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Zwei alte Frauen

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit

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Hörbuch (CD)
Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.
In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Häuptling beschließt - wie es das Stammesgesetz vorsieht - die zwei alten Frauen, da sie unnütze Esser sind, zurückzulassen. Keiner wagt, gegen diesen Beschluss aufzubegehren. Doch allein in der Wildnis geschieht das Erstaunliche: Die beiden alten Frauen geben sich nicht auf. Ihr Überlebenswille siegt über ihren Zorn, und nach und nach besinnen sie sich auf ihre Fähigkeiten ...

Eindringlich erzählt Velma Wallis in diesem Buch eine Legende nach, die sie von ihrer eigenen Mutter hörte und die in ihrem Stamm seit Generationen mündlich weitergegeben wird.
Portrait
Wallis, Velma
Velma Wallis, geboren 1960 als eines von dreizehn Kindern in Fort Yukon/Alaska, wurde in den traditionellen Werten ihres Volkes, der Athabasken, erzogen. Nach dem Besuch der Highschool zog sie in eine Trapperhütte und lernte, vom Fischen, Jagen und Fallenstellen zu leben. Heute wohnt Velma Wallis mit ihrer Familie wieder in Fort Yukon. Sie ist die Autorin des Bestsellers »Zwei alte Frauen«, der mit dem Western States Book Award ausgezeichnet und seit seinem Erscheinen in siebzehn Sprachen übersetzt sowie millionenfach verkauft wurde.

Both, Heinke
Heinke Both, geboren 1964 in Bad Oldesloe, erhielt ab 1983 Unterricht bei Heilwig Duwe-Ploog und studierte ab 1985 an der Fachhochschule für Gestaltung bei Friedrich Einhoff, Almut Heise, Gero Flurschütz. Sie erhielt ein Stipendium der Kulturstiftung Stormarn der Sparkasse Holstein und war Preisträgerin des Heise Kunstpreises 2015.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 119
Erscheinungsdatum 01.02.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24034-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12/1,5 cm
Gewicht 141 g
Originaltitel Two Old Woman
Abbildungen Illustriert von Heinke Both, Illustriert von Heinke Both
Auflage 18. Auflage
Illustrator Heinke Both
Übersetzer Christel Dormagen
Verkaufsrang 18849
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine alte Indianer - Legend, die einem an die Nieren geht und die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwirft.Beeindruckend!

Einfach klasse

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Klein,aber oho: genauso wäre eine Kurzformel für dieses kleine Büchlein und seine "inhaltsschwere" Geschichte.Wallis erzählt eine alte Indianerlegende nach,die auch heute noch tief berührt.Ihre Botschaft lautet schlicht und ergreifend : glaube an Dich selbst und Du wirst es schaffen... Die Geschichte eines wandernden Indianerstammes,der wegen Hungersnot zwei seiner ältesten Mitglieder,zwei alte Frauen eben, aussetzt und was diese Beiden den Stamm daraufhin lehren,beeindruckt sicherlich jeden Leser. Ein Buch für fast jede Gelegenheit!

Kundenbewertungen

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Absolut lesenswert!
von monerl aus Langen am 16.07.2018

Meine Meinung Die Autorin hat mit “Zwei alte Frauen” eine wunderschöne und einfache Geschichte geschrieben, die zeitlos bleiben wird. Die Legende, die seit vielen, vielen Jahren im Indianerstamm erzählt und ausschließliche mündlich überliefert wurde, fand vor 25 Jahren den Weg aufs Papier. Velma Wallis, selbst angehörige des Vo... Meine Meinung Die Autorin hat mit “Zwei alte Frauen” eine wunderschöne und einfache Geschichte geschrieben, die zeitlos bleiben wird. Die Legende, die seit vielen, vielen Jahren im Indianerstamm erzählt und ausschließliche mündlich überliefert wurde, fand vor 25 Jahren den Weg aufs Papier. Velma Wallis, selbst angehörige des Volkes der Athabasken, wurde nach den traditionellen Werten ihres Volkes erzogen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit lautet der Untertitel und trifft den Kern des kleinen Büchleins. Die beiden Frauen, die in jungen bzw. jüngeren Jahren den Stamm unterstützt hatten, nahmen im Alter für sich in Anspruch, dass nun ihnen geholfen werden musste. Sie liefen am Stock und trugen ihre Sachen nicht mehr selbständig auf den Wanderungen. Groß unterstützen konnten sie auch nicht. Sie waren somit in dem Jahr einer großen Hungersnot eine Belastung für den Stamm geworden. Die schon geschwächten jüngeren Stammesangehörigen sollten von dieser Last befreit werden, die beiden alten Frauen ernähren, stützen und für sie arbeiten zu müssen. Der Häuptling und sein Rat entschieden, sie nicht ins Winterlager mitzunehmen. Was das bedeutete, war allen klar: Die beiden Frauen würden ohne Hilfe sterben. Doch allen zum Trotz entwickelten sie in dieser hilflosen Zeit einen starken Überlebenswillen und mobilisierten all ihre Kräfte und Wissen, wie man in der Wildnis überleben kann. Eine Starthilfe bekamen sie heimlich von der Tochter und dem Enkel der älteren Frau. Ab hier nun wird der Leser Zeuge davon, das man alles schaffen kann, wenn man sich selbst nicht aufgibt und auf den Nächsten vertraut. Straff und ohne viele Worte erzählt Velma Wallis diese Legende, die dennoch so viel Wärme, Zuversicht, Hoffnung und Versöhnen beinhaltet, dass einem beim Lesen das Herz aufgeht. Es steckt so viel in dieser Geschichte, sodass man am Ende nach dem Lesen viel Kraft und Selbstvertrauen fühlt. Auf unsere heutige Zeit übertragen sollten wir nie vergessen, dass auch alte Menschen einmal jung waren und ihren Teil zum Wohle der Gesellschaft beigetragen hatten. Durch ihr Wissen, ihre Kraft, ihr Handeln haben alle profitiert. Irgendwann darf auch die Zeit kommen, indem die neuen Jungen den Alten helfen und sie unterstützen sollten. Der Aspekt, dass alte bzw. ältere Menschen sich nicht alt fühlen müssen und in der Lage sein können, noch einiges zu leisten, falls sie denn gesund sind, fand ich auch sehr schön rübergebracht. Die beiden alten Frauen, Mitte siebzig und Anfang achtzig, waren in der Lage vergessene Stärken und Fähigkeiten zu mobilisieren, die ihnen dazu verhalfen nicht nur zu überleben, sondern für ihre Verhälnisse in Wohlstand zu leben und keine Angst mehr vor dem Verhungern zu haben. Sie hatten es sogar darüber hinaus geschafft, wieder eine große und wichtige Stütze für den Stamm zu werden, der die Gelegenheit bekam, zu erleben, wie wichtig es ist, in der größten Not zusammenzuhalten und jeden einzelnen wertzuschätzen. Fazit Ein Buch, das genau wegen seiner ganzen Einfachheit besticht! Es bedarf nicht vieler Worte zu verstehen was passieren wird, wenn Hunger, Kälte, Angst und Hilflosigkeit auf hohes Alter trifft. Es war ein schweres, karges Leben, das die Nomadenstämme bezwingen mussten. Mit diesem Buch bekommen wir schöne und traurige Einblicke in solch ein Leben. Trotz der Andersartigkeit der Lebensform, ist die Moral dieser Legende auf alle Gesellschaften übertragbar. Und genau das macht das Büchlein sehr kostbar. Absolute Leseempfehlung!

Hoffnung auf Stärke , Menschlichkeit, Mut und Verzeihen!
von Angela Busch aus Reinhardshagen am 06.07.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Meine Meinung: Gebannt habe ich heute diese beeindruckende Erzählung als Hörbuch in ungekürzter Form verfolgt. Die Sprecherin Ursula Illert hat mich mit ihrer angenehmen, ruhigen Stimme und Sprechweise in das kalte und unwirtliche Alaska entführt. Das Überleben der beiden Frauen zeigt Stärken, die Menschen, auch Frauen im Kam... Meine Meinung: Gebannt habe ich heute diese beeindruckende Erzählung als Hörbuch in ungekürzter Form verfolgt. Die Sprecherin Ursula Illert hat mich mit ihrer angenehmen, ruhigen Stimme und Sprechweise in das kalte und unwirtliche Alaska entführt. Das Überleben der beiden Frauen zeigt Stärken, die Menschen, auch Frauen im Kampf um Leben oder Tod entwickeln können. Diese Geschichte basiert auf den mündlichen Überlieferungen der Athabasken, die Velma Wallis von ihrer Mutter erzählt bekam. Die dort lebenden unterschiedlichen Nomadenstämme sind erst ca. 1900 sesshaft geworden und so ist in der Erzählung sicher viel Authenzität verborgen. Die Erzählung transportiert unser aller Hoffnung auf Menschlichkeit, Mitgefühl und Verzeihen mit unserem Nächsten, sowie diese Eigenschaften auch in Extrem-Situationen zu bewahren und zu hüten.Dieses Anliegen ist der Autorin voll und ganz gelungen! Ein grossartiges Werk, welches von mir FÜNF ***** Sterne bekommt !!

Mut zur Stärke
von Daniela aus Berlin am 14.08.2017

Egal, wann diese Geschichte sich ereignet hat, sie ist auch heute aktuell. Angst vor dem Alter, Schwäche und Einsamkeit sind ohne Zeit und immer wahr.Dass die beiden mit 75 und 80 das geschafft haben sollen und verzeihen konnten, macht Mut.