Die Clans von New York / Young World Bd.1

Roman

Young World 1

(32)

Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Portrait

Chris Weitz, geboren 1969 in New York, hat Englische Literatur studiert, landete dann aber in der Filmbranche. Er ist der Oscar®-nominierte Drehbuchautor und Regisseur von ›About a Boy‹, ›Twilight‹, ›Cinderella‹ und anderen Kino-Hits der letzten Jahre. ›Young World – Die Clans von New York‹ ist sein Romandebüt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 12 - 14
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-76121-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/16,1/4,3 cm
Gewicht 716 g
Originaltitel The Young World
Übersetzer Gerald Jung, Katharina Orgass
Buch (gebundene Ausgabe)
18,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Heftig, eindringlich und gut!
Der Plot, aus wechselnder Perspektive erzählt, fesselt ungemein. Mit drehbuchartigen Dialogen kombiniert, verstärkt es positiv die ganze Atmosphäre.
Heftig, eindringlich und gut!
Der Plot, aus wechselnder Perspektive erzählt, fesselt ungemein. Mit drehbuchartigen Dialogen kombiniert, verstärkt es positiv die ganze Atmosphäre.

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein postapokalyptisches New York, rivalisierende Banden und eine Krankheit, die nur die Jugendlichen leben lässt.Eine düstere Welt, die sehr gut beschrieben wird. Spannend und gut! Ein postapokalyptisches New York, rivalisierende Banden und eine Krankheit, die nur die Jugendlichen leben lässt.Eine düstere Welt, die sehr gut beschrieben wird. Spannend und gut!

Susanne Brückner, Thalia-Buchhandlung Bonn

In einem postapokalyptischen New York überleben - was ist dazu notwendig? Eindrucksvoll und voll erzählerischer Kraft! In einem postapokalyptischen New York überleben - was ist dazu notwendig? Eindrucksvoll und voll erzählerischer Kraft!

„New York-Dystopie“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

New York als Kulisse für eine Dystopie, da reiht sich der US-Amerikaner Chris Weitz hinter etlichen anderen Autoren ein :-)
Allerdings ist Story bei dem versierten Drehbuchschreiber wohl ein Dreiteiler, mit ein Grund dafür, das der Leser nach dem Cliffhanger am Ende der Geschichte noch etliche Fragen hat !
Vordringlich geht es in dieser Dystopie um den Tod bzw. wie man sein kurzes Leben noch leben kann:
ein (menschengemachter ?) Virus hat quasi alle Erwachsenen und die kleinen Kinder umgebracht,
nur Jugendliche haben aufgrund ihres besonderen Hormonhaushaltes überlebt.
Mit Einsetzen des 18.Lebensjahres (genau dann,nun ja....) jedoch bekommen auch sie die Krankheit und müssen sterben.
Genauso verstirbt der Anführer einer kleinen Gang am Washington Square und als sein jüngerer Bruder Jefferson erfährt, dass die Möglichkeit besteht,dass ein Heilmittel existiert, macht er sich mit einem kleinen Trupp Vertrauter auf den Weg, um wenigstens versucht zu haben, das Schicksal der restlichen Überlebenden zu ändern.
Denn sterben müssen sie sonst sowieso bald alle...
Immer abwechselnd aus der Ich-Perspektive des Jugendlichen Jeff und seiner Kindheitsfreundin Donna erzählt, folgen wir ihnen auf ihrem gefährlichen Marsch durch die zerstörte, von Gangs aufgeteilte Großstadt: schwer bewaffnet, nah am Verhungern und immer wieder in tödliche Kämpfe verwickelt.
Spannend und ziemlich "heftig gestrickt",merkt man dem Jugendroman die ehemalige Profession seines Autors an : er verlässt sich eher auf "Action" und der manchmal abgehackte Schreibstil ,vor allem bei Gesprächen, sieht dann ziemlich nach Drehbuchaus :
z.B. Ich:"Eine Superknarre hast Du da" Morticia:"Fresse , Du Schlampe" Ratso: "Na schön.Zuerst mal: Ich kann nix dafür" , wobei natürlich nicht alle Gespräche soo klingen :-) :-)
Sollte jugendliche Leser ab 14 aber durchaus fesseln.....

Band 2 erscheint übrigens am 27.Mai 2016



New York als Kulisse für eine Dystopie, da reiht sich der US-Amerikaner Chris Weitz hinter etlichen anderen Autoren ein :-)
Allerdings ist Story bei dem versierten Drehbuchschreiber wohl ein Dreiteiler, mit ein Grund dafür, das der Leser nach dem Cliffhanger am Ende der Geschichte noch etliche Fragen hat !
Vordringlich geht es in dieser Dystopie um den Tod bzw. wie man sein kurzes Leben noch leben kann:
ein (menschengemachter ?) Virus hat quasi alle Erwachsenen und die kleinen Kinder umgebracht,
nur Jugendliche haben aufgrund ihres besonderen Hormonhaushaltes überlebt.
Mit Einsetzen des 18.Lebensjahres (genau dann,nun ja....) jedoch bekommen auch sie die Krankheit und müssen sterben.
Genauso verstirbt der Anführer einer kleinen Gang am Washington Square und als sein jüngerer Bruder Jefferson erfährt, dass die Möglichkeit besteht,dass ein Heilmittel existiert, macht er sich mit einem kleinen Trupp Vertrauter auf den Weg, um wenigstens versucht zu haben, das Schicksal der restlichen Überlebenden zu ändern.
Denn sterben müssen sie sonst sowieso bald alle...
Immer abwechselnd aus der Ich-Perspektive des Jugendlichen Jeff und seiner Kindheitsfreundin Donna erzählt, folgen wir ihnen auf ihrem gefährlichen Marsch durch die zerstörte, von Gangs aufgeteilte Großstadt: schwer bewaffnet, nah am Verhungern und immer wieder in tödliche Kämpfe verwickelt.
Spannend und ziemlich "heftig gestrickt",merkt man dem Jugendroman die ehemalige Profession seines Autors an : er verlässt sich eher auf "Action" und der manchmal abgehackte Schreibstil ,vor allem bei Gesprächen, sieht dann ziemlich nach Drehbuchaus :
z.B. Ich:"Eine Superknarre hast Du da" Morticia:"Fresse , Du Schlampe" Ratso: "Na schön.Zuerst mal: Ich kann nix dafür" , wobei natürlich nicht alle Gespräche soo klingen :-) :-)
Sollte jugendliche Leser ab 14 aber durchaus fesseln.....

Band 2 erscheint übrigens am 27.Mai 2016



Monika Heinrich, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nachdem sich eine katastrophale Seuche ausgebreitet hat, suchen Jefferson und seine Freunde in einer brutalen Umwelt nach einem Ausweg. Nichts für schwache Nerven! Nachdem sich eine katastrophale Seuche ausgebreitet hat, suchen Jefferson und seine Freunde in einer brutalen Umwelt nach einem Ausweg. Nichts für schwache Nerven!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
6
18
5
3
0

Vergnügliche Apokalypse
von NiWa aus Euratsfeld am 20.12.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es gab einmal ein normales Leben vor dem Virus. Eine Seuche hat auf der Welt gewütet und alle mit sich genommen, die Kinder oder erwachsen waren. Was geblieben ist, sind die Jugendlichen, die mit fortschreitendem Alter dem Erwachsensein und damit dem Tod entgegen blicken. Ja, es ist wieder einmal die... Es gab einmal ein normales Leben vor dem Virus. Eine Seuche hat auf der Welt gewütet und alle mit sich genommen, die Kinder oder erwachsen waren. Was geblieben ist, sind die Jugendlichen, die mit fortschreitendem Alter dem Erwachsensein und damit dem Tod entgegen blicken. Ja, es ist wieder einmal die Welt untergegangen, dennoch behandelt Chris Weitz das altbekannte Thema mit jugendlichem Esprit, der mir sehr gut gefallen hat. Es gibt keine Erwachsenen und keine Kinder mehr, sondern es leben ausschließlich Jugendliche auf der Welt. In New York haben sich die Jugendlichen in Clans aufgeteilt, die - jeder für sich - ums Überleben kämpfen. Im reinen Überlebenskampf der Hoffnungslosigkeit ausgesetzt, beschließen fünf Teenager, das sichere Sterben aufzuhalten und gehen die Aussicht auf Heilung an. Die Hörbuchversion dieses Endzeit-Szenarios hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Wie bereits kurz erwähnt, ist die Idee zwar nicht neu, wurde meiner Meinung nach aber wahnsinnig gut umgesetzt. Allen voran sind die Jugendlichen Jefferson und Donna im Mittelpunkt. Es wird abwechselnd, direkt von ihnen aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch das Hörbuch eine locker-leichte Dynamik erhalten hat. Es scheint als habe Donna den Sarkasmus der restlichen Welt in ihr vereint. Sie trauert dem Leben mit ihrer Familie nach, kann mit dem „Davor“ nicht abschließen und macht sich keine Hoffnung auf eine Zukunft, wodurch sie eindeutig die Realistin im Bunde ist. Knallhart, ernst und immer ehrlich, geht sie die Situationen an, wie sie gerade auf sie zukommen, und versucht, ihre Gefühle nicht offen zur Schau zu stellen. Jefferson ist der liebe Kerl, den man als Frau meist nur als guten Freund zur Kenntnis nimmt. Er ist bemüht und versucht es, anderen Recht zu machen, wobei er ein Talent für ausweglose Situationen besitzt. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen, wobei mir Donna sogar eine Spur lieber war. Ich mag ihre Weltsicht, den Sarkasmus und ironischen Unterton, mit dem sie sich selbst und ihre Umgebung wahrnimmt und einem immer wieder zum Schmunzeln bringt. Die Handlung war typisch für ein Endzeit-Szenario, trotzdem hat sie gut zu unterhalten gewusst. New York ist ausgestorben, bis auf die Jugendlichen, die mit den Überbleibseln der alten Welt umgehen müssen. So kommt es zum Beispiel, dass sich viele nicht von ihren Smartphones trennen können, obwohl es niemanden mehr gibt, den sie anrufen können. Strom, Wasser und Heizung - all diesen Luxus gibt es nicht mehr und es war faszinierend zu erfahren, wie sich die Jugendlichen zu helfen wissen. Ich denke, Chris Weitz hat damit all den unnötigen Schnickschnack ins Visier genommen, der uns im Alltag so wichtig ist. Er zeigt auf, dass es Dinge - ja, Dinge! - in unserem Leben gibt, die wirklich, wirklich wichtig sind, und denen wir trotzdem kaum Beachtung schenken. Der Erzählstil ist flott, sehr jugendlich und mit der richtigen Portion Dynamik versehen, lässt allerdings schon an die üblichen Hollywood-Filme denken, was ich persönlich nicht als störend empfand. Die Sprecher Maria Koschny und Leonard Mahlich haben den Figuren wahrscheinlich zusätzlich Leben eingehaucht und somit ein vergnügliches Apokalypse-Feeling geschaffen, das ich Interessierten wärmstens empfehlen kann. (Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch).

Spannender und fesselnder Jugendroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Roth am 27.06.2016

Die Clans von New York ist ein gelungener Jugendroman der fesselnd und fasziniert zugleich. Die Idee, dass es nur noch Teenager bis zum 18. Lebensjahr gibt, haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Für mich war es spannend zu erfahren, wie sich Jugendliche organisieren, überleben und ohne Erwachsene auskommen.... Die Clans von New York ist ein gelungener Jugendroman der fesselnd und fasziniert zugleich. Die Idee, dass es nur noch Teenager bis zum 18. Lebensjahr gibt, haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Für mich war es spannend zu erfahren, wie sich Jugendliche organisieren, überleben und ohne Erwachsene auskommen. Es geht um die Bildung von Clans, die verschiedene Ausrichtungen haben. Durch einen menschlich herbeigeführten Virus haben auf der Welt nur die Teens überlebt, es gibt weder Kinder noch Erwachsene. Strom gibt es nicht mehr, somit scheidet auch all die Technik aus, die genau diese Zielgruppe in unserer Welt liebt. Ressourcen werden knapp und so kommt es zu einem Kampf mit eigener Währung um Brennstoffe und Nahrung. Selbsternannte Anführer und selbst gemachte Regeln. Die "Hauptdarsteller" in diesem Buch sind Jefferson und Donna. Donna hat meiner Meinung nach die neue Welt begriffen und sieht auch keinen Sinn darin, Gefühle an sich ran zu lassen, denn sie sind ja alle irgendwie bald dem Tode geweiht. Jefferson dagegen ist ein liebenswerter junger Mann, der auch Gefühle zeigt. Er gibt die Hoffnung nicht auf, ein Gegenmittel zu finden. Auf der Suche nach diesem, erlebt die Gruppe um Jefferson & Donna eine actionreiche Geschichte, mit Kampf und Gewalt, Gefühl und Freundschaft..... Der Schreibstil, der an ein Drehbuch erinnert, war anfangs gewöhnungsbedürftig. Schnell kam ich aber mit dem lockeren und unkomplizierten Schreibstil zurecht. Ich bin gespannt, wie die Geschichte um Donna & Jefferson weiter geht

Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York
von Diana E aus Moers am 02.06.2016

Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York Eine große Krankheit hat sämtliche Erwachsene und Kinder ausgelöscht, übrig geblieben sind nur die Teenager, die nun in New York um ihr Leben kämpfen. Jefferson und Donna vom Washington Square sowie ihr Claneigenes Genie „Brainbox“ machen sich mit einigen Anderen... Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York Eine große Krankheit hat sämtliche Erwachsene und Kinder ausgelöscht, übrig geblieben sind nur die Teenager, die nun in New York um ihr Leben kämpfen. Jefferson und Donna vom Washington Square sowie ihr Claneigenes Genie „Brainbox“ machen sich mit einigen Anderen auf den Weg, um ein Heilmittel zu suchen. Denn kurz nach dem achtzehnten Geburtstag stirbt jeder Jugendliche an dieser mysteriösen Krankheit, die vielleicht mit Hormonen oder Genen zu tun haben könnte, in dem Chaos, das keine Elektrizität und zu wenig zu Essen zu bieten hat. Auf ihrem Weg nach einer Lösung geraten sie mehrfach in tödlicher Gefahr, denn die Revierkämpfe und die anderen Clans sind aggressiv und auch sie kämpfen ums Überleben. Der Schreibstil des Romans ist gewöhnungsbedürftig, denn das Buch liest sich wie ein Drehbuch. Trotzdem ist der Roman ist flüssig, beklemmend, aber auch locker, humorvoll, spannend und fesselnd geschrieben, wenn ich den Schreibstil außer acht lasse, und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde weitestgehend im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Jugendlichen rein versetzen, nicht zuletzt auch, weil das Buch aus der sich von Madonna und Jefferson geschrieben ist, zwei Mitglieder des Washington Square Clan. Jeff, der nach dem Tod seines Bruders, Clanoberhaupt wird, war mir sehr sympathisch, auch wenn er sehr zurückhaltend und streckenweise sogar distanziert war. Auch wenn er sich selbst unter Wert verkauft, merkt man schnell, dass mehr in diesem intelligenten jungen Mann steckt, der schon seit einiger Zeit in Donna verliebt ist. Doch hier handelt es sich mitnichten um eine Liebesgeschichte. Donna war mir ebenfalls sympathisch und ist das genaue Gegenteil von Jeff, laut, aufbrausend, temperamentvoll und die Heilerin des Clans. Schnell zu begeistern, aber doch auch auf die Sicherheit ihrer Freunde bedacht. Peter mag ich wohl am meisten, denn so herrlich unkompliziert und verrückt er auch ist, desto tiefgründig ist seine Figur. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, atmosphärisch, düster und überraschend. Der intellektuelle Schlagabtausch zwischen Täter und Opfer ist spannend und einfallsreich. Der Roman ist in der Ich-Perspektive/aus der Sicht von Donna und Jeff geschrieben, fortlaufend und dennoch bin ich einige Male durcheinander gekommen, wer nun der eigentliche Erzähler der beiden ist, obwohl es am Kapitelanfang drüber steht, da die Geschichten beider miteinander zusammen laufen. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen, auch wenn es wirklich eine ganze Zeit gebraucht hat, um mit dem drehbuchartigen Schreibstil zurecht zu kommen. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die teilweise sehr vulgäre Ausdrucksweise der Jugendlichen. Natürlich ist es ein Jugendbuch und es passt zu der Geschichte, dennoch war es mir im Allgemeinen zu viel des umgangssprachlichen Geplänkels. Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir gut vorstellen, bin aber noch nicht sicher, ob ich ihn auch lesen werde. Vielleicht wenn es das Hörbuch dazu gibt,... dem vom Leseempfinden tu ich mir hier ein bisschen schwer. Das Cover ist ansprechend, dunkelblau und aufwendig gestaltet. Es hat einen düsteren, bedrohlichen Touch. Fazit: Spannende Dystopie, aber vom drehbuchartigem Schreibstil her nicht mein Ding. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3-4 Sterne.