Robinson Crusoe

Vollständige Ausgabe

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Daniel Defoe: Robinson Crusoe. Vollständige Ausgabe

Erstdruck: London (William Taylor) 1719.
The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner. Hier nach der deutschen Ausgabe: Der vollständige Robinson Crusoe. Neu nach dem Englischen bearbeitet, 2 Bände, Constanz: W. Wallis, 1829.

Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.

Textgrundlage sind die Ausgaben:
[Defoe, Daniel]: Der vollständige Robinson Crusoe. Neu nach dem Englischen bearbeitet, 2 Bände, Constanz: W. Wallis, 1829.

Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Paul Gauguin, Berge auf Tahiti, 1893.

Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 348
Erscheinungsdatum 24.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-3878-2
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,6/16,1/3 cm
Gewicht 638 g
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Immer noch der Klassiker schlechthin für alle Weltenbummler und Abenteuerlustige... Immer noch der Klassiker schlechthin für alle Weltenbummler und Abenteuerlustige...

Kundenbewertungen

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Robinson crusoe
von einer Kundin/einem Kunden aus Schmiedefeld am 21.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Es ist sehr gut und schnell da gewesen Ich würde es weiter empfehlen Ich finde es auch sehr interessant und man kann es gut lesen

Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 29.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um... „Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um Anspruch auf die Authentizität des Geschilderten zu erheben und den Roman explizit von der bis dato üblichen Form der fiktiven Romanze abzugrenzen. Anhand verschiedenster Quellen lässt sich die Geschichte auf das wahre Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk zurückführen, der über vier Jahre lang einsam auf der Pazifikinsel Juan Fernandez lebte und somit wohl als Vorbild für Robinson diente. Diese „Authentizitätsfiktion“ hat sich seit diesem Werk zu einem entscheidenden Merkmal des Romans entwickelt. Die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel, welche durch 28 Jahre führen, offenbaren dem Leser die seelische Wandlung und den Reifeprozess des Hauptprotagonisten Robinson. Im autobiographischen Stil verfolgt man den Weg dieses romantischen und risikofreudigen jungen Mannes, welcher der behütenden Geborgenheit des Elternhauses und einer bürgerlichen Laufbahn entfliehen will und durch diese Entscheidung unglücklicherweise in die Isolation und Einsamkeit einer Insel getrieben wird. Heraus kommt ein nüchterner, von Pragmatismus geprägter Mensch, der inmitten einer martialischen und spartanischen Welt bei seinem Kampf ums Überleben gleichsam das so lang gesuchte Glück findet. Gut möglich, dass Defoe, der mit einiger Bitternis auf seine missratene Karriere zurückblickte, sich absichtlich einen „Helden“ schuf, mit dem er auf einer fernen Insel von neuem und unter freieren Bedingungen beginnen konnte. Darüber hinaus versteckt sich hinter dem Roman eine gut versteckte Gesellschaftskritik, wirft grundlegende Fragen des Menschen und der Zivilisation auf. Kann ein Mensch auf Dauer alleine leben? Was braucht der Mensch wirklich, um überleben zu können? Was macht den Menschen aus und wofür ist er geschaffen? Diese Fragen verleihen dem Roman eine große Dynamik. Sie regen zum Philosophieren und Nachdenken an. In seine Abenteuergeschichte flocht Defoe vielerlei weitere Motive ein, die zur allgemeinen Attraktivität beitragen. Die Ambivalenz von Mensch und Natur, Erziehung und Politik, Wissen und Bildung, aber auch Spiritualität und Romantik. Bestimmte Arbeitsprozesse und Kompetenzen werden von Defoe minutiös beschrieben. Der "Bau" einer kleinen Festung, das Anbauen von Getreide, die Ziegenzucht, die Herstellung von Kleidern. Arbeiten, die den Menschen am Ursprung zeigen und dem Autor, muss es ein großes Anliegen gewesen sein, dass man sie nachvollziehen kann. Und nicht zuletzt führt „Robinson Crusoe“ als zentrales Thema vor Augen, dass der Mensch mithilfe von Gottvertrauen, Ausdauer, Tat- und Willenskraft, die Widerstände der Natur überwinden kann. Bis heute bleibt dieses Werk ein lesenswerter Klassiker, der auch in der zweiten, sich in Europa abspielenden Hälfte des Romans, nichts von seiner Faszination verliert, und trotz manch langatmiger Passage durch seine berührende Tiefe längerfristig im Gedächtnis haften bleibt. Das haben bereits damals Autoren wie Jules Verne und Robert Louis Stevenson erkannt, welche sich von Defoe stark inspirieren ließen. Insgesamt ist „Robinson Crusoe“ ein Meilenstein in der Geschichte der Literatur, der mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht hat.

alt - aber gut
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte ist bekannt - er strandet auf der Insel, er richtet sich dort ein, er findet Freitag und wird zum Schluss gerettet. Ich finde den Vergleich zu heute immer wieder interessant, die Fahrt mit einem Segelschiff - damals die einzige abenteuerliche Möglichkeit die Meere zu überqueren. Dann nach... Die Geschichte ist bekannt - er strandet auf der Insel, er richtet sich dort ein, er findet Freitag und wird zum Schluss gerettet. Ich finde den Vergleich zu heute immer wieder interessant, die Fahrt mit einem Segelschiff - damals die einzige abenteuerliche Möglichkeit die Meere zu überqueren. Dann nach dem Schiffbruch - er findet fast alles was er zum Überleben braucht - hätte das bei einem Frachtschiff heute auch geklappt? Und dann Freitag - dieser wird natürlich sein Sklave, sein Diener, als "Eingeborerer" kann er kein gleichgestellter Partner sein. Freitag lernt natürlich Englisch - warum lernt nicht Robinson seine Sprache?