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Rosmarintage

Roman

(8)
An seinem 76. Geburtstag findet Max Engel im Internet die Liebe seines Lebens wieder, die Französin Rosalie. Also überredet er die unkonventionelle Altenpflegerin Tamara Finke, die in seinem Seniorenheim jobbt, mit ihm nach Südfrankreich zu fahren, um Rosalie zurückzugewinnen. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie lernen, dass die Tage im Leben am schönsten sind, die nach Rosmarin duften.
Portrait
Silke Schütze, Jahrgang 1961, lebt in Hamburg. Nach ihrem Studium der Philologie war sie Pressechefin bei einem Filmverleih und Chefredakteurin der Zeitschrift CINEMA. Sie hat bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und hält Schreiben für die zweitschönste Sache der Welt. 2008 wurde Silke Schütze vom RBB und dem Literaturhaus Berlin mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426425534
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 37.266
eBook
9,99
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Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Diese Geschichte kommt als leichter Sommer-"Roadmovie" daher mit besonderen Charakteren und viel Abwechslung, aber sie bietet auch Nachdenkliches über Liebe, Träume und das Leben. Diese Geschichte kommt als leichter Sommer-"Roadmovie" daher mit besonderen Charakteren und viel Abwechslung, aber sie bietet auch Nachdenkliches über Liebe, Träume und das Leben.

„Einfach einmal etwas wagen“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich mag die Bücher der in Hamburg lebenden Autorin seitdem ich 2010 per Zufall auf ihren Titel „Kleine Schiffe“ gestoßen bin. Anders als viele andere Autorinnen und Autoren erscheint von ihr nicht jedes Jahr ein neues Buch. Und so freue ich mich umso mehr, wenn ich wieder eins in die Finger bekomme. Und da ihre Bücher häufig sehr überraschend sind, bin ich bei jedem Buch noch extra gespannt, was sie sich dieses Mal wieder hat einfallen lassen.

Silke Schütze hat auch dieses Mal wieder eine ungewöhnliche Geschichte gewählt. Die Hauptperson, ohne die die der Roman gar nicht zustande gekommen wäre, ist Max Engel, ein 76 jähriger Rentner, der nach dem Tod seiner Frau in eine Seniorenresidenz gegangen ist. Doch dort fühlt er sich nicht wohl. In seinen Augen werden die Bewohner wie Kinder oder Strafgefangene behandelt. Und deshalb fasst er einen Plan und will aus dem Seniorenheim fliehen. Doch dazu braucht er ein Fluchtfahrzeug und jemanden, der dieses für ihn fährt. Seine Wahl fällt auf Tamara Finke, eine Altenpflegerin des Seniorenheims. Sie ist Mitte Vierzig, alleinerziehend und ihr Sohn weilt gerade für ein Auslandsjahr in den USA. Und so „kidnapped“ Max sie eigentlich. Max möchte unbedingt nach Frankreich in den Ort Tanneron. Er erzählt Tamara, dass er etwas klären muss und ein Freund nicht mehr viel Zeit habe. Und da bei Tamara das Leben gerade auch nicht so rund läuft, lässt sie sich zu diesem Trip überreden. Max hat alles schon bis ins kleinste Detail vorgeplant. So machen sie sich auf den Weg. Bei ihrem ersten Hotelstopp lernen sie dann Jakob, einen jungen Niederländer kennen, der gerade am Ende seiner Work and Travel Reise angelangt ist. Da ihn noch nichts nach Hause zieht, schließt er sich der kleinen Reisegruppe an. Und so fahren wir mit diesen drei sehr unterschiedlichen Menschen bis an ihr Ziel. Wir lernen sie nach und nach kennen. Und natürlich erfahren wir irgendwann auch, was eigentlich der Zweck dieser Reise ist.

Es ist wieder ein sehr schöner Roman von Silke Schütze, der einen durchaus auch zum Nachdenken anregt. Sie reißt im Laufe ihrer Geschichte einige Themen wie die Situation in Seniorenheimen, die Flüchtlingsproblematik, Liebe gegen Vernunft und vieles mehr kurz an. Manchmal wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen, denn so sind es einfach kleine Episoden geblieben. Gerade die Geschichte um den Jungen Luis hätte ich sehr gerne weiterverfolgt. Der ganze Roman liest sich zum Teil wie ein Märchen. Es fügt sich einfach alles zu gut zusammen, auch wenn das Ende schon überrascht.

Das Resümee, was man aus diesem Roman ziehen kann, ist, dass man jeden Tag genießen sollte, als ob es der letzte wäre. Und es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen. Denn wenn man ganz fest daran glaubt, wird man auch einen Weg finden.

Ich mag die Bücher der in Hamburg lebenden Autorin seitdem ich 2010 per Zufall auf ihren Titel „Kleine Schiffe“ gestoßen bin. Anders als viele andere Autorinnen und Autoren erscheint von ihr nicht jedes Jahr ein neues Buch. Und so freue ich mich umso mehr, wenn ich wieder eins in die Finger bekomme. Und da ihre Bücher häufig sehr überraschend sind, bin ich bei jedem Buch noch extra gespannt, was sie sich dieses Mal wieder hat einfallen lassen.

Silke Schütze hat auch dieses Mal wieder eine ungewöhnliche Geschichte gewählt. Die Hauptperson, ohne die die der Roman gar nicht zustande gekommen wäre, ist Max Engel, ein 76 jähriger Rentner, der nach dem Tod seiner Frau in eine Seniorenresidenz gegangen ist. Doch dort fühlt er sich nicht wohl. In seinen Augen werden die Bewohner wie Kinder oder Strafgefangene behandelt. Und deshalb fasst er einen Plan und will aus dem Seniorenheim fliehen. Doch dazu braucht er ein Fluchtfahrzeug und jemanden, der dieses für ihn fährt. Seine Wahl fällt auf Tamara Finke, eine Altenpflegerin des Seniorenheims. Sie ist Mitte Vierzig, alleinerziehend und ihr Sohn weilt gerade für ein Auslandsjahr in den USA. Und so „kidnapped“ Max sie eigentlich. Max möchte unbedingt nach Frankreich in den Ort Tanneron. Er erzählt Tamara, dass er etwas klären muss und ein Freund nicht mehr viel Zeit habe. Und da bei Tamara das Leben gerade auch nicht so rund läuft, lässt sie sich zu diesem Trip überreden. Max hat alles schon bis ins kleinste Detail vorgeplant. So machen sie sich auf den Weg. Bei ihrem ersten Hotelstopp lernen sie dann Jakob, einen jungen Niederländer kennen, der gerade am Ende seiner Work and Travel Reise angelangt ist. Da ihn noch nichts nach Hause zieht, schließt er sich der kleinen Reisegruppe an. Und so fahren wir mit diesen drei sehr unterschiedlichen Menschen bis an ihr Ziel. Wir lernen sie nach und nach kennen. Und natürlich erfahren wir irgendwann auch, was eigentlich der Zweck dieser Reise ist.

Es ist wieder ein sehr schöner Roman von Silke Schütze, der einen durchaus auch zum Nachdenken anregt. Sie reißt im Laufe ihrer Geschichte einige Themen wie die Situation in Seniorenheimen, die Flüchtlingsproblematik, Liebe gegen Vernunft und vieles mehr kurz an. Manchmal wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen, denn so sind es einfach kleine Episoden geblieben. Gerade die Geschichte um den Jungen Luis hätte ich sehr gerne weiterverfolgt. Der ganze Roman liest sich zum Teil wie ein Märchen. Es fügt sich einfach alles zu gut zusammen, auch wenn das Ende schon überrascht.

Das Resümee, was man aus diesem Roman ziehen kann, ist, dass man jeden Tag genießen sollte, als ob es der letzte wäre. Und es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen. Denn wenn man ganz fest daran glaubt, wird man auch einen Weg finden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Dieses Buch riecht nach Urlaub!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lengwil-Oberhofen am 09.08.2016
Bewertet: Taschenbuch

Max lebt seit dem Tod seiner Frau in einem Altersheim und fühlt sich alles andere als glücklich. Durch Zufall findet er im Internet seine Jugendliebe Rosalie wieder. Diese wohnt in Südfrankreich. Mit Engelszungen versucht er, die Altenpflegerin Tamara zu überzeugen, ihn nach Frankreich zu begleiten. Er ist erfolgreich und... Max lebt seit dem Tod seiner Frau in einem Altersheim und fühlt sich alles andere als glücklich. Durch Zufall findet er im Internet seine Jugendliebe Rosalie wieder. Diese wohnt in Südfrankreich. Mit Engelszungen versucht er, die Altenpflegerin Tamara zu überzeugen, ihn nach Frankreich zu begleiten. Er ist erfolgreich und mit der Hilfe eines Freundes geht die Reise mit der «Göttin», einem speziellen Citroën, los. Unterwegs treffen sie auf den Lebenskünstler Jakob. Er begleitet die beiden auf der Weiterreise. Auch das Thema Flüchtlinge wird in diesem Buch anhand der Geschichte von Luis aufgegriffen, der die drei eine Weile begleitet. In Frankreich angekommen, stattet Max Rosalie einen Besuch ab, aber diese schlägt ihm die Türe vor der Nase zu. Max erzählt seinen Mitreisenden seine Geschichte. Geplant war damals, dass er mit Rosalie in Frankreich bleibt, aber andere Umstände hatten ihn gezwungen, nach Deutschland zurückzukehren. Als ich das Cover von diesem Roman gesehen hatte, musste ich sofort den Klappentext lesen und war ganz fasziniert. Ich hatte ganz andere Erwartungen und war doch sehr angenehm überrascht, welche Geschichte von Max und Rosalie erzählt wurde. Als ich dieses Werk ausgelesen hatte, kamen mir die Tränen, eine solche Achterbahn der Gefühle habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Ich konnte den Rosmarin förmlich riechen, so gut waren die Figuren wie auch die Düfte in Südfrankreich beschrieben.

Nach Rosmarin duftendes Roadmovie
von Bücher in meiner Hand am 08.06.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mich kann man ja schnell mit schönen Covern überzeugen - vor allem wenn Gewürze darauf sind; dazu ein vielversprechender Titel samt neugierig machendem kurzen Klappentext. So war es kein Wunder, dass mich das Buch ansprach und ich es unbedingt lesen wollte. Max langweilt sich im Seniorenheim. Genug Zeit um... Mich kann man ja schnell mit schönen Covern überzeugen - vor allem wenn Gewürze darauf sind; dazu ein vielversprechender Titel samt neugierig machendem kurzen Klappentext. So war es kein Wunder, dass mich das Buch ansprach und ich es unbedingt lesen wollte. Max langweilt sich im Seniorenheim. Genug Zeit um sich einen Plan auszudenken, wie er baldmöglichst nach Frankreich kommt, um "einen Freund" zu besuchen. Max überrumpelt Tamara, eine Pflegerin des Heimes, Ferien zu nehmen und ihn nach Südfrankreich zu fahren. Sein Freund lebe in Tanneron und mache Honig. An alles hat er gedacht und so fahren sie los; auch das Auto passt perfekt zu einer Frankreich-Reise. Unterwegs gesellen sich spontan zwei weitere Mitfahrer dazu. Das Roadmovie beginnt und erzählt uns die Lebensgeschichte von Max - in der Frankreich eine grosse Rolle spielt - wie auch die Geschichten, Probleme und Fragen seiner sehr unterschiedlichen Mitreisenden. Sie haben verschiedene Nationalitäten, liegen altersmässig weit auseinander, und doch ermutigen sie einander und lernen voneinander, hören zu, sind da. Sie lassen sich ein auf diese Auszeit, von der niemand weiss, wie lange sie genau dauert und was sie danach erwartet. Die Fahrt auf der Autoroute du Soleil ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes für alle. Max, der noch einen grossen Wunsch im Leben hat; die alleinerziehende Tamara, die einen Schicksalsschlag zu verkraften hat und lieber einen anderen Job hätte; Jakob, der noch keine Lust hat, nach Holland zurück zu gehen; die beiden Friedler, Luis und weitere Protagonisten, die mir alle sympathisch waren. Der Roman ist ein kleines Juwel: "Rosmarintage" ist eins der seltenen Exemplare, in dem alles stimmt: Titel, Cover, Klappentext und Inhalt passen perfekt zusammen. Dazu inhaltlich überzeugend, emotional, humorvoll und mit einer fröhlichen Grundstimmung. Bei mir hat der Roman einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wird sicher eins meiner Jahreshighlights werden. Die Geschichte ist wundervoll atmosphärisch und dennoch humorvoll geschrieben. Eine Fortsetzung würde ich sofort lesen, denn die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ich würde gerne ihren weiteren Lebensweg mitverfolgen. Fazit: Ein etwas anderes Roadmovie - eine einfühlsam und wunderschön erzählte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Tage, die nach Rosmarin duften. 5 Punkte.

Ein wundervolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Mühlau am 15.05.2016
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Die Geschichte ist sehr lebensnah erzählt, zeigt die Situationen von alten Menschen in Pflegeheimen sehr realistisch. Die Lebens- und Liebesgeschichte des alten Mannes ist sehr berührend und hat mich, wie schon lange nicht mehr, teilweise zu Tränen gerührt. Wundervoll ist auch das immer... Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Die Geschichte ist sehr lebensnah erzählt, zeigt die Situationen von alten Menschen in Pflegeheimen sehr realistisch. Die Lebens- und Liebesgeschichte des alten Mannes ist sehr berührend und hat mich, wie schon lange nicht mehr, teilweise zu Tränen gerührt. Wundervoll ist auch das immer wieder beschriebene französische Flair, man kann sich die Orte des Geschehens richtig gut darin vorstellen. Ein rundum gelungenes Buch!