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Angerichtet

Kurzfassung in Einfacher Sprache. Leseniveau A2/B1

Paul kann seinen Bruder Serge, einen bekannten Politiker, nicht leiden. Trotzdem besuchen sie gemeinsam mit ihren Frauen ein Restaurant. Denn sie müssen über ihre Söhne reden. Die haben etwas getan, das ihre Zukunft in Gefahr bringt. Doch wie weit geht man, um seine eigene Familie zu schützen?

Ich schaute mir die Bilder der Überwachungs-Kamera an.
Mein Herz schlug wie wild, meine Lippen wurden trocken.
Ein Eiszapfen stach mir in den Kopf.
Da, rechts unten: etwas Weißes.
Ich wusste bereits, was es war.
Trotzdem holte ich mir eine Lupe.
Ein weißer Turnschuh.
So einer, wie ihn auch mein Sohn und mein Neffe tragen.

Herman Koch (1953) ist ein niederländischer Schauspieler und Schriftsteller. Sein Buch Het diner wurde 2009 in den Niederlanden mit dem wichtigen NS Publieksprijs ausgezeichnet. Der Roman ist in Deutschland 2010 unter dem Titel Angerichtet erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 13.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944668-35-2
Verlag Spaß am Lesen Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/1,7 cm
Gewicht 286 g
Originaltitel Het Diner
Übersetzer Heike Baryga, Bettina Stoll Translations
Verkaufsrang 21723
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Psychologisches Familiendrama

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Bei einem Treffen zweier Familien wollen die Eltern über ein Ereignis reden, dass sich die jugendlichen Kinder haben zuschulden kommen lassen. Wie weit dürfen Eltern gehen, um ihre Kinder und Familien zu schützen? "Angerichtet" baut eine ungeheure Spannung auf und lässt den Leser schockiert zurück!

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wie eine Persiflage auf ein 5-Sterne-Restaurant - so fängt das Buch an. Es entwickelt sich aber zu einer bitterbösen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung. Großartig erzählt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 11.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die ... Angerichtet Angerichtet Herman Koch Rezension vom 11.06.2017 (0) Der Protagonist Paul Lohmann ist gemeinsam mit seiner Gattin mit seinem berühmten Politiker-Bruder und seiner Schwägerin in ein Sternerestarant verabredet. Es wird ziemlich schnell klar, dass es in dieser Familie einige Ungereimtheiten und Probleme gibt. Die Erzählung steugert sich aber rasant und eröffnet Schuld, psychologische Abgründe und schockierende zwischenmenschliche Beziehungen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich schnell und flüssig. Die Geschichte ist in den Ablauf des Dinners gegliedert nach Vorspeise, etc! Das Erzählte spielt ausschließlich im Restaurant, was bei einer solch spannenden Handlung wirklich bewunderswert ist. Mich erinnert dieser Aspekt ein wenig an "Der Gott des Gemetzels" und ist genau toll umgesetzt! Die Geschichte ist aufwühlend und konfrontiert den Leser mit seinen eigenen Werten sowie seinen Normalvorstellungen. Für mich handelt es sich um ein extrem gelungenes Werk und ich hoffe, dass die Hollywoodverfilmung dem gerecht werden kann!

von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 12.05.2017
Bewertet: anderes Format

Wurde mir von einer Kundin empfohlen und was soll ich sagen?! Einfach super!

ein gut gewürztes Menü
von maleur aus Berlin am 27.03.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ untertei... Zwei Ehepaare Treffen sich in einem Sterne-Restaurant um eine brisante Angelegenheit der Söhne zu besprechen. Die Ehemänner sind Brüder. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Lohman betrachtet. Sie ist in die Abschnitte „Aperitif, Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Digestif und Trinkgeld“ unterteilt und diese wiederum in Kapitel. Der Schreibstil ist umgangssprachlich und locker. Der Autor arbeitet teilweise mit Rückblicken und im Rückblick mit weiterer Retrospektive, so dass ich manchmal Mühe hatte zu erkennen in welcher Zeitebene der gelesene Abschnitt spielt, was den Lesefluss störte. Die Rahmenhandlung des Romans spielt an einem einzigen Abend in einem Nobel-Restaurant. Der Ich-Erzähler betrachtet mit feinsinnigem Humor die Etikette der Lokalität und beschreibt mit scharfer Ironie den Charakter seines Bruders, der eine unangenehmer, karrieregeiler und berechnende Person ist und dessen Machtstreben auf ein hohes politisches Amt zielt. Nach dem ersten Drittel beginnen die Erinnerungen des Ich-Erzählers und damit offenbart sich dann auch der Charakter von Paul Lohmann. Anfangs habe ich mich über Pauls imaginäre psychische Erkrankung geärgert, verstand es aber dann als ein Stilmittel, das es Paul erlaubt sein Verhalten ohne Gesichtsverlust zu reflektieren, denn das hat es in sich. Abschließend kann ich feststellen, dass mich dieses Buch noch Tage nachdem ich es fertig gelesen habe und bereits beim nächsten Buch war, inhaltlich beschäftigt hat. Wenn ein Buch so etwas schafft, kann es gar nicht schlecht sein.