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Das Lob der Torheit

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'Ich gedenke es nämlich auch in den Fremdwörtern den modernen Stilisten gleichzutun,. die ein Meisterwerk zu vollbringen meinen, wenn sie in ihr Latein alle Augenblicke eine griechische Vokabel wie einen bunten Stickfaden einflechten, auch wo sie nicht hinpaßt; und fehlt ihnen ein Fremdwort, so graben sie aus schimmligen Folianten ein paar veraltete Wörter aus und hoffen, damit dem Leser etwas vorzumachen.'

Erasmus von Rotterdams berühmter Narrenspiegel hat die Zeiten in vielem überdauert.
Kein Wunder, hat die Torheit doch stets ungezählte treue Anhänger.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 95 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783945909324
Verlag Ideenbrücke Verlag
Verkaufsrang 68.827
eBook
0,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Morias Enkomion
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Lob der Torheit ist das wohl bekannteste Werk Erasmus von Rotterdams. Gedacht als dreistündige Rede, 1545 indexiert auf dem Konzil von Trient, ist Das Lob der Torheit ein bissiger Huldgesang auf eben diese. IN seinem Werk schafft Erasmus einen verblüffenden Balanceakt denn: Die Inquisition ist noch nicht abgeschafft... Das Lob der Torheit ist das wohl bekannteste Werk Erasmus von Rotterdams. Gedacht als dreistündige Rede, 1545 indexiert auf dem Konzil von Trient, ist Das Lob der Torheit ein bissiger Huldgesang auf eben diese. IN seinem Werk schafft Erasmus einen verblüffenden Balanceakt denn: Die Inquisition ist noch nicht abgeschafft und Vorsicht ist geboten. Also erklärt er sich kurzerhand wie folgt: Dieses Werk kann nur von einem Toren gesprochen und geschrieben werden, was ihn als erwiesenermaßen intelligenten Mann von der Kritik an Christentum und Kirche freispricht. Diese erstaunliche Schrift zeigt einmal mehr, dass ein scharfer Verstand nicht zu ersetzen ist, auch wenn mancher sich sagt: „Es tut halt so sauwohl, keinen Verstand zu haben, dass die Sterblichen um Erlösung von allen möglichen Nöten lieber bitten, als um Befreiung von der Torheit.“

Kleines Buch mit großer Wirkung
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 20.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es war gar nicht so ungefährlich, das Buch zu veröffentlichen, hing man doch schnell im Netzwerk der Inquisition! - Genau vor 500 Jahren schrieb Erasmus von Rotterdam " Lob der Torheit", wie gesagt, ein gewagtes Unterfangen, wird doch unter anderem Kritik an der Kirche laut, wenn auch in feinen,... Es war gar nicht so ungefährlich, das Buch zu veröffentlichen, hing man doch schnell im Netzwerk der Inquisition! - Genau vor 500 Jahren schrieb Erasmus von Rotterdam " Lob der Torheit", wie gesagt, ein gewagtes Unterfangen, wird doch unter anderem Kritik an der Kirche laut, wenn auch in feinen, ironischen Tönen. Ansonsten wird die menschliche Dummheit, das Laster an sich kritisiert, auf ungewöhnliche Weise. - So beschreibt die "Göttin Torheit" ihrem Volk in einer Rede die Narretei als eine im Menschen angelegte, natürliche Eigenschaft, Klug sein und Wissen als nicht erstrebenswert. Es wird der Beweis geführt, dass mit Moral oder Fortschrittsdenken im Leben nichts erreicht werden kann. Mit diesem literarischen Kunstgriff gelingt es Erasmus, Missstände in Gesellschaft und Kirche anzuprangern, ohne die Dinge selbst beim Namen zu nennen. So gilt er als einer der bedeutendsten Humanisten, hat er doch der Reformation den Weg bereitet, obwohl er letztlich immer auf Distanz zu ihr blieb. Die kleine Schrift ist ein Meisterwerk des feinen Humors, sehr elegant die Missstände seiner Zeit umschreibend, ( die literarische Form der Satire war schon im ausgehenden Mittelalter beliebt!) ihre Aussagen sind auch heute, Jahrhunderte nach ihrem Erscheinen, immer noch gültig. Ein hübsches, kleinen Geschenk, die Äußerungen zeitlos, der Inhalt aktuell!