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DSA 156: Der Pfad des Phex

Das Schwarze Auge Roman Nr. 156

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Eine einsame Wanderin wird im Wald erschlagen, ein finsterer Baron folgt verbotenen Wegen, die KGIA spannt ihre Netze, und die Geister der Toten finden scheinbar keine Ruhe. Nur knapp kommt der junge Dieb Aljoscha mit dem Leben davon, als sich plötzlich die Ereignisse überschlagen. In der Adligen Sigune findet er eine unerwartete Verbündete, und gemeinsam versuchen sie, das komplizierte Intrigenspiel zu entwirren. Doch die riesige Kaiserstadt Gareth birgt so manches Rätsel, und mehr als ein Gegner webt seine Ränke im Verborgenen. Ein göttlicher Fingerzeig führt Freund wie Feind schließlich auf den geheimnisvollen Pfad des Phex. Noch ahnt keiner von ihnen, dass nicht alle die Prüfung meistern werden, welche der listige Gott ihnen auferlegt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783957520593
Verlag Ulisses Spiele
Dateigröße 1098 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Konstruiert und mit Logiklücken
von Ein Schelm aus Aventurien am 08.05.2015
Bewertet: Taschenbuch

Ein Einbruch verläuft nicht ganz so, wie sich der junge Aljoscha es vorgestellt hat, und ehe er sich versieht, steckt er mitten in der Suche nach einem Artefakt. Doch auch die KGIA, skrupellose Adlige und korrupte Gardisten sind hinter dem Artefakt her... 'Der Pfad des Phex', das Erstlingswerk von Sebastian... Ein Einbruch verläuft nicht ganz so, wie sich der junge Aljoscha es vorgestellt hat, und ehe er sich versieht, steckt er mitten in der Suche nach einem Artefakt. Doch auch die KGIA, skrupellose Adlige und korrupte Gardisten sind hinter dem Artefakt her... 'Der Pfad des Phex', das Erstlingswerk von Sebastian Schwinn, weist eine Reihe von handwerklichen Schwächen auf, die das Buch nicht gerade zu einem Lesegenuss machen. Das Buch bietet dabei aber einen erfreulichen Leserservice: Hat man die erste Seite gelesen, weiß man genau, was auf den Leser zukommt. Schon nach einer Seite kann man sagen, dass der Autor an Adjektivitis leidet und sich übermäßig geschwollen ausdrückt. Ersteres führt als Nebenwirkung zu Pleonasmen wie dem 'riesenhaften Hünen' und macht den Text unnötig sperrig. Zweiteres wirkt aufgrund des auktorialen Erzählers störend, da sich auch bei den geistig einfacher strukturierten Figuren dieses Stils bedient wird und so eine Dissonanz zwischen Figur und Erzählstil entsteht. Auch inhaltlich kann das Buch nicht überzeugen. Die Figuren bleiben klischeehaft (der gutherzige Kriminelle, das naive Adelstöchterchen, die gluckenhafte Ersatzmutter usw.) und die Handlung ist stellenweise unlogisch, z.B. als auf Schatzsuche Wände eingeschlagen werden und niemand der eigentlich von Natur aus misstrauischen Bewohner mal nachschauen kommt. Auch das Artefakt ist nicht sonderlich durchdacht: Seine 'besondere' Fähigkeit hat jedes Mitglied einer bestimmten Profession, und auch normale Menschen können das hinbekommen. Auch wenn der listige Phex hier seine Pläne umsetzt, ist das keine Entschuldigung für eine konstruierte Handlung und den deus ex machina am Ende der Geschichte. Das Lektorat ist für DSA-Verhältnisse nicht schlecht, aber absolut gesehen keine Ruhmestat. Inhaltliche Fehler wie Aljoschas Alter (er ist acht Jahre alt, als seine Eltern sterben - als sein Mentor fünf Jahre später stirbt, ist er fünfzehn) wechseln sich ab mit aventurischen Seltsamkeiten. Angriffe auf Geweihte in ihrem Tempel scheinen alltäglich zu sein, und von der wertetechnischen Gleichberechtigung der aventurischen Geschlechter hat der Autor anscheinend auch noch nie gehört. Dem Korrektor hätte man erklären sollen, wann man Ausrufezeichen setzt. Vor dem Kauf sollte man unbedingt die erste Seite lesen. Wenn sie einem gefällt, wird man auch den Rest von 'Der Pfad des Phex' stilistisch mögen. An den klischeehaften Charakteren, den unlogischen Szenen und der konstruierten Handlung führt aber kein Pfad vorbei.