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Das neue Russland

Der Umbruch und das System Putin

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Nach Jahren der Annäherung ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland so angespannt wie seit mehr als 25 Jahren nicht mehr. Was Putin antreibt, warum er die Konfrontation mit dem Westen sucht und den Rückfall in den Kalten Krieg in Kauf nimmt, ist vielen ein Rätsel. Nicht Michail Gorbatschow.
Mit einzigartiger Kennerschaft beschreibt er die Entstehung des "Systems Putin" und die Absichten dieses Mannes. Unverblümt rechnet er mit Putin ab. Dieser zerstöre um seiner eigenen Macht willen die Errungenschaften der Perestroika in Russland und errichte ein System ohne Zukunft. Deshalb fordert Gorbatschow ein neues politisches System für Russland, und er mahnt den Westen, nicht mit dem Feuer zu spielen.
Ein wichtiges, ein notwendiges Buch, das neue Blickwinkel eröffnet - und das politische Vermächtnis des großen Mannes, der die deutsche Einheit mitermöglichte.
Rezension
"Muss man im Jahr 2015 noch ein Buch über Michail Gorbatschow lesen? Ja, denn kaum einer vermag die Epoche seit dem Zerfall der Sowjetunion besser zu beschreiben als deren letzter Präsident." News, 31.10.2015 "Das Buch ist ein bemerkenswertes, bedenkenswertes Werk eines großen Politikers und unverbesserlichen Optimisten mit 84." Dieter Klink, Badisches Tagblatt, 11.12.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783732513772
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 739 KB
Übersetzer Boris Reitschuster
Verkaufsrang 37.545
eBook
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ansichten eines Elder Statesman
von einer Kundin/einem Kunden am 29.02.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der ehemalige sowjetische Präsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow ist für den Westen ein Held: Er begann Mitte der 1980er Jahre mit den Schlagworten Perestroika und Glasnost die Umgestaltung der UdSSR, was letztendlich zur Auflösung derselben und zum Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa führte. Im Jahr 1989 fiel der Eiserne... Der ehemalige sowjetische Präsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow ist für den Westen ein Held: Er begann Mitte der 1980er Jahre mit den Schlagworten Perestroika und Glasnost die Umgestaltung der UdSSR, was letztendlich zur Auflösung derselben und zum Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa führte. Im Jahr 1989 fiel der Eiserne Vorhang, der Kalte Krieg ging zu Ende und eine Weltmacht schien abzudanken. Was in den 90er Jahren in den Ländern der ehemaligen UdSSR folgte, waren weniger Aufschwung und Wohlstand. Nach einer wirtschaftlichen „Schocktherapie“ folgten politisches Chaos und eine Verschlechterung der Lebensverhältnisse für den Großteil der Bevölkerung. Die dreiste Bereicherung einiger weniger bei gleichzeitiger Verarmung der Massen mündete in oligarchischen Strukturen, die sich bis heute verfestigt haben. Am Ende dieser Phase trat Gorbatschows Nachfolger Boris Jelzin von der Macht ab und ein bislang unbekannter Mann betrat die politische Bühne: Wladimir Putin. Dieser führt nun das größte Land der Erde auf autoritäre Weise. Mit Verbitterung kritisiert Gorbatschow immer wieder das gegenwärtige politische System seines Landes. Michael Gorbatschow lässt zweieinhalb Jahrzehnte Revue passieren. Russland hat sich in vielen Bereichen entgegen seinen Wünschen und Vorstellungen entwickelt. Im eigenen Land ist er bei weitem nicht so beliebt wie im Westen, seine Aktivitäten werden von den aktuellen Machthabern alles andere als goutiert. Eine gewisse Verbitterung über den Verlauf der Geschichte in seinem Land und Skepsis über die Zukunft Russlands prägen daher seine Ausführungen. Als Elder Statesman gibt einer der einst mächtigsten Männer der Welt Einblick in seine aktuellen, oft ungehörten, politischen Standpunkte.