Die Dreigroschenoper

Der Erstdruck 1928

Suhrkamp BasisBibliothek Band 48

Bertolt Brecht

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Beschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 169
Erscheinungsdatum 31.01.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-18848-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,7/11,6/1,5 cm
Gewicht 119 g
Auflage 9. Auflage
Unterrichtsfächer Deutsch
Verkaufsrang 5914

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Kundenbewertungen

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Seltsam und merkwürdig
von Daniela Ammann aus Wien am 05.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Macheath ist ein Räuberchef in London und bester Freund des Sheriffs. Als er jedoch Polly, die Tochter von Peachum, einen Bettlerausstatter, heiratet, setzen Peachum und seine Frau alles daran Macheath an den Galgen zu bringen. Anstatt zu fliehen, legt sich Macheath zu seinen Dirnen und verleugnet vor seiner Geliebten seine Frau... Macheath ist ein Räuberchef in London und bester Freund des Sheriffs. Als er jedoch Polly, die Tochter von Peachum, einen Bettlerausstatter, heiratet, setzen Peachum und seine Frau alles daran Macheath an den Galgen zu bringen. Anstatt zu fliehen, legt sich Macheath zu seinen Dirnen und verleugnet vor seiner Geliebten seine Frau Polly. Schlussendlich kann Sheriff Brown nichts mehr für seinen Freund tun. Macheaths Hinrichtung steht bevor und die Armen stürmen die Straßen. Zur gleichen Zeit begeht die Königin ihre Krönungsfeier. Brown kehrt im letzten Moment vor der Hinrichtung zurück mit Nachricht von der Königin: Macheath wird begnadigt und in den Adelsstand erhoben. Leider enttäuschend, wenn man die eigenständige Arbeit von Brecht vor Augen hat. Ursprünglich geschrieben von John Gay als "The Beggar's Opera" war die Übersetzung eine Auftragsarbeit an Brecht. Als Fan sollte man sich allerdings an seine selbst verfassten Stücke halten.

Denn der Haifisch der hat Zähne
von Polar aus Aachen am 20.10.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was für ein Titel. Für drei Groschen eine ganze Oper. Augenzwinkernd erzählt Brecht von Not und Armut und davon, wie man selbst damit Geschäfte macht. Brecht hat bei Shakespeare gelernt: Willst du Missstände anprangern, übertreibe, mach sie komisch, lass deine Schauspieler ein leicht ins Ohr gehendes Lied singen, dann werden die... Was für ein Titel. Für drei Groschen eine ganze Oper. Augenzwinkernd erzählt Brecht von Not und Armut und davon, wie man selbst damit Geschäfte macht. Brecht hat bei Shakespeare gelernt: Willst du Missstände anprangern, übertreibe, mach sie komisch, lass deine Schauspieler ein leicht ins Ohr gehendes Lied singen, dann werden die Zuschauer die Botschaft nicht vergessen. Irgendwas bleibt haften. Und so sangen sie nach der Uraufführung das Lied von Mackie Messer. Die Verhältnisse sind wie bei Hofe in Brechts Stücken, sie spielen in den Niederungen. Auch wenn die soziale Schärfe, die Brecht mit der Dreigroschenoper in den 20er Jahren anprangerte, heute einer anderen sozialen Härte gewichen ist, so bleibt doch der tief sitzende menschliche Charakterzug der Korruption, der Gier, der Machterhaltung gepaart mit Schläue. Wer überleben will, muss sich etwas einfallen lassen. Wer die Dreigroschenoper als Bild mit Bettlern inszeniert, dringt nicht zu ihrem Kern vor. Es ist immer das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt, damit sich etwas ändert. So ist die Dreigroschenoper modern, obwohl sie zeitweise ins Operettenfach abgeschoben wird. Peachum, Polly, Mackie Messer gehören zum deutschen Wesen wie Faust. Auch wenn sie englische Namen tragen.

Bekanntestes Stück Brechts!
von Zitronenblau am 08.10.2008

Ein Bettlerkönig schlägt Kapital aus der "Ware Elend" und ökonomisiert die Möglichkeit, anderer Leute Mitgefühl im Form von Almosen durch gezielt eingesetzte Arbeiter (Bettler) auszunutzen. Dagegen steht das Räuberoberhaupt Mac, der sich dessen Tochter greift und heiratet im Beisein des (ohne Scherz:) Polizeichefs von London. Di... Ein Bettlerkönig schlägt Kapital aus der "Ware Elend" und ökonomisiert die Möglichkeit, anderer Leute Mitgefühl im Form von Almosen durch gezielt eingesetzte Arbeiter (Bettler) auszunutzen. Dagegen steht das Räuberoberhaupt Mac, der sich dessen Tochter greift und heiratet im Beisein des (ohne Scherz:) Polizeichefs von London. Dies geht dem Vater gegen den Strich und es kommt zu Macs Verhaftung... Die Oper ist enorm bekannt, die Lieder unverwechselbar und eine so gewaltige Rezeption des Werks spricht eigentlich nur für sich. Ich persönlich finde andere Stücke des Dramatikers jedoch lesenswerter... Im Lied Salomon erkennt der Lesende eine Verbindung zum "Kaukasischen Kreidekreis"...


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