Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Neununddreißigneunzig

39,90 – Roman

(7)
Octave Parango hat einen Topjob in einer noblen Pariser Werbeagentur, Geld und Luxus ohne Ende– und die Schnauze so voll, dass ihm davon schlecht würde, gäbe es nicht den Koks, die Frauen und den Zynismus. Schonungslos verdammt er seine Welt, in der einfach alles käuflich ist, er selbst eingeschlossen. Doch eines Nachts, bei Dreharbeiten zu einem Werbespot in Florida, entlädt sich sein ganzer Hass in einer ungeheuerlichen Gewalttat …
Portrait
Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, studierte Politikwissenschaft und lebt als Kritiker und Schriftsteller in Paris. Außerdem war er zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans vom Fleck weg engagierte. Er gilt als Enfant terrible des französischen Literaturbetriebs. Mit »39,90« gelang ihm als Schriftsteller auch international der Durchbruch. Zuletzt erschien von ihm auf Deutsch »Oona und Salinger«.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492970952
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 3058 KB
Übersetzer Brigitte Grosse
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Großartige, böse und lustige Abrechnung mit der Werbebranche und ihren Mechanismen. Großartige, böse und lustige Abrechnung mit der Werbebranche und ihren Mechanismen.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Beigbeders Welt ist schlecht, kalt und amoralisch. Bitterböser und finster geht es dort zu. Oder? Stellenweise fast zu krass, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Beigbeders Welt ist schlecht, kalt und amoralisch. Bitterböser und finster geht es dort zu. Oder? Stellenweise fast zu krass, konnte ich nicht aufhören zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
2
1
0
0

Der beworbene Joghurt
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2018

Der Titel ist hier Programm - Neununddreißigneunzig - war der Preis für diesen Roman, als er das erste Mal veröffentlicht wurde. Im Französischen Original 99 Francs ? also der damaligen Währungen des Landes. Der Titel drückt für mich den Zynismus und den Hochmut von Frédéric Beigbeder aus, den er... Der Titel ist hier Programm - Neununddreißigneunzig - war der Preis für diesen Roman, als er das erste Mal veröffentlicht wurde. Im Französischen Original 99 Francs ? also der damaligen Währungen des Landes. Der Titel drückt für mich den Zynismus und den Hochmut von Frédéric Beigbeder aus, den er der Werbebranche und der Konsumgesellschaft entgegenbringt. Dabei war er selber lange in dieser Branche tätig. Wie kann es anders sein, es wurde dem Autor nach Erscheinen des Romans gekündigt, das wird dessen Auflage allerdings nur noch mehr Auftrieb gegeben haben und verleiht dem ganzen einen dramatischen Touch. Der Erfolg gibt ihm recht, dieser Roman avancierte schnell zu einem Bestseller und wurde in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends auch sehr erfolgreich verfilmt. Erzählt wird aus der Sicht von Octave und seiner zwiespältigen Gefühle gegenüber der Werbebranche. Der Roman trieft vor Zynismus und ist fragmentarisch erzählt. Es wird ein Leben am Limit beschrieben, und war dann doch nicht so provokant, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe. Seine Verachtung für seinen Beruf quillt schon zwischen den Zeilen deutlich hervor und hat auch etwas sehr Satirisches, Komisches an sich. Der rote Faden in der Geschichte ist der Werbedreh zu einem Joghurt und es drängte sich mir die Frage auf, ob es sich hier nicht um eine sehr, sehr lange Abrechnung mit der Werbebranche handelt und nicht um ein literarischen Roman. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn ein etwas schaler Nachgeschmack haften blieb. Tatsächlich ist es so, dass der Roman und auch die Verfilmung autobiografische Züge trägt und Frédéric Beigbeder von Michelle Houllebecq aufgefordert worden ist einen Roman zu schreiben, was hinter den Kulissen der Werbung vorgeht.

39,90
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 14.06.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Thema: die Werbung - was dahintersteckt, wie sie die Leute verarscht und welche Dimensionen sie mittlerweile erreicht hat. Wie sehr Werbung das Leben der Menschen bestimmt, ist einem "Außenstehenden" oft nicht bewusst. Wir begegnen ihr ständig, sie beeinflusst unser Leben in einem enormen Ausmaß. Darüber schreibt Beigbeder in... Das Thema: die Werbung - was dahintersteckt, wie sie die Leute verarscht und welche Dimensionen sie mittlerweile erreicht hat. Wie sehr Werbung das Leben der Menschen bestimmt, ist einem "Außenstehenden" oft nicht bewusst. Wir begegnen ihr ständig, sie beeinflusst unser Leben in einem enormen Ausmaß. Darüber schreibt Beigbeder in einer unverschämten Weise, welche die Thematik vollkommen auf den Kopf trifft. Dennoch ist es mir bei manchen Szenen schleierhaft, weshalb sie im Buch vorkommen und welchen Sinn diese haben (mir ist z.B. nicht ganz klar, was er mit den Wechseln von ich zu du, er, wir, sie und schließlich ihr beabsichtigt.). Er greift ein wichtiges Problem unserer Gesellschaft auf, jedoch ist es fraglich, ob die Welt und unsere Gesellschaft wirklich so schlecht sind, wie in diesem Buch beschrieben. Der Schreibstil ist mit den kurzen Sätzen und den häufig abrupten Szenenwechseln zwischen den Kapitel Geschmackssache. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig und von mir nicht gerade geschätzt, doch irgendwie passt dieser Stil zur Geschichte. Insgesamt ist 39,90 ein provokantes und deshalb lesenswertes Buch.

"Die Welt ist irreal, außer wenn sie zum Kotzen ist."
von Sandra Glossmann aus Magdeburg am 31.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Frédéric Beigbeders Skandalroman aus dem Jahr 2001 hat auch dieser Tage kaum an Aktualität verloren. Dem Franzosen wies man nach dem Erscheinen seiner 272 Seiten starken Lektüre die Tür und das, obwohl er nach zehn Jahren in einer der renommiertesten Werbeagenturen der Welt eher auf eine lobende Anerkennung aus... Frédéric Beigbeders Skandalroman aus dem Jahr 2001 hat auch dieser Tage kaum an Aktualität verloren. Dem Franzosen wies man nach dem Erscheinen seiner 272 Seiten starken Lektüre die Tür und das, obwohl er nach zehn Jahren in einer der renommiertesten Werbeagenturen der Welt eher auf eine lobende Anerkennung aus war. Des Autors Alter Ego Octave Parango ist von seinem Beruf als Texter derart ausgebrannt, gelangweilt und angeekelt, dass er sich, mit einer fristlosen Kündigung als klares Ziel vor Augen, in seinem Buch schonungslos über Kokainsucht, Heuchelei und Korruption innerhalb "der Schönsten aller Welten", der Werbebranche auslässt. Dabei herausgekommen ist ein widerlich-ehrlicher Roman, der das Konsumverhalten des Menschen rigoros infrage zu stellen und dennoch zu unterhalten weiß. Eine Gesellschaftskritik, die so bitter ist, dass man nach Beendigung der Lektüre, seinem eigenem Einkaufsverhalten kritischer als ohnehin schon gegenüberstehen wird. Lesen!