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Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux

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"Wintercount" erschien erstmals 1967 und ist ein Juwel, weil Dallas Chief Eagle als junger Mann noch mit Stammesangehörigen sprechen konnte, die noch das freie Leben auf der Prärie erlebt hatten. Das Buch ist ein wahres Zeugnis der Vergangenheit eines großen Volkes. Dallas Chief Eagle starb am 22. Juli 1980, im Monat der "Schwarzen Kirschen".
Portrait
Dallas Chief Eagle, Angehöriger der Sioux, wurde am 14, August 1925 in einem Tipi auf der Rosebud Reservation in Süd Dakota geboren. Er besuchte das Internat in der Saint Francis Mission und lernte dort die Englische Sprache, jedoch ohne je seine Muttersprache "Lakota" zu vergessen. Nach seiner Schulausbildung trat der den amerikanischen Streitkräften bei und kämpfte im 2. Weltkrieg im Pazifik. Er war ein begnadeter Boxer und trainierte auch nach seiner Zeit bei der Armee indianische Kinder. Sein ganzes Leben sah er sich als Botschafter seines Volkes und teilte die Geschichte und Kultur seines Volkes mit allen, die wirklich lernen wollten. Er war unermüdlich als Künstler, Sprecher und Bote seines Volkes unterwegs und versuchte auch die ökonomische Entwicklung des Stammes voranzutreiben. Seine sechs Kinder aus seiner Ehe mit Shirley Bennet erlebten ihn als wahren Künstler, der mit Öl und Pinsel die Lebensweise seines Volkes festhielt oder darüber schrieb. "Wintercount" erschien erstmals 1967 und ist ein Juwel, weil Dallas Chief Eagle als junger Mann noch mit Stammesangehörigen sprechen konnte, die noch das freie Leben auf der Prärie erlebt hatten. Das Buch "Wintercount" ist ein wahres Zeugnis der Vergangenheit eines großen Volkes. Dallas Chief Eagle starb am 22. Juli 1980, im Monat der "Schwarzen Kirschen". Bis zuletzt träumte er von einem besseren Leben für sein Volk.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 287 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 15.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783941485440
Verlag TraumFänger Verlag GmbH & Co. Buchhandels KG
Dateigröße 1802 KB
Illustrator Marion Arnemann, Doris Arnemann
Übersetzer Kerstin Groeper
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Absolut Top!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 26.02.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Buchinhalt: „Wintercount“ erzählt die bewegende Geschichte des Lakota-Kriegers Keyaschante und seiner weißen Frau Tscheyesa-win, vor dem Hintergrund der großen Veränderungen, die der Weiße Mann für die Prärieindianer mit sich brachte. Wir schreiben das Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit den beiden Protagonisten darf man als Leser Zeuge des kargen und einfachen,... Buchinhalt: „Wintercount“ erzählt die bewegende Geschichte des Lakota-Kriegers Keyaschante und seiner weißen Frau Tscheyesa-win, vor dem Hintergrund der großen Veränderungen, die der Weiße Mann für die Prärieindianer mit sich brachte. Wir schreiben das Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit den beiden Protagonisten darf man als Leser Zeuge des kargen und einfachen, aber dennoch glücklichen Lebens in einem Indianerdorf in der Prärie sein. Gefühlvoll und berührend aber auch dramatisch und packend erzählt der Roman vom Leben eines stolzen Volkes. Persönlicher Eindruck: Für mich war „Wintercount“ insofern ein besonderes Lesevergnügen, da der Autor selbst, ein Lakota, Zeitzeuge der damaligen Ereignisse war und weitere Zeitzeugen persönlich kannte. Der Roman erschien erstmalig 1967 und wartet mit so vielen kleinen und großen Setails auf, dass beim Lesen das Leben in der Prärie nahezu mit Händen greifbar wird. Sei es nun der Sonnentanz, eine Hochzeitszeremonie oder auch nur das alltägliche Leben – ich war auf jeder Seite mit Spannung und großem Interesse dabei. Es ist einfach nochmal etwas ganz Anderes, so eine Geschichte aus der Feder eines echten amerikanischen Ureinwohners zu lesen. Die beiden Hauptfiguren, Keyaschante und Tscheyesa-win, stehen den ganzen Roman über im Mittelpunkt, ihr Leben zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und sie nehmen den Leser quasi an die Hand. Am Beispiel ihres Lebens nimmt man teil am großen Ganzen und wird Zeuge der damaligen Ereignisse. Historische Fakten wie das Wounded Knee-Massaker oder auch Personen wie Sitting Bull und Crazy Horse sind genauso ein Thema wie die kleinen, alltäglichen, leisen Töne, die das Leben der Indianer des 19. Jahrhunderts mit sich brachte. Auf jeden Fall kann ich das Buch wärmstens weiter empfehlen – ein wahres Kleinod, das vielleicht unter der Masse des Mainstreams unter gehen würde. Denn es ist ganz und gar nicht Mainstream: es ist die Geschichte eines stolzen Volkes, dessen Leben vom Weißen Mann so tiefgreifend und brutal verändert wurde. Packend und spannend auf jeder Seite – der Roman ist eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Indianerfreunde!