Charakteristisch für Thriller ist das Erzeugen eines Thrills, einer Spannung Das einzige spannende an diesem Buch, war es für mich, wie jemand dazu kommen konnte es als Thriller zu bezeichnen. Täter und Handlung: von Anfang an klar. Zeitverschwendung bis zur letzten Seite.