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Das rote Dings

Wie Kinder mit und ohne Asper-Syndrom lernen, ihre Wut zu bezähmen

- Wie Kinder mit und ohne Asperger-Syndrom ihre Wut bezähmen können - inkl. WutPad

Tief innen in jedem Menschen schläft ein „rotes Dings“. Wenn es schläft, ist es ganz klein und still, aber wenn es aufwacht, beginnt es zu wachsen und zu wachsen und zu wachsen... In voller Größe will es nur eins: WUT!!!

Das ist die Geschichte von Rufus, einem kleinen Jungen, der es schafft, seine Wut zu zähmen und das „rote Dings“ wieder schlafen zu schicken.

Das Buch wurde zusammen mit der National Autistic Society, dem englischen Autsimusdachver­band, entwickelt. Es zeigt Strategien und hilfreiche Tipps zum Thema Wutmanagement auf, die hel­fen können, das „rote Dings“ zu zähmen oder gar nicht erst aufwachen zu lassen.

- Eltern und Erzieher erfahren, wie sie dem Kind, ohne dabei zu strafen oder zu
stigmatisieren, vermitteln können, seine Wut in den Griff zu bekommen
- betroffene Kinder können mithilfe des reich bebilderten Textes verstehen, dass und wie es möglich
ist, für die eigene Wut Verantwortung zu übernehmen und dass sie der Wut und den negativen
Folgen eines Wutausbruchs nicht ausgeliefert sein müssen
- Kinder im Umfeld derer, bei denen das „rote Dings“ häufiger mal aufwacht, lernen ihre
Klassenkameraden als ein Kind, das ab und zu mal wütend wird statt als „Wüterich“ kennen und
schätzen, wenn die Strategien zur Zähmung des „roten Dings“ anfangen zu wirken

Wenn die Kinder mit ihrer Wut umgehen können, wird der Erfolg ihr Selbstwertgefühl steigern, sie können positive Lebenserfahrungen sammeln und so ihren Alltag weniger angstbesetzt erleben.

Psst, das „rote Dings“ schläft, das Buch bitte ganz leise öffnen!
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  • Alle Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen werden davon berichten können, dass die Schwierigkeiten, mit denen man am heftigsten zu kämpfen hat, die unkontrollierbaren Wutausbrüche unserer Kinder sind. Aus der Verhaltensthe­rapie ist bekannt, dass wütende Kinder (oder Erwachsene) nicht zuhören können und dass man mit ihnen nicht vernünftig reden kann. Ihr Adrenalinspiegel ist derart hoch, dass Kommunikation nahezu unmöglich ist. Jeder Versuch, sie zu besänfti­gen gießt bloß Öl ins Feuer und gipfelt mitunter gar in Verletzungen und/oder Zerstörung, gefolgt von einem Einbruch des Selbstwertgefühls, wenn der Ärger endlich abklingt und der Adrenalinspiegel wieder absinkt.

    Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass Methoden, die zur eigenverantwortlichen Wutkontrolle anleiten,
    der einzige Weg sind, ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen, wenn die Gefühle außer Kontrolle geraten.

    Manche Kinder mit Autismus-Spektrums-Störungen (ASS) neigen zu regelmäßigen Wutausbrüchen, da für sie ein einfa­cher, normaler Tagesablauf mit Ängsten und Frustration angefüllt ist. Kinder mit Asperger-Syndrom scheinen am anfälligsten zu sein, da sie sehr selbstkritisch sind. Sie fassen oft jeden Hilfe-Versuch als persönliche Kritik auf und manche von ihnen leiden unter einem geringen Selbstwertgefühl, besonders dann, wenn sie die Folgen ihrer unkontrollierbaren Wutausbrüche erfassen.

    Wenn man in einem frühen Stadium eingreift und die Wut entpersonalisiert, kann das Kind mit und mit erkennen, dass Wut so etwas wie ein „Untier“ ist, das gezähmt werden muss. Das „Untier“ zu bezähmen, kann ausgesprochen befrie­digend sein und zur Steigerung statt zu weiterer Abnahme des eigenen Selbstwertgefühls führen. Indem man den Kindern diese Techniken dann vermittelt, wenn sie ihre Gefühle gerade unter Kontrolle haben, diese Visualisierungs-techniken im­mer wieder in Rollenspielen einübt und den Kindern einen Raum zur Verfügung stellt, in den sie geleitet werden können, falls das „Untier“ erwacht, kann es gelingen, dass Häufigkeit und Intensität der Wutausbrüche abnehmen und die Kinder wieder die Kontrolle über sich selbst erlangen. Die Folgen einer solchen Intervention sind stets positiv; man kann ein Kind so zum frühest möglichen Zeitpunkt festigen und sein Selbstwertgefühl wieder herstellen. Auf diese Weise vermeidet man das oft so destruktive Nachspiel, das viele Kinder durchleben müssen, wenn der Wutanfall vorüber ist. Sie zur Rede zu stellen und zu zwingen, sich zu entschuldigen, erzielt selten den gewünschten Lerneffekt und führt zu einer Ansammlung negativer Lebenserfahrungen sowie zur Verfestigung des negativen Verhaltens, das man eigentlich ändern wollte.

    Am Ende des Buches sind einige weitere erprobte und bewährte Strategien aufgeführt, sie können das Grundprinzip der Visualisierung, um das es in diesem Buch geht, hilfreich unterstützen.

    Anmerkung: Bei der Übersetzung wurde aus dem Untier ein „Dings“, alle anderen Worte, wie z. B. Biest oder Monster empfanden die Kinder, denen der Text vorgelegt wurde, als zu negativ und nicht „zähmbar“.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 20.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945039-01-4
Verlag Libellus
Maße (L/B/H) 29,7/21,9/1 cm
Gewicht 458 g
Auflage 1
Illustrator Haitham Al-Ghani
Übersetzer Petra Kind
Verkaufsrang 22109
Buch (gebundene Ausgabe)
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14,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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