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Das Spiel / Shadowmarch Bd.2

Sonderausgabe

Shadowmarch Band 2

Der königliche Vater in Gefangenschaft, der Feind vor den Toren und Verräter in den eigenen Reihen - das Schicksal der Südmark liegt in der Händen der Zwillinge Barrick und Briony. Auf dem Hause Eddon scheint ein Fluch zu liegen ...

Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen.

Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...?

Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine »Otherland«-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der »Shadowmarch«-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den »Drachenbeinthron«, an.
Portrait
Tad Williams ist ein kalifornischer Superstar. Seine genre-erschaffenden und Genregrenzen sprengenden Bücher wurden mehrere zehn Millionen Male weltweit verkauft.
Seine epischen Fantasy– und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasyromane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autoren.
Tad arbeitet immer an mehreren geheimen Projekten. Er und seine Familie leben in den Bergen von Santa Cruz, in einem seltsamen und schönen Haus.
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  • Kapitel 1: Auf der Flucht

    Wenn, wie viele der Tiefen Stimmen glauben, das Dunkel ebenso etwas ist wie das Licht, was kam dann als erstes nach dem Nichts - das Dunkel oder das Licht ? Die Gesänge der ältesten Stimmen behaupten, dass da ohne einen Hörenden kein erstes Wort sein könne: dass das Dunkel war, ehe das Licht wurde. Die einsame Leere gebar das Licht der Liebe, und danach schufen sie alles, was sein würde - das Gute und das Schlechte, das Lebendige und das Unbelebte, das Gefundene und das Verlorene.
    (Einhundert Grundsteine, Buch der Trauer)
    Es war ein schrecklicher Traum. Der junge Dichter Matty Kettelsmit trug eine Trauerode für Barrick vor, lauter hochtrabenden Quatsch über die liebenden Arme Kernios? und den warmen Schoß der Erde, aber Briony sah mit Entsetzen, wie der Sarg ihres Zwillingsbruders wackelte und bebte. Etwas darin wollte heraus, und der alte Hofnarr Puzzle mühte sich, den Sarg zuzuhalten. Er umklammerte ihn mit der ganzen Kraft seiner dürren Arme, während der hölzerne Kasten unter ihm zitterte und der Deckel knackte und ächzte.
    Lasst ihn raus, wollte sie schreien, konnte aber nicht - ihr Schleier war so dicht und lag so eng an, dass sie nichts herausbrachte. Sein Arm, sein verkrüppelter Arm ! Was musste er für Schmerzen leiden, ihr armer, toter Barrick, wenn er in dieser Enge so heftig kämpfte.
    Andere Anwesende, Höfl inge und königliche Garden, halfen dem Hofnarren, den Deckel niederzudrücken. Dann trugen sie den Sarg hastig aus der Kapelle. Briony eilte hinterher, doch statt in die Sonne des grasbewachsenen Friedhofs führte der Ausgang der Kapelle direkt in ein Labyrinth von dunklen, steinernen Gängen. In ihren sperrigen Trauerkleidern konnte Briony mit dem eiligen Trauerzug nicht Schritt halten und verlor ihn rasch aus den Augen; bald hörte sie nur noch das erstickte Keuchen ihres geliebten Zwillingsbruders, der dort gefangen im Sarg lag, aber auch diese letzten Laute wurden immer schwächer ...
    Mit rasendem Herzen fuhr Briony hoch und fand sich in eiskaltem Dunkel, aus dem ferne Sterne glitzerten. Das Boot schaukelte unter ihr, und die Ruder quietschten leise in ihren Halterungen, während Ena, das Skimmermädchen, mit der mühelosen Geschmeidigkeit eines spielenden Otters die Ruderblätter durchs Wasser zog.
    Nur ein Traum! Zoria sei Preis und Dank! Dann lebt Barrick also noch - ich wüsste es, wenn nicht. Doch obwohl der Rest des schrecklichen Albtraums dahingeschmolzen war wie Nebel, war das raue, mühsame Atmen immer noch da. Sie drehte sich um und sah Shaso dan-Heza hinter sich im Boot lehnen, die Augen geschlossen, die Zähne zusammengebissen und gebleckt, sodass sie in seinem dunklen Gesicht vom Sternenlicht schimmerten. In seiner Kehle rasselte es; der alte Tuanikrieger schien dem Tod nahe.
    »Shaso ? Könnt Ihr sprechen ?« Als er nicht antwortete, packte Briony das Skimmermädchen an der schmalen, festen Schulter. »Er ist krank, verfluchtes Geschöpf ! Hörst du?s denn nicht ?« »Natürlich höre ich ihn, Herrin.« Die Stimme des Mädchens war überraschend hart. »Glaubt Ihr, ich wäre taub ?«
    »Tu was ! Er stirbt !«
    »Was soll ich denn tun, Prinzessin Briony ? Ich habe seine Wunden gereinigt und verbunden, ehe wir das Haus meines Vaters verlassen haben, und ich habe ihm gutes Seekraut als Arznei gegeben, aber er fiebert immer noch. Er braucht Ruhe und ein warmes Feuer, und vielleicht würde ihm nicht mal das helfen.«
    »Dann müssen wir an Land ! Wie weit noch bis zur Küste von Marrinswalk?«
    »Noch mal die halbe Nacht, Herrin, mindestens. Deshalb fahre ich ja wieder zurück.«
    »Zurück ? Hast du den Verstand verloren ? Wir sind auf der Flucht vor Mördern ! Die Burg ist jetzt in den Händen meiner Feinde !«
    »Ja, und die Feinde werden Euch hören, Herrin, wenn Ihr so laut schreit.«
    Briony konnte das Gesicht unter der Umhangkapuze kaum erkennen, aber sie merkte auch so, dass das Mädchen sich über sie lustig machte. Dennoch, in einem jedenfalls hatte Ena recht: »Gut, ich werde leiser reden - und du wirst dich klar und deutlich ausdrücken ! Was hast du vor ? Wir können nicht auf die Burg zurück. Dort wäre Shaso der Tod sicher, da könnten wir ihn ebenso gut hier und jetzt ins Wasser werfen. Und mich würden sie auch töten.«
    »Ich weiß, Herrin. Ich hab ja nicht gesagt, dass ich Euch wieder zur Burg zurückbringe. Ich hab nur gesagt, ich rudere wieder zurück. Wir brauchen so schnell wie möglich ein Dach überm Kopf und ein Feuer. Ich bringe Euch an eine Stelle in der Bucht, östlich der Burg - Skean Egye-Var heißt sie bei meinem Volk - ?Erivors Schulter? in Eurer Sprache.«
    »Erivors Schulter ? So einen Ort gibt es nicht ... !«
    »Doch, und da steht ein Haus - ein Haus, das Eurer Familie gehört.«
    »Es gibt keinen solchen Ort !« Einen Moment lang war Briony so wütend und entsetzt bei der Vorstellung, dass Shaso in ihren Armen sterben würde, dass sie das Mädchen beinahe geschlagen hätte. Dann begriff sie plötzlich. »M?Helansfels ! Du meinst das Jagdhaus auf dem M?Helansfels.«
    »Ja. Und da vorn ist es.« Das Skimmermädchen hielt die Ruder still und zeigte auf eine dunkle Erhebung am nahen Horizont. »Preis sei denen in der Tiefe, da scheint niemand zu sein.«
    »Da hat auch niemand zu sein - wir waren diesen Sommer nicht dort, jetzt, wo Vater weg ist und überhaupt. Kannst du dort anlegen?«
    »Ja, Herrin, wenn Ihr mich drüber nachdenken lasst, was ich tue. Um diese Nachtzeit, kurz vor dem Morgen, ist die Strömung stark.«
    In bangem Schweigen saß Briony da, während das Skimmermädchen die Ruder so geschickt bewegte, als wären sie Fortsätze ihrer Arme, und das bockende Boot in einem quälend langsamen Bogen um die Insel steuerte, auf der Suche nach der Einfahrt zwischen den Felsen.

    Kapitel 2: Der Sog der Tiefe
    Am Anfang waren die Himmel nichts als Dunkel, aber Zo kam und vertrieb das Dunkel. Zurück blieb nur Sva, die Tochter des Dunkels. Zo fand sie hübsch, und gemeinsam machten sie sich daran, zum Guten über alles zu herrschen.
    (Der Anbeginn der Dinge, Buch des Trigon)
    Trotz des rauschenden Regens, der auf die bemoosten Steine platschte und von den Bäumen troff, die sich über sie beugten wie tadelnde alte Männer, machte der Junge keinen Versuch, sich zu bedecken. Tropfen schlugen ihm gegen die Stirn und rannen ihm übers Gesicht, aber er verzog keine Miene. Bei seinem Anblick fühlte sich Ferras Vansen einsamer denn je.
    Was tue ich hier ? Man sollte doch meinen, keine Macht der Götter oder der Erde hätte mich je wieder in diese verrückte Gegend bringen können.
    Doch die verheerende Mischung aus Scham und Begehren war offensichtlich stärker gewesen als jeder Gott, denn jetzt war er wieder jenseits der Schattengrenze, in einem weglosen Wald aus sichelblättrigen Bäumen und Schlingpflanzen voller triefender, schwarzer Blüten, getrieben von der Angst, dass er, wenn er den Jungen verlor, noch mehr Leid über die Eddons bringen würde - vor allem aber über Barricks Schwester, Prinzessin Briony.
    Über ihnen zuckte das fahle Glimmen verborgener Blitze, Donner grollte, und es schüttete immer heftiger. Vansen hatte genug: Auch wenn es einen weiteren Kampf mit dem erstarrten Prinzen bedeutete - heute konnten sie nicht mehr weiterreiten. Wenn sie nicht vom Blitz erschlagen würden oder sich ein tödliches Fieber holten, würden ihre Pferde blind in einen Abgrund stolpern, und sie würden auf diese Weise umkommen. Selbst Barricks seltsames, dunkles Elbenpferd mit den milchigen Augen zeigte Anzeichen von Ermattung, und Vansens eigenes Tier war kurz davor, gänzlich den Dienst zu verweigern. Kein vernünftiger Mensch würde bei solchem Wetter durch unbekanntes Gelände reiten.
    Aber natürlich war Barrick Eddon im Augenblick alles andere als vernünftig: Der Prinz machte keine Anstalten, sein Reittempo auch nur zu verlangsamen, und war schon fast außer Sicht.
    »Hoheit !«, rief Vansen über das Rauschen des Regens hinweg. »Wenn wir weiterreiten, bringen wir die Pferde um, und ohne sie überleben auch wir nicht.« Zeit war jenseits der Schattengrenze eine trügerische Angelegenheit, aber sie mussten schon mindestens einen Tag durch dieses endlose Zwielicht geritten sein. Nach einer schrecklichen Schlacht und einer schlaflosen Nacht in den Felsen am Rand des Schlachtfelds war Vansen jetzt schon so erschöpft, dass er Angst hatte, das Gleichgewicht zu verlieren und aus dem Sattel zu kippen. Wie konnte der Prinz weniger müde sein ?
    »Bitte, Hoheit ! Ich weiß nicht, wo Ihr hinwollt, aber bei diesem Wetter werden wir niemals heil dorthin gelangen. Lasst uns einen Unterstand errichten und rasten, bis das Gewitter vorbei ist.«
    Zu seinem Erstaunen zügelte Barrick plötzlich sein Pferd und wartete im prasselnden Regen. Der Jüngling sträubte sich nicht einmal, als Vansen heranritt und ihn mehr vom Pferd zog, als dass er ihm herunterhalf. Dann saß er still auf einem Stein wie ein folgsames Kind, während der Gardehauptmann sich fluchend und schimpfend bemühte, aus nassen Zweigen eine Art Wetterschutz zu konstruieren. Es war, als wäre der Prinz gar nicht richtig anwesend, als vergrübe er sich irgendwo tief in seinem Körper wie ein kranker Mann in einem riesigen Haus. Barrick Eddon sah nicht einmal auf, als Vansen versehentlich seine Wange mit einem kratzigen Kiefernast streifte, und auch auf die Entschuldigung des Gardehauptmanns reagierte er nur mit einem trägen Blinzeln.
    In seiner Zeit auf der Burg hatte Vansen oft gedacht, dass die hohen Herrschaften in einer anderen Welt lebten als er und seinesgleichen, aber noch nie hatte er das so deutlich empfunden wie jetzt. [...]

    (Eine ausführlichere Leseprobe finden Sie unter tadwilliams.de)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 810
Erscheinungsdatum 08.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-94957-5
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/5,5 cm
Gewicht 739 g
Originaltitel Shadowplay
Auflage 2. Druckaufl.
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 87838
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Konstanze Ehrhardt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Tad Williams versteht es zu erzählen,Bilder herauf zu beschwören und den Leser in atemloser Spannung zu halten und dann wieder zu erzählen. Einfach großartig!

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Auch der zweite Teil der Shadowmarch-Tetralogie ist wieder absolut spannend und fesselnd. Die Zwillinge Barrick und Briony müssen um ihr Königreich und ihr Schicksal kämpfen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Insgesamt etwas ruhiger, wie der Vorgänger, aber spannend und episch
von Vanessas Bücherecke am 12.12.2015
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Inhalt aus dem Klappentext: Dunkelheit senkt sich auf die Südmark, als ein riesiges Elbenheer von jenseits der Schattengrenze auf die Burg zuschreitet. Den königlichen Zwillingen Barrick und Briony bleibt nur noch die Flucht in entgegengesetzte Richtungen. Während Barrick und Hauptmann Gerras hinter die Schattengrenze der graus... Inhalt aus dem Klappentext: Dunkelheit senkt sich auf die Südmark, als ein riesiges Elbenheer von jenseits der Schattengrenze auf die Burg zuschreitet. Den königlichen Zwillingen Barrick und Briony bleibt nur noch die Flucht in entgegengesetzte Richtungen. Während Barrick und Hauptmann Gerras hinter die Schattengrenze der grausamen Elben fliehen, schmiedet Briony mit ihrem Gefolgsmann Shaso Pläne, den Thron zurückzuerobern. Doch da rüstet auch der wahnsinnige Autarch des südlichen Kontinents zum Krieg und will die Südmarkfeste erobern. Wird es Prinzessin Briony gelingen, ihr Volk und ihren Bruder zu retten, um nicht zwischen den Mächten zerrieben zu werden? Meinung: Achtung: Zweiter Teil einer Serie! Spoilergefahr! Nach dem ich Die Grenze begeistert gehört hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie Tad Williams Epos weiter geht. Die Handlung setzt nahtlos an den Ereignissen aus dem ersten Band an. Briony ist mit ihrem Getreuen Shaso auf der Flucht, ihr Bruder Barrik irrt durch die Schattenlande, begleitet vom Gardehauptmann Ferras Vansen, der seine Prinzregentin nicht noch einmal enttäuschen möchte. Auch der Novizin Quinnitan versteckt sich vor dem Autarchen von Xis in Hierosol. Doch der Autarch nimmt ihre Flucht nicht so einfach hin und plant einen Eroberungsfeldzug gegen Hierosol. Aber nicht nur aus Xand droht Gefahr, auch in den Schattenlanden braut sich etwas Furchtbares zusammen. Mir hat die Figurenentwicklung hier ziemlich gut gefallen. Briony verliert etwas von ihrer Hochmütigkeit, Barrik muss lernen, mental stärker zu werden und auch die vielen anderen Figuren, die dieses Werk bevölkern, unterliegen einem Lern- und Reifungsprozess. Man erfährt auch mehr über einige Figuren und entdeckt neue Hintergründe und Zusammenhänge in diesem Epos. Insgesamt kommt dieser Teil etwas ruhiger daher, wie noch sein Vorgänger. Tad Williams liefert einige Erklärungen nach, die man im ersten Teil nur vermuten konnte, wenn man denn überhaupt daran gedacht hat, und neue Verknüpfungen und Zusammenhänge erschließen sich einem. Auch kann man seine Theorien hier weiter fortführen oder über den Haufen werden, denn die Mysterien sind ziemlich groß in diesem Roman, ebenso wie die Komplexität der Götterwelt. Aber auch wenn dieses Buch etwas ereignisarmer ist als der erste Band war, so kam bei der Lektüre doch keine Langeweile auf. Allerdings hätte ich mir manchmal gewünscht, dass manchen Figuren hier mehr Raum eingeräumt worden wäre. Mir kamen meine Lieblingscharaktere, die Funderlinge, fast zu kurz. Der Erzähler David Nathan macht seine Sache hier wieder richtig gut. Er erzählt spannend und sehr unterhaltsam. Jeder Figur verpasst er die richtige Stimmlage und Betonung. Die Kapitel sind insgesamt zwar recht lang, die Vertonung ist aber stimmig umgesetzt und entsprechende Sprechpausen machen es einfach, dieses wirklich lange Hörbuch auch zwischendurch immer wieder mal unterbrechen zu können. Wie auch im Vorgänger, so wird auch hier in der dritten Person erzählt und die Sichtweise wechselt zwischen den verschiedensten Charakteren. Fazit: Inhaltlich kommt Das Spiel nicht ganz an Die Grenze heran, trotzdem war es wieder ein spannender Hörgenuss, der mich jetzt sehnsüchtig auf den dritten Teil der Reihe warten lässt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.