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Fahrenheit 451

(ungekürzte Lesung)

(35)
Bei 451 Grad Fahrenheit "fängt Bücherpapier Feuer und verbrennt". In dem Staat, den Bradbury in eine nahe Zukunft projiziert, ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt ein Feuerwehrmann, sich Fragen zu stellen…
Portrait
Ray Bradbury, geboren 1920, schreibt neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt. Sein Werk wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. 2007 erhielt Ray Bradbury im Rahmen der Pulitzer-Preis-Verleihung eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Der Autor lebt in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Rufus Beck
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257690545
Verlag Diogenes Verlag
Spieldauer 343 Minuten
Format & Qualität MP3, 343 Minuten
Übersetzer Fritz Güttinger
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Buchhändler-Empfehlungen

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

"Fahrenheit 451" ist ein Klassiker, aber moderner denn je. Pressezensur, Bücherverbrennungen, Verfolgung anders Denkender? Beileibe keine Utopie. Spannend und beklemmend aktuell. "Fahrenheit 451" ist ein Klassiker, aber moderner denn je. Pressezensur, Bücherverbrennungen, Verfolgung anders Denkender? Beileibe keine Utopie. Spannend und beklemmend aktuell.

Dieses geniale Buch darf einfach in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen! Ausserdem lässt HBO es bald über die Bildschirme flimmern... auf jeden Fall noch vorher lesen. Dieses geniale Buch darf einfach in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen! Ausserdem lässt HBO es bald über die Bildschirme flimmern... auf jeden Fall noch vorher lesen.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft. Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll. Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll.

Angelika Lanaras, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend! Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend!

„Nur Fiktion?“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen den ganzen Tag bedudeln. Nur nicht denken. Nur keine ernsthaften Gespräche führen. Immer schön oberflächlich bleiben.

Ihnen kommt das bekannt vor? Sie ziehen doch nicht etwa Parallelen zu unseren heutigen Fernsehprogrammen.
Nur Fiktion? Entscheiden Sie selbst.
Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen den ganzen Tag bedudeln. Nur nicht denken. Nur keine ernsthaften Gespräche führen. Immer schön oberflächlich bleiben.

Ihnen kommt das bekannt vor? Sie ziehen doch nicht etwa Parallelen zu unseren heutigen Fernsehprogrammen.
Nur Fiktion? Entscheiden Sie selbst.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell. Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell.

„Fahrenheit 451“

Martin Strack, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.
In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
29
3
1
2
0

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte
von PMelittaM aus Köln am 05.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer ? da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher... Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer ? da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind ? ein Alptraum für jeden Bücherfreund. Guys Vorgesetzter behauptet, die Menschen seien selbst schuld daran, hätten sich immer mehr anderen Medien zugewandt und immer weniger gelesen. Man könnte den Roman also als Kritiker des Medienkonsums sehen, im Roman ist der größte Wunsch Mildreds, Guys Ehefrau, vier Fernsehwände zu besitzen, also einen Raum, der sie rundum beschallt. Heute gibt es massenhaft Fernsehsender, mit oft sehr fragwürdigen Programmen, jeder besitzt PC und Handy und verbringt viel Freizeit mit beiden ? aber es gibt immer noch eine ganze Menge Menschen, die gerne lesen, auch wenn dazu immer öfter ein Reader benutzt wird. Immerhin hätten die Menschen im Roman auch einfach mit dem Lesen aufhören können, warum hat es das Regime für notwendig gehalten Bücher trotzdem zu verbieten? Mit Büchern wird auch das Denken angeregt, es vermittelt Wissen und lässt den Leser reflektieren. Wer Bücher verbietet, will also freies Denken verhindern. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an Clarisse, aber auch an Guy selbst. Für mich ist dieser Roman daher im wesentlichen ein Plädoyer dafür, sich das Denken nicht verbieten zu lassen. Und alleine dafür ist der Roman bereits lesenswert. Lesenswert wird er aber auch durch seine fast schon poetische Sprache. Es ist ein Genuss, ihn zu lesen, Ray Bradbury hat wunderbare Sätze gebildet, die zusätzlich zeigen, wie schade es wäre, ohne Bücher leben zu müssen. Aber der Autor verließ sich nicht nur auf seine Sprache, er hat auch einen spannenden Roman geschrieben, den man stellenweise fast atemlos liest ? auch wenn man vielleicht zunächst ein paar Seiten benötigt, um sich einzulesen. Für mich ist Fahrenheit 451 ein Klassiker (das Original stammt von 1953), der von jedem einmal gelesen werden sollte, ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl.

Wer Bücher verbrennt verbrennt auch Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders... 1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders sind als alle Menschen denen er sonst begegnet. Er beginnt am Leben das er führt zu zweifeln. Spannende brutale Geschichte im Zeitgeist eines Autors, der nach den zwei Weltkriegen lebte. Top aktuell auch heute: ein System das seine Bewohner rund um die Uhr zwangsbespasst und deren Fähigkeit wirklich zu kommunizieren und zu denken nimmt besorgniserregend ab. Absolut lesenswert! Gibt es auch als Film aus dem Jahre 1966.

Für mich als Dystopie- Klassiker eher enttäuschend....
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 05.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Da Dystopien zu meinem Lieblingsgenre gehören war es endlich an der Zeit mich an einen der Klassiker zu wagen..... Dem Schreibstil ist anzumerken, dass dieses Buch doch schon etwas älter ist, dennoch lässt er sich soweit problemlos und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind zwar recht detailreich trotzdem... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Da Dystopien zu meinem Lieblingsgenre gehören war es endlich an der Zeit mich an einen der Klassiker zu wagen..... Dem Schreibstil ist anzumerken, dass dieses Buch doch schon etwas älter ist, dennoch lässt er sich soweit problemlos und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind zwar recht detailreich trotzdem für mich zu wenig anschaulich damit Bilder im Kopf entstehen können. Die Erzählweise im personalen Stil empfand ich allerdings als ganz angenehm. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich ehrlich gesagt sehr oberflächlich und zu Niemanden konnte ich gross eine Beziehung aufbauen. Alle Protagonisten sogar die Hauptperson Guy Montag hinterliessen bei mir einen blassen ja schon fast faden Eindruck und oft verspürte ich überhaupt keine Empathie ihnen gegenüber. Ebenfalls fand ich, dass der  Sinneswandel des Feuerwehrmannes viel zu schnell von statten ging und er teilweise für mich nicht nachvollziehbar handelte. Die ganze Idee der Geschichte hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Die Parallelen zu unserem heutigen Konsumverhalten bezüglich TV & Co und dem sich dauernd berieseln lassen regen auf alle Fälle zum nachdenken an. Trotzdem war es mir teilweise ein bisschen zu schwarz & weiss mässig dargestellt. Auch wirkten einige Elemente etwas abstrus und allgemein fehlte mir einfach die Vertiefung. Das Buch liest sich eher wie eine Kurzgeschichte von daher hätten einige Seiten mehr wirklich nicht geschadet. Mit dem offenen Ende hingegen konnte ich ganz gut umgehen. Insgesamt hat mich die Geschichte aber enttäuscht, vielleicht waren meine Erwartungen an eine Klassiker aber einfach auch viel zu hoch..... Für mich eine eher oberflächlich, ausgearbeitete Dystopie in allen Bereichen von daher vergebe ich hiermit 3 Sterne