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Der Crash ist die Lösung

Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten

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Der finale Kollaps wird kommen, weil die wahren Ursachen der Finanzkrise nicht beseitigt wurden. Die Finanzindustrie, die die Krise verursacht hat, ist sogar Krisengewinner, der wieder mit gigantischen Geldsummen jongliert und im Zweifelsfall von uns gerettet wird.
Der Crash ist die Lösung, sagen die beiden Ökonomen Friedrich und Weik. Denn nur so wird der notwendige Wandel erzwungen und die globale Macht der Finanzwelt gebrochen.
Damit Sie Ihr Erspartes schützen können, zeigen die beiden Experten auf, in welche Kapitalanlagen Sie investieren sollten – und in welche besser nicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 367
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 12.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60858-4
Reihe Lübbe Sachbuch
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,9/12,9/2,9 cm
Gewicht 363 g
Auflage 1. Auflage 2015
Verkaufsrang 72.823
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Man kann die Realität zwar ignorieren, aber man entrinnt ihr dennoch nicht
von Dr. M. am 30.08.2018

Dieses Zitat stammt von der russisch-amerikanischen Philosophin Ayn Rand, wird von den Autoren in diesem Buch im Kapitel über die desolate finanzielle Lage der EU-Staaten verwendet und beschreibt in einem Satz genau die Essenz der Situation. Es gibt keinen Ausweg mehr aus ihr als einen finalen Crash. Nach Lage... Dieses Zitat stammt von der russisch-amerikanischen Philosophin Ayn Rand, wird von den Autoren in diesem Buch im Kapitel über die desolate finanzielle Lage der EU-Staaten verwendet und beschreibt in einem Satz genau die Essenz der Situation. Es gibt keinen Ausweg mehr aus ihr als einen finalen Crash. Nach Lage der Dinge kann er nur sehr heftig ausfallen, denn noch nie gab es eine vergleichbare Schuldenhöhe und noch nie war die Verkettung der Industriestaaten so stark wie heute. Am Ende des Buches kann man den Eindruck bekommen, als würden die Autoren diesen Crash am liebsten selbst herbeiführen, damit endlich ein Neustart möglich werden kann. Zu befürchten ist allerdings, dass genau das Gegenteil eintreten wird. Bis zum Äußersten werden die Mächtigen dieser Welt versuchen, dieses finale Ereignis hinauszuschieben. Und das sagen sie auch ganz offen, jedenfalls für die, die es verstehen. Die Fallhöhe wird dadurch immer größer. Das Buch verfolgt drei Ziele: Zunächst beschreiben seine Autoren die Lage recht detailliert, dann erörtern sie mögliche Wege, um eventuelles Vermögen zu retten, und schließlich machen sie Vorschläge für den Neustart. In den ersten fünf (von acht) Kapiteln wird die verschleppte Dauerkrise von verschiedenen Seiten intensiv beleuchtet. Zunächst befassen sich die Autoren mit den (deutschen) Banken. Wenn man naiv genug ist, müsste man glauben, dass wenigstens der Gesetzgeber als Verwalter der von den Bürgern erpressten Steuern seine Lehren aus der Krise von 2008 gezogen hat. Die Autoren zeigen, dass im Grunde jedoch nichts passiert ist. Die unsterblichen (weil zu großen) Banken sind nun noch größer, also noch unsterblicher geworden. Und sie haben sich als Verursacher des ganzen Desasters auch noch auf Kosten der Steuerzahler bereichert. Die im Grunde lächerlich geringe Erhöhung des Eigenkapitals von Banken wird weit in die Zukunft verschoben und bereits jetzt mit allen Mitteln bekämpft. Helfen wird diese Maßnahme sowieso nicht, weil sie nur kosmetisch ist. Was bleibt, ist die von der Politik und auch merkwürdigerweise von den Autoren gefeierte Finanztransaktionssteuer. Wie jede Verbrauchssteuer wird auch diese wieder den Letzten (also den Bankkunden) treffen, der sich nicht wehren kann, weil sie natürlich (offen oder verschleiert) weitergegeben werden wird. Wer das nicht versteht, hat den Kern des Steuersystems nicht begriffen. Was die Autoren hingegen gut beschreiben, ist die Bruderschaft zwischen dem Bankensystem und der Politik. Die Abhängigkeit der Schuldenstaaten von den Banken ist so enorm, dass man keine wirklichen Bereinigungen erwarten kann und stutzig werden müsste, wenn etwas als eine solche Maßnahme gefeiert wird. Im dritten Kapitel geht es um die ökonomische Lage Deutschlands. Dort erfährt man unter anderem, dass unsere Exporte und unsere scheinbar krisenfeste Lage über die wirkliche Situation hinwegtäuschen. Die europäischen Südländer kaufen bei uns und lassen anschreiben, wie man früher sagte. Und diese Schulden werden sie niemals begleichen. Also bezahlen wir den größten Teil der Exporte dorthin letztlich selbst. Dass wir dieses und anderes Geld niemals wiedersehen werden, begreift man spätestens, wenn man liest, dass auch Deutschland bisher noch nie Staatsschulden wirklich bezahlt hat, sondern immer nur mit neuen Schulden alte beglich. Leider transportieren die Autoren an dieser und an anderen Stellen den Mythos, dass der Zins zu exponentiellem Wachstum zwingen würde. Nicht der Zins, sondern dieses Schnellballsystem der Verschuldung ist dafür ursächlich. Im vierten Kapitel beschreiben die Autoren die traurige Wirklichkeit der europäischen Staaten, im fünften die Lage der USA, Japans und Chinas. Das Bild ist überall sehr ähnlich, was also auch keinen Grund für irgendeinen Optimismus liefert. Dann folgt im sechsten Kapitel die Vorstellung der Folterinstrumente für den kommenden Ernstfall. Alles war schon einmal da. Nur diesmal wissen die Mächtigen sehr lange im Voraus, was passieren wird. Und wenn man sich damit genauer befasst, dann sieht man, dass hinter vielen (ganz anders verkauften) Maßnahmen der letzten Jahre genau die Vorbereitung für Enteignungen steht. Anders als mit Enteignungen ist die verfahrene Lage schließlich nicht zu bereinigen. Im siebten Kapitel versuchen die Autoren dann ihre Leser dann darauf vorzubereiten. Wenigstens nähren sie dabei nicht die Illusion, dass es davor einen wirklichen Schutz geben wird. Das Netz ist im Zeitalter weltweiter elektronischer Überwachung von Kommunikation und Geldflüssen inzwischen zu eng für ein Durchkommen. Die im Buch enthaltenen Vorschläge sind zum Teil recht ungewöhnlich, denn sie laufen darauf hinaus, Geld in die zukünftige Eigenversorgung zu investieren. So vernünftig das ist, so wenig wird das für alle möglich sein. Nachhaltigkeit ist modern. Und deshalb folgen im letzten Kapitel auch Vorschläge für "erste Schritte zu einem nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzsystem". Dort erklärt ein Gastautor das sogenannte "Vollgeld". Der entscheidende Punkt dabei ist, dass den Banken die Geldschöpfung aus dem Nichts entzogen und in eine Zentralbank verfrachtet wird. Das wäre immerhin ein erster Schritt, um die Geldvermehrung zu drosseln. Aber wie schon an mehreren anderen Stelle bleibt auch hier der Eindruck einer gewissen Angst der Autoren, das angefangene Denken konsequent bis zum Ende zu führen. Denn auch bei einem solchen System besitzt der Staat immer noch das Monopol über das Geld. Was sollte ihn hindern, so viel davon herzustellen, wie er für seine Pläne benötigt? Gesetze oder Verträge? Das ist lächerlich, weil gerade die jüngste Geschichte zeigt, dass sich kein Staat an Verträge hält, wenn diese ihm nicht mehr passen. Die Aufkündigung des letzten Goldstandards durch Nixon und der Bruch des Maastrichter Vertrages durch alle Vertragspartner sollten eigentlich doch Lehren genug sein. Und warum sollten Politiker auf eine noch so mächtige Zentralbank hören? Hat irgendjemand auf die Bundesbank gehört als es ernst wurde? Die Autoren wissen das auch, weil es schließlich in diesem Buch steht. Warum sie dennoch glauben, dass beim nächsten Mal alles anders werden wird, hat sich mir nicht erschlossen. Alles in allem ist dies ein sehr informatives Buch, das seine Stärken in der Beschreibung der Situation hat. Allerdings ist es auch nicht frei von Widersprüchen (etwa bei der Beschreibung der deutschen und der französischen Situation, wo etwas für Deutschland etwas gefordert wird, was in Frankreich zu nichts Gutem geführt hat, wie die Autoren selbst bemerken) und führt einige der eigenen Gedanken nicht zu einem konsequenten Ende.

Zu oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 10.02.2016

Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet. Die Analyse ist zu überflächlich und geht nicht in die Tiefe - obwohl viel Datenmaterial geboten wird. Es fehlt die tiefere Analyse. Die Lösungen für das eigene Vermögen sind die üblichen der Crashpropheten. Der letze Teil, der ein Lösung für das Finanzsystem... Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet. Die Analyse ist zu überflächlich und geht nicht in die Tiefe - obwohl viel Datenmaterial geboten wird. Es fehlt die tiefere Analyse. Die Lösungen für das eigene Vermögen sind die üblichen der Crashpropheten. Der letze Teil, der ein Lösung für das Finanzsystem zu finden sucht, enthält ebenfalls gute Ansätze und bleibt aber wieder zu oberflächlich.

Nur der Crash ist die Lösung
von einer Kundin/einem Kunden aus Madiswil am 22.07.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sollten alle Banker und Politiker als Pflichtlektüre bekommen. Wie angesagt der Crash wird kommen fragt sich nur wann.....