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Kurze Interviews mit fiesen Männern

Storys

Neue Erzählungen des gefeierten Autors von “Kleines Mädchen mit komischen Haaren”David Foster Wallace beschreibt in seinen Stories Figuren am Abgrund, allen voran die “fiesen” Männer. Sie dürfen in fiktiven Interviews ihre – vor allem sexuellen – Beziehungen zu Frauen ungeschminkt beschreiben. So entsteht ein Beziehungskosmos, in dem die Protagonisten ihre Ängste zu verbergen suchen oder ihre Höhenflüge selbstbewusst zur Schau stellen.
Rezension
Männer seien gemein, klagen vor allem Frauen gern, und der Amerikaner David Foster Wallace belegt dies in seiner Kurzgeschichtensammlung voller vergnügtem Zynismus: etwa mit der Story vom Reisenden, der eine am Flughafen vergeblich wartende Frau nur tröstet, um mit ihr ins Bett zu gehen und vor seinem Freund damit zu prahlen. Wallace verfügt über eine unerschöpfliche Phantasie, einen manischen Schreibdrang - und über die Fähigkeit, die Neurosen der Menschen treffend, unterhaltsam, aber verständnisvoll zu schildern. Kulturspiegel
Portrait
David Foster Wallace wurde 1962 geboren. Er studierte Englisch, Philosophie und Mathematik, begann eine Karriere als Tennisprofi, machte sich aber schließlich einen Namen als einer der einflussreichsten und zugleich innovativsten Autoren seiner Generation. Zuletzt unterrichtete Foster Wallace Creative Writing am Pomona College in Claremont, Kalifornien. Seit langem unter Depressionen leidend, wurde David Foster Wallace am 12. September 2008 in seinem Haus in Kalifornien tot aufgefunden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 379
Erscheinungsdatum 01.03.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23101-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/11,8/2,8 cm
Gewicht 310 g
Originaltitel Brief Interviews with Hideous Men
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Marcus Ingendaay, Clara Drechsler, Bernhard Robben, Christa Schuenke
Verkaufsrang 76510
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Das geht ins Blut und da bleibt kein Auge trocken. Foster Wallace ist ein brillanter Zeichner menschlicher Abgründe

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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nervig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 08.02.2015

Finde diesen Erzählband den schlechtesten, den ich von Wallace gelesen habe. Eher Schreibversuche, kleine Schnipsel oder Monolog-Experimente ohne viel Inhalt, oft geschwätzig und so. Sicher kann nicht jedes Buch eines ansprechenden Autors gut sein. Hier haben wir quasi einige B-Seiten eines ansonsten meist A-klassigen Dichters. ... Finde diesen Erzählband den schlechtesten, den ich von Wallace gelesen habe. Eher Schreibversuche, kleine Schnipsel oder Monolog-Experimente ohne viel Inhalt, oft geschwätzig und so. Sicher kann nicht jedes Buch eines ansprechenden Autors gut sein. Hier haben wir quasi einige B-Seiten eines ansonsten meist A-klassigen Dichters. Würde schon eher "Der bleiche König" oder andere Erzählbände von Wallace empfehlen.

Kurze Interviews mit fiesen Männern
von Poldis Hörspielseite am 18.11.2010
Bewertet: Hörbuch (CD)

Erster Eindruck: Bekanntes Buch in Hörversion Männer sind fies. Weil sie als Einarmige mit der Mitleidstour Frauen ins Bett kriegen und dies auch noch genüsslich ausbreiten. Weil sie ihre Freundinnen verlassen und ein ziemlich geheucheltes Abschiedsgespräch führen, das klischeehafter nicht sein könnte. Weil sie ihre Psycholog... Erster Eindruck: Bekanntes Buch in Hörversion Männer sind fies. Weil sie als Einarmige mit der Mitleidstour Frauen ins Bett kriegen und dies auch noch genüsslich ausbreiten. Weil sie ihre Freundinnen verlassen und ein ziemlich geheucheltes Abschiedsgespräch führen, das klischeehafter nicht sein könnte. Weil sie ihre Psychologinnen kaum zu Wort kommen lassen. Aber Frauen sind auch fies... David Foster Wallace sorgt in letzter Zeit immer wieder für Aufsehen mit seinen Büchern, und wird ebenso harsch kritisiert wie in den Himmel gelobt. Sein Werk "Kurze Interviews mit fiesen Männern" wurde 2004 vom SWR als Hörversion umgesetzt und nun vom Hörverlag veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht um ein Hörspiel im klassischen Sinne, da die Gesprächspartner(innen) der Männer schlicht ausgeblendet und durch Geräusche ersetzt werden. Die Texte in unterschiedlicher Länge werden gekonnt vorgetragen, dennoch fällt der Zugang nicht immer leicht, etliche Fremdwörter hemmen das Verständnis, im Laufe der Zeit gewöhnt man sich aber an die Sprache des Stückes. Inhaltlich sind die fiesen Männer sehr kreativ geschrieben, wohl jeder wird den einen oder anderen Charakterzug an einem bekannten Menschen (oder sich selbst?) feststellen. Wallace' Beobachtungsgabe ist sehr genau, die Männer im Hörspiel aber auf die Spitze getrieben und damit recht Klischeebeladen. So recht in eine Kategorie will sich das Stück nicht einordnen lassen, das kann jeder für sich selbst vornehmen, wenn er sich auf dieses originelle Experiment einlässt. Klar, dass fast ausschließlich Männer zu hören sind, diese sind aber wunderbar ausgewählt und können die jeweiligen überspitzten Rollen gut darstellen. Milan Peschel, der mir vor dieser Produktion völlig unbekannt war, kann mit gekonnter Akzentuierung einzelner Worte einen sehr lebendigen Vortrag halten. Sehr gut gefallen hat mit auch Jörg Hartmann, seine im Gedächtnis bleibende Stimme und gelungene Betonung würde ich gern öfter hören. Wanja Mues ist ebenfalls als einer der interviewten Männer zu hören und kann mit ungehemmten Redefluss überzeugen. Weitere Sprecher und -innen sind Jacqueline Macaulay, Judith Engel und Max Hopp. Antje Vowinckel ist zuständig für Regie und den Klang und ist für die eher außergewöhnliche Vorlage ebenso ungewöhnliche Wege gegangen. Die Geräusche sind oft unharmonisch und unterbrechen die Reden von den Männern, sind aber abstrakt und haben nichts mit der Geschichte an sich zu tun. Die Musik ist dabei passenderweise ebenso experimentell und sträubt sich ein wenig, eine sanfte Untermalung zu bieten. Das Buchcover ist recht bekannt, natürlich wird es dann auch für die Hörausgabe verwendet. Ein Mann, schick in Krawatte und Anzug, allerdings mit einer Papiertüte über den Kopf gezogen, worauf dick der Titel prangt. Das kleine Booklet beinhaltet eine Folgenübersicht sowie Kurzinformationen zum Autor und zur Regisseurin. Fazit: Das Hörstück ist experimentell und somit vielleicht nicht jedermanns Geschmack. An schwarzem Humor und einer gewissen augenzwinkernden Wahrheit mangelt es aber keinesfalls.