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Die Zugmaus

Uwe Timm

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Beschreibung


»Ein Kinderbuchklassiker – aber noch kein bisschen verstaubt!« Stiftung Lesen

Auf Krümelsuche im Münchner Hauptbahnhof schlüpft der kleine Mäuserich Stefan in einen Eisenbahnwaggon. Und hier beginnt für ihn eine spannende Abenteuerreise, auf der er nicht nur das Käseparadies Schweiz und die Baguette-Hauptstadt Paris kennen lernt. Mit einem Zirkuszug gelangt Stefan sogar nach England. Doch auch die reiselustigste Maus bekommt irgendwann Heimweh.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 120
Altersempfehlung 7 - 9 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.11.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-70807-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,3/1,2 cm
Gewicht 182 g
Abbildungen mit Illustrationen von Axel Scheffler. 19,5 cm
Illustrator Axel Scheffler
Verkaufsrang 81867

Buchhändler-Empfehlungen

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Das trifft auch auf die kleine Hausmaus Stefan, genannt Mäusebiber, aus Uwe Timms neusten Kinderbuch zu. Da die Futtersuche immer schwieriger wird, findet sich der kleine Mäuserich zunächst auf dem Münchner Hauptbahnhof und schließlich schon bald in einem der Züge wieder. Als der Zug auch noch losfährt, befindet sich unser Mäuserich plötzlich auf einer ganz großen Reise, die das kleine Tier nicht nur nach Hamburg, Köln und Basel führt, sondern über Paris sogar bis in einen Zirkus auf den Britischen Inseln. Und wir und alle keinen Zuhörer ab 5 Jahren sind mit dabei. Dieses Vorlesebuch eignet sich prima für die anstehende Urlaubs- und Reisezeit und lässt sich natürlich vortrefflich auf einer längeren Zugfahrt vorlesen. Die gewohnt humorvollen Illustrationen von Axel Scheffler („Der Grüffelo“) runden das Leseerlebnis ab. Da ist sogar die nächste Zugverspätung nicht ganz so schlimm. So kann man wenigstens gleich noch ein Kapitel vorlesen. ;-)

Kundenbewertungen

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  • 1. Wo warst du denn die ganze Zeit?«»Bist du wirklich nach Paris gekommen?« »Und wo hast du dich im Zug versteckt?« So werde ich immer wieder gefragt und muss jedes Mal meine Abenteuer erzählen.Inzwischen erreichen mich sogar Briefe und ich werde darin gefragt, wie man am leichtesten nach Paris kommt. Um nicht alles jedes Mal wieder neu erzählen zu müssen, habe ich mich entschlossen meine Geschichte aufzuschreiben.

    Ich bin eine gewöhnliche Hausmaus und heiße Stefan. Aber alle nennen mich Mausebiber. Wie ich zu diesem seltsamen Namengekommen bin? Als Kind hatte ich die Angewohnheit, Baumstämme anzunagen, und zwar so, wie es sonst nur die Biber tun. Meine Eltern standen vor einem Rätsel. Und manchmal glaubte mein Vater schon, dass ich gar keine richtige Maus sei. Aber dann, als ich älter wurde, hörte ich mit der Nagerei plötzlich auf. Ich hatte wohl eingesehen, dass ich mit meinen kleinen Mausezähnen keine Bäume fällen konnte.

    Geboren wurde ich in München, und zwar in der Paradiesstraße. Wer jetzt glaubt, dieser Straßenname sei eine Erfindung von mir, der soll sich einen Münchner Stadtplan besorgen und darin die Straße suchen. Die Straße gibt es wirklich. Nur mein Geburtshaus steht leider nicht mehr.

    Es war ein wunderschönes altes Haus, das inmitten neuer, sehr hoher Häuser stand. Hinter unserem Haus lag ein kleiner Hof und darin standen zwei Holunderbüsche. Im Keller des Hauses lebten wir, die Mausefamilie: meine Mutter, mein Vater, mein Großvater und meine Geschwister. Meine Brüder: Großzahn, Kurzschwanz und Weißpfote, und meine kleine Schwester: Lilofee.

    Über uns wohnte ein alter Mann, der hieß Ehlers und hatte einen Kater, der wurde Carlo genannt. Manchmal gab es auf dem Hof ein fürchterliches Gekeife und Gebell. Dann war Isegrimm heruntergekommen und jagte Carlo.

    Isegrimm war ein Pudel und wohnte unter dem Dach bei dem Maler Kringel. Herr Kringel malte Bilder und aß gern Käse und Weißbrot. Aus diesem Grund war er auch bei uns Mäusen sehr beliebt. Isegrimm war früher beim Zirkus gewesen und war viel herumgekommen in der Welt. Er konnte auf zwei Beinen laufen und manchmal, wenn wir Mausekinder ihn darum baten, machte er uns einen Salto vor. Er war sehr freundlich zu uns Mäusen und verstand sich auch sonst mit allen möglichen Tieren gut - nur mit Katzen nicht. Katzen hasste er. Und das nicht allein darum, weil er ein Hund war. Es gab da noch einen anderen Grund.

    Isegrimm war nämlich in dem Zirkus zwei Jahre lang zusammen mit einer Katze aufgetreten. Die Katze lag mit einem Babyhäubchen in einem Kinderwagen, und Isegrimm, der ein kurzes weißes Kleidchen trug, musste die Katze durch die Manege schieben. Die Katze zischelte ihm dann immer eine Hässlichkeit zu. Er durfte ihr aber nicht an den Pelz, sondern musste sie vor den vielen Zuschauern im Kreis herumschieben.

    Dann, eines Abends, konnte er nicht mehr an sich halten. Sie hatte ihm zugeflüstert: »Ach du liebe Güte, Isegrimm, siehst du komisch aus, in diesem kurzen Kleidchen, mit deinen krummen Beinen.«Da hatte er den Kinderwagen losgelassen und war auf sie zugestürzt. Die Katze sprang aus dem Wagen und rannte in die Zuschauerreihen. Isegrimm jagte sie durch das Zirkuszelt. Die Menschen sprangen auf, lachten und schrien.Von dem Abend an durfte Isegrimm nicht mehr auftreten, und der Zirkusdirektor verkaufte ihn an den Maler Kringel.So kam es, dass der Kater Carlo für die Heimtücke der Zirkuskatze büßen musste. Der eben noch freundliche und ruhige Isegrimm bekam ein gefährliches Funkeln in den Augen, wenn er Carlo entdeckte: »Katze ist Katze, die sind alle gleich«, sagte er dann wütend.

    Wir gaben ihm Recht.Dabei war Carlo schon uralt und, wenn man ehrlich war, recht freundlich. Mein Großvater sagte manchmal: »Lasst mal den alten Carlo, der hat sich inzwischen die Krallen abgewetzt.«Großvater und Carlo waren gemeinsam in dem Haus in der Paradiesstraße groß geworden.Der Großvater erzählte uns: »Früher, in jungen Jahren, da war der Carlo ein ganz gefährlicher Mäus