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Zivilisierte Verachtung

Eine Anleitung zur Verteidigung unserer Freiheit

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Ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall ist klar, dass das Ende der Geschichte weiterhin auf sich warten lässt. Stattdessen wirft ein anderes Ereignis aus dem Jahr 1989 lange Schatten: 26 Jahre nach der Fatwa gegen Salman Rushdie stellt uns der Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" einmal mehr vor die Frage, wie der Westen selbstbewusst für seine Werte eintreten kann – ob nun gegen Fundamentalisten, Populisten oder die antiwestliche Rhetorik eines Wladimir Putin. Während viele Linke und Liberale durch die Logik der politischen Korrektheit gleichsam gelähmt sind, schwingen sich Figuren wie Marine le Pen und Bewegungen wie Pegida zu Verteidigern des Abendlandes auf. In dieser Situation plädiert Carlo Strenger für eine Haltung der zivilisierten Verachtung, mit der das aufklärerische Toleranzprinzip wieder vom Kopf auf die Füße gestellt wird: Anstatt jede Glaubens- und Lebensform zu respektieren und diskursiv mit Samthandschuhen anzufassen, müssen wir uns daran erinnern, dass nichts und niemand gegen wohlbegründete Kritik gefeit sein darf: »Wenn andere Kulturen nicht kritisiert werden dürfen, kann man die eigene nicht verteidigen.«
Rezension
»›Die freie Welt hat das Recht und die Pflicht, ihre Grundwerte zu verteidigen, von wem auch immer sie angegriffen wird – von fundamentalistischen Christen, orthodoxen Juden oder fanatischen Moslems‹ lautet die Grundthese von Carlo Strengers brillantem Essay.«
Kirstin Breitenfellner, Österreichischer Rundfunk 10.04.2015
Portrait

Carlo Strenger, in der Schweiz geboren und aufgewachsen, ist Professor der Psychologie an der Universität Tel Aviv. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig für den britischen Guardian und Israels führende liberale Zeitung Haaretz

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 80 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783518741320
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 4662 KB
eBook
9,99
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„zivilisierte Verachtung“

, Thalia-Buchhandlung Dresden


Ein bekennender `Linksliberaler`, der in Israel lehrende Professor Carlo Strenger schreibt in diesem Buch aus dem Suhrkamp-Verlag über die Gefahren der `Politischen Korrektheit` und setzt diesem Prinzip die „Zivilisierte Verachtung“ entgegen, das heißt: andere Meinungen, Ideen, Verhaltensweisen und Lebensformen sind natürlich aus einer aufgeklärten und freiheitlichen Sicht kritisierbar oder auch zu verachten, dies aber eben „zivilisiert“, das heißt, mit Hintergrundwissen, ohne Haß und Gewalt, aber durchaus die eigenen Ideale und Werte vertretend.
Ein wichtiges Buch, das unsere europäische Geistesgeschichte beschreibt und damit auch den Aufstieg der `Politischen Korrektheit`, welche offene Diskussionen und Meinungsbildungen sehr oft leider behindert.

Ein bekennender `Linksliberaler`, der in Israel lehrende Professor Carlo Strenger schreibt in diesem Buch aus dem Suhrkamp-Verlag über die Gefahren der `Politischen Korrektheit` und setzt diesem Prinzip die „Zivilisierte Verachtung“ entgegen, das heißt: andere Meinungen, Ideen, Verhaltensweisen und Lebensformen sind natürlich aus einer aufgeklärten und freiheitlichen Sicht kritisierbar oder auch zu verachten, dies aber eben „zivilisiert“, das heißt, mit Hintergrundwissen, ohne Haß und Gewalt, aber durchaus die eigenen Ideale und Werte vertretend.
Ein wichtiges Buch, das unsere europäische Geistesgeschichte beschreibt und damit auch den Aufstieg der `Politischen Korrektheit`, welche offene Diskussionen und Meinungsbildungen sehr oft leider behindert.

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