Die Filme von Percy Adlon [10 DVDs]

Eva Mattes, Lena Stolze, Marianne Sägebrecht, Ulrich Tukur

Film (DVD)
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Beschreibung

"Céleste" Gabriel Max glaubte mehr an Tiere als an Menschen. Ich war mit seinem Sohn, Colombo Max, befreundet, als der schon über 80 und ich grade 30 war. Das Haus Max steht in Ammerland am Ostufer des Starnberger Sees und war berüchtigt für die spiritistischen Sitzungen, die Colombos Vater dort abhielt. In Ammerland bin ich aufgewachsen. Die innere Welt des Hauses Max führt direkt in die korkverschalte Pariser Wohnung von Marcel Proust, wo Céleste, ein Mädchen aus den Bergen, seine Haushälterin, jeden Morgen darauf wartet, dass er nach seinem Milchkaffee schellt. Die Stille um den Mann, der, von Asthmaanfällen gepeinigt, in seinem Bett liegend, eines der größten Meisterwerke der Literatur schreibt, ist so intensiv, dass das Krachen des alten Parketts wie Revolverschüsse wirkt. "Im Haus des Affenmalers Gabriel Max" "Fünf letzte Tage" Nach ihrer Flugblattaktion in der Münchner Universität werden Sophie Scholl und ihr Bruder Hans festgenommen und ins Hauptquartier der Gestapo gebracht. Hier sollen sie in stundenlangen Verhören die Mittäter preisgeben, aber die Geschwister bleiben standhaft. Die Sekretärin Else Gebel wird als Sophies Zellengenossin abkommandiert und zwischen den beiden Frauen entstehe eine kurze, intensive Freundschaft. "Der Tänzer Heinz Bosl" "Die Schaukel" Zuerst sollten Sie Annette Kolb selbst kennenlernen. Dann wird Ihnen das Wiedererkennen ihrer chaotischen Familie im Spielfilm »Die Schaukel« umso mehr Spaß machen. Ihre Mutter war Französin, ihr Vater ein königlich bayerischer Gartenarchitekt. So wurde Annette eine Streiterin für die deutsch-französische Freundschaft und trug in hohem Alter Nachrichten zwischen Adenauer und De Gaulle hin und her. Sie war mit den größten Persönlichkeiten ihrer Zeit befreundet, die sie als höchst originell und heillos romantisch schildern. Auf ihr Leben fielen die Schatten von zwei Weltkriegen. Mit 63 Jahren emigrierte sie 1933 nach Frankreich und schrieb »Die Schaukel«, ihren bitter-süßen autobiographischen Familienroman zur Zeit des Prinzregenten. Im Mittelpunkt steht sie selbst als Teenager »Matthias«, ein Salonschreck mit großen Träumen. "Fräulein Annette Kolb" "Zuckerbaby" Zwei Münchner Frauen. Die Eine beschenkt die Münchner jeden Tag mit einer Zeichnung. Die Andere ist Leichenfrau und verknallt sich in die Stimme eines U-Bahnfahrers. Die Eine finde ich zwischen der schicken Maximilianstraße und dem deftigen Hofbräuhaus. Die Andere erfinde ich. Echt sind beide. Und Einzelgänger auch. Und beide haben’s faustdick hinter den Ohren. Die Bilek? Niemand kennt sie aber jeder kennt den Herrn Hirnbeiss, ihre Schöpfung. Im Winter 1977 habe ich sie in ihrer kleinen Wohnung besucht und wir haben viel gelacht. Und Zuckerbaby? Das habe ich für Marianne Sägebrecht geschrieben, die auch gleich den Eisi Gulp mitgebracht hat. Die Wiener/New Yorker Kamerafrau Johanna Heer tauchte das trübe Leben der Leichenfrau in immer stärkere Primärfarben, dass alle meinten, ich spinn. Und eines Nachts im Delphipalast bei der Berlinale standen die Zuschauer auf den Stühlen und gröhlten und Marianne war ein Star. "Die Bilek" "Out of Rosenheim" So hatte Jasmin Münchgstettner sich ihre Amerika-Reise nicht vorgestellt: Nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann hat der sie kurzerhand ausgesetzt. Verloren steht sie nun in ihrem Lodenkostüm inmitten der Mohave Wüste. Einen beachtlichen Fußmarsch später stößt sie in der Einöde auf einen Schnellimbiss von märchenhaft chaotischem Zuschnitt. Hier herrscht Brenda, eine ewig zeternde Farbige, die unter Dauerstress steht. Sie begegnet der seltsamen Fremden zunächst mit unverhohlenem Misstrauen. Doch dann beginnt diese mit bayerischer Gründlichkeit, den heruntergekommenen Laden auf Vordermann zu bringen. Und erobert sich schnell die Herzen der Anwohner und Fernfahrer. Eines Tages aber entdeckt der Sheriff, dass Jasmins Besuchervisum abgelaufen ist. Die "Abschiebung" nach Bayern scheint unausweichlich... "Tomi Ungerers Landleben" "Rosalie goes Shopping" Was kostet die Welt? Für Rosalie (Marianne Sägebrecht) so gut wie gar nichts. Denn neben ihren sieben Kindern hat sie vor allem 37(!) Kreditkarten, mit denen sie sich von einem Kaufrausch in den nächsten stürzt. Das Geld für diese wahrhaft großartigen Einkäufe besorgt sich Rosalie durch geschickte Konto-Manipulationen. Nach getaner Arbeit muss sich die gläubige Katholikin jedoch bei der allabendlichen Beichte von ihren Sünden reinwaschen. Um am folgenden Tag umso befreiter zuschlagen zu können... "Vati in Port-au-Prince ODER Vati – ein deutscher Neonfummler in Haiti – Nimbus der Ferne?" "Salmonberries" Sie wurde als Neugeborenes in der Schneetundra gefunden. In einer Pappschachtel. Jetzt ist sie zwanzig. Sieht aus wie ein junger Mann. Sie kennt weder Vater noch Mutter. Sie will wissen, wer sie ist. Als sie die Tür zur Stadtbibliothek öffnet, schaut sie in das helle Gesicht einer Frau. Die Zeit steht still. Von nun an versucht sie alles, um Roswitha, die Bibliothekarin aus Berlin, für sich zu gewinnen. Eine Eskimosiedlung im Nordwesten Alaskas. Eine heiße Liebe in einem kalten Land. "Königs Kugel" "Younger & Younger" Jonathan Younger hütet in seinem Lagerhaus die geheimen Schätze anderer Leute. Vom Erbsilber bis zur Rarität einer Wurlitzer Kino-Orgel ist alles zu finden. Als seine von ihm jahrelang vernachlässigte Frau Penny ausgerechnet in dem Augenblick stirbt, als er einer anderen Dame auf dieser Orgelbank lautstark seine Liebe beweist, scheint für Jonathan die große Freiheit anzubrechen. Gemeinsam mit seinem frisch mit Business-Diplom aus London heimgekehrten Sohn Winston plant er eine ganze Lagerhauskette aufzubauen:" Younger & Younger". Winston vergöttert seinen Vater, bis er merkt, daß es wohl eher seine Mutter war, die den Überblick über die Geschäfte hatte. Parallel zur Vater-Sohn-Krise gerät der ganze Betrieb ins Wanken. Zu allem Überfluss glaubt Jonathan auch noch, überall seiner verstorbenen Frau zu begegnen. Er sieht sie "leibhaftig" aus den Orgelpfeifen der Wurlitzer steigen, von Tag zu Tag jünger und begehrenswerter. "Tacambaro" "Hawaiian Gardens" Wir sehen den Mann nicht, der vor den Nazis aus einem französischen Lager zu Fuß und auf einem Fahrrad 1.700 km bis Lissabon flieht, aber wir atmen mit ihm, bangen mit ihm, fühlen seinen wilden Herzschlag. Es ist die Flucht des Menschen vor den Fanatikern einer extremen Ideologie, und die Zerstörung all dessen, woran er glaubt. Der Mann ist Leonhard Frank. Seine Romane gehörten zu den Büchern, die auf den NS-Bücher-Scheiterhaufen verbrannt wurden. »Links wo das Herz ist«, sein letztes Buch, bildet die Grundlage für das Dokudrama seiner Flucht. Der junge Baldi (André Eisermann) ist ein Fanatiker. Mit Hilfe von schlauen Computerprogrammen verwertet er Kreatives als virtuelle Massenware. Allerdings macht ihm, dem Eiskalten, eine junge Latina und begeisterte Leserin einen Strich durch seine Rechnung. Der Schauplatz ist »Hawaiian Gardens«, eine heruntergekommene Mall in Silverlake, Kalifornien. "Fluchtwege eines friedliebenden Mannes" "Mahler auf der Couch" Ein Blick hinter die Kulissen zeigt Esa-Pekka Salonen, der die Musik zu »Mahler auf der Couch« dirigiert. Gleichzeitig sehen wir schon Ausschnitte aus dem Film und was die Musik bewirkt. Salonen weiß was auf ihn zukommt, er glaubt’s nur noch nicht so recht, dass er nämlich das Adagio der 10. Symphonie für uns »auseinandernehmen« soll, dass er Einzelstimmen aus Mahlers Partitur aufnehmen soll, die wir dann als Filmmusik verwenden. "FilmMusikMachen"

Ulrich Tukur, einer der wenigen international arbeitenden deutschen Schauspieler. Er lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig und in der Toskana.
Tukur hat u.a. Filmrollen in "Stammheim", "Wehner, die unerzählte Geschichte", "Bonhoeffer" und der "Der Stellvertreter" vorzuweisen. Er spielte sogar bereits neben George Clooney in "Solaris" von Steven Soderbergh.
Auch als Sänger und Musiker kann er zusammen mit den Rhythmus Boys große Erfolge wie etwa die CDs: "Wunderbar, dabei zu sein" und "Morphium" verzeichnen.
Im Jahr 2004 war er im Hamburger St. Pauli Theater in der Dreigroschenoper zu sehen.
Für seine Arbeiten erhielt er bereits zahlreiche Preise. 2005 erschien sein Erzählungsband "Die Seerose im Speisesaal."

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 10
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 15.10.2015
Regisseur Percy Adlon
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 4006680075679
Genre Unterhaltung
Studio Arthaus
Spieldauer 1007 Minuten
Bildformat 16:9 (1.78:1) anamorph, Letterbox (1.85:1)
Tonformat diverse
Verpackung Softbox Slim im Schuber

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