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Der dritte Patient

Göttingen Krimi

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Anna Lehnhoff stößt in der Transplantationsabteilung des Göttinger Universitätsklinikums auf mysteriöse Zusammenhänge. Zwei junge Männer von den Philippinen warten auf ihre Operation, obwohl sie gesund erscheinen. Gleichzeitig wird Annas Chef kurzfristig eine Niere in Aussicht gestellt. Ein weiterer Patient wird von Sicherheitskräften abgeschirmt. Anna findet Hinweise, dass eine illegale Organübertragung vorbereitet wird. Aber wieso beteiligt sich ein renommierter Professor an einer solchen Transplantation? Als dessen Sohn ums Leben kommt, ermitteln auch Kriminaloberkommissar Sven Petersson und seine Kolleginnen. Während sie allmählich einem Verdächtigen auf die Spur kommen, der mit dem Professor in Verbindung steht, entschließt Anna sich zu einer spontanen Rettungsaktion für einen der Filipinos. Dadurch bringt sie sich in Lebensgefahr, und Sven muss nun nicht nur einen Mörder finden, sondern auch noch seine ehemalige Freundin in Sicherheit bringen. Dabei geht einiges schief …
Portrait

Wolf S. Dietrich studierte Germanistik und Theologie und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Univer­sität Göttingen. Dann war er Lehrer und Didaktischer Leiter einer Gesamtschule. Er lebt und arbeitet heute als freier Autor in Göttingen.
Der dritte Patient ist sein vierzehnter Krimi im Prolibris Verlag und der sechste, der in Göttingen spielt. Der Autor ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 235
Erscheinungsdatum 20.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95475-102-0
Reihe Kriminaloberkommissar Sven Petersson
Verlag Prolibris
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/2,2 cm
Gewicht 338 g
Auflage 1. Originalausgabe
Buch (Kunststoff-Einband)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Göttingen-Krimi um Organhandel
von Claudia Schütz am 06.02.2016

Kurz zur Geschichte: Am Anfang des Buches lernt man als Leser die beiden Philipino's Danilo und Honesto kennen, die beide in ärmlichen Verhältnissen leben und von einem besseren Leben träumen. Sie werden von einem Deutschen angesprochen, ob sie nicht bereit wären für Geld eine Niere zu spenden? Die beiden lassen... Kurz zur Geschichte: Am Anfang des Buches lernt man als Leser die beiden Philipino's Danilo und Honesto kennen, die beide in ärmlichen Verhältnissen leben und von einem besseren Leben träumen. Sie werden von einem Deutschen angesprochen, ob sie nicht bereit wären für Geld eine Niere zu spenden? Die beiden lassen sich überzeugen, werden nach Deutschland geflogen und kommen in die Göttinger Uni-Klinik. Dort lernt durch Zufall, die Journalistin Anna Lehnhoff die beiden kennen und sie kommt einem unglaublichen Verdacht auf die Spur. Zudem wird noch der Chef der Klinik, von dem Vermittler der Lebenspendern, erpresst und auch seine Familie kommt ins Fadenkreuz der brutalen Geschäftemacher. Kann Anna Lehnhoff mit der Polizei die miesen Machenschaften eindämmen und das Leben der beiden Jungen retten? Meine Meinung: Sehr eindringlich beschreibt Wolf S. Dietrich wie die Menschen aus ärmeren Ländern benutzt werden um mit dem Organhandel hier das große Geld zu machen. Ein Menschenleben zählt nichts, nur der gut bezahlende Patient der ein neues Organ braucht, muss überleben und zufrieden zu stellen sein. Sie nutzen es aus, das die armen Menschen von einem besseren Leben träumen. Im Grund besteht die Story aus zwei Erzählsträngen, sie sich zum Ende hin aber sehr gut und logisch verbinden. Zum einen haben wir die Geschichte mit den beiden Philipino's und zum anderen die Geschichte des erpressbaren Professors Fabricius, dessen Familie auch noch auf sehr tragische Weise in die Organmafiastory hinein gezogen wird. Als Leser/in wird man im Wechsel getrieben von einem spannenden Erzählstrang zum nächsten. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, aber man verliert niemals den Überblick. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, kommen sympathisch und real rüber, keine typischen Draufgänger, auch wenn die Journalistin Anna Lehnhoff, doch ganz gerne ihre Alleingänge durchzieht. Ein gut zu lesender Schreibstil, ein in sich abgeschlossener Fall, man braucht keine Vorkenntnisse der anderen Bücher in denen Anna Lehnhoff mitgewirkt hat und ein ungewöhnliches Hauptthema für einen Krimi. Welches vielleicht manchen Leser dazu animiert hat, sich mit dem Thema des Organspendeausweises näher zu befassen, wenn man so liest, wie viele Jahre so manche Patienten auf ein Organ warten müssen. Ein brisantes Thema, gut umgesetzt in einen unblutigen, spannenden und lesenswerten Krimi.